Kollegen wollen im April in Stuttgart die Museen von
Daimler und Porsche besuchen. Der zuständige Sachbearbeiter
sieht eine Clubveranstaltung nicht als ausreichend an,
um den Teilnehmern die Einfahrt in die Zone zu gestatten.
Man könne ja mit dem Bus fahren!
Natürlich muss jeder selbst entscheiden, wo und warum
eine Veranstaltung stattfinden soll. Ich wollte nur auf
die Möglichkeit hinweisen, uns ganz legal und ohne Demos
gegen diese Machenschaften zu wehren.
REISEANGEBOT
Seit 2000 veranstaltet unser Club die sogenannte
VINCENZO ADVENTURE TOUR. Das ist eine gestaltete
Reise über 10 - 14 Tage, die uns bisher fast immer
in die abseits des Tourismus gelegenen Gebiete der
Iberischen Halbinsel geführt hat.
Spanien und Portugal haben sehr viel zu bieten, was
der normale Urlauber kaum zu sehen bekommt. Der große
Unterschied zu Italien liegt in den Entfernungen. Wer
an der Adria Urlaub macht, kann auch mal eben zur
Riviera oder nach Florenz, Pisa usw. hinüberfahren.
Wer aber die Ferien irgendwo zwischen Barcelona und
Tarragona verbringt, müsste viele hundert km fahren,
um in die Extremadura oder nach Madrid, Granada, Jerez,
Sevilla zu kommen. Deshalb meiden wir grundsätzlich
das "bekannte Urlaubsspanien" und entdecken andere
Regionen. Nach einer Art Vuelta España geht es nun im
April in die Region Rioja/Alana (südl. von Pamplona,
nahe Logroño). Ein Riesenvorteil liegt auch in der
Preisgestaltung. Wir können hervorragende Hotels zu
Superpreisen bekommen. Beim diesjährigen Treffen
kostet es z.B. EUR 55.00 pro Person und Tag mit Halb-
pension. Das ist aber keine "Touristenabfertigungsfabrik"!
Es wird ein lockeres Programm geboten, wo die verschiedenen
Interessen nicht zu kurz kommen (Besichtigung Weingut
mit Lunch, Besichtigung Ölmühle in Viana/Navarra mit
auf die Kelten zurückgehende Kultur, Botanischer Garten,
Stadtbesichtigung Logroño). Unsere Autos sind der
eigentliche Anlass für solche gemeinsamen Touren. Aber
diese sind offen für alle Marken, sofern die Autos
für längere Reisen geeignet sind.
Ich möchte für 2011 eine solche Tour an alle anbieten.
Es ist übrigens keine kommerzielle Angelegenheit. Im
Gegensatz zu den teils horrenden Teilnahmegebühren der
Großveranstalter zahlt man lediglich einen kleinen
Organisationsbeitrag von EUR 50,--/Person.
Trotz der etwas größeren Entfernung kann man dank
guter Kontakte, der Gruppenpreise und der in der
Schweiz, teils in Frankreich und vor allem in Spanien
niedrigen Benzinpreise eine solche Reise billiger
gestalten als z.B. in Italien. In strukturschwachen
Regionen mit wenig Tourismus ist man besonders willkommen
und zahlt nicht die Touristenpreise.