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Thema: Wieviel Benzindruck verträgt eine HS4 Schwimmernadel?

  1. Zitat Zitat von Holgi1600 Beitrag anzeigen
    Die 1:1.5er Hochhubkipphebelwelle soll beim 1000er ueberhaupt nichts bringen. Ich kann das allerdings auch nur nachplappern, da ich was dies angeht keine Erfahrungswerte habe. Gab da aber meine ich, einen ganzen Thread zu dem Thema. Denke mal da werden sich noch mehr wissende Leute zu dem Thema melden.
    Selbst wenn die HHKW ein kleines bisschen mehr Leistung bringen sollte wird diese durch die geringere Kompression hoechstwahrscheinlich mehr als eliminiert.

    Die Benzinpumpe wuerde ich auch erst einmal ausschliessen. Von der Leistung her sollte diese dicke langen. Ist diese denn sonst in einem guten Zustand?

    Der von Diddi erwaehnte Ansaugsieb im Tank sollte aber nicht ganz unbeachtet bleiben. Der war bei mir einmal die Fehleruhrsache und hat mich bald zum Verzweifeln gebracht. Wenn ich im 4. Gang ueber 4500U/min gekommen bin hat der Motor ploetzlich kein Gas mehr angenommen und ist wie abgestorben. Hat man kurz Gas weggenommen und ist unter 4500U/min geblieben hat er sich dann wieder gefangen. In den Gaengen darunter hat der Motor ohne Probleme bis 6500 U/min gedreht.
    ich hab den Fehler erst nach meinen Honda Motor Umbau gefunden. Dort war es noch mysterioeser. Der Motor ist im Stand normal gelaufen und hat auch beim Fahren erst einmal ganz normal hochgedreht ohne Leistungsabfall. Dann ist er komplett ausgegangen und auch erst einmal nicht mehr angesprungen. Erst nach kurzen Warten, bzw Zuendung an/aus um neuen Benzindruck aufzubauen ist er wieder angesprungen. Hier ist jedoch ein Benzinkreislauf mit einem Druck von mindestens 2.5 Bar erforderlich.
    Zu dem Zeitpunkt bin ich fast verzweifelt und hab Einspritzduesen, Filter und Benzinpumpe mehrmals gewechselt. Das es ueberhaupt ein Sieb im Ansaugstutzen im Tank gibt wusste ich zu dem Zeitpunkt leider noch nicht. Jemand anderes hat mir dann den Tip gegeben dort einmal zu suchen und der war bei mir total zu bzw der Ganze Tank rostig. Habe dann den ganzen Tank ersetzt.

    Wobei ich nachdem was Diddi geschrieben hat bei Dir auch erst einmal auf die Kombination Feder/falsches Oel, schlechte Nadelwahl tippen wuerde. Die Verdichtung sollte aber vorher noch angepasst werden sonst faengst Du danach gerade wieder von vorne an...
    Deswegen kam von mir ja schon der Tipp, wenn er bockt gleich Zündung aus und Schwimmerkammer aufschrauben. ist diese zu 2/3 gefüllt, ist die Benzinversorgung bis zum Vergaser OK und das oben geschrieben und auch die Benzinpumpe kann definitiv ausgeschlossen werde. Kostet keine 5 Minuten aber machen muß man es halt um sicher zu gehen.

  2. #12
    Dabei seit
    03 2005
    Ort
    Halifax, Nova Scotia, Kanada
    Beiträge
    899
    Was Die HHKW angeht solltest Du Dir mal dieses Thema durchlesen ;)
    http://www.mini-forum.de/showthread....kipphebelwelle

    Beim Einbau ist uebrigens auch noch auf mehr zu achten als einfach aufzuschrauben. http://www.mini-forum.de/showthread....kipphebelwelle
    Wobei ich Dir eher empfehlen wuerde die HHKW auszubauen so faellt auch gleich das Thema Geometrie weg. Die HHKW verkaufen und das Geld in andere Tuningmassnahmen investieren. ;)
    Realität ist eine Illusion, die durch den Mangel an Alkohol hervorgerufen wird

  3. #13
    Danke für die vielen Tipps.

    Ich werde die Maßnahmen der Reihe nach durchgehen.
    Aber das braucht ein bisschen Zeit, da ich nicht immer Zeit und Musse habe mich den Problemen zu widmen.
    Aber ich werde euch über die Erfolge rechtzeitig informieren.

  4. #14
    WinSU? ist das freeware?

  5. #15
    Zitat Zitat von dingidong Beitrag anzeigen
    WinSU? ist das freeware?
    Jaein...

    Die "Basis"-Version, also das Anschauen und Vergleichen der Nadeln ist "freeware".

    Die Voll-Version, in der man Motorspezifikationen eingeben und sich Nadeln raus suchen lassen kann, kostet einmalig 15€ und kann per Paypal bezahlt werden. Gibt es später Upgrades oder Erweiterungen, kosten diese nicht extra!

