Posts by Andreas Hohls

    Lafrogue

    Wenn soetwas von Interesse wäre, wäre es kein Problem jemanden zu fragen, der es nun gewiß wissen muß.

    Einfach in Böningstedt anrufen, der wird es wissen und ggfs. auch die Materialien haben.


    Lupiter

    Leider auch mißverstanden, medizinisch.


    @'Alle'

    'Lupiters' Beitrag spielt auf einen Rennunfall in Hockenheim 2009 an. Da blieb nach einem Frontaleinschlag mit ca. 120/130 km /h von dem betroffenen Mini nicht sehr viel übrig. Trotz des 6-Punkt Gurtes, straffest angezogen, kam es zu einem Kontakt zwischen Helmvisier und Lenkradkranz.

    Interessant, wie stark sich eine Wirbelsäule längen kann. Außer massivsten Prellungen überall als einzig nennenswerter Schaden ein Riß in der Makula am dann folgenden Dienstag, der Nährhaut(!) der Netzhaut des Auges.

    Das Auge ist schwimmend aufgehängt und ist mit Fahrzeuggeschwindigkeit unterwegs.

    Nun stoppt eetwas den Körper von 'jetzt auf gleich', der Kopf steht, daß schwimmende Auge ist noch unterwegs. Wird seitlich festgehalten, dehnt sich entsprechend vorn wie ein Luftballon. Irgendwann gibt dann die dünnste Stelle vorn nach.


    Das aber kann kein Lenkrad dieser Welt verhindern, nur ein zarteres Absorbieren der Vollbremsung des Kopfes, damit eben Kopf und Auge mehr paralell gebremst werden.


    Andreas Hohls

    Maxxs

    Es gab --gibt irgendwo bestimmt immer noch-- eine Umbaumöglichkeit einer, ich meine, Lotuslenkung mit kardanischem Gelenk.

    In Folge steht das Lenkrad dann anders und eine nach oben schiebende Lenksäule würde dann evtl. nicht zwangsläufig auch Richtung Kopf/Brust schieben.

    Genauere Details leider vergessen.


    Andreas Hohls

    countryman

    Sehr gut, daß die Befürchtung in's Leere ging.


    Maxxs

    Leider die Problematik völlig mißverstanden.

    In der Theorie und leider berücksichtigen das nur sehr wenige, die sich zuvor dieses Szenario 'zigfach durch den Kopf gehen ließen und im Falle des Eintretens fast reflexhaft handeln, nimmt man im Falle eines Frontalaufpralls die Hände vom Lenkrad und verschränkt die Arme vor der Brust.


    Wohlgemerkt, in der Theorie.


    In der Praxis nehmen die meisten nicht einmal den Daumen aus dem Lenkradkranz, sondern umklammern das Lenkrad mit aller Kraft und oft noch ausgestreckten Armen zum Abstützen.


    Und dann wirken sehr, sehr hohe Kräfte auf ein Lenkrad, wobei die Form der 3 Einzelspeichen ein Problem werden könnten.



    Gott sei Dank eine in diesem Zusammenhang auch nur theoretische Feststellung, da dem Themeneröffner 'Countryman' völlig 'schnurz' mit durchgehendem Lenkradkranz.


    Andreas Hohls

    countryman


    Es könnte das Problem auftreten, daß nach dem Abschrauben des oberen Ringes sichtbar wird, daß alle 3 Speichen einzeln ohne jede weitere Anbindung unter diesem Ring nur geklemmt sind, keine Verbindung zueinander haben.

    Das wäre ich der Tat ein wichtiger Sicherheitsaspekt.

    Bei Indianapolis Lenkrädern, u.U. ähneliche Herstellungsperiode, gibt es ein ähnliches Problem.


    Bildschön (das Indianapolis), aber im Gebrauch nicht zu empfehlen.


    Andreas Hohls

    k.schulle

    'Phokos' Beurteilung trifft es wohl.

    Die nachgefahrene Strecke genügt, um das Bild zu verfälschen.

    Und auch wenn Bilder des Kerzenbildes nie 'auf den Punkt' abbilden, wie es tatsächlich ist, scheint es jetzt zu mager.

    Warum aber gleich über eine andere Nadel nachdenken ?

    U.U. waren die 1 1/2 Schlüsselflächen, immerhin 0.225mm, dann doch etwas zuviel.

    Zunächst in 2 Schritten probieren, jeweils 1/2 Schlüsselfläche wieder abzusenken und jeweils danach erneut die Kerzenbilder prüfen.

    Das 'Cruisen' mit 'geküßtem' Gas liefert zudem über das Vorhandensein oder nicht von Magerruckeln eine zusätzliche Aussage.


    Andreas Hohls

    1989 nachts Aachen - Oldenburg bei -4° (dank Wettersturz) in Übergangskleidung und anschließend 14Tage lang Frost in den Füßen und den Gang eines Helmtauchers, da hätte ein solches Zubehör auch nichts genutzt.

    Dagegen war dann zum IMM 1989 der Moke als Treibholz fast schon angenehm..


