Beiträge von jack union

    Nabend,

    eine kurze Frage (vielleicht habe ich das überlesen):
    -durch das Abtragen von Material von der Schwinge steht der Wellenabsatz jetzt "über"
    d.h. auch wenn du die Muttern ordentlich festziehst, wird die Schwinge Axial-Spiel haben, da die Schwinge schmäler ist als die Welle (von Absatz zu Absatz)
    ;)

    Nichts was man nicht durch eine "Custom" Anlaufscheibe wett machen kann...

    Grüße

    Korrekt. Aktuell habe ich da mit 0,9mm und 1,0mm relativ viel Spiel. Ich hatte eigentlich gedacht, von der Welle etwas auf der Drehbank abzunehmen und die Anlaufscheiben so zu lassen.

    Hier hatte ich nach dem passenden Sollspiel gefragt:
    https://www.mini-forum.de/fahrwerk-12/ax…garm-63495.html

    Bisher hat sich aber keiner getraut... ;)

    Grüße,
    Andreas

    Ich hab das mit Bremsenreiniger von hinten gespült und einen Papierlappen von hinten durchgedrückt. Dann habe ich mit Druckluft ausgeblasen und ausgewischt. Ich denke, das ist sehr sauber geworden.

    Wenn man das mit den alten kaputten Lagern macht hat man ja keine passende Führung.

    Aber ich gebe zu, ich hatte zu Anfang die gleichen Bedenken.

    Grüße,
    Andreas

    Edit: bis zum Nadellager auf der anderen Seite werden die nicht gekommen sein, die eingefette Welle fängt ja den Staub, der in den minimalen Spalt im Bronzelager eindringt. Deswegen der Hinweis, die Welle nicht vollständig rausziehen, und dann sauberpusten. So ist die Bohrung noch von der Welle verschlossen.

    Hi,

    Preisfrage: was ist das? :D

    Ich hatte folgendes Problem an den hinteren Schwingen: die Anlaufscheiben waren aussen verrostet und hatten die Schwinge in Mitleidenschaft gezogen:

    Die inneren Anlaufflächen sahen noch besser aus:

    Nun, wie bekommt man das wieder plan? Immerhin lastet da bei Kurvenfahrt die Seitenführungskraft drauf, einfach die neue Anlaufscheibe auf die Riefen klatschen ist sicher nicht OK.

    Also habe ich mir eine alte Welle genommen, und einem Stück Schleifleinen mit 80er Körnung mit einem Locheisen ein 10mm Loch verpasst. Das wird dann mit der Anlaufscheibe an die Welle geschraubt. Da das Gewinde nicht weit genug auf der Welle geschnitten war, musste ich drei Unterlegscheiben unterlegen. Die Anlaufscheibe muß dabei mit den Fettriefen zur Schwinge zeigen, wie im normalen Betrieb. Die Riefen stören beim Schleifen nicht weiter, aber anders herum (mit der glatten Seite) läßt sich die Scheibe wegen der fehlenden Senkung in der Mitte nicht richtig montieren.

    Dann die Welle in die Schwinge eingeführt und mit dem Akkuschrauber unter Druck gedreht. Den Staub sollte man wegpusten, ohne die Welle komplett rauszuziehen, dann dringt er nicht in das Gleitlager ein.

    Und so sieht das Ergebnis aus, hat auch nur ein paar Minuten gedauert:

    Die letzten feinen Vertiefungen wollte ich nicht mehr wegnehmen, ich denke das reicht so.

