Na ja, dann auch etwas Teilwissen von mir dazu.
da die Rahmen i.d.R. tauchlackiert sind, und im Feureverzinkungsbad nur metallisch blankes Material eingebracht werden soll wird´s etwas schwierig.
Beliebtes Verfahren vor "gefühlt 10000 Jahren" war das Abbrennen des Lacks im Zinkbad. Dann rückwärts im Prozess wieder in die Beize (wo das Teil vorher schon zum entfetten war) um die Farbschlacke zu entfernen. Anschließend spülen.....spülen..... und nochmals...... Und das ganze dann wieder ins Zinkbad.

Ich glaube die "Schweinerei", das tut sich keine Verzinkerei heutzutage mehr an.
Richtig ist das aus Energiekostengründen heute mit niedrigerer Temperatur verzinkt wird als zu Zeiten mit Heizölpreisen von 14 Pfennig, mit der Konsequenz dass es beim Abtropfen ordentliche Zinkfahnen und Tropfen gibt, da das Material zu schnell auskühlt und nicht genug Zeit verbleibt um sauber abzulaufen, die wiederum beschliffen werden müssen, und etwas unvorsichtig, ist man wieder im Eisen.
Deshalb wird´s oft mit Sandstrahlen versucht, das Material ist eigentlich dick genug dazu. Blos da habe ich ein Problem:
Der Rahmen besteht aus Walzblech das einen Teil seiner Festigkeit beim Verdichten der Oberfläche durch den Walzvorgang bekommt. Wird mit Sand gestrahlt geht ein Teil der Oberflächenspannung verloren und damit ein Teil der Festigkeit.
Und vom chemischen Entlacken habe ich keine Ahnung.
Ich würde es mit ordentlichem Säubern und anschließender Lackierung mit Chassislack machen, die Hohlräume des hinteren Rahmens lassen sich gut
mit Wachs und Heißluftfön behandeln. Das halt dann länger als der Rest der Karosserie.;)
Aber das ist nur meine persönliche Meinung.
Grüße!
Leo.