Ich kenne eine Werkstatt (in D) wo jemand gerade einen Tesla-Antrieb verpflanzt. Das ist mit Sicherheit softwaremäßig schwieriger als mein Ding, aber offenbar machbar. In Norwegen wird es mit großer Wahrscheinlichkeit auch schon welche geben, die haben eine riesige Szenen und ein tolles E-Auto-Forum.
In der Tat ist es schon recht eng im Mini, da muss das Differential danz dicht zum Hilfsrahmen damit die Antriebswellen richtig plaziert sind, da passt nicht jedes Getriebe hin. In den USA hat gerade jemand seine liebe Not damit, einen Nisan Leaf Antrieb da hereinzubekommen. Keine Ahnung wie er das hinkriegt, dahinter sitzt ja schon das Lenkgetriebe.
Einen Tesla-Antrieb könnte ich mir gut als Hinterachsantrieb vorstellen. Da drehen die Räder nicht immer gleich durch. (Wobei ein Tesla-Motor das mit dem Gewicht eines Mini auch jederzeit auf der Hinterachse schafft. M.E. überdimensioniert in einem Mini.)
Beiträge von schelle63
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Der Mitteltunnel ist unterbrochen, und bei der Gelegenheit sind da gleich 2 Winkeleisen auf das Bodenblech gekommen. Die machen wieder steif und der Batteriekasten (Auch versteifend) kann prima dran geschraubt werden. Der Käfig hilft natürlich auch.
Respekt ist immer gut, vor allem bei Spannungen über 80V. Was ein Kurzer anrichten kann sieht man allerdings schon bei den normalen 12V-Starterbatterien, die sind ja auch hochstromfähig (müssen sie schließlich sein), und nicht nur wenn das dicke Kabel unterm Auto einen abbekommt wird's schon mal brenzlig. Autos haben schon immer (auch wegen Kurtzschlüssen) gebrannt, nur werden erst jetzt die bösen bösen E-Autos als "fahrende Bomben" beschimpft. Da darf man schon fragen warum nur, und vor allem von welcher Interessengruppe.
12.000,--€ ist schon realistisch, wenn auch eher an der unteren Grenze. Der Vergleich mit einem fertigen E-Auto offenbart das ganze Dilemma: abzüglich Förderung bekommst Du einen E-Up/Skoda Citigo/Seat Mii für etwas über 16.000,--€. Fahrwerte, Reichweite, Ausstattung: spektakulär.
Fährst dann halt eben keinen Mini.
MfG
Markus
edit: Lorey kenne ich, da war ich mal vor mehr also 10 Jahren, sehr netter Laden. Damals hatte er gerade den ersten Mini fertiggemacht, Gleichstrommaschine auf Originalgetriebe fand ich damals schon doof. Heute ist wohl Drehstrom und Lithium angesagt. -
Hi!
Sind die Leuchten noch da?MfG
Markus -
Für nichts in der Welt gebe ich die 10"-Räder auf.
105 kmh fahren und kurzzeitig 120 ist für mich akzeptabel.
MfG
Markus -
Danke.
Ganz Standard ist die Asynchronmaschine nicht, hat eine Hohlwelle mit Innenverzahnung. Ein anderes Getriebe müsste ja auch ein Differential haben. Und auch noch ähnlich kompakt sein wie das derzeitige. Eher finde ich eine andere Motor-Getriebekombination, und dann muss der Regler vermutlich auch raus. Will ich ganz und gar nicht. Fährt schließlich super gut. Auf 20% Beschleunigung könnte ich locker verzichten. -
Das Wasser hatte ich den ganzen Sommer über in den Innenraum zum originalen Heizwärmetauscher geleitet, da kam nur an ganz heißen Tagen bei längerer Fahrt ein nennenswert warmes Lüftchen raus. Jetzt kommt da gar nichts Warmes mehr, also hab' ich den Wärmetauscher rausgetan und dafür ein elektrisches Heizregister eingesetzt. Hab' jetzt also eine elektrische Heizung mit ca. 1.500W drin. Keine Sauna, aber es wird spürbar warm, oder besser gesagt: weniger kalt.
Im Sommer kommt da ein Mopedkühler oder so was rein, ich will ja damit aufs IMM. Und ich werde noch eine heizbare Frontscheibe einbauen.
