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Thema: Gel Batterie Kapazität?

  1. #1

    Question Gel Batterie Kapazität?

    Hallo allerseits,
    wie hoch sollte die Kapazität einer Gel Batterie sein um eine herkömmliche 36 Ah Batterie zu ersetzen?
    Reichen 18 Ah?
    Und welche Marke ist zu empfehlen?
    Wie hoch ist die Lebensdauer gegenüber einer hekömmlichen Batterie?
    gruss dlb2

  2. häää.... du meinst die Frage jetzt nicht ernst, oder?

    wieso sollte eine Gelbatterie mit weniger Leistung auskommen?
    Gruß Peter

    a fool with a tool is still a fool

    PS schraube und fahre seit 85 Minitechnik

  3. Zitat Zitat von dlb2
    Hallo allerseits,
    wie hoch sollte die Kapazität einer Gel Batterie sein um eine herkömmliche 36 Ah Batterie zu ersetzen?
    Reichen 18 Ah?
    Und welche Marke ist zu empfehlen?
    Wie hoch ist die Lebensdauer gegenüber einer hekömmlichen Batterie?
    gruss dlb2
    Eine Gel-Batterie, die eine "herkömmliche Batterie" mit 36Ah ersetzen soll, sollte mindestens 36Ah haben!
    es ist kurz vor fünf vor halb:

  4. Denn 36Ah waren 36Ah, bleiben 36Ah und werden auch immer 36Ah sein! :)

    Ah gibt die Kapazität der Batterie, unabhängig von Bauart, Einsatzzweck und/oder Marke der Batterie wieder.
    Wenn Du also eine 36Ah Batterie welcher Art auch immer, durch eine Gel-Batterie ersetzen willst,
    muss diese logischerweise auch über eine Kapazität von 36Ah verfügen.

    Vom Prinzip sind beide Akkus, Blei- und Gel-Akku, sogar gleich, nur, dass beim Gelakku Kieselsäure zur Säure hinzugefügt wird und das Elektrolyt somit geliert.

    Gruß,
    Jan

  5. ... und ein Gelakku hat keinen Spannungsabfall beim Anlassen, wodurch der Anlasser schneller stirbt.

    Wir haben nach mehreren kaputten Anlassern Gelakkus nur noch als Zweitbatterie eingesetzt. Das Auto wurde immer durch eine normale Batterie versorgt.

    Gruß
    Chris
    Rover 216 GTI

    wer später bremst ist länger schnell :D

  6. #6
    ... und ein Gelakku hat keinen Spannungsabfall beim Anlassen, wodurch der Anlasser schneller stirbt.
    Naja, Bleigelakkus haben gegenüber Bleisäureakkus einen (wesentlich) höheren Innenwiderstand, der die nutzbare (Klemmen-)Spannung bei sehr hohen Strömen gut in die Knie gehen lässt. Dh. der Schluss, dass die Anlasser deswegen kaputt gehen ist falsch. Vielleicht gehen sie deshalb kaputt, weil die Anlasser irgendwann nicht mehr genug Energie bekommen (durch den Spannungseinbruch), dann blockieren und einen Wahnsinns-Strom ziehen, der bei eingebrochener Spannung immernoch erheblich sein kann.

    Die Gelakkus werden heute oft in Solaranlagen als Puffer benutzt, weil man dort meistens nicht viel Strom entnehmen will und die Ladeströme moderat sind. Außerdem braucht man diese Batterien wegen des inneren Aufbaus nicht zu warten, bzw. kann es durch die geschlossene Bauweise auch nicht mehr.

    Vielleicht meintest Du ja auch Bleiakkus, die den Elektrolyten in einem Vlies gebunden haben. Dort ist es etwas anders. Diese Akkus sind in etwa mit Säurebatterien zu vergleichen und werden auch als Antriebsbatterien in E-Autos, etc. eingesetzt.

    Nice to know: Normale Bleibatterien sollten bei einer längeren Pause vernünftig geladen und danach kühl gelagert werden. Das verhindert weitestgehend die Reaktionsfähigkeit, bzw. die Oxidation der inneren Elektroden.

  7. Wir haben immer folgende Batterein verbaut:

    OPTIMA

    Die gab es damals aber nur in rot - vielleicht waren die vor 10 Jahren auch anderst aufgebaut.

    Was genau drin ist kann der Interessierte gerne selber suchen. Jedenfalls waren defekte Anlasser keine Einzelfälle! Ziel war damals konstant viel Strom für die Endstufen zur Verfügung zu haben ohne Spannungsschwankungen. Man kennt ja das rhytmisch dimmende Licht der Scheinwerfer, wenn man mal ordentlich Endstufen veraut hat. :D Das war mit diesen Batterien weitgehend abgestellt. Also keine schwankende Spannung. Und das hat man halt auch beim Anlassen. Da Anlasser passend für die absinkende Spannung konstruiert sind gehen die kaputt. Darum bekommt der Verteiler mit Wiederstandskabel im Mini auch die vollen 12 Volt beim Anlassen ... weil einfach damit gerechnet wird. Und das ist mit den Batterien definitiv nicht mehr der Fall.

    Grüße
    Chris
    Geändert von christopher (12.01.2007 um 23:40 Uhr)
    Rover 216 GTI

    wer später bremst ist länger schnell :D

  8. #8
    Guter und interessanter Link, den Du da hast!

    Die Batterien mit den roten Kappen sind Vliesbatterien. Das sieht man auf der Seite unten links in dem schematischen Aufbau...da steht dann was von Glasvlies und so weiter...

    Gelakkus funktionieren etwas anders und sehen im inneren Aufbau auch anders aus...

    Ergo habt ihr damals wahrscheinlich Vliesbatterien eingebaut...die in der Tat oftmals kleinere Innenwiderstände und somit hochstromfähiger als Säurebatterien sind...

    Jetzt klingt das mit den defekten Anlassern schon ganz plausibel... :)

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