Beiträge von HAZARD

    Ein Mini zieht um. Irgendwie war der kompakter als noch alles zusammengeschraubt war...

    In der neuen Heimat angekommen.

    Dann gings los. Ich will mich am Unterboden von hinten nach vorne durcharbeiten, wobei ich schon weiß dass ich die Bodengruppe komplett tauschen werde.
    Also erst mal die Radläufe gesäubert und unter die Lupe genommen. Erfreulich wenig Rost gefunden, kleine Schweißung an der Beifahrerseite, das wars.

    Der Kofferraumboden unter dem Tank sieht allerdings gar nicht gut aus. Im Moment steht die Karosserie auf dem Kopf so dass man schlecht von der Innenseite ran kommt.
    Hierzu mach ich wohl noch mal nen Thred im Karosseriebereich auf denn ich weiß noch nicht so recht wie ich da am Besten vorgehen soll.
    Hab das Bild mal gedreht, die Perspektive dürfte den Meiste vertrauter sein :wink:

    Mein Instinkt sagt: da muss großzügig erneuert werden und wie immer sitzt der Gammel ja bestimmt großflächig zwischen den Blechlagen.
    Wie gehat man da am besten vor? Erst mal die Rahmenverstärkung raus und dann den Boden?
    Oder kann man das auch von der Unterseite angehen, wo die zwei Verstärkungsbleche übereinander sitzen?
    Wenn ich die eh mit raus schmeißen muss würde ich das Problem eher von der Unterseite aus angehen, weil die grad so schön zugänglich ist.


    Demnächst geht es dann dem Unterboden an den Kragen.

    Demnächst.... ja manchmal kommt es anders.
    Ich bin erstaunt dass es mittlerweile wirklich schon dreieinhalb Jahre her ist dass ich hier geschrieben habe.
    Das halbe Leben meiner Tochter um mal ne Relation zu haben. Heftig.
    Es ist viel passiert in der Zeit: ein Hauskauf, euin Fast-Umzug des Minis, die Feststellung dass das Haus an der falschen Stelle stand und 66% der Familie damit sehr unglücklich waren, eine etwas müselige Suche nach nem neuen Haus, Verlust von viel viel Geld für Kaufnebenkosten...

    Aber das interessiert hier eigentlich niemanden.
    Inzwischen wohnen wir in einem Haus an der richtigen Stelle mit ner nagelneuen 30qm Garage nur für den Mini.

    Ich muss sagen das ist so viel Besser als wenn man ne Stunde Fahrtzeit zwischen zu Hause und dem Projekt hat!

    Ich hab ein paar Bilder vom Fortschritt der letzten Wochen und auch einige Fragen von denen ich hoffe dass sie hier noch immer gelesen kompetent beantwortet werden wie vor mittlerweile vielen Jahren.

    Viele Grüße

    Kolja

    Hab lange nicht mehr berichtet.

    Zuletzt habe ich ein paar kleinere Stellen an Eisntiegsleisten und am hinteren Scheibenrahmen geflickt.
    Diese kleinen Sonderanfertigungen machen mir mit Abstand am meisten Spaß, jetzt wo ich ne ordentliche Werkbank mit nem ordentlichen Schraubstock habe.

    Vorhin sind dann endlich mal ein paar Helfer verfügbar gewesen um den Kleinen umzukippen.
    Das hatte ich mir echt schwieriger vorgestellt.

    Demnächst geht es dann dem Unterboden an den Kragen.

    Es bleibt spaßig :)

    Nabend!
    Leider habe ich mit der SuFu nix gefunden und kann im Moment nicht nachmessen:
    Wie hoch müssen die Füße eines Dachgepäckträgers sein, damit er über die Wölbung passt?
    Also quasi der Abstand von der Regenrinne bis zum höchsten Punkt des Daches.

    Es scheinen ja eigentlich recht viele alte Typen zu passen, habe Träger für Omega, Golf2 und Andere gesehen die auf Bildern geeignet gewirkt haben.

