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Thema: Ölwechsel nach Winterpause?

  1. Question

    Das mit dem Kat ist wirklich nicht ohne..

    Hab ich mir noch keine richtigen gedanken gemacht, schließlich habe ich einen Vergaser.

    Der Kat geht aber erst kaputt, wenn eine Spritansammlung stattgefunden hat und diese unkontrolliert im Kat explodiert. Da die Kerzen ja draußen sind und der Motor sich dreht, gehe ich davon aus, daß die Einspritzanlage dem Motor Kraftstoff zuführt, der Sprit nicht verbrannt wird und somit in den Kat laufen kann.

    Was ist denn in diesem Fall einfach bei der Benzinpumpe den Stecker ziehen, dann dürfte kein Sprit mehr gefördert werden und das Problem ergibt sich nicht mehr.
    Jetzt stellt sich nur die Frage, ob danach die ganze Einspritzanlage bzw. das Steuergerät spinnt. Dazu habe ich leider keine Antwort, weil keine Erfahrung (meiner ist halt ein Vergaser).

    Gruß
    Michael

  2. #12
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    Also Leute, bleibt doch einfach mal ganz ruhig.
    Auf eine Leseranfrage in der Motor Klassik, wie denn ein Wagen am besten aus der Winterpause zu holen sei, schrieb der entsprechende Redakteur -sinngemäß- :

    "Im Motor wird gedehnt und gequetscht, es herrschen aberwitzige Temperaturdifferenzen, der Kolben kriegt soundsooft in der Minute eins auf den Deckel, usw. - da ist der Kaltstart nach der Winterpause das kleinste Problem."

    So ungefähr hat er sich ausgedrückt...
    Resümee : Öl wechseln bei kaltem Motor, reinsetzen, anmachen und ordentlich fahren. Fertig.

    Ich persönlich wechsele vor den längerern Standpausen im Winter das Öl (mein Mini ist ganzjährig zugelassen, auch wenn ich ihn unter den jetzt herrschenden Bedingungen nicht fahre) und im Frühjahr kommt wieder frisches hinein.
    Ich würde wegen den Ablagerungen im Motor keine übertriebene Panik machen, einigermassen hochwertiges Öl vorausgesetzt sollte da in einem viertel bis halben Jahr nicht dramatisch viel passieren. Jedoch leidet auf Dauer (auch beim Stehen) die Qualität des Öles, so daß ich nach der Winterpause nicht mit der alten Brühe fahren würde.

    Michael hat, was den Kat angeht recht, der kann Schaden nehmen wenn unverbrannter Sprit hineingerät (muß aber nicht zwangsläufig so sein); ein Risiko würde ich deswegen nicht eingehen. Was das Durchdrehen von Hand oder ohne Zündkerzen bringen soll, ist mir allerdings schleierhaft.

    T.
    Golf spielen, Astra trinken, Mini fahren
    <- ob der sich nochmal einkriegt ?

  3. @ cooper16

    Das durchdrehen ohne Zündkerzen soll den Verschleiß minimieren. Da das gesamte Öl ja weg ist, braucht die Ölpumpe eine gewisse Zeit, um den gesamten Motor mit dem frischen Öl zu versorgen. Ohne Zündkerzen gibt es keine Kompression und der Motor kann nicht anspringen. Somit werden alle Lager entlastet und beim "orgeln" wird der Motor ohne Druck erst mit Öl versorgt, bevor er anspringt.
    Also das Starten ohne Zündkerzen bis Ölkontrolleuchte ausgeht, dann Zündkerzen rein und Motor laufen lassen ist nicht ganz unsinnig. Muß aber nicht sein, muß letztendlich jeder selber wissen.

    Gruß
    Michael

  4. #14
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    ...aha...dann weiß ich mal wieder was Neues...;)
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    <- ob der sich nochmal einkriegt ?

  5. #15
    Mensch Leute, ich glaube ihr seht das etwas zu streng.

    Ein aktuelles Öl ist für eine Laufleistung von weit über 6 Monaten ausgelegt. Wozu würden die Hersteller sonst Wechselintervalle nur einmal jährlich vorschreiben? Diese Öle (und auch der Mini bekommt ja nicht mehr die Ölqualität eingefüllt, die es noch zu Zeiten seiner Erschaffung gab) werden im Laufe eines Jahres stark strapaziert. Das wird das Öl bei einem stehenden Autos aber schon mal nicht. Und trotzdem erfüllen diese Öle ihre Aufgabe.

    Glaubt ihr denn im Ernst, daß ein Ölfilm komplett weg ist, wenn ein Teil 6 Monate oder eher weniger irgendwo rumsteht? Und das noch dazu in einem verschlossenen Behälter, denn das ist der Motor nun mal. Dann müßten doch sämtliche Lagerstätten mit Metallteilen, die vor Rost mit einem Ölfilm geschützt sind, diese Teile regelmäßig nachölen.

