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Thema: Empfehlung für Fahrwerkprüfung- & Optimierung Umkreis Stuttgart

  1. Empfehlung für Fahrwerkprüfung- & Optimierung Umkreis Stuttgart

    Hallo,

    ich habe seit Jahren ein Thema mit dem Fahrwerk mit meinem Mini: Ab 110km habe ich ein wackelndes Auto - er zwar geht toll in die Kurven, aber irgendwann fühlt es sich an als ob das Hinterteil auch lenkt. Es wurde im Laufe der letzten 2-3 Jahre das komplette Fahrwerk überholt, neue Stoßdämpfer & Kugeln, neue Bremsscheiben und Bremsbeläge, Fahrwerk vorne komplett überholt, alle Gummis neu, neue Alus mit Reifen, Aludonuts, hintere Schwingen überholt,.... in Summe wurde es mit dem gewackle zwar besser aber so richtig glücklich bin ich nicht.

    Entweder brauch ich einen kompletten Leitfaden um anhand diesem nochmals Punkt für Punkt zu prüfen (evtl. ist eine der schon mal durchgeführten Maßnahmen im Eimer...) und abzuhaken oder eine Werkstatt o.ä. im Großraum Stuttgart die sich das ganze mal anschaut.

    Danke im Voraus für Tips & Infos.
    Grüße Nobby

  2. Helfen würde anstatt der Aussage 'Alles gemacht' eine wirklich detaillierte Liste aller neu oder anders verbauten Teile.
    Zusätzlich eine Fahrwerksvermessung machen lassen und beides hier einstellen.

    Das ist gar keinem Falle eine überflüssige Arbeit, selbst wenn es später eine Werkstatt macht, da auch die Werkstatt viel leichteres Spiel hätte und damit weniger Stunden auf dem 'Deckel', wenn sie im Vorfeld wüßte, waxs bereits gemacht und neu oder neu-anders gemacht wurde.

    Die Vermessung gibt Aufschluß darüber, ob das Auto überhaupt vernünftig fahren kann, oder ob etwas völlig aus dem 'Lot' ist.

    Andreas Hohls
    Alle Beiträge verstehen sich als rein sachliche Aussage und tolerieren Meinungen und Vorlieben eines Jeden, auch wenn sie konträr entgegenstünden.

  3. #3
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    Ja, zuerst einmal anständig vermessen lassen. Also alle Winkel inkl. Lenkgeometrie etc...das volle Programm
    Dabei stellt sich dann mit Sicherheit auch heraus, ob der Mini in sich verzogen ist. Ob durch Unfall oder werksseitig...
    Der Dackelgang ist ja beim Mini schließlich nix besonderes..

    Falls hier mit einstellbaren Komponenten bereits gearbeitet wurde, kann es durchaus sein, daß z.B durch falsche Einstellung die unteren Tragarme wegen viel zu lang oder zu kurz gestellter Zugstreben klemmen. Im Prinzip hat man dann einen Knackfrosch gebastelt.
    Damit schnalzt er beim ein- und ausfedern...
    Das Phänomen hatte ich mal bei einem angekauften Mini.
    Normale Zugstreben wieder eingebaut und das Auto fuhr plötzlich normal....
    POWER!!!!!!!!!!!!
    Jeremy Clarkson

  4. Leider gibt es in den meisten Fällen nur zwei Arten von Mechanikern, die, die Ahnung von Fahrwerken haben und die, die Ahnung von Achsmessständen haben. Hier gilt es die geringe Schnittmenge zu finden, die beides kann!
    Viel Erfolg!
    Auch aus Hackepeter wird Kacke später!
    Das Grauen Teil1 u. Teil2
    Restauration 97er MPi St. Pauili Edition
    Restauration 94er SPi 35th Der Schrecken des Elektrikers

  5. Hallo,

    irgendwie hatte ich auf mehr und positivere Rückmeldungen gehofft

    Hier eine (mehr oder weniger chronologische) Auflistungen aller bisher durchgeführten Aktionen (im Zeitraum von mnd. 6 Jahren):
    - 1. Räder wuchten und Spur stellen (ATU oder so'n Fehler )
    - 2. mal wuchten und Spur stellen bei einem besseren Reifenhändler bei uns
    - Lenkstangenköpfe tauschen mit Spur einstellung
    - Hilfsrahmen vorne komplett mit Alu gelagert
    - Hinrtachsschwingen überholt
    - Fahrwerk vorne überholt, ALLE Gummiteile und sonstiges neu
    - 4x neue Stoßdämpfer & Kugeln
    - Neue original Zugstreben mit Gummis
    - Bremsen und Bremsscheiben neu
    - neue Alus mit neuen 165er Reifen

    Die Kurvenlage ist gut wenn nicht der seltsame Nachlauf wäre und wg. dem gewackle bleiben fast nur noch die Antriebswellen.... oder?