    Andreas Hohls

    Zur Ursprungsfrage kann ich leider nicht beitragen.

    Interessant ist aber, daß Jürgen Bloem aus Leer, seinerzeit Mitglied im Mini Club Oldenburg, in den Endsiebzigern einen sehr, sehr ähnlichen oder gar 100% gleichen Wärmetauscher verbaut hatte.

    Der Moke selbst ist aber seit dem durch mindestens 2 weitere Hände gegangen.


    Andreas Hohls

    P.S.: Tatsächlich braucht in einem reellen Moke kein Mensch eine Heizung.

    Ja, die Einmessung kann beibehalten werden.

    Begründung :

    --Mit den 10" 165/70 wurden Werte eingestellt, die den Interessen des Fahrers am geeignetsten entgegenkommen.

    So zumindest die Absicht.

    --Dadurch ist der Mini dann wunschgemäß maximal kontrollierbar, oder maximal bissig, oder irgendetwas zwischendrin.


    Somit ist nur ein Szenario vorstellbar, wo das mit den Winterreifen Hankoog nicht gleichermaßen fahrbar geht.


    Unterstellung:

    Die 10" 165er sind Reifen mit maximaler Seitenstabilität und vertragen deshalb eine sehr agressive Fahrwerksgeometrie, welche im Fahrbetrieb maximale Seitenkräfte auf die Flanken gibt.


    In diesem Falle wären die mit sehr, sehr hoher Wahrscheinlichkeit viel weicheren Flanken des Hangkoog Winterreifens deutlich überfordert, was zu 'spannendem' Fahrverhalten führen könnte, wenn man vergißt, womit man jetzt im Winter unterwegs ist.

    Solange man eben diese maximal aggressive Fahrwerksauslegung nicht hat und minimal untersteuernd bis neutral vermessen hat und darüberhinaus bei trockenen Straßen im Winter nicht vergißt, daß eben nun Winterreifen montiert sind, solange wird das picobello funktionieren.


    Diverse 10" Rennautos wurden/werden mit 12" Rädern zur Vermessung ausgerüstet, weil viele Meßstände heute 10" nicht mehr können.


    Andreas Hohls

    Klingt so, als sei es dann nur eine zu festte Grundeinstellung.

    In diesem Falle ließe sich die Prüfprozedur verkürzen. indem 1 1/2 Schlüsselflächen magerer justiert wird.

    Die kurze Chokenotwendigkeit spricht ebenfalls für 'etwas gut fett'.


    Möglicherweise ist der Düsenstock schon ein wenig verschlissen.

    Wenn es bauartlich möglich ist, wäre es ratsam, die Vergaserglocke samt Nadel vorsichtig abzunehmen

    --läßt sich gut auf einem leicht geöffneten Schraubstocken platzieren, die Nadel hängt zwischen den Wangen durch--

    und mit einer Lupe zu schauen, ob der Düsenstock noch rund ist, oder bereits etwas oval ausgearbeitet.


    Wenn ausgearbeitet, dann auf jeden Fall ersetzen durch einen neuen.


    Andreas Hohls

    Kerzenbilder auf Photos zu beurteilen ist sehr, sehr schwierig, weil ein realer Eindruck kaum möglich ist.

    Tatsächlich erscheinen sie aber deutlich auf der fetten Seite.


    --Nächste Prüfung bei möglichst ähnlicher oder ideal gleicher Strecke mit 1 Schlüsselfläche magerer.

    Das ergäbe einen guten Hinweis, wie sich der Abbrand entwickelt.

    Ist es richtig, daß der Motor zum Starten kaum Choke benötigt ?


    --Ist AEB denn die Originalnadel für diesen Motor ?


    Andreas Hohls

    Wobei -keine Kritik- auch bei der Einstellung nach Schlüsselflächen beide Düsenstöcke gleich tief stehen müßten, sofern zuvor bei 'bündig' begonnen wurde.

    Pro Schlüsselfläche sind es dann 0,15mm, weshalb auch bei Korrekturen nie mehr als 1 ganze Schlüsselfläche auf einmal verändert werden sollte.

    2.45mm indes ist des Guten deutlich zuviel.

    Mit ein bißchen Erfahrung --entsteht an diesem Projekt ja gerade-- kann man das auch hören/fühlen, ob das Brummen eines ist, welches aus viel zu fettem Gemisch entsteht, oder aber aus 'hohlem' Magerlauf der wohl dreht, aber nicht tatsächlich 'zieht'.


    Nicht ganz einfach, soetwas in bildliche Sprache zu übersetzen.


    Dann bliebe jetzt die Frage, warum der ZZP so früh sein muß.

    Wenn es aber Werksvorgaben sind, dann ist das so.


    Andreas Hohls

    --18G124A Grundwerkzeug für Aus- und Einbau.

    --18G124B / K / M Ausbauwerkzeugadapter

    --18G123 N/Wellenbuchsen Reibahle Grundwerkzeug

    --18G123AH / AJ Führung

    AN / AP Schneiden vorn / hinten

    --18G123AQ / AT Führungen vorn / Mitte

    --18G123B Schneide

    --18G123BA / BB / BC Führungen


    Es liegen keine eigenen handwerklichen Erfahrungen mit diesem Werkzeug vor.

