Beiträge von Fips

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    kann mir nicht vorstellen, dass die das flottere Verwackeln *so gut* elimiert haben - den Leuchturm wegzulassen wäre deutlich unkomplizierter


    genau - aber manchmal (z.b. im tunnel) sieht man es meiner meinung nach schon ein bißchen. wie gesagt: ich denke, es ist authentisch und wurde nur ein wenig nachbearbeitet...

    fake oder nicht...?

    ich glaube, die eine oder andere szene wurde etwas überarbeitet und ein wenig flotter abgespielt. aber grundsätzlich zweifel ich nicht an der echtheit des films. die stellung der vorderräder verrät mehr als einmal, daß hier ernsthaft ein heißer reifen gefahren wurde. ;)

    Erstmal prüfen, ob es generell die richtige Batterie und zweitens wie der Zustand selbiger ist. Ist sie vielleicht zu schwach dimensioniert oder pfeift sie auf dem letzten Loch? Sind die Kontakte alle i.O.? Gibt es durch lose Verbindungen oder Korrosion Leistungs-Verluste?

    Eine zweite Batterie für den normalen Gebrauch der Musikanlage ist unnötig. Selbst bei Verwendung einer "normalen" Endstufe.

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    und zu sagen "um 3 uhr morgens ist sowieso kaum jemand unterwegs" finde ich einfach nur dumm. wenn ich mit einer kugel in der trommel russisches roulette spiele, ist die chance auch sehr gering, daß ich draufgehe. aber macht das jemand?


    Es ist wie so oft im Leben: die Sache mit der Vernunft... UND: streng genommen birgt alles irgendwelche Risiken. Mal niedrige, mal höhere. Die Kunst ist, sie richtig einzuschätzen - und selbst dann kann es - auch wenn´s "unwahrscheinlich" ist - noch schiefgehen. Man darf z.B. auf der 4-spurigen A5 zwischen Darmstadt und Frankfurt legal "open end" fahren; dort bin ich mein persönlich höchstes und unvernünftigstes Risiko eingegangen. 300 legale km/h auf stellenweise feuchter Strecke bei relativ dichtem Verkehr (aus der Sicht von 180 km/h war "nix los"). Das war wesentlich riskanter, als all meine verkehrswidrigen Aktionen. Zu sagen"um 3 uhr morgens ist sowieso kaum jemand unterwegs", ist weniger eine Entschuldigung als die Feststellung, daß man seine Konzentration auf weniger Verkehrsteilnehmer verteilen muß.

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    wer alles über bord werfen und einfach heizen will, soll sich auf der RENNSTRECKE austoben!!


    Im Prinzip gebe ich Dir Recht - bis auf den ersten Teil des Satzes: "wer alles über Bord werfen und einfach heizen will" hat auf der Rennstrecke nichts zu suchen. Hier gelten nur andere Spielregeln! Disziplin und die strikte Einhaltung dieser Regeln sind gerade dort, wo man sich am Limit bewegt von elementarer Bedeutung. Ein wesentlicher Grund, warum ich mich vom Kartfahren zurückgezogen habe: "Schumi-Chaoten", die diese Regeln häufig nicht beherrschen, kommen Dir schon mal gegen die Fahrtrichtung entgegen; fahren willenlos Schlangenlinien und achten nicht auf schnelleren Verkehr hinter sich (wie die sprichwörtlichen Hut-tragenden Opas im roten Audi, die 150 fahren und meinen, jeder schnellere wäre ein Raser). Umsichtigkeit ist überall gefragt.

    ich glaube nicht, daß wir aneinander vorbeireden; vielmehr decken sich unsere meinungen grundsätzlich!

    aber zum thema "rasen im straßenverkehr":
    wir müssen differenzieren zwischen den chaoten, die eine verrückte idee planen und "professionell" durchführen und denen, die ohne sinn und verstand, dafür aber mit maßloser selbstüberschätzung auf die tube drücken. ich gebe zu, regelmäßig die straßenverkehrsordnung "für mich neu zu interpretieren". d.h. ich bin auch schon mal mit 160 im stadtgebiet gefahren oder bewußt über eine rote ampel - aber niemals so, daß ich jemanden gefährde. stehen menschen "irgendwo herum" oder sind andere verkehrsteilnehmer zugegen, mache ich piano. desöfteren wurde ich auch schon nach solchen schnitzern angehalten, bin aber selbst bei der 160-statt-50-aktion im 911 biturbo mit einer mündlichen verwarnung davongekommen. eine verfolgungsjagd mit einem streifenwagen blieb ebenso ungestraft (noch nicht einmal die 20 mark wegen falsch abbiegen mußte ich zahlen, da kein wechselgeld vorhanden).

    zweifellos ist das risiko bei "getaway" höher - jedoch wesentlich leichter zu kalkulieren, als ein pillen-proll, der sich samstag nacht mit vollbesetztem gsi seinen kick holt. wer "getaway" gesehen hat, muß auch bemerkt haben, daß der wagen nie am limit war. der fahrer hat trotz augenscheinlicher "amok-fahrt" relativ viel platz für sicherheit gelassen. und zwar mehr, als jeder fahrradkurier, der in frankfurt die fußgängerzone unsicher macht.