    Würde mich freuen, wenn jemand das erforderliche Maß nehmen könnte.

    Viele Grüße

    Kolja

    Ich hatte seinerzeit eine Endstufe unter der Hutablage (extrem praktisch, weil nie im Weg) und eine Zweite in der Reserveradmulde.
    Für die Mulde habe ich ne runde Platte ausgesägt und auf der Unterseite Gummifüsse angebracht. Eine weitere Befestigung fand ich nicht nötig. Denke auch nicht dass außer vielleicht bei einem Überschlag sich diese Konstruktion nennenswert bewegen würde.

    Die neue Werkbank ist endlich fertig und nach etwas Aufräumarbeit konnte ich heute am Auto weiter machen.
    Ich brauche wirklich dringend mehr Platz für Werkzeug, also werde ich wohl kurzfristig einen Werkzeugwagen kaufen. Falls jemand einen Tip für ein bezahlbares Modell hat, immer her damit.

    Neu gestalteter Arbeitsplatz:

    In Vorbereitung der Operation "Bodenblech" habe ich heute Verstrebungen eingeschweißt.

    Ist nicht schön geworden, dürfte aber für genug Stabilität sorgen, dass man goßflächig Blech entfernen kann, ohne dass die Karre zusammenfällt.
    Leider ist mir noch kein Dachgepackträger über den Weg gelaufen der mir für mein Vorhaben billig genug gewesen wäre. Da kümmere ich mich aber im Laufe der Woche drum und dann schauen wir mal, wie gut so eine Karosserie auf dem Dach steht...

    Wenn ich auch noch mal kurz einhaken darf:
    Vor einigen jahren habe ich einen super billigen Automatikhelm gekauft und war damit hoch zufrieden. Glaub der hat damals 39€ gekostet, heute geht es glaub ich sogar noch etwas billiger.
    Dann lag er ein paar Jahre rum und als ich jetzt meine ersten Probeschweißungen gemacht habe hatte ich immer leicht verblitzte Augen. Also keine Schmerzen aber nach ein paar Punkten habe ich immer einen hellen Fleck gesehen.

    Ich hab mir daraufhin einen gebrauchten Speedglas Helm gekauft. Glaube den gab es für ca 100€.
    Ist schon noch mal ein Unterschied zum Billigen.
    Ob der Speedglas in ein paar Jahren noch taugt oder die Kassetten generell altern und träger werden weiß ich allerdings nicht.

    Oh mann, schon wieder so lange her seit dem letzten Update.
    An der Karosserie ist nicht viel passiert, stattdessen habe ich mich erst mal um die Optimierung meiner inzwischen im Chaos versinkenden Werkstatt gekümmert.
    Dazu sollte es als erstes eine Werkbank mit einem schön massiven Schraubstock sein.
    Als Schraubstock habe ich einen gebrauchten Heuer Front mit 150mm Backenbreite günstig bekommen. Der braucht ein wenig Pflege aber sollte sich dann sehr gut machen.

    Bei den fertigen Werkbänken konnte ich mich nicht recht zu irgendetwas durchringen. Die bezahlbaren erschienen mir zu mickrig und die stabil anmutenden kosten ein Vermögen. Also hab ich kurzerhand selbst was aus Vierkantrohren gebastelt.

    Vorher habe ich in einem Schweißerforum nachgelesen wie man einen solchen Rahmen wohl schweißt. Da war viel die Rede von Verzug in alle möglichen Richtungen und man könnte meinen so ein Stahlrahmen ist eine Wissenschaft für sich. Ich muss sagen: ja, der bleibt nicht 100%ig gerade. Aber: Nein, auf zwei Millimeter kommt es mir bei einer Werkbank nicht an. Ich bin also zufrieden.
    Lackiert wurde bisher mit einer Schicht Overgrundol das ich hier schon für die Hilfsrahmen etc. stehen hab. Das Silbergrau find ich eigentlich ganz hübsch, werde es also wohl bei ein oder zwei weiteren Schichten belassen.
    Oben drauf kommen dann noch zwei der Böden von meinem Hochregal. Die sind aus verzinktem Bleck und ich werde vorher zur Stabilisierung einfache Spanplatten einkleben. Ist erst mal zweckmäßig, praktisch und deutlich billiger als ne Multiplexplatte. Die kann ich immer noch mal drauf legen wenn mir günstig eine über den Weg läuft.

