Dann musste halt auch auf die VVS umsteigen. :p
Wobei ich das nichtmal meinem ärgsten Feind wünsche tun zu müssen.
Denn nirgends auf der Welt gibt es so teuren und gleichzeitig derart serviceunfreundlichen öffentlichen Nahverkehr wie in Stuttgart.
1. fahren die Züge aus den Randgebieten mit Glück alle 1/2h
2. kostet am WE die einfache Fahrt am Wochenende in Stuggi mehr als in London (4,60Pfund für alle 6 Zonen), Barcelona oder Berlin ein Tagesticket für's ganze Netz - das dazu ein klein wenig größer als in Stuggi ist.
3. sind die Züge regelmäßig bis zu den Endstationen widerlich überfüllt.
Auch auf mein Schreiben an die VVS, doch den Zug um 1 Triebwagen zu verlängern (weil dieser um 20:30 nach Herrenberg immer gnadenlos überfüllt war) gab es nur die Antwort, daß sich das nicht rechnen würde.
Worauf ich dann geantwortet habe, daß sie ab sofort mit 169DM pro Monat weniger rechnen dürfen, weil ich jetzt wieder mit dem Auto fahre. (was dazu ca. 20min. schneller und gleichzeitig günstiger ist -weil ein damals 15 Jahre alter Corsa nix mehr kostet ausser Sprit, Reifen und Öl).
Wundert es dann jemand, daß Stuggi einen Verkehrskollaps
nach dem anderen erleidet? Mich nicht.
Selbst meine Kollegen, die von zu Hause und vom Arbeitsplatz nur über die Türschwelle in die S-Bahn stolpern müssten, fahren lieber mit dem Auto.
Sei es damals zur Abendschule oder jetzt zur Arbeit (meist Daimler-wo sonst...)
Hmm...