Beiträge von schelle63

    Hi, hier die 4 Seiten, es erklärt sich eigentlich von selbst:
    001 (= Seite 235) und 002 beschreibt wie es gebaut wird, 003 und 004 beschreibt die Anwendung.
    Das Buch ist von 1985, ISBN 3-613-01085-2
    Viel Erfolg!

    (Kontakte hab ich immer einen Satz auf Vorrat in der Schublade, wie Kerzen, Kondensator, Ölfilter, ....)

    @ ralle:
    Ja, der Clasen hatte mich vor 10 Jahren überhaupt auf Mini gebracht, wollte ich sofort mitziehen. Allerdings Kosten für Umbau viel zu hoch...der Mini ist geblieben. Und genau wegen der Abneigung, alle 2...3 Jahre neue Akkus zu kaufen, lasse ich definitiv die Finger von Blei.
    SAFT gibt z.B für seine Ni/Cd Batterien 1.500 Ladezyklen an, das wären bei 80 Km Reichweite....jawohl: 120.000 km. Wer das in 3 Jahren elektrisch verfährt, hat auch seinen Beitrag geleistet...
    Das wären dann 100Ah, 19 Batterien je 6V, ca. 250 Kg Gewicht. Kosten gebraucht ab 5.000,-- EUR, habe ich mir sagen lassen.
    Ich halte Rekuperation nach wie vor NICHT für Schnickscknack, weil genau das erhöht die Reichweite (da schwanken die Angaben zwischen 10% und 30%) ohne zusätzliches Gewicht (das wiederum einen Teil der zugewonnenen Reichweite verpulvern würde), insbesondere wo es bergig ist (z.B. bei uns hier in Siegen). Außerdem lassen sich Drehstrommotoren besonders einfach im Generatorbetrieb einsetzen, der Regler wird halt ein bisschen teurer. Überhaupt wird das Gewicht immer ein Knackpunkt sein.
    Einen Gleichstrommini würde ich bauen, indem ich einen Peugeot106 oder CitroenSaxo ohne Akkus kaufe und ausschlachte (gibts schon um die 3.500,--EUR), und aktuelle Batterien besorge. Je später man die Akkus kauft, desto billiger sollen sie werden, wenn man den Veröffentlichungen glauben mag (also wenn der Rest fertig ist).

    Und @ badtaste:
    Danke für die Links, Infos sind immer willkommen!
    MfG
    Schelle

    Moin, das Thema ist ja inzwischen ein Klassiker!
    Mein Tipp ist hier (wieder) zu viel Strom durch Zündspule und Kontakte. Hab auch dazu schon mal was geschrieben (einfach Beiträge suchen).
    Zu wenig Schmierstoff am Filz dauert viel länger, und das Klötzchen sieht ja gerade dort noch gut aus.
    Ich habe irgendwo ein Buch wo ein einfaches Kondensatormessgerät beschrieben ist, wenn gewünscht gehe ich es suchen. Macht aber m.E. nur Sinn bei Kondensatoren die man nicht für 3,-- € einfach kaufen kann (da ist Tauschen schneller als nachmessen), ich hatte es für ein altes Motorrad angewandt.
    Also, wenn noch aktuell, einfach Bescheid sagen und ich scanne die Anleitung und stelle sie hier rein (wenn ich sie finde);).
    Viel Erfolg, Schelle

    Moin zusammen, ich habe mir gestern einen Clio èlectrique gekauft, damit werden jetzt erst mal Erfahrungen gesammelt. Wenn alles so bleibt, sind wir mit der Leistung (19 kW, 90 km/h, 90 km Reichweite, 4 Sitzplätze) des "Elektrikers" zufrieden.

    Die Elektrifizierung des Minis wird aber weiterhin verfolgt, mit Technik nach aktuellem Stand (AC, wesentlich höhere Reichweite, vielleicht ein bisschen spritziger. Ich bin jetzt viel am Rechnen und Lesen, einiges ist hier ja schon andiskutiert worden, einige Fragen formuliert, ein paar sogar beantwortet.
    Aber wie gesagt, ich bleibe dran! Zeitrahmen: 2 Jahre, ich muss mich nebenbei noch um Hausausbau, Beruf und Familie kümmern.