    Jetzt suche ich noch einen schönen Werkstattwagen der unter die Bank passt. Leider sind die Meißten dieser Dinger zu hoch für meine Konstruktion, deshlab suche ich noch was Passendes.


    Außerdem ist meine Bestellung vom Lederzentrum gekommen und ich habe mich heute mal an den Fahrersitz gemacht.
    Zunächst mal mit die Kopfstütze vorher:

    und nach der Reinigung (noch feucht, deshalb so glänzig). Der Lappen war übrigens nagelneu...:

    Der Sitz selbst hat auch sehr gelitten in den letzten Jahren

    An der Flanke der Sitzfläche ist das Leder brüchig und die Farbe weggerubbelt.

    Um beim Nachfärben den Keder nicht zu versauen habe ich ihn abgeklebt. Mit chirurgischem Blenderm Klebeband von 3M (im Flugmodellbau sehr beliebt) ging das hervorrangend. einfach draufgebappt und etwas um den Geder gestülpt.

    Hier das Ergebnis der Sitzfläche. Auf ein glattschleifen der Falten habe ich verzichtet und auch die kleine Macke habe ich nicht weiter behandelt. Darf ruhig ein bisschen "lebendig aussehen, immerhin hat der Sitz über 160.000 km runter.

    Die Produkte vom Lederzentrum wurden hier schon in einigen Threads lobend erwähnt und ich kann dem nur beipflichten! Bin dort gut beraten worden und mit dem Ergebnis absolut zufrieden.
    Die komplette Innenausstattung liegt jetz bei mir zuhause im Bastelzimmer so dass ich Abends immer ein bisschen dran arbeiten kann. Danach werden die Teile natürlich noch ne Weile lagern bis sie wieder verbaut werden können aber so hab ich schon mal was was ich zwischen den Samstagen tun kann :)

    stückchenweise ersetzen wäre bei mir auf jeden Fall viel Aufwand, weil der Boden an diversen Stellen inklusive Tunnel durch ist.
    Mit ist eben gerade noch rechtzeitig aufgefallen dass die vermeintlich sau billigen Vierkantrohre die ich fast bestellt hätte nicht 250cm sondern nur Millimeter lang sind.
    Damit ist das irgendwie auch nicht mehr attraktiv und ich zweifle daran dass ich für die vielen Streben online große Mengen neuwertige Rohre kaufen sollte.

    Danke noch mal für die Bestätigung, Diddi. Deine detaillierte Erläuterung der Verstrebungen hab ich schon in der Lesezeichensammlung.

    Jetzt brauch ich billige Rohre.

    Ich glaub nach so vielen Jahren Laternenparken und Sommer/Winterbetrieb ist das bei mir tatsächlich für sein Baujahr schon nicht ohne. Allerdings im Großen und Ganzen auch nicht viel schlimmer bei manchen anderen Projektberichten.

    Das einzige Foto von Gestern ist jetzt nicht wirklich was Besonderes, weil ein paar Andere schon genau so aussahen:

    Hier sind allerdings keine Gripzangen mehr im Einsatz sondern alle Bleche sind verschweißt.
    Für mich ist es ein Etappensieg, denn ungefähr ein halbes Jahr nach Projektbeginn ist die Front tatsächlich komplett fertig.
    Ist vermutlich eine Arbeit die manch Anderer an einem Wochenende macht...
    Egal, ich bin zufrieden mit dem Geschafften und mache im selben Tempo weiter.

