Beiträge von Norton

    ohne das Bild gesehen zu haben.....

    Ein Schweißfachbetrieb sollte auch Stahlguss schweißen können.
    da wirst du mal das www absuchen müssen und gezielt nachfragen ob
    der Laden das Knoffhoff hat. Danach eben wieder zerspanende bearbeitung für den Sitzring...usw. beim Motorenbauer deiner Wahl.

    wenn das kein Tuning-Kopf ist ist gebrauchter Ersatz günstiger....

    geht ned gibt,s ned

    Das ist kein Stahlguß, sondern Grauguß. Was ganz was andres. Das ist ja das Problem, Stahlguß schweißen wäre ja nicht das Problem. Dadraus kann man aber keine Köpfe machen.
    Ich habe jetzt erst für einen Freund einen alten Minikopf mit großen Kanälen und Ventilen überholt. Führungen waren noch, aber Standschaden. Beim fräsen der letzten beiden Sitze hab ich dann auch einen Stegriß festgestellt. Es war der erste Zylinder auf der Wasserpumpenseite. Nachdem der Kopf ja bereits damit gelaufen war, hab ich sauber drüber gefräst und die Sitzbreite nachkorrigiert und die Ventile schön eingeläppt und der Kopf wird jetzt weiter damit gefahren. Ich hab zu meinem Kumpel gesagt, er solle zusehen, ob die restliche Peripherie in Ordnung ist. Aber da brauchte ich mir keine Sorgen zu machen, der Hochleistungskühler und der Lüfter dazu liegen schon bei ihm im Regal.
    Mit dem Schweißen von Gußköpfen ist das halt so ne Sache. Wenn das ein echter Fachmann macht, mit einem Glühofen, Riß ausfräsen, Kopf gut heiß machen (500 Grad), schweißen (mit dem richtigen Zusatz), dann den Kopf wieder in der Ofen, noch mal heiß machen und im Ofen kalt werden lassen. Ein riesen Aufwand. Ist das ganze dann gemacht, müssen ja die Sitze erst wieder gefräßt, neuer Sitzring eingeschrumpft, Fertig bearbeitet, Farbe ist dann auch keine mehr dran. Wie sich das eingeschweißte Material dann bearbeiten läßt, ob der gefräßte Sitz dann wirklich rund wird?
    Ist der Sitzring auf der Auslaßseite ebenfalls durchgebrochen? Mach mal an dem Auslaßsitz eine Probefräsung, ob sich der Sitzring mitdreht. Dann hast Du ein Problem. Ansonsten ist ja der Riß "nur" auf der Einlaßseite, halte ich für problemlos.
    Wäre es mein Kopf würde ich den Aulaßsitz raus machen, die Sitzbohrung nacharbeiten und auf der Einlaßseite ebenfalls einen Sitzring einbringen und zwischen den beiden Sitzbohrungen lediglich einen Steg von 2/10mm stehen lassen. So halten sich die Sitze gegenseitig und der Riß kann machen was er will. Als Überdeckungsmaß würde ich etwa 1/350 des Durchmesser wählen, das müßte reichen.


    Gruß. Martin.

    Vor allem: ist das Auto von der Karrosse auch gut genug, daß sich der Aufwand für eine Komplettlackierung lohnt. Eine Lackierung ist heutzutage so teuer geworden, daß man das bei einer "fragwürdigen" Karrosse einfach nicht mehr machen kann.
    Also, erst mal Karrosse genau anschauen, evtl schweißen etc...
    Wenn man handwerklich geschickt ist, Möglichkeiten hat (Halle mit anständigem Licht, trocken), kann man von der Vorarbeiten mit Absprache mit dem Lackierer sehr viel machen. Aber erschrick nicht, wenn Du erfährst, was alleine das Material kostet.

    Viel Erfolg.
    Gruß. Martin.

    Sitzringe sind Standart beim SPI, auch an früheren Baureihen.
    Ventilschaftdichtungen von Goetze sind super. Auch in meiner Norton habe ich die drin, verhärten selbst bei dem luftgekühlten Motorradmotor, der sicherlich ganz andere Temperaturen im Kopf hat als ein Automotor, nicht.

