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Thema: Montage-Trick längere Radbolzen hinten f. breite Alutrommeln?

  1. Eine interessante und umfangreiche Diskussion hat sich hier entfaltet! Und tatsächlich ist meiner Ansicht nach an allen hier dargestellten Meinungen etwas Wahres dran. Zum Glück aber vor allem am letzten Satz aus Andreas' voriger Antwort!
    Bezüglich meiner Werkstattausstattung sowie Möglichkeiten bin ich doch recht zufrieden, ich stell' am Wochenende gerne mal ein Bild ein unter welchen Bedingungen ich den Mini flottmachen darf. Ich hab' Strom, fließend Wasser, Kompressor, E- / Schutzgas-Acetylen-Schweissgeräte, Zollwerkzeug, Abzieher und kaum Bandenkriminalität und wilde Tiere. Allerdings hab' ich die letzten 25 Jahre überwiegend an alten Amerikanern (meist '60er Jahre) geschraubt, daher ist Mini in einigen Fragen Neuland für mich. Daher freue ich mich eben auch über dieses Forum und stelle hin und wieder doofe Anfängerfragen.

    Um es am Ende aber auch noch mal klarzustellen: Die Eingangsfrage hab' ich vor allem deshalb gestellt, weil ich noch genug andere Baustellen am Mini beseitigen muss. Und wie immer zu wenig Zeit zum Schrauben! Mir ging es nicht darum, ein paar Euro für ein Radlager zu sparen. Aber die alten Kugellager liefen wirklich noch top, daher gab es keine Veranlassung diese auszutauschen. Und meine Schraubererfahrung sagt mir einfach dass bei jeder Demontage neue Baustellen entstehen, so wie in diesem Fall auch wieder.
    Daher meine Hoffnung auf einen Tipp erfahrener Minischrauber, welcher mir möglicherweise Arbeit erspart. Manchmal ist man ja auch betriebsblind und übersieht die vorhandenen Möglichkeiten.

    Nur darum ging's bei meiner Themenerstellung!

    Gruß Jan

  2. #22
    Zitat Zitat von genpop Beitrag anzeigen
    Was ist daran spannend oder prickelnd? Du nimmst die Bremsbacken ab, schlägst einen Bolzen nach hinten durch.Drehst den Flansch so daß das Bolzenloch an einer Stelle steht an der du auch von hinten rankommst. Nimmst einen möglichst langen Bohrer der durch das Bolzenloch passt und bohrst von außen ein Loch in die Bremsankerplatte. Nun nimmst Du einen Schäl oder Stufenbohrer und bohrst das Loch von hinten auf die gewünschte Größe auf. Fertig der Lack. hab ich was vergessen?
    Ich kann einfach nicht widerstehen, auch wenn es mittlerweile gar nicht mehr um die Eingangsfrage geht.

    Also: Bohren - hatten wir nicht von einer Garage OHNE Strom gesprochen? Ok, nehmen wir Oppas alte Brustbohrmaschine.

    Doof nur, dass das Auto ja auf dem Boden und nicht auf der Hebebühne steht. Na ja, das Ding geht auch bestimmt als Kniebohrmaschine. Könnte allerdings dauern......

    Nächster Punkt: Wir geben ungerne Geld für Werkzeug aus. Haben wir dann einen Stahlbohrer zur Hand, der, in das Bohrfutter gespannt, lang genug ist, durch das Bolzenloch hindurch die Ankerplatte zu erreichen?

    Ja, haben wir (auch von Oppa).

    Weiter geht's: Wir weiten das mühsam von vorne gebohrte Loch von hinten mit dem Stufenbohrer (äh, woher? ---egal hatte Oppa auch....) auf das gewünschte Maß auf. Von hinten, mit dem mittlerweile zur Stirnbohrmaschine umfunktionierten Gerät (das Auto steht ja immer noch, maximal auf Unterstellböcken, auf dem Boden).

    Und da wird es jetzt wirklich spannend. Wo, in eingebautem Zustand, kann ich da meine imaginäre Bohrmaschine ansetzen und mit einem Stufenbohrer ein einigermaßen ansehnliches, rundes Loch bohren?

    So viel zu Thema "Hab ich was vergessen?".

    Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte hier niemanden anpissen, lächerlich machen oder bloßstellen.

