Beiträge von miniwilli

    Tja, da muß ich dann wohl auch hin. :D Ist ja nicht allzuweit...:rolleyes:. Glückwunsch Stefan-Estate! Da hast Du Dich/Euch für eine Menge Arbeit beworben! Bestell jetzt schon mal gutes Wetter, damit da nix schief geht.

    Wenn ich das jetzt richtig verstehe, ist deine Art zu bremsen genauso schlimm, als wenn du die ganze Zeit den Fuß leicht auf der Bemse hast



    Jepp, sehe ich genauso. Die Energie die vernichtet werden muß ist bei einer kurzen scharfen Bremsung die gleiche wie beim Dauerbremsen. Ergo müßte die Wärmeentwicklung die gleiche sein. Die Bremse wird nur aufgrund des Energievernichtung in sehr kurzer Zeit kurzzeitig heißer werden, kann dafür danach aber wieder länger abkühlen bis zum nächsten scharfen Bremsen. Dreimal von 60 auf 30 km/h runterbremsen muß aber jede Bremse problemlos schaffen. Hattest Du nur eine schlecht wirksame Bremse oder auch einen sehr langen Pedalweg nach dem Runterbremsen?

    Ich versuch´s mal zu erklären. Der Aufsteller (Halter) bzw. die Schließe für das Fenster muß bei geöffnetem Zustand einen spitzeren Winkel (Scharniermitte nach hinten gerichtet) bilden, also etwas verformt werden. Einfachste Brutalmethode: Einer hält bei geöffnetem Fenster von innen gegen die Befestigung dieses Halters, der andere drückt - vorsichtig und dennoch mit Kraft - das Fenster quasi zu. Dadurch wird der Halter in geöffnetem Zustand zusammengedrückt und einen spitzeren Winkel bilden. Der Fahrtwind übt von außen Druck auf das Fenster aus. Der spitzere Winkel verhindert, daß das Fenster sich selbst schließt.

    Eigentlich sehr einfach zu machen, aber kompliziert zu beschreiben. Ich hoffe irgendjemand versteht, was ich meine. Bei mir hat die Methode immer funktioniert.

    @ Wolseley
    Da liegt glaube ich ein Mißverständnis vor. In den Link sollten nur die Standorte von Microchecks und Testbooks rein. Die Abkürzungen braucht man natürlich beim Gerät (und nicht nur in Netz), da gebe ich Dir recht.

    Auch hier volle Zustimmung: Die Umsetzung von Guido ist prima, sein kostenloser Service ohne Besipiel! Bisher hatte ich nur A4-Kopien der Abkürzungsliste beim Gerät. Ist natürlich genauso hilfreich, aber etwas unhandlich.

    Bei der Gelegenheit aber gleich prüfen, ob die innere Antriebswelle im Differentilalager Spiel hat. Wenn ja, wird Dir ein neuer Simmerring nicht lange halten. Dann muß der Seitendeckel ab und eine neue Buchse eingesetzt werden. Kann man auch recht gut selbst machen. Nach dem Einsetzen auf das Maß von der Antriebswelle aufreiben (lassen, z.B. durch Landmaschinenbetrieb)

    ...Aber ich seh hier schon eine echte Einsatzmöglichkeit für die ums.



    Für die UMS habe ich mich doch schon angemeldet (es ist aber eine 1.3)! Wann sollte die noch fertig sein....?

    Danke für die Anteilnahme. Wird halt leider wieder mal ganz schön teuer. Ungeplant auch noch! Da sage noch einer, Mini ist/war zum Sparen entwickelt worden! :soupson:

    "Mein" Händler (A.H.) liefert mir jetzt die 21253-Kolben. Die wären lt. ihm für meine Verdichtung völlig ausreichend und sind auch sehr haltbar. Und das Gute daran: Ich werde sie wohl schon morgen bekommen. Dann kann der Motorenbauer evtl. den Motor noch vor dem WE fertig machen - und ich ihn am WE einbauen :D

    @ williams mpi
    Spritkonsum lag unverändert zum alten Motor bei ca. 7,3 l/100 km. Scheibe ist jetzt aber raus. Evtl. komme ich wirklich mal zum Einstellen vorbei....hier unten gibt es ja keinen Mini-Experten mit Leistungsprüfstand :(

    so, Schaden ist klar. Lt. Motorenbauer muß der Mini von oben Dreck bekommen haben. Alle vier Zylinder haben Riefen, so daß für ein gutes Ergebnis sogar gebohrt werden muß. D.h. auch, daß ich andere Kolben rein mache. Ich werde mal meinen Händler kontaktieren. Der von mir für den Motor verwendete Mahle-Kolben hat übrigens keinen Minutenring.....oder der hat sich schon ganz runter geschliffen. Bei 15.000 km fast nicht denkbar.

    das direkt am Motor angeschraubte muß mitlaufen, das andere ist ein elektrischer Lüfter und schaltet sich - normalerweise - bei entsprechender Wassertemperatur ein.

    nichts, aber jeder empfiehlt eigentlich Omega und rät z.B. von Mahle ab. Ich selbst bin da recht leidenschaftslos. Gibt es denn Serienkolben im Übermaß? Wie ist etwa die Preisdifferenz? Gut, spritzig und zuverlässig laufen soll er hinterher - und diesmal erheblich länger halten :scream::scream:. Mehr will ich nicht.

