..das geht natürlich bei Käfern auch: mein 57er Ovali war (vor x Jahren) mit allen Modifikationen (185 bzw. 195er auf Porsche 356er Felgen, grössere Bremsen etc.) in meiner Stammwerkstatt wg. Schweller-Einschweissung.
Ich beim Abholen (und wollte damit dann zum TÜV), sagt der Chef "Guckst du hier." Und zeigt aufs Heck. Ich denke, oh nee, was denn nu? Öl-Leck? Blech durch? "Guck ma!" Ich guck und guck. "Plakette!!" Ah!!! Wie jetzt, mit dem Auspuff (brasilianisches 1-Wegrohr mit Fächerspinne und 70mm Endrohr rechts unten raus, mörderlaut....)??
GTÜ-Bericht: Auspuff undicht, geringe Mängel. Ha!! Und das mit einem 1300er Doppelport-Motor!
Oder Spider (der vorige): Statt 1600er einen 1800er verbaut, Vergaser aufgemacht, gereinigt, grundeingestellt. Damit zum TÜV. Der Prüfer mit viel Zeit: "Der ist aber nicht optimal, Moment mal..." und stellt mir mit feinem Schraubenschlüssel (etc.) den Weber neu ein... Tja, 10-11l/100km ging für mich ok, Leistung war klasse, Kerzenbild optimal...
Ich stellte fest, bei Eintragungen ist es deutlich schwieriger. Als ich mit dem 97er Suburban vorbrozzelte, um das Monster als "Kombinationskraftwagen" (wg. Steuer) eintragen zu lassen, blökte mich der Prüfer sofort an "Wer hat denn DIE Räder eingetragen????" Äh, naja, niemand, war ja auch noch nicht Gegenstand der Diskussion, ausserdem standen sie nur LEICHT draussen...
Es ist, wie bei vielem, eine Frage des richtigen Augenblicks. Als ich die Räder/Reifen-Kombi für den Käfer - vorab - mit dem (gut gelaunten) TÜVler besprach, grinste er nur und meinte "Wie schnell soll der denn mit den Reifen noch fahren - 80??" (laut Brief 30 PS) - allgemeines Gelächter, das wars.
Da gibts noch mehr (VW Bus T2 mit 235ern), aber das würde den Rahmen sprengen.
Nils 