    Wenn aber der Ölfilm noch vorhanden ist, wozu dann die Aktionen mit Zündkerzen raus, Öldruck aufbauen, etc.? Das muß mir mal einer erklären. Das ist im Prinzip doch nur ein richtiger Kaltstart mehr.

    Meine Autos stehen auch im Winter. Vor dem Hinstellen bekommen sie in den Zylinder oben ein paar Spritzer Öl oder je nach Möglichkeit manchmal auch nicht. Im Frühjahr lasse ich sie ganz normal an, fahre sie bis zu einer normalen Öltemperatur warm (damit sich die im Motor vorhandenen Ablagerungen als Schwebstoffe im Öl lösen). Dieses mit Schmutz angereicherte Öl lasse ich dann ab und gebe ihnen dann neues Öl. That´s it!

    Wie lange darf man nach Eurer Meinung denn ein Auto maximal stehen lassen, daß der Ölfilm noch erhalten ist? Das wäre dann ja auch im Sommer zu berücksichtigen. Einen Tag, drei Tage, eine Woche, fünf Wochen, zwei Monate?

    Denkt mal daran, wie lange ein Notstromaggregat steht, bevor es zum Einsatz kommt. Das sind sogar zwischen den Tests oft mehrere Monate. Und diese Motoren werden bestimmt gepflegt, denn die sind nicht billig und müssen funktionieren.

    Ich will hier keine Diskussion lostreten, aber ich glaube man kann es auch zu streng sehen.

  6. #16
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    @miniwilli

    Ja und nein.

    Ja zu der Aussage, es nicht ganz zu streng zu sehen. Genau das sage ich ja auch die ganze Zeit.

    Nein zu der Aussage, ein Öl ist für eine Laufleistung von sechs Monaten ausgelegt.
    1. Laufleistung kann man nicht in Zeitintervallen rechnen (obwohl ich zu wissen glaube, was Du damit meinst).
    2. Wie wir alle wissen, nimmt der Mini aufgrund seiner Motor-Getriebekombination eine Sonderstellung ein. Dies wurde im berühmten Ölthread auf aus- und ergiebigste diskutiert und erläutert.

    Ich sehe auch das Problem des Öles nicht als das wirklich entscheidende bei der Frage nach Schäden im Motor und Wagen nach längerer Standzeit. Öl ist fix gewechselt und somit als "Problem" aus der Welt geschafft. Wie immer man es nun auch immer angehen mag...

    Thomas
    Geändert von cooper16 (30.01.2004 um 11:01 Uhr)
    Golf spielen, Astra trinken, Mini fahren
    <- ob der sich nochmal einkriegt ?

  7. Ich denke auch, daß jeder selbst wissen muß, was er seinem Mini zumuten will.
    Fakt ist die Sonderstellung aufgrund des Getriebes und somit bedarf das auch einer Sonderbehandlung. (wer es noch nicht glesen hat, sollte es unbedingt tun: DAS ÖLTREAT).

    Wer das optimale will, macht im Herbst einen wechsel, um die Verunreinigung mit abzulassen und nach den 6 monaten Standzeit wieder einen Wechsel ohne Motorstart, um das feuchte Öl los zu werden. Dann auch mit Filter. Das Winteröl (mineralisch)darf sehr billig sein und ruhig etwas dünner, damit es im Frühjahr besser rauskommt. Gefahren wird der Mini mit dem Öl ja nicht. Nur ohne Zündkerzen durchorgel, damit das Öl überall hinkommt und nicht nur in der Ölwanne ruht. Etwas Öl in die Zylinder und der Motor ist top konserviert.
    Im Frühjahr dann unbedingt 20W50 Mineralisch rein und den Motor wieder ohne Zündkerzen orgeln lassen.
    Das wäre das beste, aber kein muß.
    Auch der "alte Mann" macht das so und ich halt auch.

    Es gibt keine richtigen Beweise, daß der Motor und das Getriebe deswegen länger halten. Es wird auch kein Motor sagen, hättest Du mich richtig konserviert, wäre ich nicht kaputt gegangen. Aber schaden tut es garantiert nicht.

    So ich klinke mich aus der Diskusion jetzt aus, denn es ist alles gesagt, was zu diesem Thema zu sagen ist und meine Erklärung heir ist bereits die dritte mit gleicher Aussage.