E-Motoren haben sicherlich auch einen Bereich wo der Wirkungsgrad besser ist; bei meinem kenne ich diese Werte nicht, also ist das mit dem Bertrieb im Idealdrehzahlbereich nicht zu machen. Eine etwas längere Übersetzung hätte ich aber schon gerne, nur müsste ich hierfür einige Zahnräder neu machen (lassen), das geht bestimmt ins Geld. Wenn jemand hier eine Firma weiß die so was macht, immer her damit, Anfragen kostet ja nichts. Alleine ich hätte schon 3 Getriebe zum Umbauen, und ich kenne da noch ein...zwei Kandidaten. Vielleicht bekäme ich auf diesem Weg ja auch das etwas nervige Pfeifen aus dem Getriebe weg. (In einem Verbrenner hört das ja keiner.)
Batterien haben bei Kälte weniger Kapazität, das ist richtig. Schlimmer ist dass man da auch weniger Strom raus- und insbesondere reinpacken darf. Unter 0°C sollte man gar nicht laden. Ich suche daher auch schon nach einer flachen Heizmatte (-platte) die mit ca. 150V zu betreiben geht. Auch hier bin ich für jeden Tip dankbar.
Ja, die Batterien werde ich auf jeden Fall wieder möglichst flach halten, so bekommt man sie wirklich überall schön weggepackt. Ob es nochmal die gleichen werden weiß ich allerdings nicht. Die jetzigen sind bisher einfach super, aber wer weiß schon wie weit und schnell der Fortschritt noch geht? Von dem Leistungsgewicht und Preis meines Akkupacks hätte ich vor 3...4 Jahren jedenfalls nur träumen können. Bleibt also spannend.
MfG
Schelle -
Ooops, ganz schön was los hier, Ich will mal versuchen alles zu beantworten:
Der Hamburger Mini auf dem IMM gehört dem Sven. Der hat mich gleich nach dem er aus England zurück war mal besucht, und ist natürlich auch mal mit meinem Mini gefahren. Er war recht beeindruckt von der Beschleunigung, und das obwohl ich das Mini-Getriebe nicht mehr drin habe; oder vielleicht gerade deswegen: wir wissen ja alle wie sauschwer das Ding ist. Svens Mini hat das Getriebe noch drin, er hat einen E-Motor drüber mit einem Zahnriemen als Primänantrieb.
Ein E-Motor braucht kein Getriebe, es sei denn man will jedes 1/4-Meile-Rennen gewinnen UND mit hoher Endgeschwindigkeit durch die Gegend rasen (ein Tesla braucht noch nicht mal dafür eins). Zumindest ich vermisse kein Schaltgetriebe.
Wie schon gesagt habe ich einen Th!nk-Antrieb drin, das heißt Motor/Untersetzung/Differential. Die inneren Gleichlaufgelenke habe ich aus den verzahnten Naben des Originals und denen des Minis zusammengeschweißt. Hab' drauf geachtet dass die genau da im Rahmen sitzen wie vorher. Damit sind die Antriebswellen schon wieder unveränderte Mini-Originalteile.
Mein Motor ist übrigens aus dem Ur-Think (A299) der 90er Jahre (wird in dem Bericht erwähnt), der Antrieb den man kurz sieht ist schon der spätere (A306). Toller Bericht übrigens, kannte ich noch gar nicht. Der Antrieb ist von Siemens (auch der Regler), der gilt als sehr robust, die späteren nicht mehr so. Eingetragen sind 27kW, als Dauerleistung steht irgendwo in den Unterlagen 17kW. Aber das ist bei einem Antrieb mit Regler ohnehin nicht so genau zu sagen, der Motor gibt die Leistung ab die er vom Regler eben bekommt, und der kann schon einiges mehr. Beide sind wassergekühlt, da muss ich keine Angst haben das etwas überhitzt. Ein wassergekühlter Motor baut übrigens richtig schön klein gegenüber den Lutgekühlten!
Der Regler hat eine CAN-Schnittstelle, und mit etwas Probieren hat en guter Freund einen Adapter (eigentlich nur ein Pegelwandler) zur seriellen Schnittstelle meines 486er (!) Notebooks gebaut, und ich kann jetzt alle Regelparameter frei einstellen. Das ist schön, man kann allerdings auch einiges falsch machen. Ich zumindest.
Der Th!nk (13"-Räder) war seinerzeit bei 85km/h abgeregelt, damit fuhr der Mini dann mit seinen 10"-Rädchen gerade mal ca. 75km/h. Jetzt lässt der Regler den Motor bis 10.000 1/min drehen, das sind 105km/h. Das reicht mir eigentlich, ich war damit auch schon beim Mini-Treffen auf der Loreley. Der Motor soll auch mal 12.000 1/min vertragen, das probiere ich vielleicht nächstes Jahr mal aus.
