Moin zusammen, schöne, kontroverse und informationsreiche Diskussion!
Zu Festigkeit/Steifigkeit des Rahmens hab ich eine Frage: ich habe einen neuen Hilfsrahmen(MiniSpares 081112) hinten eingebaut, bei dem kam mir die Blechdicke gefühlt deutlich dünner vor. Kann es sein dass da inzwischen dünneres Blech verwendet wird? Ich hatte leider keine Gelegenheit den Rahmen zu wiegen und mit einem heilen (wer hat den schon?) originalen Rahmen zu vergleichen.
(Für die Anhänger des kompromisslosen Leichtbaus in der Szene vielleicht sogar ein willkommenes Phänomen...)
MfG
Markus
Beiträge von schelle63
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Zitat
Ich bin froh, wenn es eine andere Erklärung als Zylko gibt
Moin.
Genau.
Deshalb würde ich endlich die Kompression (bei allen 4 rausgedrehten Kerzen, Tipp von einem der es kann
) messen. Musst eben ein Manometer besorgen oder leihen, kostet nicht die Welt.
Dann hast Du Gewissheit und stocherst nicht auf Verdacht irgendwo herum.
Viel Erfolg!
Markus -
Moin, noch mehr Fragen:
Starr?
Rolle?
Elektrisch (ASM), in dem Fall: mit Sensor?
Befestigungsgedöns dabei?
MfG
Schelle -
O.K., zugegeben, das beantwortet Deine Frage jetzt nicht direkt:
Ich meine die hinteren Trommeln bremsen mehr als genug. Wenn Du in die Eisen gehst entlastest Du die hinteren Räder, die haben weniger Druck auf die Straße und sie blockieren eher, und mehr als blockieren können die doch eh nicht. Sieh zu dass die vorderen Bremsen so gut wie irgendwie möglich werden.
Ob es Scheibenbremsen für'n Mini hinten gibt mögen andere beantworden.
MfG
Markusedit: da war wieder einer schneller...
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Hi. Du hast Post!
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Alles bestens: Hardware und Software sind vorhanden.
Ich würde die Karosse auf jeden Fall (wieder) komplett freimachen: man kommt besser dran und man sieht auch viel mehr.
Strahlen an den Kanten und Falzen (siehe oben Andreas Hohls); die Flächen nicht (!), weil die werden wahrscheinlich bucklig und Du brauchst viel Spachtel damit es (wenn überhaupt) wieder gerade wird. Tauchbad entfernt den Rost nicht.
Hier nochmal mein absoluter Umbau-Favorit:
https://www.youtube.com/watch?v=8uG2PQk0OGM -
Deine Idee, den Mini auf Elektroantrieb umzubauen, ist nicht verrückt. Und wenn doch, dann bin ich es auch, weil genau das mache ich gerade mit meinem. Von daher also schon mal herzlichen Glückwunsch! Beim Lorey war ich auch mal vor ein paar Jahren, sehr nett und kompetenter Eindruck. zumindest damals hatte er das Getriebe drin gelassen, weshalb ich es jetzt alleine mache (ohne Getriebe).
Ansonsten kann ich Andreas Hohls in fast allen Punkten zustimmen: ich bin seit zweieinhalb Jahren an der Karosse, habe einen SUPER-erfahrenen Spezialisten zur Seite stehen und Übung macht den Meister; nur eben nicht im letzten Punkt "...wenn es nicht funktioniert hat...": wenn Du dran bleibst dann steht am Ende keine Enttäuschung sondern ein Erfolg - und wenn es nach mühseligen 36 Monaten sein sollte. Bin eben ein unbelehrbarer Optimist.
Viel Erfolg!
Markus -
Wenn Deine Batterie einen Schaden hat, dann zwingt sie die Spannung der stärksten LiMa in die Knie. Mit einem (Zangen-)Amperemeter kann man da sehen dass trotz sehr hohem Ladestrom (kann über 20A gehen!) die Spannung nicht an die 14,xxxV kommt.
Ich würde an Deiner Stelle eine bekannte gute Batterie testweise einsetzen und die Ladespannung damit prüfen.
Viel Erfolg!
Markus -
Dranbleiben. Auch wenn gefühlt díe Schritte immer zu klein und die Pausen immer zu groß sind.
Viel Erfolg! -
...miniforfun konzentriert sich gerade darauf, auf der richtigen Straßenseite zu fahren...
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Moin.
Ähhhh ja oder nein, hin oder her, einen Motor der halbwegs ok. ist hab ich noch nie mal eben von Hand durchgedreht bekommen. Was daran liegen mag dass ich nicht Superman bin, oder dass ein Motor mit erwähnenswerter Kompression eben von Hand nicht durchzudrehen ist. Mit einer Knarre und passender Nuss schaffe ich es gerade so.
