welches Öl ist empfehlenswert???

  • Hallo,


    habe nicht das in der Suchfunktion gefunden, was ich wirklich suche.


    Es wird nun nochmal Zeit für einen Ölwechsel.
    Welches Öl könnt ihr mir für meinen 1000er empfelen?
    Habe gehört Castrol soll gut sein, stimmt das?
    Welchen Öltyp genau könnt ihr mir empfelen??


    Vielen Dank schonmal für eure Antworten!!


    Gruss


    speedcooper

  • Quote

    habe nicht das in der Suchfunktion gefunden, was ich wirklich suche.


    gib zu es war zu viel und du wolltest nicht alles lesen!:D ;)


    Martin

  • Hi Speedcooper,
    ich fahre 20W50 Mineralöl.
    Ist auch besser fürs Getriebe,
    weil es etwas dickflüssiger ist.


    Mfg. H-J

  • Oje, das gute alte Ewigkeitsthema


    im Sommer 20W40 und im Winter 15W40... Hat zumindest mein Minidoktor gesagt.
    Marke ist mehr oder weniger egal würd ich sagen?!:eek:

  • mit den bedauerlicherweise stets inhaltlich falschen Beiträgen dazu.
    Der 'MINI-Doktor' ist ganz bestimmt (vielleicht) ein guter Allgemeinmedizinier, aber in Bezug auf die Qualitäten als 'Facharzt für Innere Medizin' sind Zweifel angebracht.


    '40' als obere Viskosität ist für eine Gesamtschmierung zu dünn. Es hat seinen Grund, daß Getriebeöle eine 80er/90er Viskosität haben.
    Unglaubliche Mengen von Kraftübertragungsschäden (also inkl. Primärtrieb) liefern beredtes Beispiel für falsche Öle und falsche, weil zu lange Wechselintervalle.


    Andersherum gefragt: "Welchen Grund gibt es eigentlich, dem MINI vorsätzlich falsche Schmierstoffe zu verabreichen ?"
    Die etwas umständlichere Beschaffung des korrekten Öles = evtl. Notwendigkeit einen Jahresvorrat aufzubewahren, das kann doch eigentlich nicht genügend Ursache sein.


    SELBSTVERSTÄNDLICH, das geht niemanden anders etwas an, als den, der es am Ende auch zu bezahlen hat. Aber es ist doch einfach unnötig und das tut im Sinne des MINIs schon etwas weh.
    Andreas Hohls

    Alle Beiträge verstehen sich als rein sachliche Aussage und tolerieren Meinungen und Vorlieben eines Jeden, auch wenn sie konträr entgegenstünden.

  • Hi !


    Das mit der zu hohen Viskosität ( 40 ) mag zwar stimmen, aus persönlicher Erfahrung allerdings kann ich nur sagen, daß ich mit meinem 87er 1000ccm bis 170.000 km mit 15W40 gefahren bin ohne jegliche Getriebe- oder Motorprobleme ( und er ist immer gerannt ohne Ende ). Habe ihn ( leider ) Anfang des Jahres verkauft. Meines Wissens läuft er heute noch. Aber das ist wohl wirklich ein unerschöpfliches Thema ...

    Golf spielen, Astra trinken, Mini fahren
    <- ob der sich nochmal einkriegt ?

  • kann ich nur immer wieder empfehlen...
    ist ein vollsynthetisches 15W-50 öl auf esterbasis


    rennsporterprobt auch im motorradbereich, die ja bekanntlich auch einen gemeinsamen ölkreislauf für motor und getriebe haben.
    besitzt enormes druckaufnahmevermögen... (getriebe!!!)
    und die obere betriebstemparatur wird gesenkt


    ist zwar sauteuer (etwa €10/ltr. im einkauf), lohnt sich aber meines erachtens.


    phänomenal auch, wieviel leiser der motor plötzlich ist, ich traute meinen ohren nicht... aber das nur nebenbei.........

  • Castrol GTX


    Das billigste ist das Beste ;)


    hab ich gehört :rolleyes:

    Lieber nen guten Freund verlieren, als die Pointe versauen.... ;) (Peter Schrott) :D


    Hey jetzt macht Euch doch mal locker....

  • Eher nicht, oder aber in den letzten 20 Jahren wäre bei CASTROL Wesentliches in Bezug auf das einfache GTX passiert.
    Damals wurde es nämlich sogar öffentlich vom STERN in einem Test gescholten.
    Würde sich der Hersteller sicher nicht gefallen lassen, wenn nicht nachweislich stimmend.
    Vielleicht ist ja aber nochmals richtig Veränderung/Verbesserung eingetreten, was aber eher nicht zu vermuten ist, da man bei den Herstellern überwiegend auf die Synthetiköle und Getriebeöle sich konzentriert hat(ganz einfach weil das Mehrbereichsmineralöl kein zukünftig wachsender, sondern stark schrumpfender Markt ist).
    Andreas Hohls

    Alle Beiträge verstehen sich als rein sachliche Aussage und tolerieren Meinungen und Vorlieben eines Jeden, auch wenn sie konträr entgegenstünden.

