Beiträge von miniwilli

    @ miniskus

    Stimmt was Du da sagst, aber die paar Millimeter, die man da verschieben kann (war bei mir genauso), finde ich nicht sehr relevant, wenn man den gesamten Verstellbereich der Lenkung bedenkt. Da bewegt man sich gerade mal im Promillebereich. Die Unterschiede durch dieses Spiel sind, glaube ich, nicht mehr sehr relevant. Was Du einzig damit einbüßt sind wohl unterschiedliche Wendekreise links und rechts, da dann unterschiedlicher Lenkeinschlag möglich ist. Das dürfte aber nur minimal ins Gewicht fallen. Diese Methode ist m.E. eine idiotensichere um das Lenkgetriebe zu zentrieren, die Justierung der Lenkstangen ziemlich gleichmäßig vorzunehmen und damit eine möglichst genaue Einstellung der Lenkung insgesamt zu ermöglichen, ohne dabei wissenschaftlich tätig werden zu müssen. Und es geht schnell und problemlos.

    Das liegt aber wohl eher an der (Un)genauigkeit von Smith und weniger an der Geber-Ausführung. Ich habe z.B. einen elektr. Öldruckgeber eingebaut. Der zeigt mit zwei verschiedenen Gebern verschiedene Werte, ein anderes Instrument wieder andere Werte, aber alle zu hoch. .

    Die neueren Instrumente von Smith sind an der Rückseite mit zwei Löchern versehen, die normalerweise mit zwei Korkplättchen verschlossen sind. Da kann man per Schraubendreher (evtl. sehr schwergängig) zum einen den Nullpunkt und den Ausschlag einstellen. Passiert alles durch mechanische Verstellung, nix Poti. Die Anzeige selbst scheint von einer Bimetallfeder zu kommen, die erhitzt wird. Ganz simpler, billiger Aufbau. Deshalb reagiert das Ding aber auch so langsam.

    Jetzt muß ich den Thread doch nochmal hochholen.

    Die Spur meines Minis wurde mit dem damals noch nicht durchgerissenen Rahmen im Oktober eingestellt. Dann stand das Auto bis April und jetzt habe ich ihn geschweißt (siehe weiter oben). Das Auto zieht noch immer beim Beschleuigen leicht nach links und, korrigiert beim Gaswegnehmen leicht wieder nach rechts. Am Fahrwerk selbst ist alles fest (alles incl. Spurstangenköpfe und Spurstangengummis im Oktober neu, Spurstange hat kein fühlbares Spiel an der Nabe).

    Kann solches Verziehen beim Beschleunigen von einer falschen Spureinstellung kommen (Zugstreben, Nachlauf)?

    Übrigens: Der Mini hatte, seit ich ihn vor drei Jahren gekauft habe, beim starken Beschleunigen so ein Knarren. Das ist jetzt weg. Also war wohl der Rahmen damals bereits angerissen und hat dieses Geräusch verursacht.

    Zitat

    Man muss evtl., damit das Lenkrad nachher gerade steht, dabei die 4 Schrauben im Fußraum lösen und die ganze Lenkung verschieben.


    Wieso? Man kann das Lenkrad abnehmen und etwas verdrehen. Aber vorher sollte man im Fußraum rechts neben den Schrauben für das Lenkgetriebe einen Gummistopfen herausnehmen. Dann sieht man auf eine Plastikschraube mit Innensechskant im Lenkgetriebe. Die dreht man heraus und steckt einen runden Stift in die Öffnung. Wenn das Lenkgetriebe exakt in Mittelstellung steht, ist dort ein Loch im Antrieb, in das der Stift hineingreifen kann. Dann Spur einstellen, Lenkrad ordentlich gerade setzen und alles stimmt. So lt. Werkstatthandbuch. Sollte das Lenkgetriebe verschoben sein (nur dann macht das oben eigentlich Sinn) sitzt die Plastikschraube nicht an der Öffnung. Nur dann würde ich das Lenkgetriebe verschieben.

    Es gibt in Europa nach wie vor Länder die bei Einfuhr eines Fahrzeuges Kosten verlangen (Zoll, Steuer, etc.). Einführen ist auch dort zum Schrott bringen oder klauen lassen! Die Kosten können dabei recht gepfeffert sein. Oder was machst Du, wenn Du nächstes Jahr in Spanien eine kaputte Wasserpumpe hast, das Teil dort nicht bekommst, aber noch drei Wochen Urlaub machen willst? Der ADAC besorgt Dir das Teil hier und schickt es Dir kostenfrei nach (Pumpe mußt Du dann anschließend zahlen). Oder Du hast einen Unfall und brauchst einen Krankenrücktransport (weltweit übrigens, auch ohne mit dem Auto unterwegs zu sein), oder oder oder.

