Beiträge von schelle63

    Hi,
    wenn der MG auch ein Link sein sollte, dann hat's nicht geklappt. Sehr schöne Berichte, die Skandinavier sind beeindruckend, aber der Ami ist auch klasse. Ich bewundere die Elektroniker immer wieder, da muss ich mir immer helfen lassen.

    Hier ein paar Bilder von meiner "Lösung".
    -Abstand der Innengelenke messen, das muss "danach" identisch sein
    -geschweißte modifizierte Innengelenke
    -Rahmen ausgeschnitten, dafür verstärkt
    -andere Befestigungen angeschweißt/ Gummilagerungen
    -fertig zusammengeschraubter Antriebstrang
    ergibt recht tiefen Schwerpunkt...:). Den originalen Batteriekasten werde ich so breit wie möglich ziehen, und den "Kardantunnel" möchte ich verbreitern, wie auch den "Kasten" quer unter den Vordersitzen; da sollen alle Akkus rein, ggf. noch ein paar unter die Rücksitze (tiefer Schwerpunkt eben). Das bietet sich an, weil meine Schweller und Bodenbleche eh' hin sind. Aber so weit bin ich noch nicht. Der Ami hat sich den Kofferraum verbaut, und bringt m.E. zuviel Gewicht nach hinten. Zwischen den Achsen mag ich die meisten Batterien haben, und die hinteren Batterien kompensieren den Motor vor der Vorderachse. Die leichteren Sachen (Wasserpumpe, Regler, DC-DC-Wandler, Ladegerät, ...) kommen dann über Motor/Getriebe drauf.
    MfG
    Markus

    Hallo,
    am Hilfsrahmen rechts musste ich auch ganz ordentlich Platz machen, der Federbeindom konnte bleiben wie er ist. Ein Schaltgetirbe braucht es m.E. gar nicht, aber wenn man es ohnehin dazu bekommt, ok. Das originale Mini-Getriebe ist wirklich viel zu schwer.
    Bilder fänd' ich super.
    Was für ein anderes E-Projekt?
    mFg
    Markus

    Hallo zusammen,
    da tut sich ja was zu dem Thema.

    1252er: in der Tat finde ich €7.000,-- einen Batzen Geld für 100km Reichweite, da ist der Begriff "teuer" schon angemessen. Hier lautet die Losung: so spät kaufen wie möglich, die Preise sinken stetig. Ab und an tauchen auch gebrauchte Batteriesätze auf, da kann man richtig sparen. Hier ist aber das Problem dass man je nach Batterietechnik (Blei/Ni-Cd/LiPo) mit der zu erwartenden Lebensdauer rechnen muss, da ist ein spitzer Bleistift angesagt.
    Motor/Controller gehen auch ins Geld, die halten aber ewig wenn man sie ordentlich behandelt, und sind auf jeden Fall für weniger als €7.000,-- zu haben, auch hier findet man gebrauchte.
    Sicherheit ist immer ein Thema, da gibt es Vorschriften und den gesunden Menschenverstand, die sind beide zu beachten.

    @ minifan78:
    wenn Du einen Mini (also max. 1050kg) eine Stunde lang mit konstant 41kW trittst, dann brauchst Du neben einmal Volladen auch noch einen Satz neuer Reifen, auf die Dauer gerät da der Preis für die Akkus in den Hintergrund. :)
    Jetzt aber ernshaft: E-Autofahrer wissen, mit wieviel kW sie gerade durch die Gegend fahren, weil sie meistens eine präzise Angabe im Cockpit haben und weil sie meistens auf die Restreichweite schauen müssen: im normalen Straßenverkehr hast Du <5 Minuten täglich 41kW an der Antriebsmaschine; ich habe einen 21kW-Wagen und schätze meinen durchschnittlichen Leistungsabruf auf 8...10kW.
    Du hast Recht Gewicht ist eines der wichtigsten Themen: daher kommt für mich nur Lithium in Frage. Wieviel Akkus reinkommen, das entscheidet jeder selbst nach Geld, Bedarf und max. Gewicht.
    Blinde Menschen die mich nicht hören, haben kein Problem mit mir und meinem Auto: auf dem Gehsteig fahre ich nicht herum. ;)
    Das Thema Verantwortung im Straßenverkehr diskutieren wir gerne an anderer Stelle (off-topic) weiter. Ich jedenfalls habe meinen Kindern eingetrichtert dass man nicht einfach auf die Straße rennt, wenn man gerade zufällig nichts hört (es gibt da noch Radfahrer, Inliner, die hört man auch nicht). E-Autos lauter machen, darüber diskutieren ohnehin gerade unsere abgeschobenen Politiker in Brüssel.
    Und Recht hast Du auch mit der Anmerkung dass es sich nicht rechnet: so was macht man wenn man es kann und will. Aber genau das tun doch wir alle in diesem Forum, oder?