    Michael

  8. #18
    Hallo zusammen,

    [meinSenfdazu]

    Ich denke, es ist etwas übertrieben, vor dem Winter das Öl abzulassen, es durch irgendein "nur über den Winter drinlass"-Öl zu ersetzen, welches im Frühjahr dann wieder rauskommt. Wechselt ihr den Ölfilter dann auch schon wieder, in dem ist das billige Zeug ja auch drin???
    Ich bin der Meinung, dass man vor dem einmotten das Öl wechseln und dann gleich ein anständiges einfüllen sollte. Damit kann man nach dem Winter gleich losfahren. Das Kondenswasser da drin (soviel dürfte das gar nicht sein, der Motor ist ja zu) verdunstet auf den ersten Kilometer. Ausserdem sehe ich es wie miniwilli, modernes Öl hält viel länger, ohne durch Alterung merklich an Qualität zu verlieren, als die meisten glauben.

    Den Motor nach dem Ölwechsel ohne Zündkerzen drehen zu lassen, halte ich für eine gute Idee. Auch wenns ein MPI oder SPI ist. Der unverbrannte Sprit ist im Kat erst dann gefährlich, wenn der Kat heiss ist und der Sprit dadurch verbrennt. Also beim Ölwechsel Zeit lassen, bis der Kat kalt ist, oder am kalten Motor die Brühe wechseln.

    So und jetzt noch ein Tip von mir:
    ich blase, solange das Öl abläuft, mit einer auf kleine Temperatur (<100°C) gestellten Heissluftpistole in den Ventildeckel. Es ist erstaunlich, wieviel Öl da zusätzlich rauskommt.
    Und bei pre-MPI Minis, also alle mit hängendem Ölfilter auf der linken Seite, kann man den Ölfilter vor dem Einbau mit frischem Öl füllen, dann dauerts nichts so lang, bis nach dem Start der Öldruck aufgebaut ist und man kann sich das Orgeln ohne kerzen sparen.

    [/meinSenfdazu]

    Grüsse

    Jörg

  9. #19
    hi leutz,


    hab mir jetzt eure antworten durchgelesen ! also das beste wäre, wenn ich VOR dem Winter Ölwechsel gemacht hätte !


    OK, das hab ich aber net :(

    ich hab nen 92er SPI, und bin jetzt 5800 km mit meinem mini gefahrn und hab noch nie ölwechsel gemacht ! leider hat der verkäufer damals 15W40 rein !

    da ich geld gebraucht hab, hab ich jetzt mein winterauto schon verkauft und meinen kleinen angemeldet, bin aber noch net wieder gefahrn !

    hab mir grad eben 20W50 miller-öl bestellt und möcht dann, wenn des da ist, ölwechsel machen !

    also was schlagt ihr jetzt vor, ist das beste für meinen kleinen ?


    1. 15 minuten warm fahrn mit dem alten öl und dann kurz warten, öl ablassen, filter wechseln und neues gutes 20W50 rein ?

    oder

    2. das öl sofort kalt ablassen, dann filterwechsel und 20W50 rein !


    mich hats schon geärgert, dass immer so lang 15W40 drin war, jetzt möcht ich net noch mehr fehler machen !



    ach und noch was : ich hab ihn heut mal aufgebockt und wollt mal schaun, wo der ablassstopfen is ! bin halt voll der newb *g* und weiß jetzt net genau wo der is ! hab die suche benutzt, aber da des ja hier selbstverständlich für euch ist, hat des niemand gefragt und deshalb hab ich nix gefunden !
    kann mir des bitte auch einer beschreiben ? danke schonmal



    mfg
    thimo

  10. #20

    Oh Gott, Oh Gott

    Es ist spannend das hier alles zu lesen! :)

    Locker bleiben....es bringt garnix sich übertrieben so um den Ölwechsel zu bemühen .

    Wichtig ist regelmäßig einen Ölwechsel zu machen (5000 Km).

    Der ölfilm ist auch nach 2 jahren Standzeit vorhanden.

    Motoröl mach ich nur bei warmen motor, ( betriebstemperatur, 15 minuten warten , ablassen )

    alle neuen Ölle halten Dreck in der schwebe und lösen den ganzen schmoder. (warmes Öl vorrausgesetzt.)

    der dreck der sich festgesetzt hat wird mit kalten öl nicht ausreichend gelöst...kann jeder selber nachprüfen und den motor nach dem ölablassen zerlegen oder mit einer Glasfaserkamera überprüfen.

    Ölwechsel mit filter, neues Öl einfüllen hängende Filter mit frischen Öl füllen (MPI geht halt net) Zündung abklemmen etwa 20 sekunden leiern um das öl zu verteilen es ist unerheblich ob man den ganzen druck aufbaut bis die Öllampe ausgeht ( Druck ist vorher schon vorhanden, halt nicht so hoch aber ausreichend...)
    Beim MPI die Sicherung von der Benzinpumpe rausnehmen und das selbe Spiel wiederholen.

    Danach die Sicherung wieder einsetzen und den motor ohne gas starten , Fertig!

    Mahlzeit:D
    Mini! ...Der Teuerste kleinwagen der Welt....Aber auch der Beste!!!!!

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