Beiträge von miniwilli

    Mein Mini läuft mit neu gemachtem Motor im kalten Zustand absolut super und wunderschön rund. Je wärmer er wird, desto schlechter läuft er aber. Die Kerzen sind schwarz verrußt. Kompression ist auf allen vier Zylindern (neu überholter Motor) gleichmäßig bei über 12.

    Der Test am Mikrocheck gibt aus, daß der "Stromkreis Lamdasonde" einen Fehler hat. Kann mir jemand beschreiben, wie genau ich vorgehen muß, den Fehler in diesem Stromkreis zu finden? Die zwei Kabel von der ECU zur Sonde habe ich schon gemessen, sie haben Durchgang. Stecker wurden mehrfach gereinigt, gingen aber vorher auch problemlos. Im Schaltplan ist ein Relais eingezeichnet. Es ist scheinbar nicht das aus der Relaisbox. Wo finde ich das? Von der Sonde gehen mehr als zwei Kabel weg. Wo im Motorraum landen die? Die im Schaltplan angegebenen Kabelfarben stimmen leider nicht mit den Farben am Kabelbaum überein, der aber original ist. Also nicht ganz einfach, vor allem für mich, der ich kein "Elektroniker" bin.

    Mein Mini: sehr früher 63-PS-SPI aus 1992 (obwohl erst `93 zugelassen). Die ECU (MNE 10027) hat noch zwei Stecker plus Unterdruck.

    ich kaufe die Teile immer bei unserem Clublieferanten (Präsi, http://www.miniclub-muenchen.de). Da weiß man, daß die Teile richtig gut sind. Nicht immer so preiswert wie bei Limora oder anderen Händlern (manchmal aber auch preiswerter), aber ich gebe lieber etwas mehr Geld aus und kaufe das Teil nur einmal. Damit hat man die Arbeit nämlich auch nur einmal. Und die Beratung ist auch sehr gut und uneigennützig neutral. Verschicken tut der auch....

    Der Crashschalter trennt nur den Stromkreislauf für die Benzinpumpe. Da müßte aber trotzdem der Anlasser noch drehen. Mögliche Ursachen: 1. Wegfahrsperre 2. Magnetschalter 3. Kontakt am Zündschloß 4. ..... Ich glaube über die Suche findest Du Stoff für Wochen.

    Zitat von Wild_Ant

    prüf mal den Rundlauf der Nabe/Scheibe



    Hört sich ganz gut an. Nur: Die Beläge würden sich doch von einem Höhenschlag nicht beindrucken lassen, oder? Die ziehen dann halt "unrund" auf der Scheibe ihre Bahn, was aber eigentlich gemessen zum Achsmittelpunkt hin wieder exakt einem Kreis entspricht, da die Beläge ja fixiert sind.

    Aber alle diese Teile waren vorher bei 12 Zoll doch auch schon drin und da hat nichts gequietscht?!

    Aber einen Versuch ist es trotzdem wert!

    Zitat

    auf Radlager tippen



    Glaube ich nicht. Räder sind absolut fest. Keinerlei Geräusch (außer dem Qietschen :rolleyes: ). Auch die Achsschenkelbolzen sind fest. Habe ich während das Auto auf seinen neuen Motor wartete gerade erst geprüft.

    Dichtungen der Bremse etc. wurden vor ca. zwei/drei Jahren beim Einbau neu gemacht. Die Kolben sind leichtgängig und ließen sich beim Tausch der Beläge auch leicht zurück drücken. Die gingen eher auf der rechten Seite etwas zäher zurück. Die linke Bremse fing auch schon kurz nach dem Einbau an zu quietschen.

    Bei der jetzt erfolgten Montage der neuen Bremsscheiben und neuen Beläge habe ich auch wieder auf den Belägen hinten und auf die Seitenkanten Kupferpaste aufgetragen.

    Der Abriebgrat entsteht an der Scheibe, wie es auch sein soll. Ich habe aber vor 200 km auch neue Scheiben montiert, die natürlich noch keinen Grat entwickelt haben. Das mit neuen Scheiben sollte ein Ausschlußversuch sein. Die alten Scheiben wären vom Abnutzungsgrat ja noch einwandfrei nutzbar. Daher kann das also nicht kommen. Es ist auch immer nur die linke Bremse, die quietscht. Versuchsweiser vorheriger Belagwechsel rechtes Rad nach links brachte auch nichts. Ich hatte auch schon `mal daran gedacht, die komplette Nabe zu wechseln. Vielleicht liegt es ja an der Befestigung der Bremszange auf der Nabe (Fertigungstoleranzen, minimaler schiefer Ansatz?). Aber dazu bin ich bisher noch nicht bereit, weil es mir so unwahrscheinlich vorkommt.

    So, die Forumsuche habe ich durch, ohne Ergebnis.

    Auf meinem Mini habe ich die KAD-4-Kolben-Anlage für 10 Zoll und Mintex-Beläge. Damit hat er eine super Bremsleistung (sehr deutlich besser als mit den 12 Zoll!). Aber: Die linke Bremse quietscht gewaltig und läßt sich durch nichts davon abbringen. Die rechte dagegen ist schon immer vollkommen ruhig. Ich habe, glaube ich, auch schon alles probiert, was man dagegen tun kann: Beläge angephast, in der Mitte geschlitzt, die Metallecken abgeschliffen, reichlich Kupferpaste hinten aufgetragen, Bleche hinter die Beläge gesteckt (selbst angefertigt, es gibt ja keine mehr), neue Scheiben, neue Beläge. Nach 200 km nun wieder das Gleiche. Nichts hilft offenbar. Es quietscht gotterbärmlich. Hat jemand einen guten Tipp? Andere Beläge? Wenn ja welche (mit einer annähernd guten Bremsleistung wie die Mintex)? Andere Zange? Ich will doch unbedingt eine so gute Bremse behalten! Die Bremsleistung ist einfach beeindruckend!

    Zitat von minifahrer a.D.

    Ansonsten mit einem Montiereisen zwischen Getriebe (Differentialdeckel) und Achsstummel raushebeln



    ..und bei der Methode hoffen, daß der relativ fragile Diff-Seitendeckel keinen Schaden nimmt.

    Besser: Mit einem richtig langen Schraubenzieher o.ä. in einem sehr spitzen Winkel den aus dem Differential ragenden Antriebsstummel mit einigen kräftigen Schlägen heraustreiben.