    Irgendwann wird er fertig :)

    Hallo zusammen,

    wie der eine oder andere mitbekommen haben mag, möchte ich an meiner Karosserie den kompletten Unterboden austauschen. Da es in meiner Garage recht beengt zugeht und weil ich keine große Lust habe etwas zu bauen das ich nach Verwendung aus Platzgründen nicht mehr behalten kann, konnte ich mich mit dem Bau eines Drehspießes noch nicht anfreunden.
    Allerdings finden sich hier im Forum einige Hinweise darauf, man könne die Karosserie mit Hilfe eines Dachgepäckträgers auf den Kopf stellen.

    Hat das schon mal jemand so gemacht?
    Hält die Dachkante die Belastung wirklich aus? Die Karosserie mit den für so einen Stunt erforderlichen Verstrebungen ist ja ein gutes Stück schwerer als die 80(?)kg Dachlast.

    Würde mich über echte Erfahrungsberichte freuen.

    Viele Grüße

    Kolja

    Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen...
    Ich hab heute wieder viel Spaß gehabt. Meine Wunschvorstellung beide Kotflügel dran zu bekommen ist leider nicht wahr geworden, weil ich einfach immer viel zu lange zum Anpassen brauche bis Alles so sitzt das ich zufrieden bin.

    Nach hundert mal Ankrimpen, Ruckeln und Biegen, Abnehmen, Hämmern, Ankrimpe, usw, usw, usw, hab ich die Oberkante des zweiten Kotflügels für Passend erklärt und geschweißt.

    Dann noch mal Alles angekrimpt, finale Stellung der Frontmaske festgelegt, Kotflügel wieder ab und Maske an Stehblechen verschweißt.
    Anschließend den Kotflügel angeschweißt.

    Für die Verbindung von Kotflügel und Frontmaske habe ich sitzend über Kopf geschweißt. Kein schönes Gefühl, wenn einem die Spritzer auf die Maske prasseln. Dank ordentlicher Schweißschürze und Handschuhe ging das Ganze aber ohne Verbrennungen aus. Die letzten Punkte schweiße ich wenn die Karosserie auf dem Dach liegt. Denke dann kommt man da besser hin.

    Jetzt such ich mir erst mal die alten Beiträge zum Thema Verstreben raus und bestelle Vierkantrohr.

    Zeit mal wieder ein bisschen über den Fortschritt der letzten Wochen zu berichten.

    Zuerst hab ich vor ein paar Wochen das rechte Dreieckblech eingeschweißt

    Immer mal wieder alle Teile der Fron angecrimpt und ausgerichtet. Die Kante zwischen Kotflügel und Windleitblech finde ich am kniffligsten. Die Kotflügel (original BMH) passten hier auf beiden Seiten nicht perfekt zur Rundung des Windleitblechs. Mit ein paar Schnitten entlang der Kante fügen sie sich aber schon ganz gut an. Vor dem Einschweißen wird das noch mal richtig schön gemacht.

    Da mein TIP Schweißgerät ja neulich schon mal einen Ausfall hatte, hab ich regelmäßig die lokalen Kleinanzeigen nach nem neuen Schutzgasgerät durchforstet. Neulich tauchte da plötzlich ein "defektes" Elektra Beckum 160/30 inklusive Flasche für 50€ auf. Da ich das TIP ja schon erfolgreich repariert hatte, dachte ich da kann man nicht viel falsch machen.
    Wie sich herausstellte war der "Defekt" eine total verrostete Drahtrolle und die Tatsache dass diese Geräte einfach nicht mit flinken Sicherungen harmonieren. Neuer Draht, ein wenig geputzt und geschmiert und das Ding schweißt wieder wunderbar.

    Heute hab ich mich dann ma um die Löcher der Lüftung gekümmert. Lüftungsdüsen im Armaturenbrett gab es bei mir seit Jahren nicht mehr und da kommen auch keine mehr hin. Früher hatte ich die Löcher ziemlich abenteuerlich abgedichtet. Jetzt ist da Blech und Ruhe :)

    Dann noch den Scheibenrahmen eingeschweißt, was natürlich auch mit ewig langem anpassen und hinruckeln vorbereitet werden musste, bis die Profile an beiden Seiten passig waren.

