Beiträge von schelle63

    Mag sich ja angesichts des Projekts (alleine schon wegen dem Titel) komisch lesen, aber ich hab' bald Kabel und Stecker genug gesehen für die nächste Zeit.

    Dafür ist Licht am Ende des Tunnels zu sehen:

    So ein Sicherungs- und Relaiskasten macht schon mächtig Arbeit. Ich wollte es diesmal halt schön machen. Ein paar wenige Plätze sind noch frei, die kriege ich auch noch voll (Scheibenheizungen, Innenbeleuchtung, Wasserpumpe,... wollen ja auch noch funktionieren).

    Und diesmal soll das Cockpit deutlich klassischer aussehen (wenn man von dem Instrument selbst mal absieht):

    So haben die Mädels zusätzlich zu den Türtaschen etwas mehr Ablagefläche, um weitere ganz wichtige Sachen zu verstauen und nie wieder zu finden.

    Bis die Tage,

    Schelle

    Zurück zum Thema Scheinwerfer, dazu schreibe ich hier etwas ausführlicher weil ich nicht weiß ob das schon mal aufgefallen ist:

    nachdem ich bei #1 eher zufällig zu "Special"-Scheinwerfer gekommen bin habe ich mich so daran gewöhnt, dass der zweite auch welche bekommen soll. Hersteller offenbar CIBIE/Belgien.

    Wenn man überhaupt welche findet :smile: , dann schaut man sich die am Besten etwas genauer an (hab' ich vor 2 1/2 Jahren nicht!) und findet solch schöne Details:

    Mit "Hebel" ist der kleine Plastikschieber (roter Kringel, oben) gemeint, mit dem tatsächlich die Winkelstellung der Bilux-Scheinwerferbirne an Rechts- oder Linksverkehr angepasst werden kann.

    Ich mag solche Details einfach, da haben sich Leute Gedanken gemacht und den Aufwand nicht gescheut, es auch umzusetzen. Nur gut, dass an zwei Exemplaren der Aufkleber noch vorhanden und lesbar ist, ich hätte das niemals erraten.

    Bei der Gelegenheit habe ich auch gesehen dass es zwei Reflektorvarianten gab, nämlich mit Bilux- oder H4-Sockel (letzterer hatte auch noch einen "Valeo-" Aufkleber drauf).

    Die Ringe werden beim "Special" an den jeweiligen Lampentopf in eine kunstvoll gebogene Blechfeder eingeklickt. An allen verfügbaren Lampentöpfen sind diese (angenieteten) Blechfedern nahezu restlos weggegammelt. Da werde ich wohl Federblech besorgen und mich in der Kunst des Biegens üben müssen.

    Und ich muss nachdenken ob ich die Ringe schwarz mache (wie es offenbar dem Vorbesitzer auch schon gefiel:

    Entscheide ich (oder die Mädels) aber vermutlich erst wenn der Lack drauf ist, und bis dahin ist es noch lang.

    Zurzeit wächst gerade ein Eigenbau-Kabelbaum für den 12V-Teil, mit ordentlichen Steckern, Sicherungen und Relais' (also ganz und gar nicht original-Mini) ausgeführt. Das meiste geht sogar schon.

    Bis die Tage

    Schelle

    Hab ich auch schon drüber nachgedacht. M.E. am sinnvollsten mit einem Bremslichtschalter (o.ä.) den man irgendwo am Handbremshebel sinnvoll plaziert.

    Wenn Du noch Zeit hast, besorge dir so ein Multimeter mit Stromzange:

    Zangen-Multimeter HONEYTEK HK588D
    Handliches, sehr stabiles Autorange-Zangenmultimeter für den Praktiker. Mit 600 A Messbereich für Gleich- und Wechselstrom, NCV-Sensor und integrierter…
    www.pollin.de

    (Achtung, die ganz billigen können nur Wechselstrom (=AC) messen, Du brauchst Gleichstrom (=DC))

    Damit siehst Du sofort was Sache ist bei laufendem Motor:

    1. kein Strom: Lima/Regler defekt oder Verbindungen unterbrochen (auch schon mal in der Batterie selbst)
    2. ganz viel Strom: Batterie tot (fast Kurzschluss) oder ein anderer aberwitziger Verbraucher hat sich irgendwo breit gemacht.

    MfG

    Markus

    Was issn hier los?

    Hat das jetzt was mit Steckdosenautos zu tun?

    Hüstel..... :roll-eyes:

    Vordergründig erst mal nix - und eigentlich doch eine ganze Menge!