Die Batterien sind 18650er Zellen, bekannt aus Laptops und E-Zigaretten, etwa 1.500 Stück. Eine Hälfte davon ist unter Fahrer- und Beifahrersitz, die andere Hälfte in der (verbreiterten) Batteriemulde hinten im Kofferraum, zusammen wiegen die 90kg. Rechnerisch 16kWh, ich komme damit an die 120km weit. Genau kann ich das noch gar nicht sagen, weil ich habe immer noch kein BMS und damit auch keine funktionierende "Tankuhr". Das soll mein Winterprojekt werden.
Ja und natürlich sehe ich es auch das so ein Umbau eigentlich am besten zu einem VAN passt, deshalb wartet auch schon eine solche Karosserie ganz sehnsüchtig darauf dass #2 fertig wird, und #3 an den Start geht. Ich auch. Aber das gibt erst viel später was.
TÜV war jetzt nicht sooo das Problem, weil ich ja alle maßgeblichen Komponenten aus einem in D zugelassenen Auto verbaut habe (hatte eine Kopie der Zulassungsbescheinigung dabei), und natürlich weil ich mit meinem Wohnort Siegen in dieser Hinsicht einen "Standortvorteil" genieße, auch was die technische Unterstützung in allen Mini-Fragen angeht.
Es gibt inzwischen mehrere Umbausätze für unsere klassischen Minis, manche preislich auch nicht übertrieben teuer, finde ich. Überhaupt kann man sagen dass alle benötigten Teile immer kleiner, leistungsähiger und günstiger werden. Vor allem kann man schon eine Menge gebraucht bekommen.
Hier noch ein paar Fotos, bis denne.
MfG
Schelle -
Hi zusammen,
wäre sicher schlauer gewesen, diesen Thread vor 5 Jahren zu eröffnen, als ich mit meinem Projekt konkret angefangen habe, aber besser jetzt als gar nicht.
Umbau #1 gibt es schon. Ist zugelassen seit April 2019 mit E-Kennzeichen. Ist ein 84er (10"), hat jetzt 27kW und 660kg, davon 90kg für die Batterie (16kWh). Motor, Getriebe (feste Untersetzung und Differential) und Regler stammen aus einem norwegischen E-Auto namens Th!nk (schreibt sich wirklich so), das ich ausgeschlachtet, und die Teile dann in den Mini reingebaut habe. Das einzig Neue sind die Batterien. Projektlaufzeit incl. Karosse instandsetzen über 4 Jahre.
Ich bin dieses Jahr ca. 8.000km gefahren und es waren fast alles "Testfahrten", also ständig mit irgendwelchen Fehlern, Wehwehchen, ein paar mal bin ich auch richtig liegen geblieben. Alles irgendwie in den Griff bekommen, ich denke jetzt sind die dicksten Fehler raus und ich kann den Wagen meinen Frauen auch mal geben.Und jetzt kommt #2 ins Spiel! Im Grunde genommen das Gleiche nochmal, wobei hier die Karosse schon fertig ist; es fehlt nur noch Vorbereitung und Lackieren. Auch der Umbau ist schon fast fertig, E-Motor und Komponenten (außer Fahrbatterie) sind schon mal drin. Grund ist dass das ein leider aus Zeit- und Prioritätsgründen abgebrochenes Projekt aus meinem Freundeskreis ist, was ich übernehme. Ein paar Sachen werde ich naürlich anders machen als bei #1: man lernt ja schließlich (hoffentlich) dazu.
Ich werde dann ab und zu ein paar Zeilen schreiben und Fotos reinstellen, um Hilfe und Tips bitten, und hoffentlich für einige Leute interessante Sachen posten, freue mich also auf rege Diskussionen, Anregungen, Kritik und Kommentare; ganz bewusst auch gerne über Sinn (und Unsinn?) einer solchen Aktion, oder über das ganze Umfeld rund um E-Autos: ist zurzeit ganz klar ein Reizthema, es haben viele Leute ihre eigene Meinung dazu, und leider wird auch m.E. eine ganze Menge Blödsinn hierzu berichtet und geschrieben.
Vorab mal ein Foto mit den beiden Minis, #2 leider ein bisschen versteckt.