    Ich finde das Ganze schon als reines Gedankenspiel spannend. Ich stoße allerdings bereits gedanklich immer wieder auf Hindernisse.

    Vielleicht muss ich es einfach mal ausprobieren und fotografisch festhalten?
    rules are for the interpretation of wise men and the obedience of fools

  3. ...Ich bin dafür aus gegebenem Anlass eine Arbeitsgruppe zu gründen, welche eine Fotodokumentation über eine Radlagerreparatur erstellt. Wichtig: das Radlager muss so repariert werden wie es unsere Urahnen ohne Werkstattausrüstung gemacht hätten: Feuersteine, angespitzte Hölzer, Steinäxte und beschnitzte Knochen.
    Als Ersatz des Lagers müssen runde Flusskiesel herhalten, Wellendichtring aus Tierhaar.
    Wäre mal interessant um ein Gefühl dafür zu bekommen wie es wohl Forumsmitgliedern ohne jegliche Werkstattausstattung geht. Und könnte helfen hier Tipps viel zielgruppengerechter zu formulieren...:-)

  4. Moin

    also ich finde den Beitrag von KSM genau richtig


    die Frage zu den Antworten sollte doch sein, wer antwortet
    Ob versierter Schrauber
    Ob professioneller Mechaniker
    Ob Theoretiker
    Ob Händler


    man wird sehr oft verschiedene Antworten bekommen

    nur ist das leider grade für Neulinge schwer filterbar, was jetzt das richtige für ihn ist




    und da wir grade letztes Wochenende drüber gesprochen haben:
    Spureinstellung mach ich erstmal mit einer um alle 4 Räder gespannten Maurerschnur, und dann erst im Nachherein mit 2 Stahlwinkeln auf dem Boden stehend und einer Schieblehre, und das wir mindestens ebenso genau wie vom Profie

    geht also sehr viel ohne Spezialwerkzeug

    haben auch geplant einen Schrauberkurs auf dem Bielefelder Treffen im September abzuhalten






    Auch hier im Thread sind mal wieder blödsinnige Tips dabei gewesen, denn durch das Stehbolzenloch durchzubohren bedeutet doch auch es aufzureiben und jeder der mal einen Bolzen im Radflansch durchdrehend hatte, hat bestimmt sehr geflucht beim Ausbohren durch die Radmutter
    Gruß Peter

    a fool with a tool is still a fool

    PS schraube und fahre seit 85 Minitechnik

  5. Gott seid Ihr spießig.

    Wenn einer durch das Stehbolzenloch so groß bohrt, daß er die Verzahnung zerstört, dann sollte er wohl besser nicht schrauben. Der Tipp ist weder blödsinnig noch falsch, die Wahrheit liegt immer irgendwo in der Mitte. Es fehlt lediglich der Hinweis daß man die Verzahnung schützen muß. Das geht z.B. mit Isolierband, vorausgesetzt der Bohrer ist dünn genug.
    In einem Forum sollte man nicht irgendwelche Tipps gleich verurteilen sondern besser auf deren Gefahren hinweisen, bzw. sachlich diskutiert werden. Und bei einer sachlichen Diskussion spielt es absolut keine Rolle ob ein Tipp von einem Händler kommt oder von einem Schrauber

  6. #26
    Dabei seit
    01 2002
    Ort
    N 37° 14.410' W 115° 48.700
    Beiträge
    7.365
    Bei solchen Problemen... fragt man sich da noch allen ernstes, ob der Mensch wirklich auf dem Mond gewesen sein will...?
    Niemals!

    die Frage zu den Antworten sollte doch sein, wer antwortet
    Ob versierter Schrauber
    Ob professioneller Mechaniker
    Ob Theoretiker
    Ob Händler


    man wird sehr oft verschiedene Antworten bekommen

    nur ist das leider grade für Neulinge schwer filterbar, was jetzt das richtige für ihn ist
    In Bezug auf die Skillz und Tools der Neulinge gibt das eine erstaunliche Matrix, die es erstmal zu bewerten gilt.
    Wurstkäs wäre wohl schraubender Theoretiker trifft auf beratenden Theoretiker....
    Geändert von J&A (23.02.2018 um 12:22 Uhr)
    POWER!!!!!!!!!!!!
    Jeremy Clarkson

  7. #27
    Zitat Zitat von biz Beitrag anzeigen
    Gott seid Ihr spießig.

