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Thema: Mayfair Sportlich - Getrieberevision und Performanzsteigerung

  1. #21
    das normale plastikgehäuse könnte ich testen, das hab ich da.
    nur ein MG/Vergaser-Cooper teil nicht

    ich würd AC noch fragen was er für eine entsprechend umgearbeitete nadel nehmen würde
    If you can't stand a joke, don't drive one

  2. Zitat Zitat von KLAS Beitrag anzeigen
    das normale plastikgehäuse könnte ich testen, das hab ich da.
    nur ein MG/Vergaser-Cooper teil nicht

    ich würd AC noch fragen was er für eine entsprechend umgearbeitete nadel nehmen würde
    Ja, habe bisher noch keine Antwort; ist wohl sehr beschäftigt, der Herr Dodd ;)

    Da Ich den Kühler erst einbauen werde, wenn die Tachoübersetzung drinnen ist, hab Ich's etwas schleifen lassen. Und ein klein wenig Airflow gebastelt.

    Vorher / Nacher:


    Die Welle wollte Ich eigentlich noch abflachen; habe mich dann aber dagegen entschieden, da diese bald ausgetauscht werden sollte (noch geht sie ohne Probleme; deswegen wollte Ich zunächst Geld & Aufwand sparen; bis sie fällig wird).

    Und dann - dann wollte Ich die inneren Gleichlaufgelenke tauschen. Von den 'Opfer-Wellen' gingen diese sehr gut runter. Von einer meiner Wellen auch. Für die 4. habe Ich dann 1,5 Tage gebraucht. Ging letztlich dann nur per Flex... Feuer, Diplomatie, Gewalt und Abzieher haben versagt. Mit der dünnsten zu findenden Scheibe zwei gegenüberliegende Schlitze so tief wie sicher möglich im inneren Gegelenkteil gesetzt und dann einen Mutternsprenger angesetzt; dann hat sich ein Riss über die ganze Länge gebildet und Ich konnte die zwei Teile abklopfen (immer noch schwer, aber jetzt ging es). Wer genau hinnschaut, sieht den Fehler :o



    Und dann ging's schnell. Achse wieder zusammengesteckt, neues Fett in die Töpfe und den Motor reingehängt. Kupplungsdeckel habe Ich zuerst unter den BKV gelegt, Motor so weit reingehängt, dass die Kupplung unter dem BKV ist und dann den Deckel ohne Verrenkungen montiert und Motor abgelassen. Ging noch nie zuvor SO leicht wie mit dem Flaschenzug :)




    Geärgert haben mich dann die Motorlager (orignal Rover...). Aber auch die haben (fast) aufgegeben. Nächste Runde morgen, wollte dann nicht mehr so viel fummeliges Zeg machen, weil Ich mir beim montieren der Achse böse die 'Schwimmhaut' zwischen Querlenker und Kugelkopf verklemmt hab

    Die 'Opfer-wellen' hab Ich übrigens nicht eingebaut, weil Ich die Dünnen cooler finde: http://www.mini-forum.de/motor-10/du...bis-53006.html



    Sollte auch den 'ungefederten Massen' zugute kommen :)

    Gruß,
    Jan

  3. waren die Gelenke in der Position montiert??? Wie ging das denn?
    Racing is Life!
    anything that happens before or after is just waiting

    http://www.dmra.de
    http://www.beanfamily.de

  4. Zitat Zitat von schubi Beitrag anzeigen
    waren die Gelenke in der Position montiert??? Wie ging das denn?
    Solange die Kupplungsglocke noch nicht montiert ist und der Motor noch schwebt, kann man die einfach reinstecken ;) Fahrerseite ist etwas knapper. Ist natürlich etwas fummelig und eng; aber geht mit etwas 'rangieren'.