    Die Nähte im Sichtbereich sind wie ich finde sehr gut geworden. War jetzt beim Beischleifen erst mal etwas zaghafter, um auf keinen Fall zu dünn zu schleifen. Evtl. noch nen Hauch Spachtel, dann dürfte man davon nichts mehr sehen.

    Beim nächsten Mal werde ich dann wohl die Kotflügel fertig anpassen und vieleicht auch schon einschweißen. Wird Zeit, sich um die nächsten Schritte nach der Front Gedanken zu machen.
    Da der Unterboden wirklich an sehr vielen Stellen hinüber ist, überlege ich den ganzen Kladderadatsch auf einmal auszutauschen und ADA36002E zu verbauen.
    Hab mich schon schlau gemacht, wie für so eine Operation verstrebt werden sollte und würde die Karosserie dann idealerweise auf einen Dachgepächträger legen.

    Ist auf jeden Fall noch ein weiter Weg aber einer der nach wie vor Spaß macht.

    Am Schweißgerät war zum Glück nur ein Transistor vom Drahtvorschub durchgebrannt.
    Ließ sich ruck zuck wechseln und funktionert wieder super.
    Neulich hätte ich trotzdem fast ein Elektra Beckum 160/35 gekauft. Nachdem ich ne halbe Stunde bei Glatteis zu dem Verkäufer hingefahren war stellte sich dann aber leider heraus dass er das "voll funktionsfähige" Gerät seit Jahren nicht eingeschaltet hatte und das es jetzt immer die Sicherungs schmiss. Für defekt wollte er zu viel Geld, also geht meine Suche nach nem Ersatzgerät langsam weiter. Das TIP funktioniert ja noch.

    Letzte Woche also den rechten Innenkotflügel fertig geschweißt

    Dann mit der Unterkante der Tür weitergemacht

    Heute die zweite Türhaut aufgezogen

    Echt praktisch das so'n Auto zwei Seiten hat, da merkt man immer gleich wie viel leichter Alles fällt wenn man es zum zweiten Mal macht :)

    Hab gestern zufällig eine recht unterhaltsame Dokumentation gefunden, ich glaube die ist hier bisher noch nirgendwo verlinkt.
    Ein paar verrückte Australier bauen einen Kompressor in einen japanischen SPI.

    https://www.youtube.com/watch?v=evBxi9EPhDc (Teil 1 von bisher 8)

    Zum Umbau selbst wird jeder seine eigene Meinung haben.
    Was ich bisher gesehen habe fand ich zumindest ganz interessant.
    Und wie die Jungs schon bei der Testfahrt vor dem Umbau das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen hat mich zusätzlich motiviert, Meinen endlich wieder auf die Straße zu bringen.

    Wird mal wieder Zeit für ein Update.

    An den letzten freien Tagen habe ich mich verstärkt mit der Beifahrertür beschäftigt.
    die gesamte untere Kante um die die Haut umgelegt würd war Rost. Im vorderen Bereich ging das leider auch ein wenig in die Rundung rein, so dass ich auch da einiges anflicken musste.
    Hier die erste Papierschablone, am Ende habe ich aber doch Vorderkante und "Kurve" in zwei Arbeitsschritten gebaut.

    Für die Unterkante habe ich zunächst den Boden ausgeschnitten und ein passendes Stück eingeschweißt. Dann ein Vierkantrohr an die Kante gekrimpt und das Reperaturblech umgeklopft. Gibt eine sehr schöne Kante.

    Türhaut aufziehen war mit dem richtigen Werkzeug (Danke Puckip!) kein Problem.
    Zwischen diesem und dem Bild davor lagen allerdings zwei oder drei Arbeitstage :smile:.

