Moinsen 
3D-Scanner gibts auf mehrere Arten, gewöhnlich ein Laser (manchmal kombiniert mit CCD-Zeile für Texturen) sowie eine drehbare Plattform. Es gibt außerdem noch den LightScribe, das ist mehr oder weniger eine Art 'Industrieroboterarm' im Kleinformat, der über Drewinkelhsensoren im Arm Positionen erfassen kann. Das zu scannende Objekt überzieht man dazu dann mit nem (meist durchnumerierten) Wireframe, der dann punkt für punkt von hand abgenommen wird (heidenaufwand, das).
Beide Verfahren erzeugen keine 'schönen' Modelle! Das Laserverfahren erzeugt meshes mit vielen vertices, die oft durch unterschiede in den Reflektionseigenschaften des zu scannenden Objekts nicht zu 100% genau sitzen. Kleine Details (Kantenverläufe) gehen sowieso verloren. Daher folgt, dass, will man einen solchen Datensatz verwenden, der Nachbearbeitungsaufwand extrem hoch ist ...
Nach Plan vernünftig in Freiformflächen (z.B. NURBS) modelliert wäre natürlich die beste Lösung für die Ausgabe auf ner Fräse, da ist auch IGES o.ä. als Format meist kein größeres Problem. Ansonsten - wenns ein eher kleines Modell werden soll (Schlüsselanhänger etc.) ist die Komplexität des Modells auch nicht sooo entscheidend, da müsste man auch mit nem Polymodell einigermaßen hinkommen.
gruß,
-.jan.-