Beiträge von jack union

    Ruckeln bei Teillast ist oft Magerlauf. Vielleicht mal die Ansaugbrücke vorsichtig mit Bremsenreiniger absprühen.

    Zündzeitpunkt ist mit 10° vor OT bei Standgas aber auch sehr früh, vielleicht mal testweise auf den Literaturwert korrigieren?

    Grüße
    Andreas

    Mathias, Kopf hoch. Höhen und Tiefen verbinden um so mehr. Der Alltagsschwede hier hat auch gerade eine Begegnung mit einem unaufmerksamen Opa hinter sich, auch nicht schön. Aber deswegen nicht zu fahren ist auch keine Lösung...

    Grüße
    Andreas

    Ich wollte jetzt auch gar nicht das "drückt untenraus" Konzept als das wünschenswerteste darstellen, ich bin da immernoch vollkommen neutral. Genau das soll ja jeder selbst entscheiden.

    Was allerdings sein könnte, ist das sich das "drückt untenraus" Konzept mit der alten A-Serie gar nicht richtig realisieren lässt. Und dann hätte ich vielleicht etwas, das untenrum nur halbwegs funktioniert, und obenrum dann nicht weiterdrehen will weil die Leistungskurve kippt. Sozusagen das schlechteste aus beiden Welten. ;)

    Metroholics war da in der Zwischenzeit schon etwas schneller mit dem Posten.

    Aber ich find's gut was hier so zusammenkommt. :thumpsup:

    Grüße
    Andreas

    lüdder: ganz genau!

    Ide: schöne Aufstellung! Aber auch hier ist wieder das Problem, das man das nicht einfach baukastenweise zusammenstecken kann und es funktioniert.

    Ich glaube, gerade bei der Nockenwellenauswahl geht da viel am Ziel vorbei. Diddis Tip mit der SPI-Nocke klingt interessant, das ist mir auch schon zu Ohren gekommen. Und da hab ich noch zwei von... :D

    Grüße
    Andreas

    Je länger das Drehmoment oben gehalten werden kann, desto mehr Leistung kommt am Ende raus. Ist nur Mathematik. :D Grundsätzlich muss jeder für sich selbst überlegen, in welchem Drehzahlbereich der Motor "drücken" soll.

    Dein erster und letzter Satz bringen den Zielkonflikt ganz gut auf den Punkt. Wenn ich mich nämlich entscheide, das der Motor untenrum "drücken" soll, dann ist das "mehr" an Leistung am Ende gar nicht wichtig...

    Grüße
    Andreas

    Hi,

    hier kommen ja öfter mal Diskussionen zu Motorenkonzepten und Erfahrungen mit verschiedenen Komponenten auf. Ich glaube, das vielfach das Thema "was soll der Motor hinterher können" ignoriert wird, oder zu sehr auf die "Zahlen" von einzelnen Komponenten geschielt wird. Mehr ist nicht immer besser, und "Full Race" macht beim Brötchenholen nicht unbedingt Spaß.

    Ich habe das mal versucht zu veranschaulichen und zwei fiktive Leistungs- und Drehmomentkurven erstellt. Die Zahlen sind zwar fiktiv, aber das Verhältnis von Drehmoment zu Leistung ist korrekt, denn vereinfacht gesagt ist die Leistung das Produkt aus Drehmoment und Drehzahl. Man schaue sich die beiden Varianten "rot" und "blau" an.

    "Rot" hat etwa 3kW mehr als "blau", und auch die Drehzahl, bei der das Leistungsmaximum erreicht wird ist etwa gleich. Würde man nun fragen: "Möchtest du 50kW bei 5.800 U/min, oder möchtest du 47kW bei 5.700 U/min?" werden die meisten wahrscheinlich die 50kW wählen.

    Schauen wir uns aber dazu den Drehmomentverlauf an. Auch da liegt bei den absoluten Werten "rot" mit 82 Nm vorn, "blau" hat nur 80 Nm. Auch hier würde man aus den "Prospektdaten" wahrscheinlich zu "rot" tendieren...

    Allerdings liegen die 80 Nm bei "blau" auch durchgehend wie ein Plateau zwischen 3.000 und 5.500 U/min an, wohingegen "rot" nur eine Spitze bei 5.600 U/min hat und untenrum bis ca. 5.300 U/min weniger (!) Drehmoment hat als "blau".

