Beiträge von Mr. Grease

    Hallo,

    ich durfte mich in den letzten Monaten mit Erfolg um einen neuen Job bemühen.
    Da ich in der Übergangszeit nun etwas Zeit habe, habe ich meine Erlebnisse und Erfahrungen zusammengefasst, vielleicht helfen diese anderen Suchenden.
    (Es handelt sich hierbei um meine Erfahrungen und Eindrücke, diese sind bestimmt nicht allgemeingültig und nicht auf alle anderen Fälle übertragbar).


    Ausgangslage:
    Alter 37 / kaufmännische Lehre mit Berufstätigkeit, danach BWL Studium / 12 Jahre ITK Branche / verschiedene Funktionen in Logistik, Vertrieb und Marketing/ angestrebter Wechsel in KFZ Branche


    Stellenanzeigen
    Findet man bei großen Firmen nur noch auf deren Homepage, diese werben i.d.R. nicht mehr auf anderen Medien um neue Mitarbeiter
    Suchmaschinen Jobpilot, Monster, Job Stairs und ähnliche mit den entsprechenden Kriterien aktivieren
    Mit rückgehender Tendenz auch in Tageszeitung und entsprechenden Fachblätter
    Arbeitsagentur Homepage ist hier auch aktiv
    Bei entsprechenden Stellen und Karriereplänen kann man auch Headhunter aktivieren
    Alle möglichen Beziehungen im Familien- und Freundeskreis abfragen, bestimmt kennt jemanden einen der jemanden kennt in dessen Firma gerade .....
    Aufgrund der „sinnvollen“ neuen Antidiskriminierungsgesetzgebung wird man in vielen Stellenanzeigen kaum noch Hinweise auf gewünschtes Alter oder Geschlecht des Bewerbers finden, sondern meist nur versteckt, z.B. über Hinweise zur Qualifikation und Berufserfahrung
    Stellenanzeige detailliert lesen und die aufgeführten Aussagen zur Firma und Position verstehen lernen, d.h. hier ggfs. reichlich Homepage der Firma, Google und Wikipedia benützen, damit man die Fachbegriffe versteht. Alles ausdrucken, wird später noch gebraucht. Wenn man mehr als 50% der geforderten Kriterien erfüllt, kann der Bewerbungsvorgang gestartet werden.


    Telefonat vor der Bewerbung
    Ich habe immer versucht, wenn genannt, mit dem fachlich verantwortlichen Mitarbeiter vor dem Abschicken der Bewerbung ins Gespräch zu kommen. Ziel war hier den eigenen Namen zu platzieren und detaillierte Fragen zur ausgeschriebenen Position zu stellen.
    (Die Bewerbungsunterlagen sind hier bereits erstellt und werden nur noch im Details nach den Ergebnissen des Gesprächs angepasst ==> schneller Versand entscheidend!)
    Als ideale Zeit hat sich hier ab 17 Uhr herausgestellt, denn da ist meist das Tagesgeschäft abgeschlossen und der potentielle Vorgesetzte hat dann etwas mehr Muße.
    Ein solches Telefonat kann aber schnell in ein 20 – 30 minütiges Telefoninterview ausarten (...“... wenn ich sie jetzt schon einmal am Telefon habe ...“....). Hierfür muss dann der eigene berufliche Lebenslauf mit den entsprechenden Schwerpunkten flüssig und prägnant dargestellt werden, die Details zur Firma aus deren Homepage bekannt sein und natürlich die drei bis fünf entscheidenden Gründe für die Bewerbung genau auf diese Stelle genannt werden.
    Fragen nach den gewünschten Schwerpunkten beim Bewerbungsschreiben sind legitim und sollten gestellt werden.
    Wenn möglich die eigene Bewerbung dann auch direkt / parallel an den Fachvorgesetzten schicken, damit der Name sich einprägt. Die Bewerbung wird am gleichen Tag des Telefonats noch auf den Weg gebracht.
    Wenn man hier einen guten Eindruck hinterlässt, ist es aus meiner Sicht bereits die halbe Miete.