    Heute habe ich mich der rechten A-Säule und dem Innenkotflügel gewidmet. Leider keine Fotos gemacht und kurz vor Fertigstellung ist mir mein treues Schweißgerät verreckt.
    Der Drahtvorschub lässt sich nicht mehr regeln sondern läuft permanent auf Volldampf.
    Ich überlege ob das vielleicht ein Zeichen der Blechgötter sein könnte, dass es an der Zeit ist, was Vernünftiges zu kaufen...
    Mal sehen ob es die Tage mal ein gutes Angebot gibt. Mehr als 350€ wollte ich jetzt eigentlich nicht ausgeben und man sagt ja, in dem Bereich sollte man eher gebraucht kaufen.

    Alternativ habe ich den Nachmittag also der Fahrertür gewidmet.
    Nachdem die Haut runter war dachte ich erst: "Sch... die ist noch schlimmer als die Andere!"

    Nach dem Reinigen war aber schnell klar dass sie sogar ein bisschen besser in Schuss ist. Neue Kante und ein paar Flicken hier und da sind aber trotzdem nötig.
    Repblech bereit zum Schweißen.

    So, ich geh jetzt auf die Suche nach nem geeigneten Ersatzgerät ;)

    nach 100mal anpassen und abnehmen der kompletten Front und Tür war ich mir endlich sicher die korrekte Postion für den ersten Innenkotflügel gefunden zu haben.
    Hier mal ein Bild nach den ersten Punkten.
    Ein erhebendes Gehfühl, wenn man hört und spürt das es gerade ein guter Punkt wird :D

    Das Windleitblech ist auch soweit zugeschnitten.
    Ein wenig Feinarbeit ist noch nötig aber die grundsätzlcihe Passform ist schon sehr gut.

    Die Kotflügel wollen noch nicht so 100%ig passen, da muss auf jeden Fall noch dran gearbeitet werden.

    Ich überlege noch wie ich das am Besten hinbekomme.
    Habe mir überlegt, ich müsste u.A. herausfinden, an welchen Punkten die Bleche genau zusammenstoßen, damit ich genau an diesen Punkten nacharbeiten und die Teile dichter zusammen bekommen kann. So in der Art von diesem blauen Papier wo man beim Zahnarzt draufbeißen muss und dann sieht er genau die Berühtrungspunkte der Zähne und kann die geziehlt nacharbeiten.

    Ich hab ausprobiert, das Windleitblech mit Kreide einzustreichen und dann den Kotflügel anzusetzen und da wo dann am Kotflügel die Kreide hängt ist der "höchste Punkt".
    Geht einigermaßen aber ich glaube Kreide ist noch nicht optimal, vielleicht finde ich ja noch eine bessere Option.

    An dieser Stelle auch noch mal vielen Dank für den Tip (ich glaub der kam von Puckip) ein paar Wassereimer in die Garage zu stellen.
    Ich ergänze das mal mit dem Hinweis, das man wenn man Papier unters Auto gelegt hat, weil man nicht den Boden vollkleckern wollte, dieses vor dem Schweißen unbedingt zu entfernen ist.
    Unter der Automatikmaske bemerkt man so ein kleines Feuerchen unter Umständen erst gar nicht.
    Ließ sich in meinem Fall noch einfach austreten aber ich bin in Zukunft auf jeden Fall vorsichtiger.

    Übermorgen geht es mit der rechten Seite weiter. Vermutlcih erst mal nur Vorbereiten zum Schweißen denn ich hab immer noch keine Tür um alle Teile der Beifahrerseite fertig einzupassen.
    Ich denke ich werde meine eigene Tür noch mal mit der Fächerscheibe bearbeiten, vielleicht ist die ja mit ein paar Blechen und neuer Haut doch noch zu retten.

    Wie ich erfahren habe hat mein Schwager noch ne alte Punktschweißzange in der Garage liegen, die ich mir leihen kann. Wenn die noch funktioniert dürfte das das Schweißen an der ein oder anderen Stelle doch deutlch vereinfachen.

    Mein Tacho hatte nach einigem Ein und Ausbauen einen Haarriss in einer der Leiterbahnen über die die Lämpchen verbunden sind. Lässt sich aber von der Rückseite alles sehr gut durchmessen weil die Leiterbahnen groß und ohne Überschneidungen sind.