    Naja, denke der nächste Schritt ist das vermessen des Fahrwerks.

    Danke für eure Meinung, Infos & Tips im Voraus.

    Grüße,
    Nobby
    Geändert von Ragatan (16.04.2017 um 22:48 Uhr)

  6. Mal ne ganz banale Frage. Wie montierst Du die Räder?
    Im angehobenen Zustand die Muttern handfest ziehen, dann leicht anziehen und zum Schluß dann auf Drehmoment und immer über Kreuz?
    Oder Rad drauf, eine Mutter nach der anderen festziehen Auto ablassen und dann mit Drehmoment?

    Wenn Du die letztgenannte Methode machst, dann Zentrieren die Räder schlecht und diese Unruhe bei 110-120 km/h ist typisch dafür. Das Erklärt aber die mitlenkende Hinterachse noch nicht.

    PS: die Einstellwerte des Fahrwerks wären für die Beurteilung hier im Forum recht wichtig

  7. Hallo Michael,

    (natürlich) nach der ersten Methode! Rad ran, über Kreuz leicht anziehen, ablassen und dann mit Drehmoment anziehen.

    Grüße,
    Nobby

  8. Zitat Zitat von Ragatan Beitrag anzeigen
    Hallo Michael,

    (natürlich) nach der ersten Methode! Rad ran, über Kreuz leicht anziehen, ablassen und dann mit Drehmoment anziehen.

    Grüße,
    Nobby
    Das ist die zweite Methode.... Du läßt das Fahrzeuggewicht auf die Räder und dadurch kann die Mutter das Rad nicht mehr richtig zentrieren.
    Versuche es mal die Räder freihängend mit Drehmoment anzuziehen. Seit ich das mache, läuft mein Mini deutlich ruhiger.
    Der feine Unterschied ist, wann das Fahrzeug abgelassen wird. .

  9. Cool Upps - zu oberflächlich gelesen

    Aufgebockt auf Drehmoment bringen habe ich so tatsächlich noch nie gemacht... das probiere ich als nächstes und werde berichten.

    Danke für den Tip!

    Grüße,
    Nobby



    [QUOTE=biz;1006498]Das ist die zweite Methode.... Du läßt das Fahrzeuggewicht auf die Räder und dadurch kann die Mutter das Rad nicht mehr richtig zentrieren.
    Versuche es mal die Räder freihängend mit Drehmoment anzuziehen. Seit ich das mache, läuft mein Mini deutlich ruhiger.
    Der feine Unterschied ist, wann das Fahrzeug abgelassen wird...

  10. #10
    Ich schreibe hiermit von einer Erfahrung, die ICH gemacht habe und nicht zwingend übertragbar sein muss.
    Von meinem Mini hab ich Reifen (13") bei einem Bekannten montieren lassen und wollte sie von ihm auch gewuchtet haben. Wuchten konnte er sie dann aber nicht, weil der kleine Raddurchmesser (Felgeninnendurchmesser, wo dann auch die Gewichte geklebt werden) von seiner Wuchtmaschine nicht mehr erfasst werden konnte. Ich hab von Reifenwuchtmaschinen keine Ahnung und hab das so hingenommen. Die Räder hab ich dann bei einer Werkstatt im Ort wuchten lassen und ans Auto montiert. So richtig glücklich war ich dann damit nicht. Liefen schlecht. Schließlich hab ich dann einen Radflansch genommen, einen Adapter für mein statisches Wuchtgerät (für Motorradräder) gedreht und die Räder selbst statisch gewuchtet. Normalerweise gilt das als inpraktikabel. Das Resultat war jedenfalls, das alle Räder bis zu 60 gr (!) neben dem lagen, was mir die Werkstatt im Ort zusammengewuchtet hat und die Räder jetzt bis 120kmh ruhig laufen und dann erst eine leichte Unruhe eintritt, überhaupt kein Vergleich zu vorher.
    Daneben gewuchtete Räder könnten also durchaus mit hinein spielen.

    Gruß. Martin.
    Jung sein ist doch keine Frage des Alters!

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