    Ich kann eine solche Absicherung nur empfehlen, da ich sie aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit täglich miterlebe. Es muß ja nicht die Mitgliedschaft im ADAC sein, aber er ist nun mal der größte, am besten organisiert und kann dadurch auch am effektivsten helfen. Und großzügig ist er tatsächlich auch. Aber wie bei jeder "Versicherung" muß letztendlich jeder selbst entscheiden, ob er sie will. Wenn er sich dagegen entschieden hat, darf er aber auch nicht jammern, wenn er dann plötzlich vor einem Berg von Problemen und Kosten steht, die er alleine bewältigen muß.

    Das Thema wurde schon mehrfach ausgiebig hier im Forum behandelt (Suchfunktion). Die Fehlerquelle bei meinen beiden Minis war die obere Metallplatte, an welcher der obere Knochen an der Karosserie befestigt ist. Die zwischen der Platte und Karosserie eingebaute dünne Papierdichtung wird ihrer Funktion einfach nicht ausreichend gerecht. Karosseriedichtmasse dazwischen tut hier Wunder. Meine sind jetzt absolut dicht.

    Hi Phil82, ich bin mir fast sicher, daß es die Unterdruckschläuche sind. Wir haben zwar am Samstag beim Slalom den einen verschmorten Schlauch zur ECU mit Klebeband fixiert, aber was Gescheites ist das ja auch nicht. Er lief aber lt. Deinem Vater schon deutlich besser. Die ECU muß ja nun auch erst wieder "lernen". Ich hatte ihm empfohlen, den kompletten Schlauch-Satz bei Rover (oder anderen Händlern) zu besorgen und zu verbauen. Würde ich erstmal machen. Wenn er dann immer noch nicht richtig läuft, kann man weiter sehen.

    Zitat von jet_drive

    nur bei höerer Geschwindigkeit wackelt der Zeiger ein wenig


    Der Drehzahlmesser hat nichts mit Geschwindigkeit zu tun, sondern alleine mit Motor-Drehzahl. Müßte also im Stand auch zu reproduzieren sein. Geht denn bei höherer Drehzahl irgendwas? Wenn da keine Anzeige kommt, ist entweder an der Stromversorgung Plus/Masse oder an der Geberleitung (Zündspulenanschluß) irgendwas krumm (oder schlimmstenfalls das Gerät defekt, was aber nicht so oft passiert, da relativ einfaches Drehspul-Instrument). Ist das ein serienmäßiger in einem Dreier-Instrument oder ein nachgerüsteter? Wenn nachgerüstet, ist er auf vier/sechs/acht Zylinder schaltbar? Steht der Schalter dann auf vier Zylindern?

    Zitat von General Lee

    Andreas Hohls hat mal den Tipp geschrieben, den Rand vom Federelement wegzuflexen, dann würde es auch ohne Ausbau des Querlenkers rausgehen.


    Und wie kriegst Du dann das neue Element rein? Auch wieder abflexen?

    Zitat von Sascha B

    Hast Du ein Bild von Deinem Rahmen an der Bruchstelle?

    Habe ich. Habe den gesamten Reparaturvorgang fotografiert. Kannst Du Dir aber auch ohne Bild gut vorstellen. Vorne vor dem Auto stehend war der Rahmen exakt links neben der unteren Knochenhalterung senkrecht komplett durchgerissen.

    Mit dem Auto bin ich übrigens seit Ende April so gefahren, auch wenn es nicht allzu häufig war. Ich habe im letzten Oktober alle Aufhängungsteile erneuert, neue Lager, neue Kugelbolzen, Gummis etc. und jetzt auch aufgrund der Instabilität und unterschiedlichen Zugrichtungen nochmal alles an der Aufhängung überprüft. Alles war fest. Hatte also keine Bedenken. Wenn ich jetzt mal annehme, daß der Rahmen wider Erwarten erneut reißen sollte, habe ich doch eigentlich wieder das gleiche Verhalten wie bisher? Jetzt weiß ich dann, woher das kommt und werde dort auch öfter mal nach dem rechten sehen.