    Bewerbungsschreiben
    Ist der eine Schlüssel zum Erfolg (der andere ist der Lebenslauf).
    Ich habe hier auf maximal 1,5 Seiten folgendes verpackt:
    - 3 – 5 Schwerpunkte warum man sich auf diese Stelle bewirbt (d.h. bisherige Erfahrungen und Tätigkeitsschwerpunkte entsprechend formulieren)
    - Sonstige Qualifikationen und Stärken
    - Warum wird ein Wechsel angestrebt
    - Ab wann ist man Verfügbar
    Ich habe nie eine Gehaltsvorstellung genannt, dies sollte erst im persönlichen Gespräch erfolgen

    Ich habe mir ein sogenanntes Master Dokument angelegt, in welchem ich alle verschiedenen Formulierungen aus den Bewerbungsschreiben gesammelt habe und mir dann quasi über diese Textblöcke leichter eine neue Bewerbung gestalten konnte.

    Aus meiner Sicht führt eine Standard Bewerbung ohne spezielle Differenzierung zur ausgeschriebenen Position nicht zum Erfolg.

    Grafische Hervorhebungen von wichtigen Details sollten gezielt aber nicht zu häufig eingesetzt werden.
    Aus meiner Erfahrung hat eine eher konventionelle Bewerbung immer noch ihre Anhänger.


    Lebenslauf
    Ist neben dem Bewerbungsschreiben der entscheidende Schlüssel zum Erfolg (ich bekam sogar eine Aussage aus einer Personalabteilung, dass zuerst der Lebenslauf und erst bei Gefallen danach das Bewerbungsschreiben angeschaut wird)
    Grundsätzlicher Aufbau auf maximal zwei Seiten:
    - 3 – 5 Erfahrungen (Leitungsfunktionen – Verantwortungen – Personalführung) und Tätigkeitsschwerpunkte der letzten Jahre passend zur ausgeschriebenen Position gesondert aufführen. Dies ist quasi das „Leckerli“ für den Personalmann/-frau weiter zu lesen.
    - Aufzählung der beruflichen Entwicklungen zeitlich absteigend, d.h. startend mit der heutigen Position und dann in die Vergangenheit
    - Ein reger Wechsel alle 2-3 Jahre wurde immer positiv bewertet, denn daraus wird geschlossen, dass man auch innerhalb der gleichen Firma flexibel bleibt
    - Pro Position nur maximal 3 Sätze Beschreibung
    - Relevante Fortbildungen und Kurse
    - Persönliche Daten (Alter / Familienstand / Kinder / Hobbies)
    - Persönliche Stärken

    Auch hier zeigt meine Erfahrung
    - Grafische Hervorhebungen von wichtigen Details sollten gezielt aber nicht zu häufig eingesetzt werden.
    - Konventionelle Stil ohne allzu viele Gimmicks


    Anlagen
    Relevante Unterlagen wie Arbeitszeugnisse, Fortbildungen, Studium und Ausbildung
    Hier gilt aus meiner Sicht auch Klasse statt Masse
    Man darf auf dem Bewerberfoto gerne ein Lachen zeigen, die Krawatte ist ordentlich gebunden, das Hemd geschlossen, das Jacket wirft keine Falten und die Frisur sitzt ....


    Bewerbungsmappe
    Die Auswahl ist wohl dem eigenen Geschmack überlassen. Bei mir standen immer die praktische Bedienbarkeit, d.h. einfache Entnahme der Unterlagen für den Personaler, im Vordergrund. Ausgefallene Muster, Farben oder Formen würde ich nur mit Bedacht auswählen.