    Nach Zahlung bekommt man per E-Mail einen Freischalt-Code, um die Basis-Version zur Voll-Version frei zu schalten.

    Laut Website wurde es für `98, XP, Vista und 7 entwickelt. Läuft aber auch problemlos auf 8 und 10 Es muss nur Framework 1.1 installiert sein.

    Bein Interesse: http://www.winsu.co.uk/

    Gruß, Diddi
    Geändert von HOT (21.09.2016 um 17:06 Uhr)

  6. #16
    So, um nochmals auf mein anfängliches Problem zurückzukommen.

    Es war definitiv die zu leichte Feder in Verbindung mit dem zu leichten Nähmaschinenöl.

    Habe also die etwas stärkere Feder und ein dickeres Motoröl genommen und, siehe da,
    es ist ein ganz anderes Verhalten entstanden.
    Immer noch nicht perfekt, aber viel besser.

    Was mir beim Thema Öl aufgefallen ist, scheint mir die Viskosität eine grosse Rolle zu spielen.
    Vor allem wenn die Temperatur eine mittragende Rolle spielt.
    Bei steigender Motortemperatur verliert (verringert) ein Öl die Viskosität, eben auch das Öl in der Vergaserglocke.
    Der eingeschraubte Kolben in der Glocke hat die Funktion eines Ventiles. Das heisst es öffnet recht schnell,
    wenn der Kolben nach oben läuft, und schliesst, wenn der nach unten will, bei kalter Temperatur, recht langsam.
    Wird ein dünnflüssiges Öl eben zu warm, so klatscht der Kolben auf Grund der zu geringen Viskosität nach unten
    und es kann ein zu starkes Flattern des Kolben entstehen. Deshalb vermutlich auch mein Problem.

    Ab hier könnte man wieder anfangen zu experimentieren, in dem man zwar ein dünnes Öl verwendet, aber am
    Ventil, der ja das Spiel zum Öffnen hat, mittels passenden Unterlegscheiben verringert, sodass die Absenkgeschwindigkeit verringert wird,
    um die Flatterneigung zu eliminieren.

    Wie gesagt, ist nur meine erste Theorie, die ich noch nicht probiert habe.

  7. Das ist ein so großes Geheimnis alles nicht.
    Vorausgesetzt der Dämpferkolben ist der, der zu diesem Vergaser gehört und dieser Vergaser gehört zu diesem Motor, dann ist --aus ErFAHRung-- ein 20W50 Motoröl ganzjährig die richtige Wahl.
    Nur bei sehr kalten Temperaturen und sehr schnellem Schalten hat der Vergaser bei offenen KN Filtern und entsprechender Menge kalter Luft in ganz kurzer Zeit ein aber zu vernachlässigendes Problem 'hinterher zu kommen'.
    Dann gibt es bei durchgerissenem Schalthebel einen leichten Verschlucker am Vergaser. Die Frage ist dann, ob man für diese Ausnahmesituation die Lösung dann sucht oder aber nur schnell schaltet, anstatt 'durchzureißen'.

    Andreas Hohls
    Alle Beiträge verstehen sich als rein sachliche Aussage und tolerieren Meinungen und Vorlieben eines Jeden, auch wenn sie konträr entgegenstünden.

  8. #18
    Zitat Zitat von Ducfun Beitrag anzeigen
    Der eingeschraubte Kolben in der Glocke hat die Funktion eines Ventiles. Das heisst es öffnet recht schnell,
    wenn der Kolben nach oben läuft, und schliesst, wenn der nach unten will, bei kalter Temperatur, recht langsam.
    Wird ein dünnflüssiges Öl eben zu warm, so klatscht der Kolben auf Grund der zu geringen Viskosität nach unten
    und es kann ein zu starkes Flattern des Kolben entstehen. Deshalb vermutlich auch mein Problem.
    Genau das Gegenteil ist der Fall

    Das Ventil schließt, wenn der Kolben nach oben läuft und setzt ihm dadurch einen Widerstand entgegen. Dadurch steigt die Strömungsgeschwindigkeit unter dem Kolben (im Bereich der Düsennadel) stark an, was wiederum für mehr Unterdruck sorgt und das Gemisch anfettet. Der Effekt ist wie bei einer Beschleunigerpumpe in einem Festdüsenvergaser wie z.B, Weber.

    Das Ventil öffnet, sobald die Drosselklappe geschlossen wird und der Kolben durch die Feder nach unten gedrückt wird. Er "fällt" also sehr schnell nach unten. Das muss auch so sein, da andernfalls das Gemisch stark angefettet würde.

    Probier´s mal aus und greife mit einem Finger in den Vergaser. Drück den Kolben nach oben = "schwergängig" gegen einen Widerstand. Lass ihn los und = plopp, liegt er unten auf

    Die 3 "Bauteile" in einem SU-Vergaser, die Maßgeblich das Gemisch für alle Lastzustände beeinflussen sind: Nadel/Düsenstock, Feder und Dämpfer/Öl.

