Guten Morgen liebe Motorschadenvoyeuristen
:p
Die Lehre, die man vielleicht draus ziehen kann: Die 'typischen Geräusche', die da auftreten (sollen), tun das manchmal gar nicht. Vielleicht hätten wir ja doch noch ne Aufnahme machen sollen, das glaubt ja keiner - aber der Motor lief noch wie am ersten Tag, hatte Öldruck (und das ist *WIRKLICH* erstaunlich, so wie die Ölpumpe von innen aussah), Getriebe völlig unauffällig ... und ohne Last im Antriebsstrang lief auch der problemlos, selbst nach den Kilometern, die wir von Pforzheim bis Stuttgart noch weitergeschlichen sind.
Ob man noch hätte was retten können, wenn man das Ding, als nach dem Pforzheimer Anstieg die Lastwechselgeräusche aufgetreten waren, gleich komplett abgestellt hätte - will ich mal sehr stark bezweifeln (im übrigen auch Aussage der Werkstatt). Die Lagerschalen waren nicht ohne Grund schwarz - da sind während des Anstiegs wohl Temperaturen aufgetreten, die weit jenseits von allem, was man so knapp noch als normale Betriebsparameter einordnen kann, lagen. Da hatte die Welle es mit Sicherheit schon hinter sich, Motorschaden wäre also in jedem Fall angesagt gewesen. Ein Ölthermometer kann da, denk ich mal, hilfreich sein .. andererseits: Halt an der Stelle der A8 mal an
Das ist auch ein Sicherheitsproblem, da gibt's nämlich keinen Standstreifen ...
Allerhöchstens hätte man zu dieser Zeit Getriebedeckel und -gehäuse noch retten können, da wahrscheinlich noch nicht zu viel Material abgetragen war. Aber das gehört ins Reich der "hätte, wäre, wenn"-Diskussionen 
Lieben Gruß,
-.jan.-