ich glaube nicht, daß wir aneinander vorbeireden; vielmehr decken sich unsere meinungen grundsätzlich!
aber zum thema "rasen im straßenverkehr":
wir müssen differenzieren zwischen den chaoten, die eine verrückte idee planen und "professionell" durchführen und denen, die ohne sinn und verstand, dafür aber mit maßloser selbstüberschätzung auf die tube drücken. ich gebe zu, regelmäßig die straßenverkehrsordnung "für mich neu zu interpretieren". d.h. ich bin auch schon mal mit 160 im stadtgebiet gefahren oder bewußt über eine rote ampel - aber niemals so, daß ich jemanden gefährde. stehen menschen "irgendwo herum" oder sind andere verkehrsteilnehmer zugegen, mache ich piano. desöfteren wurde ich auch schon nach solchen schnitzern angehalten, bin aber selbst bei der 160-statt-50-aktion im 911 biturbo mit einer mündlichen verwarnung davongekommen. eine verfolgungsjagd mit einem streifenwagen blieb ebenso ungestraft (noch nicht einmal die 20 mark wegen falsch abbiegen mußte ich zahlen, da kein wechselgeld vorhanden).
zweifellos ist das risiko bei "getaway" höher - jedoch wesentlich leichter zu kalkulieren, als ein pillen-proll, der sich samstag nacht mit vollbesetztem gsi seinen kick holt. wer "getaway" gesehen hat, muß auch bemerkt haben, daß der wagen nie am limit war. der fahrer hat trotz augenscheinlicher "amok-fahrt" relativ viel platz für sicherheit gelassen. und zwar mehr, als jeder fahrradkurier, der in frankfurt die fußgängerzone unsicher macht.
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übrigens bist du dann der gearschte wenn dir ein besoffener vors auto fällt-läuft,
genau das ist ja auch der punkt: trotz korrektem verhalten der gelackmeierte...
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das mit der kneipe war auch eher ironisch gemeint
aber dennoch sehr nahe an der realität!
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habe schon genug ******** gesehen und erlebt, auf das meiste davon hätte ich gerne verzichtet
ich fahre zwar nicht ganz so viele km wie du, aber die dinger die ich gesehen und erlebt habe, sind meist 1. im dichten verkehr oder 2. von völlig unerfahrenen (jungen) fahrern ausgelöst worden.