  5. das meinte ich nicht. aber die Schalen die du da runtergelextkloppt hast sehen aus als wären sie verkehrt rum drauf gewesen.....hab mich wohl verguckt, sieht jedengfalls nich so doll aus, kein Wunder, das du solche Probleme hattest..
    Racing is Life!
    anything that happens before or after is just waiting

    http://www.dmra.de
    http://www.beanfamily.de

  6. Erfolg und Misserfolg liegen ja angeblich nah zusammen...

    Stimmt! Was Ich nicht überprüft hatte; ob die Welle auch frei dreht, wenn ein Gang eingelegt wird. Und so passierte es, dass dies bei 1./2. Gang wohl nicht so war... :o

    Lange Geschichte kurz: Motor in neuer persönlicher Rekordzeit wieder ausgebaut (3,5 Std., nur mit Flaschenzug) und das Getriebe nochmal zerlegt. Ich hätte auf den Tipp mit den Synchronringen hören (bzw. hätte nicht das vollständige Prüfen versäumen) sollen.

    Per aspera ad astra... Um alle Eventualitäten auszuschliesen habe Ich heute (nach durchzechter Nacht) noch ein Paar andere Schaltgabeln bekommen und morgen versuch Ich noch zwei gute gebrauchte Synchronringe zu bekommen, welche die zwei guten die Ich noch habe ergänzen sollen (jeweils mehr als 1mm Spalt zu den 'Dog teeth').




    Ich seh's sportlich; manche Sachen lernt man halt auf die harte Tour :D Und es ist ja auch nie verkehrt, eigene Erfahrungen zu sammeln anstatt nur Hörensagen. Ärgert mich auch nicht groß, Ich hatte schon fast damit gerechnet, dass bei meinem ersten Getriebe halt nicht alles 'reibungslos' läuft. ;-) "sh!t happens" wie man so sagt.

    Der Motor jedenfalls macht Spaß (erster Eindruck auf den wenigen Kilometern (3-4?)), auch wenn erst grob eingestellt. Geht merkbar flotter vorran als vorher. Öldruck war sofort da und konstant - alles bestens. Es ist nix ausgelaufen, ausser etwas Wasser (wo Ich zu faul war, neue Dichtungen zu schneiden ;-D).

    Danke an Randy an der Stelle; der ein 6/16 Tachoritzel-Pärchen für mich hatte! Das wird dann auch gleich mit eingebaut. Hat auch eine hübsche Farbe, fast zu hübsch um's 'verschwinden' zu lassen :D Aber es ist das einzige, was passt.



    Der DZM wird mit meiner Zündung nicht funktionieren ('RVI' vs. 64D), da muss Ich mich nochmal umsehen...

    Gruß,
    Jan

    PS: Bis BS schaff Ich's glaub nicht mehr; aber jetzt noch zu hetzen lohnt sich auch nicht. Nacher überseh' Ich nur wieder was wichtiges...

  7. So, auch hier ist noch ein Update fällig.

    Das Getriebe habe Ich jetzt mit 4 gebrauchten Synhronringen neu bestückt, der beste ist zum 2. Gang gewandert. Vorischtshalber habe Ich auch noch die Schaltgabeln getauscht.

    Die Werkbank war dann schon arg überladen...



    Aber es haben sich 4 gute Ringe gefunden. Danke an der Stelle an Markus!! :-)

    Und dann hat's doch *Pling, pling, pling* gemacht weil Ich Depp versucht habe, zu Schalten ohne die Begrenzungshülse. Hab dabei aber auch was gelernt: mit einer großen, breiten Schlauchschelle kann man die Kugel auch in eingebautem Zustand wieder an Ort und Stelle verfrachten (Pianistenfinger helfen auch ;-)).

    Und dann halt wieder zusmamengebaut und im Motorraum versenkt. In neuer Rekordzeit (4,5 Stunden Zusammen- & Einbau). Dann wollte Ich nach Neumarkt fahren - hab aber ein großes Benzinleck entdeckt und hatte dann keine Lust mehr (und schon garkeine BePu da).