    Ich habe letzten Sommer ca. 10.000 km einen offenen K&N-Filter und im Winter ca. 5000 km einen K&N im Originalgehäuse gefahren. Könnte da trotz Ölfilm soviel Dreck reingekommmen sein, daß davon die Laufspuren in den Zylindern her rühren? Wenn ja, war es das mit dem offenen K&N.

    So, der Motorenbauer war da. Die Laufflächen meiner Zylinder sind verschlissen - nach nur 15.000 km bzw. eigentlich ja seit neu, denn der Ölverbrauch ist ja seit Überholung da. :eek: Fühlbare Riefen sind in den Wänden drin. Warum auch immer. Jetzt muß der Motor wieder raus, die Kolben gezogen und nach der Ursache geschaut werden! :madgo::scream::madgo:

    Ich schätze ich werde nun so oder so Omega-Kolben verbauen. Der Motor/Getriebe/Diff. (alles neu gemacht) hat schon so viel gekostet, da kommt es darauf auch nicht mehr an. :(:(

    Auf die Ursachendiagnose bin ich gespannt!

    Meinen Motor habe ich vor nun 15.000 km neu aufgebaut. Neue 1. Übermaß-Kolben (Mahle), neu gebohrt, gehont, Kurbelwelle geschliffen nitriert, alles Drehende feingewuchtet, Schwungscheibe etwas erleichtert, Pleuel auf gleiches Gewicht gebracht, etc. Oben drauf noch ein nagelneuer Tuningkopf (Road-Competition) von MED. Dazu noch eine HHKW 1:1,5, die Ventilgeometrie ausgemessen und per Unterlegscheiben justiert. Also alles vom Feinsten. Vorsichtshalber den Benzindruck per 0,8 mm-Scheibe etwas erhöht (inzwischen wieder entfernt).

    Nach einem anfänglichen Problem mit der Lambda-Sonde dann gute 10.000 km gefahren. Gleich vorweg: Ca. 80 PS hatte ich mir irgendwie breachialer vorgestellt :(
    Ölverbrauch von Anfang an bei einem Liter auf 1000 km (hatte er vorher mit dem Serienmotor und 150.000 km auch). Der 3. Zylinder hatte von Anfang an gut ein Bar weiniger Kompression als die anderen, die bei gut 13 Bar liegen. Motor muß sich erst einlaufen, dachte ich. Nach 10.000 km wegen des beständigen und für einen neuen Motor m.E. "hohen" Ölverbrauchs Kopf demontiert um auch auf die Auslaßventile Schaftdichtungen zu setzen. Was sah ich: Alles verkokst! Die Brennräume und Kolben richtig schön dick mit schwarzer Kohle ausgekleidet. Und die Auslassventile hatten am Sitzrand schwarze Einbrennungen. Die habe ich durch einen Motorenbauer neu fräsen und einschleifen lassen, die Kohle entfernt (Topfbürste und Bohrmaschine), alles schön sauber ausgeblasen und wieder montiert.

    Neues - zusätzliches - Problem: Jetzt bläut er nach dem Anlassen, aber nur, wenn ich unmittelbar nach dem Anspringen Gas gebe. Während der Fahrt ist nichts. Ölverbrauch bleibt auf gleicher Höhe (1 l / 1000 km). Kompression nach 200 km gemessen. Unverändert: 3. Zylinder hat gut ein Bar weniger.

    Heute nun den Kopf nochmal demontiert und zum Motorenbauer gebracht. Ventilführungen haben praktisch kein Spiel (hat ja auch erst 15.000 km gelaufen). Die Ventilschaftdichtungen auf den Einlassventilen (also die von MED verbauten) haben gar keinen Federring und sitzen sehr locker auf dem Schaft. Erhebliche Öl- und Kohlespuren an den Einlassventilen. Der Motorenbauer vermutet, daß die Kurbelgehäuseentlüftung zu viel Öl in den Ansaugtrakt bläst.

    Hat jemand eine Idee dazu?

    Mein Motorenbauer kommt nachher zu mir, um sich die Zylinderlaufspuren anzusehen. Nicht daß irgendein Fehler mit den Kolben vorliegt. Das wäre dann allerdings wirklich doof - andererseits dann aber auch die Gelegenheit auf die besseren Omega-Kolben zu wechseln :rolleyes:. Hätte ich gleich machen sollen!