  • Getrocknete Otternasen, gesottene Eichhornohrenchips! Popcorn!


    /me lehnt sich dann mal zurück, nimmt noch ein Bier (kein Miller's Genuine Draft, wenn die auch Öl köcheln :D) aus dem coolen Schrank und freut sich über die erste (oder wars schon die zweite?) Öldiskussion des Jahres ;)


    Ähm - hat hier jemand Jehova gesagt?


    Lieben Gruß,
    -.jan.-


    Ach und - (gerade noch die Kurve zum onTopic geschafft) - ich stimme für 20W50, mineralisch ...

    'Not many cars can stand relentless hot pursuit from a BMC A series engine'

    'Not many cars can stand relentless hot pursuit from a BMC A series engine'


    Peter Egan, Road & Track


  • Ich wollte ne Sammelbestellung für das 20W50 von Miller bei uns im Club machen und da hab ich als überzeugendes Argument das Zitat von Andreas gebracht.


    Quote

    '40' als obere Viskosität ist für eine Gesamtschmierung zu dünn. Es hat seinen Grund, daß Getriebeöle eine 80er/90er Viskosität haben.


    Da hab ich aber was intersantes mit Beleg aus einem Buch zu hören bekommen.


    Quote

    Von der amerikanischen Vereinigung der Kraftfahrzeug-Ingeneure ( S-ociety of A-utomotve E-ngineers)kurz SAE, wurden die Motoren- und Getriebeöle in verschiedene Viskositätsklassen eingeteilt.
    Die mit einem W gekennzeichneten Motoröle SAE 10W z.B.
    erfüllen bestimmte Bedingungen in bezug auf das Kälteverhalten.
    Öle die für den Winter und für den Sommer geeignet sind bezeichnet man als Mehrbereichsöle, SAE 15w/40 z.B.
    GETRIEBEÖLE HABEN HÖHERE SAE-ZAHLEN, OBWOHL IHRE VISKOSITÄT NICHT ENTSPRECHEND HOCH IST. Z.B. HAT DAS GETRIEBEÖL SAE 80 ETWA DIE GEICHE VISKOSITÄT WIE EIN MOTORÖL SAE 30.
    Die hohen SAE-Zahlen sollen verhindern, daß diese Öle,die eine andere Zusammensetzung als die Motoröle haben, mit diesen verwechselt werden.


    Also ist die Zahl für die Viskosität bei Getriebe nicht gleich zu setzen für die bei Motorenölen.


    Aber das nur so mal am Rand. ;)

  • Ich nehme den Ball auf und werde in Kürze zu diesem Thema stellungnehmen unter Hinzuziehung fachlicher Auskünfte.
    Andreas Hohls

    Alle Beiträge verstehen sich als rein sachliche Aussage und tolerieren Meinungen und Vorlieben eines Jeden, auch wenn sie konträr entgegenstünden.

  • War keine Herausforderung! :D


    Aber es fängt an echt an intessant zu werden, der Tread hier könnt als endgültige Klärung des Themas in die Geschichte eingehen. :D (ich kann mich an keinen erinneren in dem Informativer Diskutiert wurde)


    Aber ich denke mal das eh nicht die Viskosität die "hauptsächliche" rolle spielt (mitunter natürlich auch), sondern eher die Zusätze im Oil. Additive die Motorenöle haldbar machen sollen zerfallen im Getriebe. (soviel weiss ich) Und genauso kann ich mir vorstellen das sie dem Getriebe auf dauer nicht gut tun. Andersrum sind Additiven im Getriebeöl warscheinlich auch nicht im Motor nicht gut aufgehoben. Deshalb hat das Öl von Miller ja auch den Zusatzbuchstaben T (für Transverse = Quer = für beides (oder so))


    Denn Miller stellt auch z.B. normales 20W50 Motorenöl her.
    Also kann man auch noch nichtmal sagen das 20W50 für den Mini am besten ist sonder das es schon 20W50T sein sollte.


    (woll?)

  • Bin verwirrt ich jetzt!
    Der Angriff der Clonkrieger begonnen hat!


    Also wenn ich jetzt irgendwo 20W50 bekomm, soll ich es dann nun reintun oder nich :confused:


    Ölwexel ist bald fällig! Ich muss langsam ein Öl auswählen ;)

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