MfG
Schelle
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Hi,
ich hatte keinen eigenen Thread aufgetan, weil ich irgendwie nicht so der Extrovertierte bin und auch nicht recht wusste ob das überhaupt genug Leute interessiert.
Inzwischen hatten sich dann doch ein...zwei Leute hier im Forum Gedanken zu einem Umbau gemacht, und da hab' ich ein wenig dazu geschrieben und auch ein paar Bilder reingestellt (ich weiß leider nicht wie ich einen Link zu den beiden Threads einfügen kann, musst also ein bisschen suchen...).
Und Du hast mich gerade überredet: gleich wenn ich das hier fertig geschrieben habe öffne ich ein eigenes Thema: Umbau mit E-Antrieb.
Übrigens gibt es ja schon einige selbst gebaute E-Minis: im englischen Forum sind einige Umbauten drin, einen wirklichen sehenswerten Pickup gibt es in Norwegen.
So, bin jetzt hier draußen und gleich in "Projekte/Umbauten" zu finden...
MfG
Schelle -
Mit diesem Auto hab' ich so ziemlich alle Sachen verwirklicht die ich in meiner Kindheit/Jugend cool fand. Das Ergebnis lässt (zu Recht) den Schluss zu dass das schon eine ganze Weile her ist. Die Flipfront kam genau deshalb auch dran.
Eine weitere Überlegung war (und ist) dass man einen prima Zugang auf die ganze Technik da vorne hat. Das hat sich sehr, sehr gut bewährt, weil ich eine ganze Menge verändert habe, und ich tatsächlich immer noch viel da drin an Machen bin. Besonders in der Anfangsphase vom Umbau war die Front ganz ab, und wenn dran, dann nur mit 2 losen Bolzen im Scharnier und ohne Fangband. Um die Front jetzt abzumachen müsste ich in der Tat 4 Schrauben lösen und die Stecker für Licht und Blinker. Mache ich dann wenn es sein muss.
Bei meinem nächsten (fast gleichen) Projekt werde ich die Front original lassen weil ich ja jetzt weiß wie es geht und nicht mehr so viel herumprobieren muss.Was soll's? Mir gefällt es eben.
MfG
Schelle -
So,
hier mal ein paar Fotos.
Sind Innenkotflügel aus Plastik, hab ich auseinandergeschnitten damit die vorderen Enden mit der Front weg klappen können. Und ein paar Streben gebaut damit das alles ein bisschen Stabilität bekommt.
MfG
Schelle -
Kann ich. Aber nicht mehr heute, es ist xxxxx-kalt draußen und die Garage ist etwas weiter weg. Reicht's am Wochenende?
MfG
Schelle -
Hi,
meine Flipfront ist aus Blech und hat Innenkotflügel aus Kunststoff. -
Fehler gefunden!
Gratuliere. -
Hi nochmal.
Ich konnte leider die Quelle (noch) nicht finden, wo ich das mit der leuchtenden Kontrollampe bei hohen Drehzahlen her habe. Ist ja sicher auch schon schwache 30 Jahre her und das ist für einen alten Mann entschuldbar.Aber nach meinerm Gedächtnis her ist es so, dass die Leuchte zwischen Batterie-plus und LiMa-plus angeklemmt ist. Im Stillstand hat die Batterie 12V (oder mehr), die LiMa 0V, deshalb fließt ein bisschen Strom von der Batterie durch die Lampe in die LiMa, und sie leuchtet eben. Mit ansteigender Drehzahl steigt die LiMa-Spannung und die Kontrollampe wird schwächer, bis sie schließlich aus geht, weil LiMa und Batterie die gleiche Spannung haben. Das geht nach dem Starten im Idealfall so schnell dass man eigentlich nur sieht wie die Lampe einfach aus geht.
Jetzt ist das mit der "gleichen Spannung" zwischen LiMa und Batterie (siehe oben) so eine Sache: da sind ja Kabel, Stecker (!), Reglerkontakte dazwischen, und da sind immer Übergangswiderstände. An diesen Widerständen treten Verluste in Form von Spannungsabfällen auf, aber nur wenn Strom fließt, und zwar je mehr Strom desto mehr Spannungsabfall. Diese Versustspannung liegt also an der Kontrolleuchte an.
Bei kleiner Drehzahl bringt die LiMa wenig Strom zur Batterie, daher kleine Spannung an der Leuchte (man sieht nix), bei hohen Drehzahlen liefert die LiMa mehr Strom und man sieht die Lampe glimmen oder zart leuchten. Das bedeutet dass ein bisschen zusätzlicher Strom von der LiMa durch die Lampe zur Batterie fließt. Bei gestiegener Batteriespannung (ist ja irgendwann mal voller geworden) geht der Ladestrom wieder runter, ebenso die Spannung an der Kontrollampe und Du siehst wieder nix mehr.