    Durch die Führung der Welle wird das schön gerade, und durch die Anlaufscheibe sehr plan. Die neue Anlaufscheibe liegt wieder satt auf. Lediglich das Axialspiel wird dadurch größer, dazu sollte man dann die Anlagefläche der Welle auf der Drehbank etwas zurücknehmen. Wieviel Spiel die Welle haben sollte, bitte hier diskutieren:
    https://www.mini-forum.de/fahrwerk-12/ax…garm-63495.html

    Grüße,
    Andreas

    Hi,

    ich hab sowohl den Schwingen hinten als auch den Tragarmen vorne ein Repkit verpasst. Gibt es ein Sollmaß für das Axialspiel der Wellen? Vorne habe ich ca. 0,45mm zwischen dem Tragarmkörper und der Anlaufscheibe, da sahen die Anlaufflächen auch vorher noch gut aus. Hinten sind es 0,9mm bzw. 1,0mm - aber da waren die Anlaufflächen auch etwas angerostet. Da werde die Welle wohl etwas abdrehen müssen.

    Passt ihr das beim Verbauen des Repsets an? Auf welches Maß? Wie habt ihr das auf den Schwingenüberholparties gemacht?

    Grüße,
    Andreas

    P.S.: Zu den Anlaufflächen hab ich noch was, aber das gibt's gleich im separaten Thread.

    Was immer gut für die Nase ist, ist lauwarmes Salzwasser. einfach mit nem Löffel vor die Nase halten und einschniefen. Aber Achtung, nicht übergeben! Dann ist für die ganze Nacht die Nase frei.
    Viel Erfolg!
    Stefan

    Da gibt's auch so "Nasenspülungsbehälter" in der Apotheke, das macht die Anwendung einfacher. Ist zwar komisch, hilft aber den Schleimhäuten! ;)

    Gute Besserung allerseits! :thumpsup:

    Grüße,
    Andreas

    Danke für die Info!
    http://www.national.com/mpf/LM/LM1949.html

    Grüße,
    Andreas

    Hm .. hab hier noch einen, is aber kein Wachs. Denn dacht ich eigentlich so spontan an. Aber ich weiß nicht, was das fürn Zeugs ist. Macht den Eindruck, als wäre es sowas, womit man auch Dachpappen verleimen und verschweißen kann. :D
    Oder ich nehm gleich Epox .. Das scheint sich zu meinem lieblings Baustoff zu etablieren und ich sitz grad an der Quelle. :D

    Um mal etwas Werbung zu machen:
    http://www.korrosionsschutz-depot.de/shop_xtc/index…odenschutz.html

    Das Dackpappenzeug würde ich nicht nehmen...

    Grüße,
    Andreas

    Ups, ich meinte 228PS - 66PS = 162 PS, nicht kW.

    Der Vortrieb zählt aber zur Nutzleistung, nicht zur Verlustleistung. Und mit dem Auspuff meinte ich unverbrannten Sprit, der keine Wärmeenergie erzeugt hat, die das Kühlsystem abführen müsste. Das war alles auch mit einem Augenzwinkern gemeint. ;)

    Wikipedia, sofern man das als Quelle nutzen möchte, gibt für Ottomotoren übrigens einen Wirkungsgrad von "bis zu 37%" an. Wow, gar nicht mal so gut. ;)

    Grüße,
    Andreas

    Mal mit den Angaben von Kinesis probieren:
    Durchflussrate 0,393l/min * 60min/h = 23,58l/h bei 100%-Ansteuerung
    Mit 80% Tastgrad 23,58l/h *0,8 = 18,864l/h
    Energiegehalt 8,9kWh/l * 18,864l/h = 167,8896kW = 228,33PS
    Jetzt fehlt nur noch der Wirkungsgrad des Motors. Der wurde wohl mit 28,9% angenommen, damit die 66PS rauskommen.


    Grüße

    Jörg

    Interessant! Aber das 162kW Kühlsystem möchte ich sehen... Oder der Sprit fliegt unverbrannt hinten raus. :D

    Faxe: mich erinnert das immer an MacGyver. Finde ich aber irgendwie gut.

    Konstruktive Frage: wie reinigt man denn die Düse? Geht das mit Hobbymitteln? Nützen da so kleine Ultraschallreiniger was? Daß das Spritzbild nicht mehr schön kegelförmig ist habe ich nämlich vereinzelt auch schon mal gesehen...

    Grüße,
    Andreas