Na ja,
zu den Lacken gibt´s ja noch mehrere Varianten für ältere Autos, von den ganz alten Lacken mal abgesehen, Nitro-, Kunstharz-, 2K-, Wasserlack.
Und verboten oder nicht, da würde ich mich nicht unbedingt auf die Aussage einer kleinen oder mittleren Lackierwerkstatt, oder den Informationsstand deren Mittarbeiter, mit einem Tagesdurchsatz von weniger als 10 Lackierungen pro Tag verlassen.
Da spielt, unter Anderem schlicht und einfach die Filteranlage, die man hat oder nicht hat, eine Rolle. Und dann gibt es für größere Betriebe das nächste Problem des prozentualen Verhältnisses und der absoluten Menge der einzelnen Lackarten die verarbeitet werden. Und diverse Lackarten versucht man einfach mengenmäßig zu vermeiden um nicht in eine andere Emissionsklasse mit erhöhten Auflagen zu kommen.
Und zu den Lackkosten, wenn man sich mit Ral Farbtönen begnügt, da gibt es sehr gute Lacke die wesentlich weniger kosten, und trotzdem schön glänzen und witterungsbeständig sind, nur braucht man den Lackierer der bereit ist diese Lacke zu verarbeiten.
Und bezüglich des Farbtons, auch bei Wasserlacken, kommt es auf die Ausrüstung des Betriebes ( Farbtonmessgerät ) Mischanlage und handwerkliches Geschick (Erfahrung) desjenigen der die Farbe abmischt an.
Der der es kann, der trifft jeden Farbton.:)
Problem ist aber, wie von anderen schon beschrieben, die sehr zeitaufwendige Vorarbeit! Und eine Stunde kostet nun im Fachbetrieb mal den Betrag X . Danach kommt X mal Stunden und das bestimmt letztendlich den Preis. Und dabei gibt es noch die Möglichkeit es zeitwertgemäß zu machen, oder die Kür. Wobei zeitwertgemäß nicht zwangsläufig geschlampt heißen muß!
Unnnnnnnnd....., manche Lackierer betrachten sich als Künstler und nicht als Handwerker, wobei natürlich ordentliches Handwerk immer mit Kunst (Können)
zu tun hat.
Grüße!
Leo.