Das alles ist jetzt erst sichtbar weil ihr vorher mit der großen Riemenscheibe gar nicht in diesen Betriebszustand reingekommen seid.
Möglichkeiten zum Testen:- eine pickepacke vollgeladene Batterie einbauen; das Phänomen ist vielleicht verschwunden weil die hohen Ladeströme gar nicht mehr auftreten. Vielleicht ist die Batterie auch schon schwach und geht nach jedem Anlassen schon zu weit in die Knie.
- alle Kontakte, Stecker und Kabel zwischen Regler und Batterie prüfen/reinigen/ggf. ersetzen; damit werden die Spannungsabfälle verringert/eliminiert, die Lampe sieht nur noch eine winzige Spannung und somit ist das Phänomen auch weg.Messen ist wichtig und immer gut: Spannung an der Batterie vor dem Starten, beim Starten, nach dem Starten, dann die ganz Zeit während die Leuchte an geht und nach den 5km wieder aus. Wenn in der komischen Phase des roten Lichts bei hohen Drehzahlen die Batterie immer noch geladen wird (Spannung steigt an...) dann habt ihr gar kein Problem.
Viel Erfolg!
Schelle -
Hi.
ich empfehle hierzu das Buch "Der Kupferwurm" von Carl Hertweck.
Ist es richtig dass der MK1 eine Gleichstromlichtmaschine mit Bürsten hat? Die werden in dem Buch ausführlich behandelt, ebenso die entsprechenden mechanischen Regler. Wenn ich es recht erinnere beschreibt der Verfasser auch das Phänomen dass die Leuchte angeht wenn besonders viel Strom in (ja: IN) die Batterie fließt. Das wäre der Fall wenn Du mit einer kleineren Riemenscheibe (dreht jetzt schneller) eine nicht volle Batterie lädtst. Nach ein paar Minuten ist die dann voller und es fließt weniger Strom - das Licht geht aus. Ein Anlassvorgang nimmt die Batterie ganz schön ran und lässt die Spannung absinken, daher geht das Spiel jedes mal neu los. Wäre eine Erklärung.
Muss man mit Messen (Spannung und Stromstärke) prüfen.
Die Schrauben am Regler sollte man nur anfassen wenn man (mit Messgerät bewaffnet) genau weiß was man da tut.
Also: erst mal Messen, vielleicht habt Ihr gar kein Problem.Viel Erfolg!
Schelle -
Hi, jetzt wird's etwas akademisch, das interessiert mich aber:
laut MiniSpares ein WW-Gewinde mit kühlen 55°,
Mini850MKIII schreibt dass es eben ein "UN" mit dem etwas wärmeren 60°-Flankenwinkel sein solle (ich denke nicht).Ich meine dass ich mal gelesen hätte dass man absichtlich eine Schraube mit leicht anderem Flankenwinkel einbaut um eine zusätzliche Selbsthemmung zu erreichen, ergibt auf einer Welle durchaus auch Sinn. Aber nur wenn man eine UN-Schraube in ein WW-Gewindeloch reinschraubt, umgekehrt säße die Schraube recht lose drin. Genau so dann auch der UN-Bohrer im WW-Loch: der holt nicht alles an Dreck und verbogenem Material aus dem Gewinde.
Wenn ich mich nicht irre.Ein WW-Gewinde (eigentlich für Rohrschlosser!) im mechanischen Automotive-Bereich (außer eben bei Verrohrung) einzusetzen ist allerdings schon ein dicker Hund.
Für das Anfertigen Lassen eines Gewindebohrers in weniger als 2 Tagen: RESPEKT!
MfG
Schelle -
...und falls noch nicht geschehen dann mag das hier helfen.
MfG
Schelle -
Der Termin ist gesetzt!
MfG
Markus -
Jemand eine Idee woran das liegt?Hab' ich, ja: Dein Auge spielt Dir einen Streich.
Wie Andreas auch schon geschrieben hat liegt das je nachdem auch an den Felgen. Oder ob Du die Lenkung gerade nach einer Seite eingeschlagen hast. Bedenke auch dass Du an Deinem Mini mehr Gewicht auf der Vorderachse hast als hinten.
MfG
Markus