Beiträge von schelle63

    Hast nicht gelesen die Scheiben beim Motorrad sind komplett anders. Mit meiner Brille habe ich erkannt das die meist Löcher haben wo das Spritzwasser hindurch kann ohne das die Scheibe Nass wird.

    Sorry, ich glaube nicht dass jemals ein ganzer Tropfen Wasser seinen Weg durch eine Bohrung einer rotierenden Bremsscheibe gefunden hat.

    Ob Auto oder Motorrad, ich kann prinzipiell keinen technischen Unterschied an einer Scheibenbremse sehen.
    Das erste mir bekannte Motorrad mit einer serienmäßigen Scheibenbremse (Honda CB750 four) hatte vorne eine (1) ungelochte Scheibe mit einer 1/4 Abdeckhaube um die Scheibe, in Laufrichtung vor der Bremszange. Ich denke damit wollte man Wasser und Dreck davon abhalten, in den Spalt zwischen Scheibe und Belägen zu gelangen. Das Bremsverhalten bei Nässe war kriminell: erst passierte fast nichts, nach der vermutlich ersten Umdrehung ging es dann zur Sache: auf nasser Straße kein Spaß. Bei Trockenheit und längeren Bremsorgien war Fading immer ein Problem.
    Dann kamen sehr schnell die gelochten Scheiben in den Zubehörhandel, sowie die zweite Scheibe auf die andere Seite. Damit konnte die Bremse halbwegs mit der (für damalige Begriffe) brachialen Gewalt des Motors fertig werden.
    Die gelochten Scheiben sorgten für deutlich bessere Kühlung, weil an der jetzt nicht mehr glatten Bremsscheibe eine ausgeprägt turbulente Luftströmung herrschte, die vermutlich auch Spritzwasser (-tröfpchen) von der Scheibenoberfläche fern hielten.

    Wasser und Dreck weg vom Spalt zwischen Scheibe und Bremsbelag. Davon lebt eine Bremse m.E. . Dass das Blech nur innen da ist liegt wohl daran dass es da wichtiger, und recht einfach anzubringen ist. Zur Felge hin ist es weniger wichtig und ungleich schwieriger.

    Um es zusammenzufassen
    Ich würde auf jeden Fall ein passendes Blech einbauen.

    Einen Unterschied gibt es dann doch zwischen Auto und Motorrad: Motorradfahrere zahlen den viel schnelleren Verschleiß der Bremsen ohne groß zu murren. Also keine Abdeckbleche. Einen offenen Kettenantrieb könnte sich heute ein Autobauer schließlich auch nicht mehr leisten.
    MfG
    Schelle

    Bei meinen alten Motorrädern erregt man die Feldspule, indem man den mechanischen Regler für eine Sekunde von Hand "antippt", also auf den Anker drückt als ob der von der Spule angezogen würde. Dabei kann man feststellen dass die Lichtmaschine sich drehen will (ist ja in dem Augenblick ein E-Motor). Damit hat man den Kern wieder magnetisiert, wie von Martin beschrieben. Könnte hier genau so sein.
    MfG
    Markus
    edit: die Anleitung von Limora ist natürlich auch cool.

    Die Zeit mag uns in die Hände spielen, was Technik und Preise angeht, gleichzeitig zerrinnt sie uns zwischen den Fingern was den Planeten angeht. (Klar muss aber auch sein: E-Autos alleine retten nicht die Welt.)
    Wie schon oben geschrieben: ein vernünftiges E-Auto (eUp und Co.) kannst Du jetzt einfach kaufen. Einen Mini umbauen (demnach eher unvernünftig, macht aber Spaß!) macht man genau dann wenn es einem gerade passt. Ich habe angefangen damit, als ich 2 gute 1300er (einen MPI) zur Auswahl hatte (die sind jetzt beide weg). Wie man eben die Proioritäten setzt.
    MfG, Markus.

    Moin, mir ist klar dass ich jetzt möglicherweise einen Sturm der Entrüstung über mich auslöse:
    Der Gewindestumpf geht wohl auf dessen Konto, der beim Einbau mit viel zu viel Drehmoment rangegangen ist. Beim Ausbau würde ich genau auf die Laufflächen des Bolzen und der Schalen schauen, und auch zusammengesteckt das Spiel checken: die Lager sind vielleicht gar nicht nicht hin, sondern sogar erst ganz frisch eingebaut.
    Einen Rep.-Satz brauchst Du ohnehin wegen der neuen Achse, das Einziehen und Ausreiben der Buchse vielleicht erst in ein paar Jahren.
    Viel Erfolg!
    Markus

    Wenn man Gewindeschneider und Schweißmaschine zur Hand hat geht eine Schnellreparatur vielleicht so:
    den abgerissenen Bolzen aufbohren, Gewinde (im Idealfall das richtige zöllige) reinschneiden, eine Schraube (ohne Kopf) reindrehen (von vorne mit einer Mutter kontern) und hinten bündig verschweißen. Ein vorhandenes Scharnier einbauen geht natürloich noch schneller.

    Nun ja, "die Wirtschaft mit Füßen treten" tun wir ja nicht gerade (zumindest nicht unsere Regierung).
    Es ist auch nicht unsere Aufgabe, der armen armen gebeutelten Wirtschaft den roten Teppich vor ihr herzutragen, oder sie jeden Abend ganz sanft in den Schlaf zu massieren.
    Ich sehe das etwas nüchterner: dass die Wirtschaft dafür sorgt dass wir Wohlstand (=Kohle) haben tut sie nicht, um uns was Gutes zu tun, sondern um selbst noch mehr Kohle abzugreifen. Kann man sehr schön daran sehen dass die sich gerne schon mal ins Ausland verpixxxt wenn es hierzulande steuerlich oder umwelt- oder sicherheitstechnisch unvorteilhaft wird: da ist dann sehr schnell nix mehr mit Verantwortung für die Belegschaft oder die Region.
    Dass man also ein bisschen darauf achtet dass hier nicht der knallharte Wilde-Westen-Kapitalismus Einzug hält, und dass sich an Gesetze, Moral und Anstand (!) gehalten wird, sollten wir uns schon leisten, und können das auch. (Tun es m.E. aber zu wenig.)
    Das chinesische "Wirtschaftswunder" kommt ganz offenbar ohne das Alles aus. Den Preis, den die dafür (politisch, gesellschaftlich, umwelttechnisch, ....) aufbringen, wollen wir doch nicht wirklich auch bezahlen, ich zumindest nicht.

    Und wir alle haben es in der Hand, das Geld da hinzulenken, wo wir es haben wollen: Mit unserem KONSUMVERHALTEN haben wir mehr Macht als alle 4 Jahre beim Wählen. Ein Hemd für 3,50€ kaufen kann nicht gut sein, und "Geiz ist geil" ist schon immer ein schwachsinniges Argument gewesen.

    Wenn der Brexit zustandekommt dann gibt es in Europa nur Verlierer. Auch wenn der britische Clown glaubt dass er den amerikanischen über den Tisch ziehen kann: es wird anders herum laufen; aber auch die USA zahlen letztlich drauf.
    Und der Bär in Moskau ist der lachende Dritte, zusammen mit der zukünftigen Weltmacht#1: China.
    Die EU hat es vergeigt.
    (ist allerdings auch nur eine Meinung)