Beiträge von sachleon

    Hallo !
    Ich habe vor irgendwann für mich eine Karosserie aufzubauen. Hierzu suche ich ein gestriptes, instandsetzbares "Häuschen" für Türen mit innenliegenden Scharnieren ohne alles. Viel Schweißarbeit macht nichts !
    Will heißen eine BASIS, ohne: Antrieb, Türen, Front, Hauben, Hilfsrahmen, Papieren, Scheiben.
    Sollte es ein Häuschen mit außenliegenden Scharnieren sein, sollten instandsetzbare Türen dabei sein. (Königslösung:cool::cool:)
    Wichtig ist ein geschlossenes Dach.
    Und das möglichst günstig.:redface::redface:
    Das ganze hat keine Eile !
    Kein MPI und ungerne SPI
    Grüße

    Leo.

    Habe gestern nach ca. einjähriger Standpause den Mini mal wieder ausführen wollen. ( 1400er mit HIF-Vergaser)
    Nach Olwechsel und Erneuerung der Knochengummis (hierbei habe ich ein "ewiges" Knacken beim Lastwechsel in Form einer zu dünnen Schraube an der unteren Befestigung des Knochens am Hilfsrahmen gefunden) und einiger Dichtungen an den Hardy Spicer Wellen, neuen Alu Bremstrommeln und rundum Bremsbelägen sollte es losgehen.

    Starten, der Mini läuft wie eine Mischung zwischen Kettensäge und Velo Solex und geht nach wenigen Sekunden aus. Weitere Startversuche
    mit mehr Gas bringen nichts außer extremes rauf und runter mit der Drehzahl und etwas verzögertem Absterben.

    Mir fiel direkt der Bericht meines Bruders ein, der gleiches Problem mit seiner ROMY (Motorradoldi) hatte. Er hat alles Mögliche probiert um das Motorrad zum Laufen zu bringen, erfolglos. Als letzte Option fiel ihm ein Wechsel des sehr alten Benzins ein. Und siehe da, Motorrädle lief als ob nichts war.
    Ich hab ca 10 Liter Restsprit aus dem Tank abgelassen und die Benzinleitung mittels El-Benzinpumpe geleert. Neuen Sprit Super Plus (man gönnt sich ja sonst nix) rein und der Minni lief wie immer.
    Unruhigen, rauen Lauf hatte ich auch bei meiner Gummikuh (BMW R 80 GS ). da war der Sprit nicht ganz so alt, ca 7 Monate. Habe auch gleich hier den Sprit gewechselt und siehe da, der unruhige raue Lauf war verschwunden.

    Hat Jemand schon mal ähnliches erlebt?

    Hallo,

    ich bin gerade dabei am Differentialausgang Li und Re die Simmerringe zu wechseln:cool:.
    Verbaut habe ich Hardy Spicer Antiebswellen.
    Ich brauche das Anzugsmoment für die Schraube (SW ~ 24 ), mit der der Flansch an der Differentialwelle angezogen wird.
    Ich kann dazu nichts in meinen Unterlagen finden.

    Unter dieser Schraube gibt es einen Federring und eine größere Unterlegscheibe, unter letzterer ist ein Gummiring der sich in ein gezahntes Loch im Antriebsflansch presst. Dieser Gummiring ist nicht mehr so prickelnd frisch wo bekomm ich diesen (Teilenummer) , oder hat jemand zwei davon übrig?

    Wenn´s auch ein Anzugsmoment für die vier kleinen Muttern, mit denen das Kreuzgelenk am Flansch verschraubt wird gibt, bitte her damit.

    Danke schon mal im Voraus.

    Leo.

    Hab noch nen Satz OVP Manschetten für die Antriebswellen gehabt und den jetzt verbaut.
    Da ich Hardy Spicer Antriebswellen verbaut habe ist der Wechsel ganz einfach, da sich der verzahnte Wellenschaft ganz leicht auseinanderziehen lässt.

    Hallo,
    ich hab da mal ne Frage:

    Die im Handel verfügbaren Faltenbälge für die Antriebswellen und die Lenkung sind ja nicht mehr das was sie mal waren. Nach wenigen Jahren sind die Brösel.
    Jetzt steht bei meinem Mini nach 6 Jahren auch der, teilweise zweite, Wechsel an. In der Zeit hat´s zwar nicht viel Km gegeben (~ 10 000 ) aber die Zeit hat die Dinger mürbe gemacht.
    Ich habe jetzt im WWW "Universal Faltenbälge" aus Silikon in Rot oder Blau gefunden. die Dinger sind wohl etwas länger und an den Enden gestuft, sodass sie auf den benötigten Durchmesser eingekürzt werden können.:rolleyes::rolleyes:

    Hat die schon mal jemand benutzt, und taugen die was?
    Oder gibt es anderen Alternativen die haltbarer sind?

    Leo.

