Beiträge von schelle63

    Ich weiß dass ich das Thema schon etwas ausgelutscht habe, aber dieser (auch schon über ein Jahr alter) Bericht hat mich schon schockiert:

    Endenergiebezogene Analyse Diesel versus Elektromobilität
    Eine endenergiebezogene Analyse unter Einbeziehung der Bereitstellungsvorketten offenbart, dass Diesel schmutziger sind als bisher angenommen. Neue Studien…
    www.springerprofessional.de

    Wer keine Lust hat, den Artikel zu lesen, hier der Schlussatz:

    Zitat

    Werden alle oben genannten Faktoren einbezogen, so ergibt sich, dass für sechs Liter Diesel etwa 42 kWh benötigt werden. Damit kommt ein Elektroauto in der Regel 200 Kilometer weit.

    Der Artikel geht aber nicht nur auf die Herstellung unseres Sprits ein, sondern auch auf die der Fahrzeuge und deren Entsorgung:

    Zitat

    So sind die Treibhausgasemissionen in Europa für einen elektrischen Kompaktwagen bereits heute 66 bis 69 % niedriger als für vergleichbare neue Benzinfahrzeuge.

    Schönen Sonntach!

    Markus

    Egal ist es eben nicht.

    Wenn solche berechtigten (!) Fragen unbeantwortet bleiben, dann kommen die Stammtischparolen auf den Tisch, und das ist inhaltlich meistens erstunken und erlogen.

    Ein Handyakku wird ganz sicher abschalten, bevor er unter seine Mindestspannung kommt, machen die Laptops auch (da kann man es sogar meist noch einstellen).

    V2G: niemand zwingt Dich dazu, einen Teil (!!!) Deiner Akkukapazität der Allgemeinheit zu verkaufen:

    • aber ist es nicht durchaus vorstellbar dass es eine Menge Leute gibt die das wollen?

    Ein intelligentes Lastmanagement (das übrigens auch dafür sorgen kann dass die Lichter im Dorf eben nicht ausgehen wenn ein paar Leute zuviel laden) kann die Stromentnahme begrenzen (Du stellst z.B. ein dass Du morgen früh um halb 7 einen dreiviertel-vollen Speicher brauchst).

    Genauso kannst Du einstellen ob Du einen kompletten Ladezyklus abgeben, oder Deine Batterie schonen willst mit z.B. nur einem halben Zyklus. Es ist richtig dass eine Batterie mit der Anzahl der Ladezyklen altert, aber leider auch noch einer kalendarischen Alterung unterliegt. Die meisten Batterien sind nach dem Ende des Autolebens noch nicht erledigt: für mich bedeutet das, dass es sinnvoll ist, in der Zeit in der die Batterie kalendarisch noch fit ist, möglichst viele Zyklen (sinnvoll!) unterzubringen. Die Mehrbelastung wird einem (hoffentlich) gut vergütet werden, und es ist denkbar dass Du im Falle eines Überangebotes an Strom die eine oder andere kWh geschenkt bekommst, oder gar Geld dafür bekommst dafür dass Du sie abnimmst.

    Das ist alles technisch machbar. Ob es politisch (= von den großen Konzernen, die gerade mit allen Mitteln verzweifelt zu verhindern versuchen dass ihnen ihre Gelddruckmaschinen weggenommen werden) gewünscht ist, kann bezweifelt werden.

    Die Schuld an dieser Situation jedoch den blöden E-Autofahrern zuzuschieben ist unanständig, und beweist meiner Meinung nach nur eines: deren Lobbyarbeit (s.o.) vernebelt höchst wirksam die Situation und betreibt erfolgreich Stimmungsmache der übelsten Sorte.

    Immer dran denken: es geht hier um sehr viel Geld.

    MfG

    Schelle

    Nun, mit 6% "Übertragungsverlusten" könnten wir uns alle glücklich schätzen, als Diesel-, Benziner- und/oder E-Fahrer. Bei der Herstellung, in der Batterie, im Ladegerät, Regler und Motor selbst gehen weitere Prozente drauf, das ist bekannt und wird auch kommuniziert (besonders von den geradezu religiös eifernden Gegnern), ab und zu sogar mit korrekten, belastbaren Zahlen.

    Eine entsprechend rege Diskussion über die Verbrenner wünschte ich mir allerdings auch. Bzgl. der "Nebenkosten" für fossile Kraftstoffe steht ja schon weiter oben was.

    Strom rationieren könnte auf uns zukommen (ich glaube aber nicht wegen der Abermillionen (?) E-Autos, deren allesamt total verblödete Besitzer gleichzeitig pünktlich um 18:00 Uhr mit maximal möglicher Ladeleistung "tanken"). Nur zur Darstellung einer Größenordnung: wenn ich an einem durchschnittlichen Tag heim komme dann stecke ich mein Ladekabel in eine Schuko-Steckdose und nach ca 3h ist mein Akku wieder voll. Mein Energieversorger kann das nicht vom Verbrauch eines Bügeleisens unterscheiden, es ist jedenfalls noch nicht einmal die Sraße dunkel geworden.

    Es könnte auch eine Rationierung von fossilen Brennstoffen zeitweise notwendig werden (halte ich sogar für wahrscheinlicher). Dass die Ursache dafür bei den vielen Menschen an den Zapfsäulen zu suchen wäre, wird wohl niemand zugeben wollen.

