Sicher wird es im Lauf der Evolution starke Schwankungen von irgendwelchen Werten gegeben haben, und es wird weiterhin so sein.
Soweit ich weiß, führte die "Erfindung" der Photoynthese sogar zu einer ökoligischen Katastrohe weil der Anstieg des Sauerstoffs (für die damalige belebte Welt eine hochtoxische Substanz) zu einer ökologischen Katastrophe führte. Die sich daraus entwickelte Lösung (Atmung, also Energiegewinnung durch Sauerstoff) brauchte Zeit (die war vorhanden), weil Evolution eben so ist.
Das Tempo ist m.E. hier das Problem; was wir hier tun, kommt erdgeschichtlich einem Meteoreinschlag oder Ausbruch eines Supervulkans gleich, eine Katastrophe wie es sie schon mehrfach gegeben hat. Diesmal aber von der Menschheit verursacht. Die ersten 150 Jahre vielleicht ohne es zu wissen, aber seit 30...40 Jahren tun wir es weiter, trotzdem dass jedem (wenn man mal von (früheren) amerikanischen und (aktuellen) brasilianischen Staatsoberhäuptern (die Liste ließe sich noch fortführen) absieht) klar ist, was für Auswirkungen es hat und zukünftig haben wird.
Und selbst wenn wir mal annehmen dass es den menschengemachten Klimawandel gar nicht gäbe, dann sei hier ein weiterer stark vernachlässtigter Punkt aufs Tapet gebracht: das Zeug was wir da aus der Erde holen ist nur begrenzt vorhanden, es lassen sich eine Unzahl von sinnvollen Sachen daraus machen.
Jeder der vor einem fast leeren Kühlschrank steht, und nicht weiß wann und wie er den wieder voll kriegt, geht vorsichtig um mit dem was noch da ist.
ABER WIR JAGEN DAS ÖL IM WAHRSTEN SINNE DURCH DEN SCHORNSTEIN!
TONNENWEISE.
JEDE SEKUNDE.
Das Alles ist dem Planeten aber egal. Es stellt sich ein Gleichgewicht ein, mit oder ohne Menschen, ja mit oder ohne Flora und/oder Fauna.
Schönen Sonntag!
Markus