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Thema: Motor stottert, Fehlzündungen

  1. #11
    So,
    ich hab jetzt mal die Zündspule gegen eine neue getauscht -> keine Verbesserung.
    Da nach hab ich den Kurbelwellensensor nochmals sauber gemacht und wieder eingesetzt, für so ungefähr 500 Meter hat alles super funktioniert. Bis es wieder Losging. Also erstmal neuen Sensor gekauft und eingebaut.
    Keine Veränderung.
    Ich weiß nicht an was es noch liegen könnte es sieht so aus als müsste ich ihn in die Werkstatt bringen :(

  2. Also, wurde mal das Testbook dran gehängt. Hört sich für mich auch an, dass er im Notlauf ist/war. Ist die Kopfdichtung intakt? Mal den MAP Sensor checken und die Drosselklappe einstellen. Eventuell stimmt das Gemisch nicht, aus welchem Grund auch immer.

    LG

    Enrico
    97er MPi, K&N Offen, 52er Drosselklappe, Einstellbares BDR, RC40 Big Bore Mittig, Adjusta Ride, Bearbeiteter Kopf, Bearbeitete Einlass und Auslasskanäle, GAZ Stoßdämpfer (KURZ), Einstellbare Zugstreben

  3. #13
    Zitat Zitat von MiniMocki Beitrag anzeigen
    Also, wurde mal das Testbook dran gehängt
    Wie kommst du darauf?

    UKUKUK, woher kommst du eigentlich? Füll doch mal dein Profil aus. Vllt. ist jemand mit einem Testgerät in der Nähe von dir.

  4. #14
    Hallo zusammen,
    für alle die es interessiert was das Problem war.
    habe den Kollegen UKUKUK besucht und wir konnten den Fehler lokalisieren.
    Die Schraube die die Schwungscheibe auf den Konus der Kurbelwelle hält wurde anscheinend nicht richtig gesichert und hat sich dadurch gelöst.
    Das Ergebnis war das sich die Schwungscheibe auf dem Konus gedreht hat und sich dadurch der Zündzeitpunkt verstellt hat. Daher der schlechte Lauf.
    Kurbelwelle und Konusteil sind meiner Meinung nach nun Kernschrott.
    kurbel.pngkurbelwelle.pngkonus.png

    Viele Grüße
    David

  5. #15
    Wie kamst du darauf?
    Gruß
    der Michael

    (alle Angaben in Fahrtrichtung)

  6. #16
    Zitat Zitat von hax_007 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    für alle die es interessiert was das Problem war.
    habe den Kollegen UKUKUK besucht und wir konnten den Fehler lokalisieren.
    Die Schraube die die Schwungscheibe auf den Konus der Kurbelwelle hält wurde anscheinend nicht richtig gesichert und hat sich dadurch gelöst.
    Das Ergebnis war das sich die Schwungscheibe auf dem Konus gedreht hat und sich dadurch der Zündzeitpunkt verstellt hat. Daher der schlechte Lauf.
    Kurbelwelle und Konusteil sind meiner Meinung nach nun Kernschrott.
    kurbel.pngkurbelwelle.pngkonus.png

    Viele Grüße
    David
    Mein Beileid. Kernschrott.
    ABer auf den Fehler muss man erst mal kommen. Respekt.
    Wundert mich nur das der Mini noch vorwärts kam.
    Gruß

  7. #17
    Darauf gekommen bin ich, nach dem er gesagt hatte das er die Zentralschraube wieder festgezogen hat weil er Probleme beim Kuppeln hatte.
    Ohne den Hinweis Hätten wir dann sicher noch länger gesucht.
    Gruß David

  8. @'van Semmel'

    Zitat : 'Auf den Fehler muß man erst einmal kommen'

    Vielleicht eine Gelegenheit einmal eine Geschichte zu erzählen, die sonst nur für lange Kaminabende taugt.

    Irgendwann Ende der '70er Jahre :
    --Das vorhandene Werkzeug war noch nicht komplett (keine Zündlichtpistole)
    --Das vorhandene Wissen und Können noch im Frühstadium des Aufbaus
    --Aber, daß eine ultraleichte Kupplung auch auf Alltagsfahrzeugen (Minis) super funktioniert, das war schon bekannt und eine solche montiert.

    Im Rahmen der regelmäßigen Inspektion dann natürlich auch eine ZZP Kontrolle, funktioniert ja statisch (fast) ebenso gut.
    In diesem Rahmen waren natürlich die Kerzen herausgedreht und dann mit einem Spiegel durch das Schauloch des Kupplungsdeckels die Markierung auf der Schwungscheibe gesucht.

