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Thema: Ventilfeder und Hochhubkipphebelwelle .

  1. #1

    Ventilfeder und Hochhubkipphebelwelle .

    Wieviel Restfederweg muss die Ventilfeder bei voll geöffnetem Ventil noch haben

    Angaben zum Motor
    Vergasersooper 1273ccm , Bj 91
    Kopf Serie , frisch überholt , Sitze gefräst neue Führungen , geplant 0,1mm
    Hochhukipphebelwelle 1:5 Minisport Rollen gelagert
    Ventilspiel eingestellt auf 0,35mm saugend.
    Ventilfedern gehen fast auf Block noch 0,2mm - 0,3mm Federweg .

    Um wieviel sollte jetzt die Ventiltasche ausgefräst werden ?

    Gruß Ingolf

  2. #2
    Kipphebelwelle 1:1,5 wollt ich schreiben

  3. #3
    Mmmh, nicht so einfach. So kannst Du das auf keinen Fall lassen. Originalventilfedern und Nocke? Ich würde da jetzt erst mal das Federnmaß bei voll geöffnetem Ventil mit der originalen Kipphebelwelle messen. Dann würde ich eine Badezimmerwaage nehmen, so eine von der Oma, keine digitale, und auf einer Ständerbohrmaschine, Fräsmaschine, oder einem großen Schraubstock die Feder auf dieses Mass vorspannen und die dabei entstehende Kraft auf der Waage ablesen. Den Kraftwert würde ich mit einem kleinem Zuschlag (vielleicht 20%, weil die Steuerzeiten werden deswegen nicht länger, nur die Ventilerhebungskurve wird etwas steiler und Nockenhub größer) versehen und dieses Vorspannungsmass ausmessen und auf den Kopf übertragen. Die Federspannung ist dann auf den Anlauframpen jedenfalls kleiner, aber der Stößel wird nicht hier vom Nocken abheben wollen, sondern erst nach der Nockenspitze. Und da hat sie dann eine ordentliche Vorspannung.
    Wenn man sich diese Arbeit macht, weiß man jedenfalls mal, wo man mit seiner Ventilfeder steht.
    Ob aber die Hochhubkipphebelwelle bei den ja doch recht kleinen Originalventilen so viel bringt, ist halt die Frage?

    Gruß. Martin.
    Jung sein ist doch keine Frage des Alters!

  4. #4
    Ventilfedern und Nockenwelle sind Standard Serie .

  5. Restfederweg von 1mm ist minimum.

    Bis später...
    Faxe

  6. #6
    OK . Danke für die Angaben .

  7. @'Ingolf996'
    Und genau da ist das 'Problem'.
    1mm 'Flugspiel' (Verschalter oder ähnliches) sollte er zwar haben, aber ein Serienvergasercooper mit 1.5:1 Kipphebelverhältnis hat bei vollem Hub keine 0.25mm Rest.
    Dagegen spricht auch, daß er bereits --nach eigener Aussage-- 10.000Km problemlos zuvor so lief.
    Ist es denkbar, daß ein Meßfehler vorliegt ?
    Deshalb ursprünglich der Rat es so zu belassen.

    Andreas Hohls
    Alle Beiträge verstehen sich als rein sachliche Aussage und tolerieren Meinungen und Vorlieben eines Jeden, auch wenn sie konträr entgegenstünden.

  8. Die erneute Besprechung des Themas gab nochmals Anlaß, das (persönlich zu-)geschickte Photo genauer zu betrachten.
    'Ventilfeder + Hochhub' ist nämlich im Grunde schon seit Jahrzehnten kein Thema mehr.
    War es nur in den Anfangszeiten, als mit 1.5:1 ein fast 18%iges Mehr an Ventilhub federseitig entstand.
    Ein Serienvergasercooper dürfte dieses Problem entsprechend gar nicht haben.

    Beim 2ten Blick auf die entspannten Federn wird aber deutlich, daß es eben nicht, wie beschrieben, 'Vergasercooper' im Originalzustand (außer der Kipphebelwelle) ist.
    Es sind doppelte Ventilfedern montiert, und der Vergasercooper sollte einfache haben.

    Somit sollte die Problembehebung bestenfalls nochmals bei '0' anfangen, damit nichts übersehen wird.

    Folgende Ergebnisse des Prüfens wären hilfreich :

    --Wie hoch ist die eingebaute, entspannte Höhe der Federn ?

    --Wie hoch ist die komprimierte Höhe der Federn bei vollem Hub ?
    (Daraus leitete sich der Ventilhub gesamt auch ab und es ist Rückschluß möglich, ob überhaupt die std. Nockenwelle verbaut ist. Das ist ja auch nicht unbedingt sicher)

    --Wieviele Windungen haben die Federn ?

    --Wieviel Druck haben die Federn ?

    --Wieviel lichte Höhe ist zwischen Federtellerunterkante und Ventilfederauflage ?

    --Wie werden die Federn unten geführt, durch Unterlagscheiben AEA403 oder durch Ringe um die Führungen ?

    Die Vermutung liegt nahe daß :

    --möglicherweise untaugliche Federn verbaut sind,

    --keine serienmäßige Nockenwelle mit std. Nockenhub verbaut ist, sondern eine mit deutlich höherem Hub.

    Sehr oft wird bei Ventilfedern nach dem Motto verfahren :"Viel hilft viel", was übersieht, daß das zunächst Kraft kostet, die erhöhte Ventilfederkraft zu überwinden und zudem Verschleiß auf den Bechern, den Nocken durch zu hohen Anpressdruck.

    Andreas Hohls
    Alle Beiträge verstehen sich als rein sachliche Aussage und tolerieren Meinungen und Vorlieben eines Jeden, auch wenn sie konträr entgegenstünden.

  9. #9
    Danke Herr Hohls .
    Hier habe ich mal Fotos vom Kopf , frisch überholt .
    Den Kopf habe ich so demontiert , gemacht wurden dann : Sitze neu gefräst , Ventile greinigt poliert , neu eingeschliffen , neue Führungen , 0,1 mm geplant .
    http://www.pic-upload.de/view-294980...00841.jpg.html
    http://www.pic-upload.de/view-294980...00842.jpg.html
    http://www.pic-upload.de/view-294980...00854.jpg.html
    Geändert von ingolf-996 (21.01.2016 um 14:19 Uhr)

  10. #10

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