    Wir haben heute mal unseren TÜV-Mann gefragt. Der sagte auch, man darf Rahmen schweißen, es muß nur gut gemacht sein. Ich habe auch so eine Anleitung der Zeitschrift Markt. Dort steht auch drin, daß man Rahmen schweißen darf. Aber eben nicht mit druchgängiger Naht, wegen der Materialschwächung bzw. versprödung, sondern mit überlappendem, vielfach gepunktetem Blech. So habe ich es gemacht. Profilblech über den Rahmen erstellt (1mm-Blech), versetzt gelocht und aufgepunktet. Zuvor habe ich den Rahmenriß wieder zusammengeführt, eine Naht drübergezogen und abgeschliffen. Klar kann das wieder reißen, aber ich glaube, das kann ich erwarten. Viel scheint ja an der Stelle dabei nicht zu passieren. der Rahmen ist ja immer noch am Frontblech links und rechts vom Riß etwas fixiert. Sonst wäre ich doch schon längst abgeflogen, oder nicht?

    MINImotorsport

    Beide Knochen sind ok. Beim oberen habe ich, als ich das Auto bekam (seitdem 18000 km), die Gummis gewechselt. Der Motor sitzt seitdem fest. Kann es sein, daß das ein Spätschaden ist, weil der Besitzer vor mir den Knochen hat vergammeln lassen?

    Darf man denn nun den Rahmen mit gepunktetem Blech schweißen? Mir hat das ein Prüfer vom ADAC gesagt, ich soll das so machen.

    Mein Mini-Cabrio hat mich heute (unangenehm) überrascht. Beim Fahren zog er beim Gasgeben nach links, beim Wegnehmen nach rechts. Insgesamt war das Fahrverhalten instabil. Zugstreben, alle Lager, Spurstangenköpfe und Kugelgelenke habe ich letztes Jahr erneuert und die waren auch alle ok. Spur wurde auch kürzlich erst eingestellt. Ich konntre mir das nicht erklären (keine Grube bzw. Hebebühne, um richtig nachsehen zu können)

    Heute haben wir anläßlich einer Gebrauchtwagenprüfung beim ADAC dann entdeckt, daß mein vorderer Hilfsrahmen senkrecht komplett durchgerissen ist. Genau neben der Halterung für den unteren Knochen. So etwas hatten wir im Club noch nie! Habe den Rahmen jetzt auf Empfehlung des ADAC-Technikers geschweißt und ein angefertigtes Profilblech über den Rahmen per Punktschweißung gesetzt. Mal sehen, wie er morgen läuft. Spur darf ich natürlich wieder einstellen lassen....

    Hatte das jemand schon mal?

    Wenn er das alte Ding erstmal abstauben muß: Frag ihn doch mal, ob er es Dir für einen vernünftigen Preis verkauft. Zuletzt hat so ein Ding in ebay 600 Euro gekostet. Das wäre mir dann aber auch zuviel. Aber fragen würde ich ihn mal. Für den SPI kann man das echt gut verwenden. Berichte dann mal, ob das Einstellen hingehauen hat. Würde mich interessieren.

    Mein Mini-Steuergerät konnte vor ca. 2 Jahren von zwei Rover-Händlern auch nicht mit dem Testbook ausgelesen werden. Es wurde nicht erkannt. Die haben mir aber kein neues empfohlen.

    Wir haben im Club dann ein etwas älteres Testgerät (Mikrocheck) angeschafft, mit dem man die Grundfunktionen der Einspritzung des SPI, und so einen hast Du ja auch, problemlos testen und einstellen kann. Mein Steuergerät ist immer noch drin und der Mini läuft wieder hervorragend. Also nicht gleich das Steuergerät tauschen, das muß es nicht sein. Frag doch mal bei den Roverhändlern herum, ob die noch das Mikrocheck haben, bevor Du viel Geld ausgibst.

    Zitat von Tangogirl

    denn dann würden die doch leuchten, wenn ich das Fernlicht anmache, tun sie aber nicht!!!


    Dann können es immer noch welche sein, die aber aus Kontaktgründen, defekte Sicherung etc. eben nicht leuchten, was dann aber ein Defekt wäre.

    Ist das Glas Deiner Scheinwerfer denn stark senkrecht geriffelt, so daß man die Lampe drinnen nur erahnen kann oder ist es mehr klar mit nur leichten schmalen Linien durch? Serienmäßig hatten die Minis nämlich alle primär Fernscheinwerfer meines Wissens. Nur manche (dann aber vier Zusatzscheinwerfer) auch Nebel. Sitzen die Scheinwerfer auf Haltern, wo die Halteschraube quer liegt und der Scheinwerferfuß damit zwischen zwei Blechen quasi eingeklemmt ist? Das wären dann Originalscheinwerfer, und dann vermutlich Fern.