    Das Strahlen möchte ich mal in Zweifel ziehen. Dort wo der Rost mit Sicherheit sitzt, in den überlappenden Blechen und den Falzen, ist das Strahlen eh sinnfrei,
    denn da kommt kein Strahlmittel hin. Und das Säurebad, was soll das bringen, außer Kosten? Wende das Geld lieber auf für großzügigen Austausch von problemlos zu beschaffenden, neuen möglichst original Blechen die sich alle im überschaubaren Preisrahmen bewegen, auf. Natürlich sind sie teurer als Nachbaubleche, haben dafür aber eine vernünftige Grundierung, die nicht erst entfernt werden muss!
    Wenn Du wirklich Kosten einsparen möchtest, besprich mit deinem Karosseriemann das entfernen der alten Bleche und mach das dann selbst. Damit ist der größte Batzen gespart!!!!!! Außer einem sehr kleinen Winkelschleifer mit Millimeter Trennscheiben und gröbsten Fächerscheiben, natürlich Schutzbrille und Handschuhen, Dremel mit reichlichst von den kleinen armierten Trennscheibchen, Knüppelzange und Drahtbürsten , brauchst du da nichts weiter , außer GEDULD und mäßig Geschick.
    Wenn die Karosserie dann vom Schweißen zurück kommt, widme dich, mit großer Sorgfalt, den Falzen und Überlappungen mit verdünnter Farbe und Fluidfilm und einem Heißluftfön.
    Und den Rest weißt du ja, wenn Du den Lack selbst machen kannst!:cool:
    Viel Spass und Geduld bei dem Aufarbeiten deines Minis !

    Leo.

    Ich habe mehrfach Nachbautürhäute verarbeitet und das ging problemlos. Diese sind in der Regel aber nicht KTL beschichtet.
    Beim Umlegen des neuen Falzes ist aufzupassen das die Türhaut nicht verbeult wird.
    Ich benutze zu Anfang des Zufalzens eine 90° gekröpfte Falzzange. Den Rest drücke ich mit einer Rohrzange zu. Hierbei lege ich zum Schutz vor Verbeulen außen auf die Türhaut ein Stück gewölbte Latte eines Bettlattenrostes. dieses Lattenstück hat eine leichte Wölbung die sich schön anlegt und so die Auflagefläche des Zangenmauls vergrößert.
    An den oberen Ecken am Scheibenrahmen verschweiße ich die neue Türhaut. Auf die beiden Schweißpunkte im unteren Türbereich verzichte ich.
    Danach die Tür einbauen und Ausrichten, evtl. durch Verdrehen, bis die Kontur passt.:soupson: . Danach demontiere ich die Tür wieder und lasse den Falz von innen mit etwas dünner Farbe vollaufen, dazu die Tür entsprechend drehen, sodass die Farbe überall hin läuft.
    Die Türhaut lackiere ich innen vor dem Montieren. Wichtig ist dass die Wasserabläufe erhalten bleiben oder neu gebohrt werden. Ich mach das meist mit drei 8 mm Löchern im Türboden, die sorgfältig innen auch entgratet werden. Zum Schluss gibt´s noch ne Hohlraumversiegelung aus der Sprühdose.
    Meist brauch die Tür auch einen Teilersatz des Türbodens . Den gibt´s auch für kleines Geld beim Miniteilehändler.
    Zum Entfernen der alten Türhaut benutze ich eine grobe Fächerscheibe auf der kleinen Flex. Damit schleife ich die Türkante durch, dazu liegt die Tür flach auf dem Tisch. Das dauert ca. fünf Minuten.
    Wenn man diese Arbeit zum ersten mal mach sollte man schon mal einen ganzen Nachmittag einplanen.
    Wichtig bei der Demontage der Tür ist, dass man die vier Muttern der Türscharniere im Radhaus einen Tag vorher gut in Rostlöser "badet", wobei vorher per Heißluftfön und Drahtbürste der Unterbodenschutz von diesen zu entfernen ist!! Tut man die nicht, hat man schnell die mickereigen Scharnierschrauben abgerissen, und das macht Arbeit die zu ersetzen.

    Sry, aber das mit dem Weichkochen ist Humbug !
    Beim Feuerverzinken treten Maximaltemperaturen von weit unter fünfhundert ° C auf. In der Regel wird hier mit Temperaturen um die 420°C gearbeitet.
    Man geht aus Energieeinspargründen kein Grad höher als man unbedingt muß , um die riesigen Wannen mit Zink flüssig zu halten.
    Ich hab mir das mal bei GVN angeschaut und erklären lassen. Die Wannen dort waren so ca 2 x 2 x 10 Meter groß, da kann sich jeder ausrechnen wieviel Tonnen Zink dort 24 Std. täglich flüssig gehalten werden müssen.
    Anders sieht es bei großflächigen, geformten Dünnblechen (Kotflügel- Motorhauben etc.) aus. Hier kann es zu Verzug (Beulenbildung) kommen.
    Zum "verklebten" Schrauben lösen tut ein Schweißbrenner gute Dienste, kleinste Brenner und Hitze fein dosiert wirkt Wunder.

    Leo.

    Hallo,
    so vergammelt wie das auf Foto 1 aussieht ....., da ist der Drucklagerbolzen und der Ausrückhebel wohl schon seit Jahren nicht geschmiert worden. Die ganze Mimik wird bei mangelnder Wartung gerne sehr schwergängig bis ganz fest. Auch ist die Kupplung wohl schon lange nicht eingestellt worden.
    Bevor du dir die Mühe des Motorausbaus machst, würde ich mal prüfen ob das nicht der Grund für die Fehlfunktion der Kupplung ist.

    Leo.