    Zu der Podiumsdiskussion (Link nach facebook) müsste man mal erfahren, wer denn da so alles daran teilgenommen hatte (erkannt hatte ich nur den Herrn Röhrl, der bisher leider nur wenig anerkannt Sachliches zu derartigen Themen beitragen konnte). Interessant wäre auch Organisator der Veranstaltung, sowie wer denn alles bei den Zuschauern so eingeladen wurde. Das Logo "Motorworld, Servus München" treibt mir jedenfalls schon etwas Schweiß auf die Stirn.

    Der alte Herr, der da über unseren Strommix schwadroniert, macht m.E. den Fehler dass er nur eine Momentaufnahme darstellt; sollte die Diskussion abends stattgefunden haben, dann sind die Zahlen eher "ungünstig" für den regenerativen Anteil am Strommix (ich vermute dass hätte der werte Herr dann bewusst in Kauf genommen). Seinen Applaus hat er jedenfalls bekommen (Herr Röhrl war auch ganz brav ganz schnell am Klatschen!).

    So manchen anderen späteren Ausführungen des Herrn konnte ich übrigen sogar ganz gut zustimmen.

    Es gibt viel zu tun!

    MfG

    Markus

    To-do-Liste gemacht:

    1. eingefrorene Fahrertür gangbar machen
    2. eingefrorene Beifahrertür gangbar machen
    3. eingefrorenes Scheibenwischergetriebe gangbar machen

    # 1. und # 2. erledigt, #3 wird wieder aufwendiger, das hatte ich letztes Jahr schon:

    Eisklotz blockiert den Gleitstein auf dem Exzenter. Offenbar kommt da Wasser rein, ich vermute von oben durch die Wellen der Wischerarme. Oder hat jemand eine andere Vermutung/Erfahrung?

    Ich bin auch geneigt, ein Wasserablaufloch ins Gehäuse zu bohren.

    MfG

    Schelle

    Sonntag ist Ruhetag, zumindest was den Lärm angeht. Und kalt ist es geworden.

    Da hab ich mich mal einer anderen Teilbaustelle gewidmet, die schon lange angefangen in einer Ecke vor sich herumstaubt: Ansteuerung der Ladestandanzeige.

    Der Hersteller des Batteriemanagementsystems hat gesagt dass er mir das passende Signal heraushaut, wenn ich ihm sage was ich brauche, und das weiß er jetzt. :smile:

    Natürlich kriege ich so einen Aufbau nicht alleine hin, da muss mein Freund der Programmierkönig wieder ran und helfen und erklären, dank Internetz und TeamViewer auch aus der Entfernung. Jedenfalls ist so ein Mikrocontroller ein feines Spielzeug und es lassen sich tolle Sachen herausfinden, z.B. dass eine Ladestandanzeige ein negatives PWM-Signal bei einer Spannung von 12V und Frequenz von 200Hz braucht.

    Vor nicht allzu langer Zeit wusste ich noch nicht mal wie man sowas schreibt. Every day is a schoolday.

    MfG

    Schelle

    Bei meiner Scheibe sind die Drähte zickzack-förmig senkrecht im Abstand von wenigen mm eingelassen.

    Die Wirkung ist enorm - immer noch.

    Ich hatte hier mal ein Bild reingestellt...muss suchen.

    Eine Heizung habe ich aber immer noch drin, die wird allerdings nur noch sehr selten angemacht.

    MfG

    Markus

    Die gute Nachricht: Batterien sind da!

    Und gleich die schlechte: die sind ein bisschen anders als im CAD-Datensatz dargestellt, natürlich so dass sie nicht ohne Weiteres passen. :kotz:

    Jetzt muss ein Anschluss und das entsprechende Kabel ca. 10mm "in" den Schweller rein. Schade, dabei war doch der Innenschweller unrsprünglich der einfache Teil der Modifikation, jetzt sind beide Bleche knifflig geworden:

    Aber jetzt sitzt alles an seinem Platz. Von Außen sieht es auf dem Foto wilder aus als es ist, weil das Blech so hell ist. Ich denke im Alltag fällt es so gut wie gar nicht auf.

    Innen ist es eh' nicht zu sehen weil da ein Deckel drauf kommt. zusammen mit den 2 Querstreben macht es schon einen stabilen Eindruck.

    MfG

    Markus

    Ich habe eine drin von MiniSpares. Sehr sehr angenehm. Wobei ich meine dass sie jetzt nach 3 Jahren ein paar Heizdrähte "verloren" hat.

    Ich hatte auch mal eine in Bad Münstereifel gekauft, über ebay. Ist mir leider vor dem Einbau irgendwie kaputt gegangen. Die hatte übrgens einen breiten schwarzen Rand, was beim (alten) Mini ja totaler Quatsch ist, da

    unsere Scheiben nicht geklebt werden. Wissen die Chinesen offenbar nicht.

    MfG

    Markus

    Aha. doch eine Teilenummer.

    Sollte N.L.A. heißen: "not longer available", dann sollten die noch verbliebenen Bestände aus Verschrottungen mit Gold aufzuwiegen sein. Das wird bestimmt so manch einer in der E-Bucht zu einem Startpreis jenseits von €100,-- anbieten.