    Von den anderen Teilnehmern dieses Threads liest man so wenig in letzter Zeit...
    Bis die Tage, Schelle

    Hi Stanolli, (seid Ihr eigentlich 2?)
    wenn Du Unterbrecher und Kondensator so oft tauschen musst dann ist da was faul. Ein sehr guter Freund von mir hatte das gleiche Problem, Ursache war hier dass er eine Zündspule für Vorwiderstand (ballast type) eingebaut hatte aber gar keinen Vorwiderstand hatte (ältere Baujahre), daher ging durch die ganze Zündanlage (primärseitig) viel zu viel Strom durch und Kontakte und Kondensator eben hin.
    Also mal nachschauen ob Du ein weiß/pinkfarbenes Kabel an der Zündspule (Klemme "+" oder "Bat") findest (es steht alle paar cm in ganz kleiner Schrift auch "resistive" drauf), und dieses (und eben nur dieses) "bei Zündung an" auch Spannung hat. Dieses Kabel ist dann der Vorwiderstand, wie gesagt darf nur dieses Kabel dauerhaft + führen. Das andere Kabel (weiß/gelb, an der gleichen Klemme wie der Vorwiderstand dran) darf nur Spannung führen während des Anlassens. Zum Prüfen (einzeln) musst Du die Kabel also kurz von der Zündspule abklemmen (und wie immer: aufpassen...).
    Wenn Dein Auto keinen Vorwiderstand hat, dann mal nachsehen ob jemand eine "ballast type"-Zündspule (s.O.) eingebaut hat, dann musst Du eine richtige (= alte) einbauen und es sollte in Zukunft halten.
    Viel Erfolg, Schelle.
    Zur Identifizierung: Es steht auf dem Unipart-Aufkleber auf der Zündspule drauf: USE ONLY WITH BALLAST RESISTOR.

    Moin ibinsnur,
    ich mach gerade einen 3D Lehrgang in Catia V5, da dürfen wir gegen Ende eigene "Projekte" bearbeiten (und danach hoffentlich ohne Betreuung solange wie Lust da ist).
    Könnte ich die Daten bekommen?
    Idealerweise in mehreren Formaten (.stp, .igs, .prt, ...) weil ich glaube .max mag CATIA nicht ohne zusätzliche Lizenz...
    Wenn es klappt dann stelle ich den Motorraum und was sonst so kommt auch zur Verfügung....
    MfG
    Schelle

    Hi Stanolli, zum SPI kann ich nichts schreiben, es sei denn es gilt das Gleiche wie für die Vergaser.
    Wenn der DZM bei den Aussetzern rauf und runter geht (eher runter und wieder hoch, oder?), tippe ich (wie Du) auf Elektrik. Nachsehen ob die Zündspule + bekommt, die möglichen Fehler gehen vom Zündschloss, alle (wirklich ALLE) Kabel und Steckverbinder bis zur Zündspule, Unterbrecher und Kondensator (auch da mal die kurzen Kabelchen nachsehen), Verteiler, Zündspule und Zündkabel (auch das mittlere!).
    Ist hier keine graue Theorie, hatte ich alles schon nacheinander (besonders perfide: 2 solche Dinger gleichzeitig!).
    Und das derzeitige Wetter macht es unseren "Kleinen" auch nicht gerade einfach, wobei meiner gestern nur ein bisschen neben dem mittleren Zündkabel funkte, aber trotzdem lief (sogar gut). So findet man jedenfalls seine Schwachstellen....
    Viel Erfolg,
    Schelle

    Guten Tag zusammen.
    Der Hut liegt jetzt wieder seit ein paar Wochen hier herum, also setze ich ihn mir mal auf, mal sehen ob er passt.
    Mich lässt das Thema nicht los.
    Nach derzeitigem Stand werde ich einen ca. 18-KW Drehstrommotor einbauen, zu Batterien werde ich mich so spät wie möglich entscheiden (die LiFePo werden eher günstiger mit der Zeit), erst mal Mechanik klarmachen.
    An einfachsten scheint Kupplung und Getriebe drinlassen, aber direkt ans Differential gefällt mir am Besten (dann ggf. ein fremdes). Von Radnabenmotoren bin ich geistig weg.
    Regler gibt es zu kaufen, leider aber teuer, hie und da findet man Leute im Web, die haben sich die komplett selbst gebaut, beneidenswert! Wäre natürlich ein Hammer wenn die hier vertretenen Spezialisten Zeit und Interesse hätten....
    So wie ich das sehe muss man sich allerdings die Frage stellen ob man das Rad nochmal erfinden muss, es sei denn
    - man kommt auf eine (Teil-) Lösung die es bisher noch nicht gab (Innovationen!), oder
    - man bekommt es für wesentlich weniger Geld hin (da verschätzt man sich aber im Vorfeld häufig!), oder
    - man macht es aus purer Freude am Beweis, dass es geht und dass man es kann,
    - oder einer belibigen Kombination davon.

    Meine Absicht ist, einen kompletten Vorderrahmen mit Motor, (Getriebe und) Diff., Wellen, Radnaben und kompletter Radaufhängung in meinem bescheidenen Kämmerlein zusammenzustecken, bis dahin wird dann (hoffentlich) ein Regler "gefunden" (wie auch immer) sein, ebenfalls der Batteriesatz.