    --Für alle, die nur A+ Motoren kennen, bis zum Herauskommen dieser besagten A+ Motoren , also bis ca. 1980, wurde bei A/Serien Triebwerken durch das Schauloch gepeilt--

    Und während dieses Peilens, die Markierung 1/4 war gerade sichtbar geworden, also Zyl. 1+4 sollten im OT sein, da fiel der Blick durch ein Kerzenloch und

    Ü b e r r a s c h u n g

    Kolben von 2+3 standen exakt im OT !! ??

    Ja, 2 Ausrufe- und auch Fragezeichen.
    Niemand wußte zu dem Zeitpunkt eine Erklärung, vielleicht auch weil möglicherweise seinerzeit nicht kommuniziert wurde, daß ultraleicht verbaut war und schon recht lange funktionierte.


    Da also keine Lösung parat war, einfach Zündung auf 2/3 im OT so eingestellt, wie zuvor für 1/4 anvisiert.

    Ergebnis :
    Der Motor hatte volle Leistung und klingelte nicht.

    Ein Phänomen,

    welches sich aber später aufklärte. Irgendwann nämlich gab es selten, aber von Zeit zu Zeit Probleme nicht auskuppeln zu können, man trat wie auf einen Stein.
    2-3 Versuche weiter ging es wieder normal, wie zuvor.

    Auch ein Phänomen, aber kein Dauerzustand.

    Entsprechend die Einheit seitlich hochgedrückt, Deckel demontiert und Kuppl.Automat abgenommen.
    Dann war alles klar.

    --Die Schwungscheibe hatte sich vermutlich auf Grund nicht 100% korrekter Montageweise (A/Serie ultraleicht etwas anders als Serie) gelöst, die beiden 'Nasen' des Paßstücks abgebrochen und war dann wieder festgefressen. Und zwar war sie e x a k t so festgefressen, daß die Zündeinstellung rein zufällig mit jetzt 2/3 wieder komplett auf den Punkt paßte.
    Kaum vorstellbar, aber tatsächlich so paßiert.

    Die Kupplung ließ sich im Übrigen nicht immer durchtreten, teils wie auf einen Stein, weil eine abgebrochene Nase offenbar im Fahrbetrieb hin und wieder hinter die Federmembran des Automaten sich verirrte und dort desssen Durchdrücken verhinderte. Fiel sie 3 Umdrehungen später wieder heraus, war alles wieder in Funktion, wie von Geisterhand.

    Nach der Demontage sah der Konus nicht so übel aus, wie in diesem Fall. Ein Einschleifen mit Ventileinschleifpaste rettete den Sitz mit wieder gutem Tragbild.
    Nur die Kurbelwelle mußte etwas gekürzt werden, da nun die Schwungscheibe soweit heraufgerutscht war, daß die Scheibe den Anlaufring des Primärrads preßte (mußte entsprechend wenige Zehntel nachgesetzt werden)und die Zentralschraube nun auf die Kurbelwelle und nicht auf die Schwungscheibe drückte.

    Wer einen solchen Schaden bereits hatte, weiß wo man zumindestens gedanklich auch suchen muß.
    Zusätzlich weiß der/die danach spätestens, daß man ultraleichte A/Serienscheiben zunächst ohne Sicherungsblech auf Drehmoment anzieht, den Bolzen dann wieder löst und mit Sicherungsblech remontiert.

    Andreas Hohls (Ende des 'Kaminabends'. Unglaublich, was die ZZP-Einstellung mit dem Schaden anbetrifft, aber vor 40 Jahren exakt so paßiert)
    Geändert von Andreas Hohls (05.11.2017 um 16:10 Uhr)
    Alle Beiträge verstehen sich als rein sachliche Aussage und tolerieren Meinungen und Vorlieben eines Jeden, auch wenn sie konträr entgegenstünden.

  9. #19
    @hax-007, mir ist das auch vor einigen Jahren passiert. Schwungrad nicht richtig befestigt, es rutschte durch, Kuppeln war Glückssache. Nach Abnehmen des Kupplungsdeckels sah ich das Elend. Der Kurbelwellenstumpf sah aber bei mir nicht ganz so schlimm aus. Nach Rücksprache mit einem Freund, der schon seit Urzeiten an diesen Autos schraubt, fasste ich mir ein Herz, blendete die "das muss alles neu"-Ratschläge aus und tat folgendes: Zufällig konnte ich für kleines Geld einen alten Motor aus einer Scheune besorgen, der ein "neues" Schwungrad spendete. Der Kurbelwellenstumpf wurde mit Schmirgelpapier leicht überköpft, um Grat zu entfernen. Danach nahm ich ein Haarlineal und legte es axial an verschiedenen Stellen am Stumpf an. Der Trag-Anteil ohne Beschädigungen lag noch bei geschätzten zwei Dritteln der Konus-Fläche. Ich baute alles wieder zusammen, montierte auch eine neue (gebrauchte) D-Scheibe - und es hält jetzt 7 Jahre.
    The new BMC 1100 - it floats on fluid

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