Zitat
"...Radfahrer sind der letzte Dreck!!
Es sei denn einer von ihnen fährt Mini.."
... hier schreibt gerade so einer
....
War früher selbst Anfang bis Mitte der 90er sehr aktiver Radler (tägliches
Training und so ca 15 MTB Rennen pro Jahr). Selbst damals im Hobby und
Amateur Bereich waren einige Aspirin vor dem Rennen eigentlich Standard ....
das andere Zeuch war vermutlich nur für die ganz verbohrten über deren Kanäle verfügbar.
Habe mich dann dank fehlendem Talent für einen ordentlichen Job entschieden
und verdiene heute mehr als der Durchschnittsradler .... denn die wenigsten
geneigten TV Zuschauer wissen, dass die Teams ein Mindestgehalt bezahlen
und per Bankbürgschaft auch garantieren müssen (waren einmal 20.000 DM pro
Jahr) .... dafür sind die Jungs dann bis zu 250 Tage im Jahr unterwegs und
scheuern sich den Hintern wund :D. Die Summen die für die Top 30 im Peloton
gezahlt werden sind die absolute Ausnahme.
Ein abschreckendes Beispiel war für mehrere Monate das Team KELME, welches
dank Rückzug oder Pleite des Sponsors plötzlich ohne Zahlung für Betreuer,
Verpflegung, Material, Reise etc. da stand.
Die armen Fahrer konnten dann nicht einfach den Bettel hinschmeißen, sondern
mußten während der Zeit tapfer weiter trainieren und rennen fahren um weiterhin
sich für andere Teams interessant zu halten.
Die Reisen von Rennen A zu Rennen B wurden dank fehlender Mittel nicht im
Flieger, sondern im weniger erholsamen Mannschaftskombi zurückgelegt ... 
Das ist eigentlich nur für die verständlich, welche selbst einmal Leistungssport
betrieben haben und damit den Suchtfaktor kennen.
Doping hin oder her, die Leistung der Jungs im Hochgebirge kann man nur bewundern,
die Übersetzungen und Geschwindigkeiten sind fern von gut und böse. Die Top
30 im sind eben einfach von der Natur begnadete, d.h. mit den richtigen
physischen und psychischen Eigenschaften ausgestattet worden.
P.S. Dank meiner kleinen Maus bin ich heute ein begeisteter Jogger --
-- man muß seine Prioritäten eben richtig legen ... 