    Ich hatte mal aus Platzgründen (und weil es auch das schönste Auto ist!) an einen Kombi gedacht, aber da das Gesamtgewicht das gleiche ist, kann es auch (fast) genauso gut eine Limousine werden, es sei denn ich bekomme in nächster Zeit eine wirklich günstige Kombi-Karosserie herbei (oder meine Mama gewinnt endlich im Lotto!).
    Wenn es kanz knapp wird, dann wird es in meinen Blauen (jaja, ein bisschen braun ist auch dabei) eingebaut.
    Zum nächsten TÜV-Termin (Jan2012) möchte ich so gut wie lautlos vorfahren, elektrisch eben.

    Finanzierung wird nach wie vor der Knackpunkt sein, ich sehe mich hier mal nach Sponsoren um. Da böte ein Kombi auch wesentlich mehr Werbefläche! Ich hab auch schon an die Gründung einer Mini-GmbH gedacht, muss mich mal beraten lassen.

    Hier also der Aufruf:
    Hallo Elektriker, Lust bekommen? Natürlich sind auch alle anderen herzlich zur Mithilfe eingeladen.

    MfG
    Schelle

    Hi Bambino,
    die von Dir gemessenen Werte finde ich komisch, zumindest sehe ich andere Werte beim Betrieb in meinem Mini (da ist die Batterie immer voll).
    Du musst da ein tolles Messgerät haben wenn es Dir 0,02A anzeigt, aber der Messbereich bis mind. 15A geht (das sollte er!), oder Du misst nicht richtig.
    Beim Messen von Stromstärke (A) muss das Messgerät IN die Leitung geschaltet sein, also die Batterieleitung abgeklemmt und das Ampèremeter dazwischen, und daher sollte es auch einen ordentlichen Lade- und Entladestrom (eben 15A, besser 20A) wegstecken können. Wenn Du dabei unvorsichtig bist, funkt es ganz gewaltig (WIRKLICH!) und Du kannst Deinen Wagen oder Teile davon abfackeln. Hier im Forum wurde daher auch schon geraten, diese Messungen nicht auf der +Seite zu machen sondern auf der -Seite an der Batterie.
    Batterie NICHT mit laufendem Motor abklemmen, kann auch schon ganz kurz vieles kaputtmachen!
    Und auch nicht mit (an der Batterie) angeklemmten Ampèremeter den Anlasser betätigen (die Ampèremeter die ich so kenne stecken den enormen Anlasserstrom nicht weg).
    Vielleicht weißt Du das alles ja schon, aber sicher ist sicher...bevor was kaputtgeht.
    Also: wie hast Du Deine Ampèrewerte ermittelt?

    Darüber hinaus mein Tipp:
    Batteriespannung (V) messen (einfach ganz normal zwischen + und - der Batterie), und zwar (eigene Erfahrung)
    1. im Stand mit Licht und Radio an, so wie Du es beschrieben hast, hier bleiben bei mir schon noch an die 11V stehen, vielleicht nach ein paar Minuten knapp drunter,
    2. beim Anlassen geht es bei mir deutlich unter 10V,
    3. nach dem Anlassen geht die Spannung SOFORT auf über 13V und bleibt da solange der Motor läuft (und die Lichtmaschine lädt).
    Diese Werte sind mit einem fest eingebauten VDO-Schätzeisen gemacht, aber es sind zumindest gar nicht mal schlechte Werte.
    Interessant auch die Stromstärken (ebenfalls mit fest eingebauten VDO-Schätzeisen gemacht): bei
    1. gehen schon knapp 10A weg (siehe Rechnung von "biz"), bei
    2. sehe ich nichts weil das Ampèremeter am Anlasser vorbei geschaltet ist (Messbereich +- 30A würde nicht ausreichen!), bei
    3. geht der Ladestrom erst mal richtig zwischen 15A und 20A hoch (weil da hat die Batterie beim Anlassen richtig was hergeben müssen), geht aber dann innerhalb von 1/2 bis 1 Minute auf irgendwo 2...3A zurück, je nachdem ob Lichter, Blinker, Scheinwerfer, Heckscheibenheizung an ist.

    Das sind jetzt Werte von (m)einem Vergaser-Mini, vielleicht sind Einspritzer etwas anders, oder es hat jemand genauere Zahlen aufgezeichnet.

    Und Batterien gehen bei einer kalten Nacht auch schon mal einfach über den Jordan.

    Ehlich gesagt glaube ich nicht an einen Fehler im Massekabel (oder im Anlasser), wenn es IMMER nur nach dem Entladen passiert (ein paar Minuten Licht und Radio), aber NIE nach ein paar Tagen stehen lassen. Trotzdem: Massekabel top in Schuss halten ist Pflicht.

