Beiträge von Lafrogue

    Ich habe ein Startproblem mit einem neu aufgebauten A+ 1000er Motor.
    Ich habe den Motor mit neuen Lagern und Kolbenringen versehen (vom einem Fachmann ausgemessen und für innerhalb der Toleranz befunden). Der Zylinderkopf ist beim Motorbauer geplant worden (keine Erhöhung der Verdichtung), Ventile neu eingeschliffen. Neue Zündspule, Zündkerzen, Steuerkette (IWIS) und Kettensatz, gebrauchter A+ Verteiler (neuer Unterbrecher und Kondensator). Der Vergaser lief auf dem vorherigen Motor bis vor wenigen Wochen gut und ist nur mit der 1000 er A+Standartnadel versehen worden (Vergaser lief vorher gut auf einem 1100er), die Benzinversorgung scheint ausreichend, da die Schwimmerkammer voll ist und die Kerzen jetzt nass. Ich vermute das Problem auf der Zündungsseite. Stationär habe ich die Zündung auf 5° vor OT (zwischen dem 2 und 3 Zacken an der Markierung Steuerkettenseite) gestellt. OT Markierung auf der Riemenscheibe ist genau bei erstem Zylinder OT- Die Reihenfolge der Zündkabel ist geprüft, der Motor dreht gut mit dem Anlasser hoch, die Batterie ist auch neu.
    Aber der Motor startet nicht.
    Kompression habe ich nur 7,5 bar auf allen Zylindern (einfaches Messgerät, könnte etwas zu niedrig anzeigen). Kann dies mit den neuen Kolbenringen zusammenhängen, die noch nicht eingeschliffen sind? Ich hätte höhere Werte erwartet für Kolben ohne Mulde.
    Stimmen die Steuerzeiten nicht? Die Markierungen auf den Steuerkettenrädern lagen beim Einsetzen der Kette an der vorgeschriebenen Stelle gamäß Haynes.
    Verteilerwelle?
    Kann man beim A+ Verteiler die Welle überhaupt um 180° verdreht einbauen, die Schlitze der Welle sind doch aussermittig, das passt verkehrt herum doch nicht?
    Habt Ihr noch eine Idee, wie ich systematisch weiter komme?
    Gruss aus Hamburg

    Ein 1100 er Special fährt ja vorne Trommelbremsen. Eine 12 Zoll minilite wird ohne Spurverbreiterungs- Platten vorne beim Lenkeinschlag schleifen. Und die Gummifederelemente sollten auch nicht zu sehr eingedrückt sein. 12 Zoll Minis haben einen kleinen Kragen an den kugelbolzen, 10 Zoll nicht. Ist dann automatisch schon tiefergelegt. Gehen tut es aber schon, wenn auch nicht legal. Ich weiß nicht ob die 12 Zoll Felgen so einzutragen sind.

    Hallo zusammen,
    Ich kann in der Suche und in meinen Haynes Manuals und Reparaturanleitungen nichts passendes finden, aber ich möchte wissen, wann ein Ventil zu weit in den Sitzring gewandert ist, dass auf jeden Fall neue Sitzringe her müssen. Die Auslassventile bei dem betreffenden Zylinderkopf A + 1000 er haben nur etwa 0,5 bis 1 mm Überstand über den Sitz in den Brennraum, die Einlassventile eher 1-1,5mm. Habe jetzt nur geschätzt, aber der Unterschied ist deutlich mit dem Fingernagel zu fühlen. Wann sollte man denn über neue Sitzringe nachdenken? Unterstand ist jedenfalls noch nicht erreicht, dann würde ich mir Gedanken machen.
    Gruss

    Hallo
    vielleicht ist Jens Peter Adam Vergaserservice in 22929 Hamfelde, Dorfstrasse 8
    auch eine gute Adresse für die Bestückung des Weber-Vergasers?
    Tel 04154 9889957
    Gruss

    Hallo Niclas,
    ich glaube das größere Problem ist erst einmal überhaupt einen Mini Jem zu finden, denn er wurde viel seltener gebaut als ein Mini Marcos oder Midas Gold/Bronze. Die beiden letzteren können mit den richtigen Papieren alle in Deutschland zugelassen werden, wenn auch nicht ohne Umstände und Mühen, egal ob Hersteller D&H oder Marcos. Es sollten aber besser Papiere und Fahrgestellnummer des Herstellers vorhanden sein. Soweit ich weiss wurden nur etwa 200 -300 Jems gebaut, Mini Marcos dagegen mehr als 1200 und die Karosserien sind bei Marcos Heritage noch erhältlich. Ich würde empfehlen, über den Mini Marcos Owners Club nach einem Auto zu suchen, der ist für Jem , Marcos, Kingfisher und Midas Ansprechpartner, ebenso über die einschlägigen Online Börsen in England, Holland, Belgien und vielleicht Dänemark/Schweden. Hat das ersteigerte/gekaufte Auto die richtigen Papiere und Fahrgestellnummer kann der Marcos Club und vielleicht Charly Fuhrländer weiterhelfen, die Zulassungsvoraussetzungen zu erfüllen. Ich versuche dann auch gerne weitere Kontakte herzustellen.
    Niels (MMOC)

    Hallo an alle Ratgeber,
    nach Hilfe von Innominor und Schrottpeter hat sich herausgestellt, dass ein falsches Primärrad montiert wurde.
    Ich war völlig sicher, dass ich die guten Primärräder A und A+ nicht gemischt hatte, leider hatte das zuerst montierte Zahnrad die falsche Verzahnung.
    Mit dem richtigen Primärrad getauscht und alles dreht sich wie gewünscht leichtgängig.
    Jetzt noch Spiel prüfen, Getriebeausgangslager im Seitendeckel tauschen und wieder zusammenbauen.
    Danke