    Die Feder sorgt dafür, dass der maximale Vergaser-Querschnitt erst dann freigegeben wird, wenn der Motor unter Volllast bei Nenndrehzahl läuft. Wäre sie zu schwach, wird er ab einem bestimmten Moment zum "Festdüsenvergaser"
    Wäre sie zu stark, wird der maximale Querschnitt nie voll freigegeben und er kann sein Potenzial nicht voll ausschöpfen. Im Prinzip, als wäre ein kleinerer Vergaser verbaut.
    Durch den Querschnitt und die Strömungsgeschwindigkeit variiert der Unterdruck, der wiederum den Sprit aus der freigegebenen Düsenöffnung ansaugt/mitreißt.

    Zum Thema Strömungsgeschwindigkeit und Druck (Unterdruck) einfach mal hier schmökern: https://de.wikipedia.org/wiki/Str%C3...li_und_Venturi

    Die Düsennadel wiederum gibt vor, wieviel vom Düsenquerschnitt abhängig von der Kolbenposition freigegeben wird.

    Nadel und Feder sind also immer als "Team" zu sehen. Passt eines von beiden nicht, funktionieren sie auch nicht mehr als "Team"...

    Das Öl hat nur einen Zweck. Den Wiederstand des Kolbens auf seinem Weg nach oben. Je höher der Widerstand, desto stärker wird angereichert. Ist der Widerstand zu hoch, wirkt der Motor weniger drehfreudig bzw. träge beim Beschleunigen.

    "Dickes" Öl = stärkere Anreicherung aber weniger "spritzigkeit"

    "Dünnes" Öl = weniger Anreicherung, aber mehr "Spritzigkeit"

    "Zu dünnes" Öl = zu wenig Anreicherung = verschluckt sich beim Beschleunigen (Magerruckeln)...

    Wenn man das alles mal überdenkt, versteht man auch, dass die Abstimmung eines SU-Vergasers recht aufwendig ist und idealerweise von einem Spezialisten auf dem Rollenprüfstand erledigt wird. Der hat in der Regel auch eine große Auswahl an Düsennadeln.

    Es gibt auch den "Prüfstand des kleinen Mannes"

    Einfach mal nach dem Thema hier im Forum suchen. Eine Auswahl an nadeln sollte da schon vorhanden sein. Auch WinSU kann dabei helfen. Zumindest um "in die Nähe" zu kommen und dann auch noch per Grafischer Darstellung ein paar Alternativen rauszusuchen. Eine "Auswahl an Nadeln" wirkt sich nicht gerade freundlich auf den Geldbeutel aus...

    Wenn´s dann auch noch um eine Vergaser-Pärchen geht...

    Gruß, Diddi

  9. #19
    Hallo Kollegen,

    es ist nun einige Zeit her, dass ich diesen Beitrag eröffnet habe und an einen bestimmten Problemen rum gebastelt habe.

    Ich hatte lange Zeit das Problem, die wahre Ursache des ruckelns nicht zu finden. Es wollte sich partout keinen Erfolg einstellen.

    Doch nach langem logischen überlegen kann ich endlich drauf was das übel des ganzen Problems war.
    Es war, und das muss ich mir selbst eingestehen, ein dummer von Unwissenheit geprägter Umstand.

    Mein Mini ist ja ein Baujahr 1986. Diese haben eine Zündspule mit einem Vorwiderstand, der auf 1,5 Ohm begrenzt ist. Und gerade an diesen Anschluss hatte ich die Benzinpumpe angeschlossen, die deshalb nur auf eine geringe Volt Zahl an Leistung kam.
    Habe kurzerhand eine andere stromgebende Leitung angezapft, und siehe da, die volle Leistung der Benzinpumpe brachte auch das Lösen des Gesamtproblems.

    Mein Beispiel möge daher als Warnung für alle anderen elektrisch unqualifizierten Bastler dienen, dass die Ursache in so winzigen, nicht beachteten Deteils steckt.

    Gruss
    Peter

  10. Zitat Zitat von Ducfun Beitrag anzeigen

    Mein Beispiel möge daher als Warnung für alle anderen elektrisch unqualifizierten Bastler dienen, dass die Ursache in so winzigen, nicht beachteten Deteils steckt.

    Gruss
    Peter
    Da möchte ich mich nun einklinken und den Rat geben, einfach mal das machen, was einem geraten wird, auch wenn es im ersten Moment wie Mehrarbeit aussieht. Wenn die Benzinpumpe zu wenig fördert, was bei zu geringer Spannung logisch ist, hätte man das mit dem Tipp, in die Schwimmerkammer schauen recht schnell herausgefunden und viel Zeit gespart.
    Aber schön, daß der Kleine nun läuft und vielen Dank für die Rückmeldung

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