    Wie fährt sich das jetzt? "Rot" ist ein typisches Drehzahlkonzept, das "bei Laune" gehalten werden will und erst obenrum richtig läuft. "Blau" schiebt dagen schon ab 2.000 U/min schon kräftig los und bleibt über einen weiten Drehzahlbereich kräftig. Auch wenn die "Zahlen" bei "rot" besser erscheinen wird "blau" im Alltag dem Besitzer garantiert viel öfter das Grinsen in das Gesicht treiben.

    Dieses Drehmomentplateau ist übrigens eigentlich typisch für moderne Turbodiesel, bei denen über die Ladedruckregelung schön das Drehmoment über einen weiten Bereich konstant gehalten werden kann. Deswegen hat man bei diesen Motoren auch den Eindruck, daß die so schön kräftig untenheraus "schieben".

    Jetzt mal ganz unabhängig davon, ob sich mit dem alten A-Serienkonzept solche Plateaus realisieren lassen - was ich damit sagen will ist: auch wenn sich der eine oder andere für die 50kW entschieden hätte, mehr Spaß hätte er sehr wahrscheinlich mit dem anderen Konzept gehabt. Absolute Leistungs- und Drehmomentangaben, selbst wenn man die Drehzahl, bei der sie anliegen dazu weiss, sagen nichts über den Verlauf und damit die Fahrbarkeit aus.

    Ich fände es einfach schade, wenn jemand viel Geld für einen Motorenaufbau in die Hand nimmt, um hinterher festzustellen, daß das Konzept zwar irre Spitzenleistung hat und auf der Rennstrecke super funktionieren würde, letztendlich der Mini aber stehengelassen wird, weil er auf dem Weg zur Arbeit keinen Spaß macht...

    Grüße
    Andreas

    Wenn du Drehmoment untenrum möchtest, dann sind maximal erweiterte Kanäle eher kontraproduktiv, weil die Strömungsgeschwindigkeit zu gering wird.

    Ein Kopf mit riesigen Kanälen auf einem Motor mit Drehmomentnocke kann dann beides nicht richtig: untenrum keine Leistung, weil Kanäle zu groß, und obenrum keine Leistung, weil die Leistungskurve durch die Steuerzeiten der Nockenwelle kippt.

    Schau nicht auf die Zahlen der einzelnen Komponenten. Wenn die Mini-Motorenbauer für dich zu weit weg sind, dann ruf sie an, sag ihnen was du an Teilen und Budget hast, und vor allem was der Motor können soll. Und dann kaufe da, wo es am sinnvollsten und stimmigsten erscheint. Zusammenbauen kann das dann zur Not auch der Motorenbauer vor Ort.

    Und für das, was so ein komplettes Konzept kostet kann man auch mal eine ganze Strecke fahren, bzw. ist die Fahrt billiger als nur ein Fehlversuch...

    Grüße
    Andreas

    Eigentlich ist bei sowas ja gerne mal der Lichtschalter schuld. Ein neuer Schalter hält dann länger, wenn man ein Entlastungsrelais dazubaut, hier findet sich in der Suche etwas dazu.

    Hast du einen Schaltplan?

    Geht die Lichthupe? Die ist separat abgesichert und umgeht auch den Lichtschalter.

    Grüße
    Andreas

    Die Computergraphik auf der 123 wepsite http://www.123ignition.nl/products.php?id=50&lang=eng lässt vermuten, dass diese ebenso linear interpoliert wie accuspark. Die Schließwinkel-Verstellung stellt sich nach meinem Verständnis so da, dass diese automatisch erfolgt, also nicht vorgegeben werden muss. "variable dwell constant current, fully autom. ( autodetect )"
    Ist mir nicht wirklich klar wie sie es machen, aber ich verstehe dass so, dass der Schließwinkel in Abhängigkeit vom Strom geregelt wird. Vermutlich sinkt der Stromfluss, wenn das Magnetfeld aufgebaut ist und es wird der Schließwinkel wird so gerechnet, dass kein Leerlaufstrom fließt.
    Aber ich bin Maschinenbauer:thumpsup:, kein Elektriker:confused:

    Da "Springen" bezieht sich auf die nicht frei programmierbare 123, also die mit dem Drehschalter "0-9A-F" unten.

    Zum Schließwinkel: das hatte ich auch schon überlegt, das könnte man auch automatisch machen...

    Grüße
    Andreas