    Hallo in die Runde,
    ich hoffe ihr könnt mir einen sinnvollen Tip geben, ich hatte wegen der Passstifte schonmal nachgefragt, aber leider keine Antwort bekommen.
    Ich habe mir einen 1000 er A+ Motor neu aufgebaut, neue Pleullager, die alten (guten) Hauptlager wieder eingebaut, auf Drehmoment festgezogen, ließ sich mit Hebelansatz an der Kurbelwelle gut drehen. Dann auf das Getriebe gesetzt und den Seitendeckel mit passendem Laufspiel am Zwischenrad mit dem Simmerring Primärrad zentriert und festgezogen. Die Passtifte mussten aber ziemlich überredet werden (Gummihammer). Nun Schwungrad drauf und mit Verlängerung an der Kurbelwelle versucht zu drehen (Getriebe im Leerlauf). Nun dreht sich die Kurbelwelle aber eher bei gefühlten 50-60 NM also sehr schwergängig. Kopf ist noch nicht drauf, Öl auch nur beim Zusammenbau auf die Lager gegeben, noch nicht im Getriebe.
    Ist so eine Schwergängigkeit normal oder habe ich zu viel Spannung auf die Lager Zwischenrad/Getriebeausgangsrad gegeben, weil ein Montagefehler vorliegt (Es ist nicht der erste Motor, den ich zusammengebaut habe, dieses Problem hatte ich aber noch nie). Und wenn Montagefehler, was kann das sein? Seitendeckel wieder runter und alles nochmal prüfen? Getriebe und Motorbloch nochmal trennen? Die Schrauben vom Seitendeckel flutschen aber gut in die Gewinde am Motorblock und Getriebe, daher vermute ich hier keinen Fehler.
    Gruss aus Hamburg

    Hallo Minigemeinde,
    ich habe zwei Fragen an die Motorenspezialisten.
    Ich baue gerade einen 1990 er Tausender HC A+ Vergasermotor auf.
    Nachdem er neue Kolbenringe und Lager bekommen hat, stellt sich die Frage nach den Stößelbechern. Sollten bei Einbau der alten Nockenwelle immer neue Stößelbecher verwendet werden? Die Nockenwelle zeigt keine Abnutzungen an den Nocken, den Stößelbechern sieht man auch nichts an. Sollten die immer erneuert werden? Laufleistung waren wohl um die 90.000 km.

    Und dann noch ein Problem beim Zusammenbau von Motor und Getriebe. Zwischenradspiel konnte gut im Maß hergestellt werden, allerdings hatte ich zuerst nur ohne Primärradsimmerring probemontiert. Das passte saugend schmatzend. Aber der Simmerring war nicht zentriert. Laut Haynes also zuerst Simmerring Primärrad eingebaut, zentriert und dann waren die Passstifte aber nicht mehr leichtgängig. Der Zusammenbau brauchte schon einige Schläge mit dem Gummihammer. Gibt es hier eventuell Probleme mit den Hauptlagern oder ist das nicht ungewöhnlich, dass die Passungen etwas Überredung brauchen. Die Schrauben zwischen Zwischenradgehäuse und Motorblock gingen aber normal einzuschrauben ohne Passungsprobleme.
    Grüße aus Hamburg.

    moin, also bei den revolution felgen gibt es oft das problem, dass zu lange radschrauben verwendet werden, es gibt mehrere längen. bitte ausprobieren, ob die radmuttern mit den dazugehörigen unterlegscheiben kürzer als die felgenbreite sind. ist die länge der radmuttern zu groß, kann es zur längung der bolzen kommen, wenn ein " wenig" zu viel drehmoment auf die radmuttern erfolgt. das war jedenfalls die ursache beim letzten gerissenen radbolzen. ich glaube es gibt mindestens drei verschiedene radmuttern für die revolution felgen.

    ich meinte natürlich daß der fehler in zu langen radschrauben besteht, die felgen können dann nicht festgeschraubt werden.

    moin, also bei den revolution felgen gibt es oft das problem, dass zu kurze radschrauben verwendet werden, es gibt mehrere längen. bitte ausprobieren, ob die radmuttern mit den dazugehörigen unterlegscheiben kürzer als die felgenbreite sind. ist die länge der radmuttern zu groß, kann es zur längung der bolzen kommen, wenn ein " wenig" zu viel drehmoment auf die radmuttern erfolgt. das war jedenfalls die ursache beim letzten gerissenen radbolzen. ich glaube es gibt mindestens drei verschiedene radmuttern für die revolution felgen.

    Hallo Ralf,
    eine Zulassung eines Marcos über ein Spenderfahrzeug ist nicht möglich. Wenn das Fahrzeug eine Marcos oder DH-Fahrgestellnummer hat, kann das Baujahr über den Mini Marcos Owners Club bestätigt werden, dabei kann ich zur Not helfen. Wenn keine Papiere existieren, könnte man vielleicht Papiere eines anderen Marcos in England erhalten. Vielleicht lässt sich über den Club auch in Erfahrung bringen, wem der Marcos gehörte und über diesen Weg Papiere bekommen. Allerdings gab es immer auch Fahrzeuge die nur zu Rennzwecken gefahren wurden und keine Papiere haben, diese sind dann nicht zuzulassen. Näheres vielleicht über Charly Fuhrländer (Suchfunktion nutzen).
    Ich empfehle dem MMOC beizutreten, da Informationen und Teile dann leichter zu erhalten sind.
    Mfg Niels