    Eingaben Online auf Firmen Homepage
    Wenn nun alles erstellt, mehrfach ! überprüft und verpackt wurde, kann der Versand erfolgen.
    Bei großen Firmen erfolgt dieser nicht mehr auf dem Postweg, sondern als Dateianhang über deren Bewerberportal.
    Am Anfang sollte man bis zu einer Stunde für die Eingabe der geforderten Daten einplanen. Ich habe hier erst alle Bildschirmseiten ausgedruckt und meine Unterlagen für die gestellten Fragen (... z.B. Titel der Diplomarbeit ...) zusammengestellt um dann zügig durch die Masken zu gehen.
    Eventuell problematisch für ModemUser, da manche Portale nach einer halben Stunde die Verbindung unterbrechen.
    Ausdruck der ausgefüllten Bildschirmseiten erleichtert ggfs. die Bearbeitung zukünftiger Bewerbungen bei der gleichen Firma.
    Die eigenen Unterlagen werden als PDF (vorher vorbereiten) angehängt.
    Man bekommt in der Regel nach dem erfolgreichen Abschluß aller Aktionen eine Bewerbernummer genannt – unbedingt ausdrucken für späteren Briefwechsel mit der Firma.


    Initiativbewerbungen
    Es gibt hierzu unterschiedliche Meinungen über Chancen einer Initiativbewerbungen, aus meiner Sicht auf jeden Fall machen, aber die beste Chance über Bewerbung auf konkret ausgeschriebene Positionen.
    Zwei Zahlen über das Volumen an Bewerbungen:
    BOSCH: ca. 140.000 MA in D / 5 Geschäftsbereiche / 30.000 Bewerber pro Jahr im Geschäftsbereich Dieselsysteme DS
    DaimlerChrysler: ca. 120.000 MA in D / 25.000 Bewerber pro Monat gesamt

    Zitat

    ... ehrlich ?oh ich nehme alles zurück und behaupte das gegenteil....

    INSIDER: ... ist irgendwie immer das gleiche mit den Engländern, können kaum ordentliche
    Autos bauen und meinen dann auch Wohnungsinnenausbau in "bekannter
    englischer Qualität" anbieten zu können ... und alles eben geworden? :D :) :D

    .... bei den Coilovers wird die Fahrzeughöhe m.W. durch das Vorspannen der Feder
    eingestellt .... denn bei diesen Sätzen fliegt ja auch die Trompete und der Gummi-
    puffer raus .... der Einbau wurde vor einigen Monaten detailliert in einer der englischen
    Fachgazetten beschrieben .... es gibt von SPAX oder GAZ eine neue Version,
    bei welcher keine Umbauten am hinteren Radkasten vorgenommen werden müssen ...
    TÜVung ? ... :rolleyes:

    Hallo Harry,

    es empfiehlt sich immer, sofern möglich, bei einem Mini Spezialisten den
    TÜV machen zu lassen, bei mir funktioniert das wunderbar beim lokalen
    Rover Händler (Besitzer hat selbst 5 Minis).

    Zu den Sonderteilen und Deinen Fragen bin ich etwas verwundert, denn es
    wurde hier im Forum x-mal diskutiert, dass die Teile kein Standard-TÜV einträgt
    (mir ist zumindest kein Fall bekannt) und man damit immer zu den einschlägigen
    Adressen (bitte nur per PN austauschen) geht. :confused: :rolleyes: :confused:

    Wenn die Teile einmal eingetragen sind, dann geht die Routineuntersuchung
    wieder beim normalen TÜV.

    Hallo Matthias,

    sorry, aber dies

    Zitat

    o findet man dort neben allen möglichen ständen und attraktionen auch
    die junger türkischer oder asiatischer familien, die etwas von ihrer folklore auch deutschen kindern (und erwachsenen) nahe bringen, was immer gut ankommt.

    ist nicht das Integrieren in unsere Gesellschaft.
    Chicken Curry beim Chinamann und den Döner vom Türken um die Ecke hat nichts
    mit Integration zu tun!