    Als nächstes hab Ich die Schalterleiste elektrisch vom Lack & Rost befreit. Mit dem Ergebniss, dass die Oberfläche mechanisch unbeschädigt ist und keiner Arbeit bedarf. Der Lack lies sich einfach mit dem Finger abpellen. Genial! Wo gab es nochmal die Becken in Mini-Größe? ;-D




    Dann mit Schrumpflack lackiert und eingebaut. Der Lack hat 1 Woche gebraucht, um komplett durchzutrocken... ....... Siehe auch hier: http://www.mini-forum.de/projekte-um...nte-51466.html



    Dann die Verkleidungen nach 6 Jahren mal erneuert (neu verklebt) und gut gereinigt. Die Lüftungsdüsen für die Scheibe hab Ich noch gegen die aus Metall vom Mk1 getauscht.

    Die Heizung wird eine alte mit Plastikkasten. Die sehen a) besser aus und b) kläppern nicht so wie der Blechhaufen. Die braucht aber noch etwas Arbeit, das Plastik hat doch sehr unter der Sonne gelitten. Mit etwas Politur & Wachs lässt sich da aber recht schnell recht viel erreichen. Die Klappe wurde neu lackiert, alle Dichtungen erneuert und die Heizmatrix neu mit Schaumstoff gepolstert.


    Nicht schön, aber original ;-D


    Links: poliert, rechts unpoliert. Schon ein Unterschied.


    HTL habe Ich auch eingebaut - ohne Probleme, weil im Werk jemand die Abreißschrauben nicht abgedreht hat. Und nach den ersten paar Kreisverkehren (die sprießen hier aus dem Boden wie Pilze) & flotten Kurven muss Ich sagen: ist kein Vergleich mehr zu früher! Fühlt sich viel direkter und 'schärfer' an. Man hat noch mehr Gefühl dafür, was der Reifen macht. Sehr schön!




    Und nachdem die ersten Testkilometer ohne Probleme absolviert worden sind, hab Ich gestern beschlossen, den Kleinen mal zu duschen. War auch bitter nötig. Der Lack ist mittlerweile allerding völlig hinnüber. Sieht auf Fotos nur immer schön aus, aber wehe man kommt näher. Ist halt noch der Erste von 1984! Wie das ganze Blech, abgesehen von den Schwellern.




    Und was soll Ich sagen - der Motor braucht zwar noch Abstimmungsarbeit, macht aber schon viel Spaß. Kein Vergleich zu vorher! 0-50 vergehen subjektiv in 2 Sekunden. Die 3,21er EÜ ist einfach perfekt! Genau die richtige Mischung, so wie Ich mir das vorgestellt habe. Die 3,11er habe Ich immer als einen 'Tick' zu lang empfunden. Die 3,21 fühlt sich genau richtig an.

    Als nächstes steht auf dem Programm: Nadel anpassen. Mache Ich zum ersten mal - bin mal gespannt. Ich habe den Tipp bekommen, einfach 'Flächen' in die Nadel zu feilen, statt diese rund zu fertigen da dies den gleichen Effekt hat, sich aber wesentlih leichter kontrolliren lässt. Ich werd's sehen. Habe jedenfalls ein paar Nadeln zum spielen.

    Gruß,
    Jan
    Geändert von Asphalt (05.08.2009 um 09:55 Uhr)

  8. So. Der Motor ist soweit eingestellt, Ich werde aber eventuell noch eine im Teillastbereich etwas fettere Nadel probieren. Zündung wurde etwas Richtung früh gedreht und der Verteiler nach oben hinn begrenzt.

    Was Ich beobachten muss: aus der Verteilerdose lief ein halbes Schnappsglas (oder mehr) voll Benzin. Eventuell wird da bald eine neue Membran zw. Dose fällig. Und wie das Zeug da reingelaufen ist, ist mir auch noch nicht so ganz klar. Kondensation über lange Zeit!? Eine trockene U-Druckdose hat sich jedenfalls positiv auf den Motorlauf ausgewirkt.

    Und dann hab Ich mal Vollgas gegeben. Geht gut! Vorallem der Sprint von 90 auf 140 ist schnell geworden. Auch wenn einige Kollegen auf der AB das zuerst anders sahen... :D

    Falls das alles dann doch nicht halten sollte; der nächste Motor liegt in Einzelteilen schon im Keller bereit. Gute CAM6232 (1275cc A+) KW, SPI Block und Kolben vom Vergaser-Cooper (TAM2050). Alternativ ein Block vom Vergaser-Cooper; der muss aber gebohrt werden. APTFast SP-VP3 Nockenwelle.



    Um dem Temperaturhaushalt etwas auf die Sprünge zu helfen, werde Ich sobald es kälter wird a) die Heizung wieder montieren und b) einen Öl/Wasser-Wärmetauscher vom Metro installieren. Hauptsächlich, um das Öl in der kalten Jahreszeit schneller auf Temperatur zu bekommen. Ob die Kühlleistung später dann ausreicht, um ggfs. zu heißes Öl zu kompensieren, wird sich zeigen.

    Achja, bevor Ich's vergesse: das Ganze läuft immer noch mit einem Standardkühler. Ich werde trotzdem noch einen Zusatzlüfter installieren; auch wenn sich bisher selbst bei längerem Stau in der Mittagshitze keine Schwäche gezeigt hat. Wie das mit dem Wärmetauscher dann wird - wird sich zeigen.




    Und dann ist leider der Dämpferkolben vom Vergaser verloren gegangen. Was in einer viel bissigeren, aggresiveren Beschleunigung resultierte. Ist jetzt regelrecht giftig, der Motor. Funktioniert sehr gut! Auch wenn Ich noch nicht so ganz verstanden habe, wie und warum.



    Ich hab jedoch noch nicht probiert wie die Beschleunigung jetzt ohne Motorblock im Kofferraum ist ;D

    Was mich etwas ärgert, ist dass Ich nicht das lange Ölansaugrohr montiert habe. Und das Ich mir gerade keine BF Torino Rally ST Sitze leisten kann. 1x live gesehen - *haben*. Bequem, nicht zu 'opulent' für einen Mini und schön klassisch sind sie auch noch.




    An der Stelle ein großes DANKESCHÖN an alle, die mich bei dem Projekt mit Wissen, Ratschlägen, Tipps, Teilen und Motivation versorgt haben!!

    Das 'Sport' unter dem Mayfair Schriftzug ist nach über 25 Jahren endlich berechtigt :D



    Gruß,
    Jan

    PS: es gibt wesentlich schnellere Minis, in solchen bin Ich auch schon mitgefahren. Aber im Vergleich zu vorher hat sich doch schon was getan. Als nächstes muss das Fahrwerk weiter aufgerüstet werden. Und naja - das Blech langsam angegangen werden.

  9. #29
    Gast Guest
    Das ganze Auto ist ein wunderschönes Beispiel dafür , was man mit Einsatz , Nachdenken , und ohne großes Budget , bewerkstelligen kann !

    Von meiner Seite gibts dafür eine 9,9

    ( ..... ne 10 häts gegeben , wenn der nicht gewaschen gewesen wäre :D;) )

    Zitat Zitat von Asphalt Beitrag anzeigen
    Und dann ist leider der Dämpferkolben vom Vergaser verloren gegangen. Was in einer viel bissigeren, aggresiveren Beschleunigung resultierte. Ist jetzt regelrecht giftig, der Motor. Funktioniert sehr gut! Auch wenn Ich noch nicht so ganz verstanden habe, wie und warum.


    Hier bitte vorsicht ! ...... das funzt nicht immer , es erfordert ausserdem eine weitere Modifikation am Vergaser . Jedoch war auch heut der 1380er eines Freundes mit dieser Modifikation wesentlich spritziger , als im Normalbetrieb des HIFs .

    Metro

    ... wenn Du das mal herausgefunden hast ( warum ? ) , sagste mal Bescheid . ;)

  10. Scheint ja ein kuehles Ding zu sein, dein Motor.
    Meiner hatte zwar auch "nur" einen 3Reihigen Normal-Kuehler,
    aber den Tropenluefter und ein 13er Oelkuehler.
    Und das war dann noch immer so dass man nach 15 Minuten
    Dauervollgas an den 120 Grad Oel dran war, obwohl optimal abgestimmt.
    Gruss,
    Max

    PS: Laufkultur von 10H: Top !:D

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