    Die andere Seite, wie alt waren die Ventilschaftdichtungen? Wahrscheinlich Auslieferungszustand, also fast 20 Jahre! Die orginalen machen einen ganz passablen Eindruck, ich würde wieder orginale nehmen.
    Wenn Du die Führungen noch einzeln hast, kannst Du auf der Auslaßseite die Abschirmkappen weg lassen und dafür an den Führungen oben eine Schneide andrehen, die den Ölfilm abschneidet. An den alten BoxerBMWs war das so, Ölverbrauch über den Kopf war bei denen auch nicht das Problem.

    Gruß. Martin.

    Hi.
    Ein Überdeckung von ca 3/100mm reicht bei Bronzeführungen im Grauguß auf alle Fälle. Die Frage ist nur, wie man die dann rein kriegt. Ohne Stickstoff, oder Trockeneis wird das nichts werden. Der Gußkopf wächst beim erwärmen einfach zu wenig. Und einfach einpressen, daß wird auch nicht gut ausgehen, weil man die Bronzeführungen aufstaucht.
    Dir ist schon klar, nach Führungswechsel ist Sitzfräsen angesagt. Nur Einschleifen kannst Du vergessen.
    Womit wir beim Thema ausbauen wären. Es ist keine gute Idee, die Führungen einfach rauszuklopfen, ohne sie bis auf den Kopf vorher abzusenken/fräsen. Der in Freien stehende Teil staucht sich auf (Meßergebnis!) und weitet die Bohrung im Kopf. Bei einem Gußkopf und Gußführungen passiert da nicht so viel, bei einem Alukopf mit Bronzeführungen ist das fast schon tödlich. Was auf jeden Fall richtig war, ist sie in Richtung Brennraum und nicht rückwärts auszutreiben.
    Wegen der Federauflageflächen. Sind es die Auslaßseiten die tiefer gefräst sind und somit weniger Federvorspannung haben? Auslaßventile sind leichter als Einlaßventile und brauchen bei gleicher Feder nicht unbedingt die gleiche Vorspannung. Wäre eine Erklärung.


    Viel Erfolg.
    Gruß. Martin.

    Hi.
    Ist der gleiche, wie meiner.
    Mach Dich mal auf was gefaßt! Das wird eine richtige Baustelle. Windleitblech bedeutet komplette Front, sonst wird das nichts. Aber ist alles machbar, ist halt Arbeit. Am besten das Auto komplett zerlegen bis Du eine nackte Karosse hast, dann erst mit den Blecharbeiten anfangen. Ist schon mal gut, wenn noch keiner was dran rumgepfriemelt hat und das Auto unfallfrei ist.
    Andrer Tip am Rande: Nur Orginalbleche, oder von BMH verwenden. Das andere Reprozeug ist den Mehraufwand nicht wert.

    Viel Erfolg.
    Gruß. Martin.


    Wird schon.

    Es gibt ein anschauliches Buch über Kopfbearbeitung, Mini ist darin auch behandelt:
    http://krafthandverlag.info/details_162.html?&tx_ttnews[pS]=1180648800&tx_ttnews[pL]=2591999&tx_ttnews[arc]=1&tx_ttnews[tt_news]=3752&tx_ttnews[backPid]=161&cHash=c08f905264
    Ist das Geld wert.
    Aber willst Du Dir das wirklich antun. Guß ist ganz schön hart. Keine schöne Arbeit.
    Kanäle bearbeiten bei ausgebauten Führungen, sonst wird das nichts, dann erst neue Führungen und Sitze fräsen.

    Viel Erfolg.
    Gruß. Martin.

    DTM mittig hatte ich auch und Sprenkel am Heck war eine durchgeblasene Kopfdichtung, sprich Kühlwasser. Nach dem Wechsel der Kopfdichtung war das dann weg.
    Wenn Du jetzt überwiegend Kurzstrecke fährst, kann das natürlich nur Kondenswasser sein. Überprüfe aber doch mal, ob deine Kopfdichtung wirklich hält.

    Gruß. Martin.

    Von der Oldtimerpraxis gibt es zwei Sonderhefte. Blecharbeiten und Rostschutz. Beide mit zahlreichen Fotos und detailliert geschrieben. Kosten kleines Geld und sind Gold wert.
    Ohne die beiden Hefte hätte ich meine Karosse nie mehr hingekriegt.