    Wenn einer durch das Stehbolzenloch so groß bohrt, daß er die Verzahnung zerstört, dann sollte er wohl besser nicht schrauben.
    Der Vorschlag lautete ja auch, das frisch gebohrte Loch in der Ankerplatte von hinten aufzuweiten. Insofern hatte ich die mögliche Beschädigung der Verzahnung des Stehbolzenloches noch gar nicht bedacht.

    Sachlich diskutieren ist natürlich immer besser, aber nicht zwingend lustig oder dem Unterhaltungswert von Forumsbeiträgen zuträglich.

    Apropos lustig: Einen Aspekt meines humorigen Kommentares von gestern habe ich heute schon probiert.

    Man kann tatsächlich eine Brustbohrmaschine mit Metallbohrer als Stirnbohmaschine nutzen.

    Geht, wenn auch langsam. Und: Rutscht man aber ab, gibt's sofort und Nahles-mässig "in die Fresse".
    rules are for the interpretation of wise men and the obedience of fools

  8. #28
    Mal ne Frage an alle Theoretiker hier. Hat das mit dem Loch schon wer mal gemacht?

    Ich war sehr skeptisch und habe eben mir mal zwischendurch ne Schwinge mit Bremse genommen und in der geheizten Werkstatt am Schraubstock eben dieses Loch gebohrt.
    Einen Stehbolzen habe ich geopfert (zerflext), um an das Loch zu kommen. Es gibt tatsächlich genau eine Stelle, an der das Loch sein kann. Habe es gebohrt, ohne die Verzahnung zu berühren.
    Stehbolzen lassen sich tatsächlich entfernen.
    Aber die Bremse muß auf jeden Fall ab. Wollte die ganze Operation auch nicht im eingebauten Zustand machen.

    (Ironischerweise ist das Radlager an meinem Testobjekt kaputt und müßte sowieso getauscht werden.)

    Werde diese Löcher bei meinem Mini nicht bohren, obwohl ich für das Bohren von Löchern zwecks Gewichtsoptimierung sehr empfänglich bin.....

  9. @Janomat'
    Nun ist der Austausch tatsächlich sinnfrei geworden, da Widersprüche formuliert werden, ohne den widersprochenen Weg tatsächlich probiert zu haben.
    Dann bedenken erfahrene Schrauber nicht, daß Bohrpunkt markieren und Bohrpunkt setzen nicht das Gleiche sein muß.
    Un d warum das Ganze ? Weil es nicht um handwerkliche Aspekte geht, sondern die persönliche Einlassung symphatiebeeinflußt ist.
    Wenn es aber an dem Punkt ist, dann wird es --s.o.-- endgültig sinnfrei.

    Und wenn diese Triebfeder auch noch so eindeutig zu erkennen ist, .............................. Nun ja.

    Andreas Hohls
    Alle Beiträge verstehen sich als rein sachliche Aussage und tolerieren Meinungen und Vorlieben eines Jeden, auch wenn sie konträr entgegenstünden.

  10. #30
    Tach zusammen,

    ich kann nur aus eigener erfahrung berichten dass dies alles auch ohne meisterbrief zu bewerkstelligen ist!
    Habe die 25er spurplatten verbaut u da gings bei alu trommeln nicht anders....
    nach bremsbackenausbau hab ich die flansch auf eine möglichst gut zu bohrende stelle der ankerplatte ausgerichtet so dass der bolzen nach hinten hinausgetrieben werden kann.
    bolzen vorher mit kältespray behandeln, hatte das gefühl das dies half den bolzen mit kupferhammer behutsam aber bestimmt heraus zu treiben.
    hatte auch (beim bohren von innen - also von unter dem Auto liegend - nicht daneben keine probleme dies zu fluchten!
    Bolzen hab ich wohl mit nem ein-/auszieher eingezogen u nicht mitm hammer reingetrieben!
    loch natürlich gegen rost behandeln u danach mit gummistopfen verschließen!

    bis heut hält alles, kein spiel, kein rost!
    Geändert von butt4fame (23.02.2018 um 17:11 Uhr)

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