Den Kompressionstest mit Anlasser kannst Du Dir m.E. also sparen und nach der Methode "Norton" (s.o.) vorgehen.
Viel Erfolg!
Markus -
Ich denke Du wirst wohl oder übel noch mal reinschauen müssen. Schwergängig ist Mist, "sehr schwergängig" ist schwer Mist.
Wenn Du dem Zwischenrad(spiel) nicht traust, dann bau das zuerst auseinander - mit etwas Glück kann Motor und Getriebe also zusammengebaut UND und im Auto bleiben.
Ansonsten die große Lösung.
Viel Erfolg!
Markus -
Hui! Wirklich eng. Und wie sieht das dann außen aus?
MfG
Markus -
Hi.
Klassisches Thema, da kannst Du gut und gerne von 7 Leuten 12 verschiedene Meinungen bekommen, hier also zwei von meinen Meinungen:
Wenn Du Glück hast dann stimmt es dass keine Durchrostung vorhanden ist. Da reichte dann Abschleifen (lokal strahlen?), Rostumwandler, Grundieren, Spachteln, Schleifen, Lackieren.
Wenn aber der Rost schon von unten durchgekommen ist dann hilft nur die Stelle raustrennen und neues Blech reinschweißen, glatt machen, Grundieren, Schleifen, Spachteln, Lackieren.
Du könntest also die erste Vorgehenweise umsetzen und warten: wenn es nach wenigen Wochen direkt wieder los geht dann muss eben die zweite ran.
Und: die Schweller von innen gegen Rost behandeln/versiegeln. Das ist immer gut.
Kann man alles selber machen (insbesondere die erste Variante), hängt aber stark davon ab wieviel Werkzeug (Schweißgerät!) und linke Hände man hat. Mit etwas Mut und einem Helfer der das schon mal gemacht hat geht es auf jeden Fall.
Viel Erfolg!
Markus -
Moin, da klinke ich mich in eigener Sache ein (auch ein Anhänger von schmaler Spur und keinen Verbreiterungen):
165er auf ATS mit schmalen Trommeln vorn und hinten passt also? Auch auf eine 84er Limousine?
(Hat velleicht jemand ein Foto?)
MfG
Markus -
Oh pardon. Aber Lette ist ok, oder?
Und das Radio? Läuft?
MfG Markus -
Moin, da kann ich dem Jörg nur zustimmen:
wenn Du das Radio mit einem Motor zusammen anschließt, bekommt das vermutlich mächtige Störungen.
Alfamann hat es m.E. richtig formuliert: Spannung im Leerlauf (also einfach Voltmeter) kann jedes noch so vergammelte Kabel liefern, häng da mal eine Scheinwerferbirne dran und Du merkst sehr schnell ob die Spannung noch gehalten wird (dann wird auch die Birne (hell!) leuchten).
Und auch BIZ hat Recht: 11,9V im Leerlauf ist ohnehin zu wenig.
Warum probierst Du das Radio nicht einfach an einer (vollen) Batterie aus?
Ordentlich gemacht gehörten dann am Auto die vorhandenen Kabel (durch gleichfarbige) ersetzt, bzw. an der Stelle repariert, wo der Fehler liegt. Da muss man halt suchen. Immer nur neue Kabel einziehen macht die Elektrik nicht eben übersichtlicher.
Aber letztendlich muss es funktionieren.
Viel Erfolg in Clarholz (ich fahr nächstes WE nach Lette
)
Markus -
Wolfram ist eher das Elektrodenmaterial für WIG-Schweißen (dafür steht ja auch das "W"). Das ist ein vollkommen anderes Schweißverfahren als das im Karosseriebau verbreitete Punktschweißen, eigentlich "Widerstandspunktschweißen".
Alle mir bekannten Punktschweißzangen haben Elektroden aus Kupfer.
MfG
Markus -
Mal angenommen es fände sich eine Spachtel- und/oder Doppelhaut-Lösung, die tatsächlich auch hielte, es bliebe doch immer eine "außen hui - innen Sicke"-Geschichte. Bei dem Aufwand, den Niclas da betreiben will, wäre so ein Dach unrettbar inkonsequent. Da mag der Gang zum Karosseriebauer oder ein Kurs in Blechbearbeitung eher sinnvoll sein.
Bin gespannt wie es wird.
MfG
Markus -
Idee:
Ich könnte mir vorstellen dass ein Karosseriebauer die Sicken von unten heraustreibt. Mit einem Stauchhammer zaubern die Könner schon einiges, aber ich schätze das allein wird nicht reichen. Vermutlich muss man dazu die Sicken jeweils an einer Kante längs aufschneiden um Materialüberschuss wegzubekommen. Damit wären es immerhin nur halb so viele Meter zu Schweißen.
MfG
Markus