    Night:
    Ich werde einen gebrauchten Antriebssatz von einem ausgeschlachteten E-Auto verwenden: 19kW Nennleistung, einstufiges Getriebe (ca. 1:8) mit Diff. Aus den originalen Innengelenken habe ich die Verzahnung, und von den Mini-Innengelenken die Töpfe abgetrennt und jeweils zusammengeschweißt. Dann das Ganze an der richtigen Stelle im Mini-Rahmen positioniert, sodass ich die Antriebswellen unverändert lassen kann. Wie man auf dem Foto sieht, passt es. Den Mini-Tacho möchte ich behalten, dazu werde ich einen Schrittmotor auf die (verkürzte) Tachowelle setzen und den mit einem µController so regeln dass er den Tacho korrekt antreibt. Sicherlich einfacher ginge es mit einem elektronischen Fahradtacho, keine Ahnung was der TÜV dazu sagen würde.
    Gleichstrommotoren sind schwer:(:(:(, billiger, haben ein bärenstarkes Drehmoment und einen einfacher gebauten Regler. Du musst regelmäßig die Kohlen inspizieren (WICHTIG). Drehstrommaschinen sind wartungsfrei, billig, haben weniger Drehmoment (ich finde immer noch genug) und einen komplizierten und teuren Regler. Für mich ganz klar die bessere Alternative. Der von mir gewählte Antrieb ist von Siemens, Motor und Regler sind wassergekühlt (das spart Platz und Gewicht).
    "Vorladung" über DC-Zwischenkreis verstehe ich nicht, wenn Du "vom Fach" bist, dann ist das GUT (ich bin's nicht so wirklich:( ). Zwischenkreis hieße ja dass Du einen FU verbauen willst, also doch AC-Maschine?
    Ich glaube das Paket Motor+Controller ist - bei gleicher Leistung - bei AC oder DC ungefähr gleich.
    Reku ist superklasse, das macht Spaß! Würde ich so hoch einstellen wie es geht!
    Du wirst vermutlich eine Unterdruckpumpe für den BKV brauchen (ich nicht:), fahre mit Trommelbremsen weiter), auf jeden Fall einen DC-DC-Wandler für das 12V-Bordnetz: hast Du schon was gefunden?
    Hast Du schon Akkus ausgesucht? Welches BMS?
    Mach Dir Gedanken um eine Batterieheizung: die LiPos gehen bei Kälte um 1/3 in die Knie.
    Hier noch eine Seite mit ganz vielen Umbauprojekten - die Amis sind uns da Jahre voraus. Inzwischen haben die sogar den Drehstrom entdeckt, aber offensichtlich stehen die mehr auf DC und Bleiakkus.
    http://www.evalbum.com/
    Viel Erfolg, halte uns auf dem Laufenden!
    MfG
    Markus
    (Oha, ist das lang geworden. Sorry!)

    Hallo Night,
    ich bin auch gerade am Umbauen, unter "Elektroumbau" findest Du hier im Forum auch schon anderer Leute Gedanken dazu (und ein Foto vom Fortschritt bei mir).
    Außer der Fa. Lorey kannst Du noch hier
    http://www.futurevehicles.co.uk
    einen Umbau sehen. Aber es gibt noch ein paar mehr (googeln hilft).
    Ich glaube auch dass ein Cabrio nicht leichter ist als eine Limousine. Ich spare Gewicht indem ich einen Drehstrommotor nehme und das Getriebe auch rauswerfe. Das machen inzwischen (fast) alle. Wenn ich ein bisschen weiter bin dann stelle ich ein neueres Bild ein. Bei mir dauert das sehr lang weil ich hab' noch ein paar andere Kleinigkeiten zu tun. Wenn Du mal in der Nähe bist, schau mal rein!
    Viel Erfolg!
    MfG
    Markus

    Hi Donti, ich habe meinen auch elektrisch verändert, bis es mir passte (= alles ZUVERLÄSSIG funktionierte), hier meine Tipps:

    - Sicherungskasten in den Innenraum (egal wie hoch der Aufwand!), ebenso die Relais, 10er Sicherungshalter gibt es u.A. bei den üblichen Händlern (Conrad, Reichelt, Pollin, ...)
    - 2 Relais für die Lichter, je eins hinter den Umschalter für Fern-/Abblendlicht, das schont auch den Umschalter im Lenkstock
    - besorge Dir einen gebrauchten Kabelbaum, dann hast Du alle Farben und Kombinationen, und Du findest Dich auch nach einem halben Jahr noch zurecht
    - keine Queschverbinder verwenden; sauber verlöten und mit Polfett und Schrumpfschlauch vor Feuchtigkeit schützen
    - Stecker und Kupplungen (2er, 4er, 6er, ...) besorgen, Du wirst bei der Gelegenheit nicht nur neue Verbindungen machen sondern auch einige vergammelte ersetzen müssen (auch die: Löten, und mit Polfett zusammenstecken)
    - originale Massepunkte lassen, dafür Massekabel durch NEUE ersetzen und Kontaktstellen mit Polfett gegen Korrosion schützen
    - keine Angst vor Veränderungen: bei meinem konnte ich z.B. keine Absicherung des Abblendlichts finden - hab' dann eben selbst eine reingemacht
    - alles aufzeichnen! Ist eine Heidenarbeit, aber ein korrekter E-Plan ist die Mühe Wert

    Mein Fazit: keine elektrischen Störungen mehr, höchstens an Stellen die ich bisher noch nicht "behandelt" hatte.
    Viel Erfolg,
    Schelle

    Hi.
    Ich finde den Trennschalter gut, weil er ist auch ein gewisser Diebstahlschutz. Und mal schnell das Auto stromlos machen ist damit super einfach. So schön, dass nach erfolgreicher Fehlersuche der Trennschalter drin geblieben ist. :)
    Minus ist m.E. schicker weil weniger riskant.
    Einen Stromfresser kann ich Dir aus eigener Erfahrung benennen: das dicke Kabel (plus) von der Batterie am Unterboden nach vorn; wenn der Wagen mal einen Aufsetzer gemacht hat dann kann die Quetschstelle einen Kurzen machen, bei mir war es ein schleichender (ca. 1Jahr!), bis es dann in 3 Tagen 3 mal die Batterie total leer gesaugt hat. Dann erst konnte man die Schadstelle aber auch wirklich sehen. Ich glaube auch dass ich Glück hatte dass der Wagen nicht abgebrannt ist.
    Viel Erfolg bei der Fehlersuche!
    MfG
    Schelle

    Hallo Jörg, bei den älteremn (BJ weiß ich jetzt nícht auswendig) ist die EMV ein "Kann", kein "Muss".
    Und es gibt hier in Siegen einen Standortvorteil was Minis angeht.
    Aber Du hast schon Recht, das wird eine Herausforderung. Vorteil ist schon mal dass alle wichtigen Komponenten aus einem serienmäßigen Wagen kommen.
    MfG
    Schelle

    ...da will die Säge sägen.
    (ist ein Zitat aus einem richtig guten Film, na wer kennt ihn?)
    Heute ist der Tag an dem ich mein Projekt gestartet habe: ELEKRTOMBAU
    Gesägt hat die Flex (nicht die Säge), weil ich musste ein bisschen Platz machen.
    Motor und Diff sind aus einem geschlachteten Elektroauto, es gibt eine Nennleistung von 17kW und 108Nm bei 120V. Je nach Gewicht werde ich aber bis zu 240V reinpacken, da geht also noch was.
    Zur Zeit baue ich die Innengelenke passend auf die vorhandenen Zapfen um, wenn das klappt kann ich den Rest vom Mini-Antriebsstrang original lassen.
    Motor mit Diff wiegt ca. 60kg, schon mal ein ordentlicher Vorteil gegenüber dem Verbrenner, und der Schwerpunkt ist schön tief.
    Zeitrahmen schätze ich auf 1,5 bis 2 Jahre.

    Sehr schönes Teil Falcone! In der Tat wären 2 Informationen sehr hilfreich, nämlich
    1. war die Karosse halbwegs im Schwerpunkt, also blieb sie weitgehend in jeder Position stehen (mit Klemmen des Rohrs)?
    2. wie hoch stand das Rohr zu der Karosse, hast Du irgendein Maß, z.B. Abstand "Heckablage zu Rohrmitte"?
    Besten Dank vorab,
    Markus

    Hi, ich möchte ein anderes Getriebe einbauen, habe aber den alten Motor schon lang weg.
    Könnte mal einer messen (und hier reinschreiben), auf welcher Höhe (z.B. über der Oberkante des Hilfsrahmens) die Achsen ins Getriebe gehen (ggf. Foto)?
    Besten Dank vorab,
    MfG
    Markus

    Na, das ist ja bald breiter als der ganze Wagen.;)
    Wenn der 3D-Drucker von Deinem Kumpel DAS schafft - Respekt.
    Aber im Ernst: ist echt schön, und wenn dann die Sache mit der leider "porösen" Oberfläche geklärt ist, dann müssen wir noch das leidige Thema "Plastik verchromen" angehen.
    Dran bleiben!
    MfG
    Schelle