    Es ist fraglich, ab welcher Menge zu machender Blöcke eine solche Anschaffung und Einarbeitung lohnt.


    Andreas Hohls

    tschennings

    Ähnliche Empfehlung wie zu dem 850er Thema hier :

    Mit einer frei programmierbaren Variante ein neues System anständig an den Start zu bekommen heißt die Aufgabe unnötig zu verkomplizieren.

    Zunächst einen Std. Verteiler hinein, der im Idealfall in Bezug auf die Steuerzeiten nicht total danben liegt.

    Damit das System erst einmal zum runden Lauf bringen.

    Dann, wenn das erreicht ist --Ventilspiel einen Tick vergrößern-- das einstellbare System zunächst auf die Serienwerte justieren und von dort an moderat Schritt für Schritt anpassen.

    Daß die Zündung jetzt deutlich zu früh ist zeigt auch das schlechte Anspringverhalten.

    Der Kolben möchte nach oben, bekommt aber von dort von dem bereits sich entzündenden Gemisch 'auf den Deckel' und stirbt wieder ab.

    Probehalber 5° zurück und das Anspringen wird 'zack' passen.


    Nebenbei :

    --Bei dieser Konfiguration wäre ein Freeflow immer noch die bessere Wahl

    --Die Nadel ist jetzt in der Tendenz noch etwas mager. Speziell im mittleren Bereich dürfte es etwas schlanker sein.


    Andreas Hohls

    Es ist sicher ratsam, 2 Problemfelder --Zündung / Gemischangebot-- separat voneinander in den Blick zu nehmen und erst bei der Feinabstimmung wieder fett/mager und früh/spät(Zündung) miteinander in's Verhältnis zu setzen.


    Gemisch :

    --Da ja die originale Erstausstattung bekannt ist, gibt es keine Frage des Vorgehens. Originalnadel mit neuer, roter Feder AUC4387 verbinden.

    --Dämpferöl bis zur Absatzkante innen einfüllen. Viskosität ist ein wenig eine Religionsfrage, aber ob nun 0-30er Öl, oder 20W50, zum gegenwärtigen Temperaturaufkommen funktionieren beide problemlos.

    --Wenn der Düsenstock nicht älter ist als 50.000Km, dann 1.7-1.9mm Unterstand einstellen, und das wird nie 'ganz verkehrt' sein.



    Zündung :

    Dieses ist in d i e s e m Fall die deutlich komplexere Überlegung wert.

    --Elektronikzündungen sind zum reinen 'Zumlaufenbringen' und auch Grundabstimmen keine gute Wahl, da man interne Fehler nur schwer erkennen kann. 'nie auf den Gedanken käme', daß die Zündung 'was hat'. Herkömmlich wäre zur Probe und dann später u.U. für's Bordwerkzeug, wenn wieder zurückgerüstet, eine bessere Idee.

    --Der Verteiler ist natürlich sehr speziell, denn die Zündung ist überraschend früh. 10° statisch --wie geschrieben-- macht dynamisch bei 600-1.000 UPM , Unterdruck abgezogen, gerne 12-14° dynamisch. Und das ist bei 1.000 U/Min wirklich viel.

    850er Minis haben als 45D4 dann den 41411 Verteiler.

    Es wäre keine schlechte Idee einmal mit einer 'Wiederholzündpistole' abzublitzen, wo der ZZP sich j e t z t bei 5.000 U/MIn im Stand aufhält.


    Wenn man einen 850er A/Serienmotor der Mittsechziger hernimmt, dann braucht der bei 'Super'(benzin) statisch 'OT' und bei 600 U/MIn dynamisch 3°.

    Das ist schon etwas ganz anderes. Sind ja aber auch 2 ganz unterschiedlich bestückte Verteiler, was den Vergleich schwierig macht.


    In den Mittsechzigern hatten die 850er übrigens in der Regel HS2 Vergaser mit starren Nadeln, welche aber nur 3 Maßstellen kürzer sind, als die federbelasteten. die übrigen 13 Maßstellen sind 1:1 vergleichbar. Somit könnten die für eine Übersicht auch herangezogen werden.

    Der Mini war ausgerüstet mit M für fett // EB für std. und GG für mager.



    Zusätzlich zu obigen Informationen bleibt die Frage nach dem Kerzenbild.


    Andreas Hohls

    k.schulle

    Das Kerzenbild !


    Nichts sitzt dichter am Abbrand als die Elektroden der Kerzen.

    Wie schaut das aus, wen bewußt etwas länger im guten Laufbereich gefahren wird ?#+

    Wie schaut es aus, wenn bewußt eine Zeit lang im 'brummigen' Bereich gefahren wird ?

    Setzt natürlich voraus, daß 'brummig' nicht steht für 'gefährlich'/'krank'.


    Das ließe zusammen mit den von 'Madblack' benannten Punkten schon einmal eine Eingrenzung zu.


    Andreas Hohls