    Gruß. Martin.

    Ich hab an meinem Mini gar nichts gezinnt. Ich sah auch keine Notwendigkeit, weil man an fast allen Stellen von innen hin kommt und so das Blech auch sauber ausdellen kann. Was dann noch gefehlt hat, hab ich halt gespachtelt.
    Was auf Stoß geschweißt ist, kann man sauber ausrichten und Überlappnähte zu zinnen halte ich für sehr gefährlich, ich hab mich es nicht getraut. Schön mit verdünnter Grundierung zu laufen lassen.
    Bei meinen Blecharbeiten hab ich mich an die Sonderhefte von Oldtimer Praxis über Blecharbeiten gehalten. Da war nirgends von Zinnen die Rede. Erarbeitet wurden die Hefte bei der Fahrzeugakademie Schweinfurt (glaube ich), also von Leuten, die wissen was sie tun.


    Gruß. Martin.

    Mit einem vernünftigen hochdetergentem Öl, was man heute in der Regel verwendet, dürfte das mit dem Sieb im Ansaugrohr kein Problem sein. Wenn man natürlich Kaufhausplörre fährt? Und wenn man beim (meiner Meinung nach teuren, aber nicht guten Miller) angelangt ist, wäre ich mir auch nicht sicher.
    Jetzt höre ich aber mit dem Öl wieder auf, wahrscheinlich hab ist jetzt schon wieder dem ersten Stein geworfen (Jehoova!).

    Gruß. Martin.


    Mein Bruder hat einen Saab, die stehen auch in dem Generalverdacht ihr Ölsieb zuzusetzen, weil der Auspuff unter der Ölwanne durchgeht und so das Öl genau an dieser Stelle anheizen würde. Hat er neulich mal nachgesehen. Nichts.

    Richtig, daran hatte ich gar nicht mehr gedacht.
    Hier im Forum hat mal jemand geschrieben, es seien auch Blöcke im Umlauf, die von Neu auf Büchsen drin hatten. So haben sie bei Rover Blöcke mit Fehlern (Lunker etc) vor dem Schrott gerettet.
    Es kann natürlich auch ein Block sein, der über das letzte Maß hinaus verschlissen war, oder der Motoreninstandsetzer hat das letzte Schleifmaß versaut, oder, oder.....


    Gruß. Martin.

    Hi.
    Die Laufbüchsen sind mit Sicherheit ebenfalls aus Grauguss. Da gibt es aber auch Qualitätsunterschiede, daß ist keine Frage. Fraglich ist aber auch die Kilometerleistung, Ölfrage (Jehovaaa), welche Kolben mit welchen Ringen.
    Von meinem Motor hab ich mit 130 000 km den Kopf gemacht. Der hatte kaum einen fühlbaren Absatz und das Honbild war noch komplett zu sehen.

    Gruß. Martin.

    Krumme, oder gestauchte Ventilführungen können vorkommen wenn das Überdeckungsmaß recht groß ist. Dann wollen die neuen Führungen nicht so freiwillig in die Bohrungen.
    Oft ließt man auch von Leuten, die neue Führungen montieren und die Ventile in den alten Sitz nur einschleifen, ohne den Sitz nachzufräsen. Der alte Sitz wird nicht in die Geometrie der neuen, nicht ausgenudelten Führung passen. Dies kann den Schaft in der Führung auch verklemmen.
    Führungen messen und ggf nachreiben, oder nachhohnen. Schaftdichtungen weglassen, um Öl in die Führungen gelangen zu lassen ist nicht der richtige Weg. Die dabei entstehende Ölkohle wird eher wieder zum Problem.

    Gruß. Martin.

    Mein Bruder leiht sich meine immer wieder von mir aus. Auch seinen T2 VWBus mit Campingausbau stellt er immer wieder drauf. Halten schon was aus.


    Gruß. Martin.

    Bei meiner Norton habe ich eine Ablaßschaube mit selbst eingesetzdem Magneten schon seit ca zehn Jahren im Getriebe drin. Habe ich ebenfalls mittels einer Bohrung und Schraubensicherung realisiert. Hat sich bewährt.