Beiträge von jack union

    Wie prüfe ich die Kopfdichtung? Wasser und Öl sind nicht gemischt und habe keine kompression auf dem kühler. Reicht das?

    Kompression messen. Allerdings muss gleichmäßige Kompression nicht zwingend bedeuten, das die Kopfdichtung OK ist.

    Oder, wenn möglich, Druckverlustprüfung.

    Grüße
    Andreas

    Darf man schon, aber bei jedem Ausspindeln eines Sitzes hat man halt die Chance den Kopf zu zerstören. Daher wollte der Motorenbauer nur die zwei unbedingt nötigen "Versuche" wagen, und nicht noch zwei zusätzliche. Ich hab mich da auf die Aussage verlassen und fahre auch mit Zusatz.

    Grüße
    Andreas

    Das bekommt ja Gesamtstabilität durch das Y-Rohr.

    Auf meinen Bildern ist das übrigens ein "Freeflow", der hat unten nur einen Zug. Mit dem Kugelgelenk hatte ich schon Dichtigkeitsprobleme, auch wenn das vielleicht ein Konfliktthema hier ist. :wink: Wenn man das Flexrohr selbst einschweissen kann hat das den Vorteil, das man das auch gleich schön nah unter den Boden bauen kann. In Serie beim SPI hängt das recht tief und schrabbt dann gerne...

    Grüße
    Andreas

    Mein Motorenbauer hat hat bei einem 12G295 nur zwei Ringe gesetzt, da dort kleine Risse waren. Damit ließ sich das reparieren. Gleich alle vier zu machen hat er nicht angeraten, da jedesmal die Gefähr bestünde in den Wasserkanal zu gelangen. Damit wäre der Kopf dann Schrott gewesen.

    Der Zusatzstoff kann auch erheiternd sein. Ich hatte an der Tankestelle schon die Frage: "Läuft der damit schneller?" - Antwort: "Ja, _noch_ schneller." :wink:

    Grüße
    Andreas

    Die Kopfdichtung ist gerade neu, richtig? Trotzdem mal Kompression gemessen? Nicht, das er Abgas in's Wasser brennt. Das bringt auch sehr viel Hitze in das Kühlsystem, gerade auf der Autobahn/Landstrasse, wo er eigentlich genug Fahrtwind hätte.

    Grüße
    Andreas

    Oh, das ging ja schnell. Stimmt, ich hörte davon, das der auf dem IMM zu sehen war. Forumssammelbestellung? :biggrin:

    miniforfun: wenn dann bei der Kleberei die Dichtung nicht verrutscht solange der Kleber noch nass ist, und der Deckel nicht krumm ist, und und und ...

    Ich geb ja zu, das Posting war etwas der akuten Genervtheit geschuldet, und sicher bekommt man das alles auch so in den Griff. Aber nicht alle moderneren Lösungen sind schlecht...

    Grüße
    Andreas

    Kann mal jemand einen Alu-Ventildeckel erfinden, der anstatt der dicken Kork- oder Silikondichtung einfach nur eine Nut hat, in die ein großer O-Ring eingelegt wird? Wo man den Deckel Metall auf Metall verschraubt und diese "O-Ring-Schnur" dann definiert in der Nut verpresst wird? Der Deckel muss dann natürlich um das Maß der Dichtungsdicke höher sein. Gibt's doch bei vielen moderneren Konstruktionen so und ist relativ problemlos.

    Irgendwie bin ich gerade schwitzende oder wegrutschende oder angeklebte Dichtungen leid...

    Grüße
    Andreas

    Wie andreas schon schrieb, man braucht etwas Unterdruck im Kurbelgehäuse. Wenn der nicht da ist, läuft der Motor nicht mehr so rund. Kann man testen durch einfaches abziehen. Hatte das Problem einmal und mir aus Unwissenheit einen heißen gesucht.
    Zweitens ist es verboten, diese Abluft in die Umwelt zu entlassen.
    Also die Schläuche nicht verändern.

    Das mit dem besseren Rundlaufen mit Kurbelgehäuseentlüftung hätte ich gerne näher erläutert

    Das war mit Sicherheit nur Falschluft über den offenen Schlauch. Das hat aber nicht mit dem Unterdruck im Kurbelgehäuse zu tun.

    Grüße
    Andreas

    Etwas Unterdruck im Kurbelgehäuse ist gewünscht, außerdem muß die Kurbelgehäuseentlüftung der Verbrennung zugeführt werden. Einfach über einen Filter nach aussen ist (außer bei ganz alten Baujahren - Achtung Halbwissen) nicht erlaubt.

    Grüße
    Andreas