    Viel Erfolg!
    Schelle

    Moin zusammen,
    jetzt muss ich es endlich tun: mich hier vorstellen.
    Bin zwar schon seit einiger Zeit hier am Herumgeistern, aber das wichtigste -Guten Tag sagen - hab ich irgendwie verpennt (Schande über mich)!
    Meine persönlichen Daten könnt Ihr ja dem Profil entnehmen.
    Meinen ertsen (Racing Green) musste ich leider verschrotten (der war selbst nach meinen Begriffen nicht mehr mit vernünftigem Aufwand zu retten), meinen jetzigen (1984er) möchte ich gerne bis zum jüngsten Tag erhalten und fahren. Mit Hilfe dieses Forums und der Beiträge sicher machbarer als ohne.
    Wie oben schon steht:
    Uns allen ein frohes Fest und ein erfolgreiches 2010!
    MfG
    Schelle

    Na, wenigstens einer der meine Beiträge liest.
    Also elektrisches LEGO-Niveau ist ja nicht ganz schlecht, zumindest krieg' ich den Wagen (bisher!) immer wieder ans Laufen. Über den optischen Eindruck meiner Mini-Elektrik können wir uns gerne beim Bierchen unterhalten...(zugegebenermaßen schlechter als LEGO).
    Aber wenn es um Regler für die Fahrmotoren geht, oder Ladegeräte usw. (die nennen das Batteriemanagement!), da komme ich an die Grenzen und das muss dann jemand beurteilen der was davon versteht, oder wie Dougie schreibt: "evaluieren".
    Meine Erfahrung bisher ist dann allerdings diese:
    Wer wirklich was davon versteht, der kann es auch einem LEGO-Niveau-Interessierten kurz und verständlich zumindest in den Grundzügen erklären. Damit bin ich dann wieder in der Lage zu entscheiden ob das das Richtige für mich ist und ich es kaufen und verbauen will.

    Also dann, ich muss jetzt wieder ein bisschen weg von der Tastatur und "Praxis" machen, so mit Dreck unter den Fingernägeln...
    Bis denne, Schelle

    Guten Morgen!

    Ich zitiere mal aus Luis' Seite:

    Lieferstatus Nicht Lieferbar aufgrund einer technischen Umstellung

    Interessant ist, da sieht man mit wiewenig Leistung die auskommen. Na ja, die Vmax ist nicht berauschend.
    Aber einen Anhaltspunkt liefern die technischen Daten schon mal (Reichweite, Gewichte, ...).

    Schicke Batterien und andere Teile?
    http://3xe-electric-cars.com/index.php
    Mein Problem: die können mir was vom Pferd erzählen, und ich merke nicht mal was davon. Bin Elektrisch auf LEGO-Niveau stehengeblieben...

    MfG
    Schelle

    Gerade beim Bergabfahren bringt die es dann doppelt: entlastet die Bremse und macht Strom. Da reicht dann auch eine Trommelbremse wieder, die spart eh' Sprit, Verzeihung: Energie.
    Ein BKV braucht außerdem kostbaren Platz für eine Batteriezelle...
    In einer hügeligen Gegend kann man den beim Hochfahren verballerten Strom teilweise wieder holen.
    Im Fernsehen kam kürzlich ein Fahrbericht vom (neuen) E-Mini: der bremst elektrisch sehr stark herunter, war da zu hören (war allerdings in der Stadt und nicht am Pass).
    MfG
    Schelle

    So viele Meinungen, und jeder hat für sich gesehen Recht.

    Geld wird der Knackpunkt schlechthin werden, wenn's nicht so wäre hätte ich mir schon einen E-Mini bauen lassen:(. Ob eine AG zustandekommt? Fraglich. Wahrscheinlicher ist, dass Einer oder eine kleine Gruppe das Ding durchzieht - wenn überhaupt. Die Frage ist vielmehr: Ist genug Know-How intern da oder muss man professionelle Hilfe extern "zukaufen"?

    Gewicht: sauber aufrechnen: was fliegt raus-was kommt rein.

    Konzept(e): muss man sich auf EINES einigen oder sind individuelle Optionen (Leistung, Batterien, ...) möglich? (Finden wir hier im Forum zwei gleiche Benziner-Minis?)

    Zeit wird das Ganze auch kosten, aber wenn man den einen oder anderen Traumwagen hier im Forum sieht...:)scheint ja vorhanden zu sein.

    Ich geh jetzt mal ins stille Kämmerlein und weg von der Tastatur... (Zitat is' nich' von mir;))
    Bis denne
    Schelle