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    übrigens bist du dann der gearschte wenn dir ein besoffener vors auto fällt-läuft,


    genau das ist ja auch der punkt: trotz korrektem verhalten der gelackmeierte...

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    das mit der kneipe war auch eher ironisch gemeint


    aber dennoch sehr nahe an der realität!

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    habe schon genug ******** gesehen und erlebt, auf das meiste davon hätte ich gerne verzichtet


    ich fahre zwar nicht ganz so viele km wie du, aber die dinger die ich gesehen und erlebt habe, sind meist 1. im dichten verkehr oder 2. von völlig unerfahrenen (jungen) fahrern ausgelöst worden.

    Key
    das würde nun zu einer grundsatzdiskussion führen. ich rege mich jedenfalls nicht über soewas auf, sondern lasse mich dadurch unterhalten.
    die unverhältnismäßigkeit des risikos sollte von kritikern aber auch in relation zu anderen risiken ähnlicher wahrscheinlichkeit gesehen werden.

    wer ist eigentlich der a****, wenn jemand "strumpeldun von der kneipe" grob fahrlässig und dunkel gekleidet zwischen parkenden autos unvermittelt auf die straße stolpert und von einem vorschriftsmäßig fahrenden auto tödlich erfaßt wird?

    hinzu kommt, daß angetrunkene oder unter drogeneinfluß stehende fahrer eine deutlich größere gefahr darstellen als hochkonzentrierte, geübte fahrer, die genau wissen, was sie tun.

    ich denke, es gibt zwei gedankenansätze:
    - einmal, daß es ansich offensichtlich kein echter streifenwagen ist (alter mini, kein blaulicht/sirene, andere schreibweise "pozilei")
    und
    - alte autos, die wirklich mal ihren dienst geleistet haben dürfen z.b. als oldtimer immer noch so rumfahren. mit der einschränkung, daß das blaulicht abgedeckt ist und daß die sirene abgeklemmt ist.

    militärfahrzeuge dürfen ja auch noch in originalfarbe von privatleuten betrieben werden (allerdings mit unkenntlich gemachten hoheitszeichen).

    Ich amüsiere mich über solche Filme - selber sowas machen? Eher nicht...

    Zu den Risiken möchte ich anmerken, daß für solche Aktionen normalerweise Zeiten gewählt werden, wo gar nix los ist. Oder wieviele Kinder sieht man unter der Woche um 3:30 auf der Straße? Es ist immer noch waghalsig, aber ein Sicherheitsfaktor kommt trotzdem noch dazu: "Loud pipes save Lifes"... ;)

    wenn
    - die haut von der zerdetschten klappe nicht rostig
    und
    - sich das zerdetschte noch "im rahmen" hält,
    würde ich im zweifel zum ausschneiden und einschweißen neigen, weil´s leichter zu kalkulieren ist. lackiert werden muß sie so oder so. ich persönlich wäre bei briten-passgenauigkeit sehr vorsichtig... (auch ein grund, warum ich keine gfk-teile aus gb kaufen würde! es muß nicht schief sein, aber das risiko ist groß).

    Hab´ das Thema geteilt, weil´s ja eigentlich ein neues ist ;)

    Anlass für Horzi war folgendes Bild:

    Hier montiert ist eine Heckklappe, wie sie sehr frühe Mk1 und übrigens auch Mk2-Modelle bis ca. ´68 ab Werk montiert hatten. Das Kennzeichen war klappbar, sodaß es von hinten auch bei offener Heckklappe zu sehen war. Die Beleuchtung war unterhalb des Kennzeichens.

    Jedenfalls ist die gezeigte Klappe ein Zwitter aus einer original alten und einer modernen: der wesentliche Bereich wurde jeweils herausgetrennt und das alte Blechteil in die neue Klappe eingeschweißt. Hatte sie damals von mr.speed gekauft und der hatte sie anfertigen lassen. Heute ziert sie dem Shabba seinen Mini...

    Horzi

    Zitat

    hab ganz vergessen, dass Dir Dein Mini zerschossen wurde.


    Genau! Der Baum war´s... :rolleyes:
    Die Klappe hat dabei zwar ein bißchen was abbekommen, war aber doch zu richten (im Bereich der Scharniere verbogen).

    Habe gerade gesehen, daß es - zumindest für den MPI - zwei verschiedene Kerzen gibt.

    Da wäre zum einen die "BPR 6 ES" und die "V-Line No. 2". Kennt jemand den Unterschied? Oder besser: welche ist besser (geeignet)?

    ellisson:
    andere sehen das anders... :rolleyes:

    ich hatte die bilder damals gemacht und sie lagen halt noch auf´m rechner - man weiß ja nie, wozu man sie mal gebrauchen kann; ich hatte also keine arbeit damit und konnte zufällig mal so tun, als hätte ich etwas konstruktives beizutragen ;)

    (es lohnt sich fast immer, alles aufzuheben :D)