    Das Thema E-Mobilität hat ganz offensichtlich mächtig Potential zu polarisieren, was - wie man hier sieht - so eine Diskussion schön machtig in Schwung bringen kann. Die Vehemenz mit der die beiden Lager (überall) aufeinander losgehen hat ja schon fast religiösen Charakter. Die Stimmung wird (m.E. schon seit Jahren!) aufgeheizt, und leider bedienen sich die Akteure dabei auch unlauterer Mittel: es wird Angst geschürt ("...da gehen dann bei uns die Lichter aus..."), es werden Zahlen zu Arbeitsplätzen/CO2-Bilanzen/Energiebilanzen/Rohstoffgewinnung/etc.... jongliert (besser: verbogen bis sie zu dummdreisten Lügen entartet sind), bis schier keiner mehr durchblickt.

    Es steht hier ein aberwitzig-irrsinnige Menge Geld auf dem Spiel, ebenso stehen Machtegefüge zur Disposition bzw. im Umbruch.

    Das kleine Steckdosenauto (eine formidable Formulierung, Madblack!) hat die ganze Misere in wunderbarster Weise unter der Oberfläche unserer alltäglichen Bequemlichkeit hervorgeholt; alleine dafür hätte es für mich schon seine Daseinsberechtigung für ewige Zeiten verdient.

    J&A hat es schon auf den Punkt gebracht: wir haben Wahljahr. Den Playern (also Wirtschaft und Politik) in diesem Spiel geht ganz offenbar der Arxxx mächtig auf Grundeis, jeder fischt nach Stimmen, woher auch immer.

    Wer hier schon etwas resigniert ist ob der Einschätzung seiner Möglichkeiten zur Einflussnahme, der mag es so halten wie ich: jeden Euro da hin tun, wo er ihn für sinnvoll hält, und keinen Cent da hin tun, wo er Scheixxe bewirkt. Und die anderen es bitte ganauso tun lassen.

    Konsum IST Wählen, nur nicht alle 4 Jahre, sondern täglich. Mehrfach. Und sogar demokratisch, weil jede(r) macht es so wie sie/er es für richtig hält. Ein Traum.

    Ich fahr jetzt übrigens gleich mit meiner Steckdosen-Öko-Schleuder einkaufen (und Laden). Möglicherweise mit kleinem Umweg, nur zum Spaß.

    MfG

    Markus

    Beim Lesen von Herrn Prof. Dr. Sinns Veröffentlichungen ist ein gerüttet Maß an gesundem Menschenverstand (=Blick über den Tellerrrand) nicht unangebracht.

    Andere (die vom Thema tatsächlich auch was verstehen!) kommen zu einem ganz anderen Schluss:

    "Wie das für Deutschland geht, hat die Agora-Energiewende sorgfältig durchgerechnet und kommt dabei zu dem Schluss, dass ein klimaneutrales Deutschland schon 2045 möglich ist – ohne Einschränkungen unserer Mobilität. So viel mit dem Auto fahren wie jetzt könnten – oder müssten – wir dann nicht mehr, aber wenn wir uns hinters (vielleicht nicht mehr notwendige) Steuer setzen, fahren wir elektrisch. Und der Strom dafür kommt zwar aus der Steckdose, wird aber nicht mehr mit Kohle erzeugt. Wenn wir ihn mittels Solarzellen herstellen wollten, bräuchten wir dafür nur ein Viertel der Fläche, die aktuell durch den Braunkohletagebau verhunzt ist."

    Quelle:

    Solar-Stromerzeugung für Elektroautos: Ein Viertel der Braunkohletagebau-Flächen reicht
    Elektroautos fahren mit Strom, aber nicht CO2-frei, wenn der aus fossilen Energieträgern entsteht. Wie viel Solarfläche bräuchten E-Autos, wie viel…
    www.auto-motor-und-sport.de

    Dann ist das auch ok.

    Passt halt nicht ins Weltbild eines großen Teils der Mitglieder in diesem Forum, hier sitzen schon viele (beileibe nicht alle!) technikverliebte Selberschrauber mit ausgeprägter Affinität zu Originalität und perfektem äußeren Erscheinungsbild.

    Das Schöne daran ist dass Du genau deswegen hier praktisch jede Frage beantwortet bekommst, weil garantiert mindestens einer genau das Detail kennt um das es gerade geht.

    Wenn Du allerdings wirklich nichts selber machen willst, dann wird es mitunter schon ganz schön teuer, jeden Öl- oder Achsmanschettenwechsel in der Werkstatt (die das auch kann!) machen zu lassen.

    Aber das ist ja bei Deinem /8er genauso gewesen, nehme ich an.