Hmh, ich hab wohl doch nich so die Ahnung von Elektronik....
Oder ich hab grad nen Hänger:
Ladestrom sollte ja so etwa 4-5 Ampere sein, oder? (10% der Batterie Kapazität, also bei 45Ah)
Wenn Du die LiMa testen willst mach es wie folgt:
- Laß alles eingebaut
- häng ein Voltmeter an die beiden Batteriepole und stell es auf einen Messbereich mindestens bis 14Volt.
Zuerst sollten es etwa um die 12 Volt sein, die kommen nämlich aus der Batterie
- Vergewissere Dich, daß die Kontrollleuchte im Armaturenbrett i.O. ist. Ohne indikatorstrom (Lima läuft an > Lampe erlischt) fängt die LiMa nämlich nicht an, die Batterie zu laden. Also die Lampe muss auf jeden Fall in der ersten Zündungsstellung leuchten.
- bei laufendem Motor sollte die Spannung auf 13,8 Volt ansteigen.
Tut sie das nicht kann man als erstes alle Kabel prüfen.
Wenn sich da kein Fehler finden läßt muß die LiMa erstmal raus.
Viel kann man daran glaub ich nicht reparieren, die Schleifkohlen sind auf jeden Fall einen Blick wert, alles Andere würde wohl vom Aufwand eine neue gebrauchte LiMa überschreiten.
Die vom Ford Fieasta soll passen, probiert hab ich das noch nicht.
Mit etwas Aufwand lassen sich sicher auch Andere in den Mini kriegen.
Als Batterie würd ich die größte nehmen, die ins Batteriefach passt. Schätze mehr als 60Ah wird eng.
Für HiFi kann man über eine GelBatterie nachdenken. Der macht es nichts aus, mal tiefentladen zu werden und sie kann höhere Impulsströme liefern als eine Normale.
Damit die Verstärker schnell auf Lastspitzen reagieren können braucht man aber trotzdem einen Kondensator.
Kostenpunkt geschätzt 300Euro.
Es gibt auch Trennrelais, die den Verstärkern den Strom abdrehen, wenn die Batterie langsam leer wird. So hat man die Garantie, daß man noch starten kann.
So, hoffe das is alles so richtig, falls nicht bitte schreien.
Gruß
Kolja