    Auch immer dieses Gejammer, dass wir Deutschen endlich die Integration befördern
    müssen ist doch an der Realität vorbei argumentiert.
    Zeig mir ein Land, in welchem jedem mehr (i.d.R. kostenfreie) Möglichkeiten
    der Bildung und des beruflichen und privaten Fortkommens geboten werden.
    Der Wille zählt und der ist eben nicht immer vorhanden bei denjenigen, welche
    als Gast in unser Land kommen.

    Wie kann es sein, dass Kinder ohne Deutschkenntnisse eingeschult werden
    obwohl deren Eltern beide in D aufgewachsen sind und des Deutschen mächtig
    sind. Für mich ein klares Indiz, dass man sich separieren will und damit an
    keiner Integration interessiert ist.
    Mein Fazit: Aus dem Kind wird eh nichts (kein Deutsch - keine Lehre -
    Sozialhilfe und Milieu auf Lebensdauer) also die ganze Familie (schließlich
    haben die Eltern Ihren Erziehugnsauftrag mit Vorsatz nicht erfüllt) dorthin, wo es so viel besser ist.

    Die Augen vor den Realitäten zu verschließen heißt den Rechten in die Hände
    zu spielen!

    .... zum Thema Bezahlung und Risiko wurde schon ausführlich geantwortet.

    Andere Vorsicht:
    Käufer fährt den Wagen NICHT mit Deiner Nummer (Dein Auto ist abgemeldet)
    und Du lässt Dir deutlich schriftlich nachweisen / unterschreiben (Deutsch und
    Englisch) dass er die Mühle ggfs. in seinem Land versteuert (sollte eigentlich nur
    bei Kaufmann auf beiden Seiten ein Thema sein, aber man weiß ja nie ...) ... :rolleyes:

    ... ich wähle Stefan alias Nudelprinz ... :D :p :D

    Interessante Diskussion hier, alle Achtung.

    Kleine Story zur APPD:
    Vor 3 oder 7 Jahren haben die Jungs den potentiellen Wählern in Kreuzberg
    versprochen, dass für den eingehende Wahlkrampfkostenzuschuß (2.50€ pro
    Stimme) sauber Party gemacht wird ... und die Jungs haben Ihr Versprechen
    gehalten: irgendwo 15% Stimmanteil und danach richtig gute Party "... Saufen,
    saufen, den ganzen Tag nur saufen .." war Wahlkampfthema und wurde hinterher
    in die Tat umgesetzt - simpel aber ehrlich .... :rolleyes: :p

    .... scheint mir qualitätsmäßig eine Antwort auf diesen silbernen MK 1 oder 2
    von Alpine (oder war es eine andere Marke) USA zu sein, welcher nach
    mehrjähriger Bauzeit mit allem erdenklichen Elektrixschnickschnack ausgestattet ist .... (mehrfach in den englischen MiniGazetten gezeigt)

    Wie konnten unsere Eltern nur im Käfer mit dem 6V Radio und uns Kindern über
    die Alpen cruisen ...
    :p

    Zitat

    .... mhm Oooochhh ... ähm Echt nich? Naja ... mir fiele da ja schon bißchen was ein ...

    ... auch auf die Gefahr hin, hier als Vorsichtsfanatiker aufzufallen :D , 135 Sachen
    entspricht irgendwo der Leistungsgrenze eines Standard Minis und wohl auch
    der meisten Fahrer ... das kombiniert mit dem unkalkulierbaren Zustand einer
    Landstraße reicht leider des öfteren für einen satten Einschlag in der Botanik ...
    man liest diese Berichte der verhinderten WochenendSchumis häufig in der
    Montagsausgabe der Tageszeitung .... oftmals mit ungewollter Beteiligung des Gegenverkehrs ....

    Ruft mich an, wenn Ihr wieder zum Tiefflug startet, bleib´dann lieber zuhause ... :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: