Beiträge von biz

    Also Leute. Da wir das Drama hier bereits auf 5 Seiten ausgedehnt haben ziehen wir hier mal ein Schlussstrich.
    Ich weiß eure Hilfe sehr zu schätzen aber ich werde auch nicht den Kollegen ignorieren der zweifelsfrei in der Materie drin steckt. Bei weitem länger als ich und sicher auch einige hier.

    Deswegen nochmal danke.

    Ich werde euch nach den ersten 1000 km informieren, wie viele Räder ich verloren habe, wenn der Wagen dann nächstes Jahr fertig ist.

    Ich bin ja so froh, daß ich weit weg wohne, so ist die Wahrscheinlichkeit, daß wir uns auf der Straße treffen sehr gering und ich kann hoffentlich noch sehr lange mit meinem Mini rumfahren.

    Ich habe auch schon ein Lager mit nur 200 NM montiert (dachte das reicht)und es hatte nach 700 km deutlicher Spiel und war dann Schrott. Seit ich die Lager mit 260 NM anziehe ist mir das nicht mehr passiert. Warum nur?

    Der Unterdruckschlauch sollte schon fester sitzen. Zumindest muß er dicht sein, damit das alles richtig funktioniert.
    Bei einer 10° Steigung muß mein 1000er auch in den 3. Da beschleunigt er dann bei Vollgas wieder und im 4. fällt er langsam wieder ab. Das ist bei 41 PS auch nicht verwunderlich.

    ...
    Und kannst du mir bitte mal erklären wie ich da ein Rad verlieren soll? Im schlimmsten Fall fängt das Lager an Geräusche zu machen und dann fliegts eben raus, aber es wird nicht einfach das Rad abfallen. Das macht sich schon mehr als bemerkbar bevor es mal so weit ist.
    ...


    Da bist Du auf dem Holzweg. Ich erzähle Dir hier nun meine erlebte Geschichte zum Thema Radlager.
    Ich bin mit zwei weiteren Minifahrern schön im Schwarzwald unterwegs. Wir hatten bereits gut 150 km hinter uns, als ganz unvermittelt bei 100 km/h der Mini vorne eintauchte, es fürchterlich quietschte und das Fahrzeug versuchte nach links rechtwinklig abzubiegen. Glücklicherweise hatte ich das Lenkrad so fest in der Hand, daß ich es schaffte noch vor dem Mittelstrich dem Linksdrall durch gegenlenken abzufangen. Und schon gab es einen fürchterlichen Schlag und der Linksdrall war beendet und das quietschen ebenso. Da das Rad sich wieder mit stark malendem Geräusch drehte hatte ich nun große Mühen nicht nach rechts in den Graben abzuschießen.
    Bei mir ist das alles soweit gut gegangen. Das Radlager hat sich weder durch Geräusche noch durch Spiel bemerkbar gemacht. Mein Glück war, daß der Gegenverkehr im richtigen Moment nicht da war und die Straße breit genug war zum Gegenlenken. Hätte das Vorderrad sich nicht wieder gedreht, dann wäre es absolut denkbar gewesen, daß der Achsschenkelbolzen durch die Überlastung verabschiedet und das komplette Vorderrad unter den Mini schiebt. Das wiederum ist einem Minikollegen bei einer Vollbremsung auf der AB mal passiert. Also auch nicht so undenkbar.
    Deshalb meine Bitte: Hör mit den Experimenten auf und traue der jahrelangen Erfahrung der Schrauber und Händler hier, welche Dir mit viel Geduld zur Seite stehen. Deine Gesundheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer werden es Dir danken.
    So teuer ist ein neues Timken Lager nun auch nicht und "schubi" hat Dir Hilfe angeboten, dann nehme Sie doch auch an.

    Nur mal so der Vollständigkeit halber.

    Eine schlechte Bremswirkung hat mit einem Bremskraftverstärker erst einmal nicht zu tun. Wenn ich bei 50 voll auf die Bremse steige, dann muß es vorne blokieren, egal mit oder ohne BKV, ansonsten ist die Bremswirkung schlecht.
    Ein BKV macht das lediglich bei weniger Pedaldruck, das soll heißen. Trete ich ohne BKV voll auf die Bremse, dann werden das geschätzt 100 kg auf dem Pedal sein und die Vorderräder blockieren. Mache ist das mit BKV, dann benötige ich halt nur noch 50 kg Pedaldruck damit die Vorderräder blockieren. Die Bremswirkung als solche ist aber die gleiche.
    Und jetzt noch einmal die Frage an René. Benötigst Du zu viel Pedalkraft um zu bremsen oder ist die Bremswirkung einfach schlecht. Liegt es an der Pedalkraft, dann ist der BKV in den Kreis der Verdächtigen aufzunehmen, ist die Bremswirkung einfach schlecht, braucht man dort nicht zu suchen.

    Ich würde mal die Bremsflüssigkeit tauschen. Dabei stellt man dann ja fest, ob die Bremsflüssigkeit bis zum Bremszylinder vorrücken kann oder eben nicht. Wenn das schon recht schwer geht, bzw. die Bremsflüssigkeit nur tröpfchenweise da rauskommt, dann muß die Leitung irgendwo verstopft sein, sei es durch Schmutz oder eben zu gequollenen Bremsschläuche. Dann kann man auch dabei gleich die Leichtgängigkeit der Pedalerie überprüfen, denn ohne Bremsdruck muß das ja sehr leicht gehen.
    Als nächsten Schritt die Beläge sowie Scheiben und Trommeln überprüfen und dann weiß man auch ob hier alles so läuft, wie es soll. Manchmal sins auch schlicht und einfach die Beläge "verglast" so daß die nur noch sehr schlecht bremsen.
    Dann wäre noch das Bremsdruck Regelventil. wenn das nicht sauber arbeitet und den Bremsdruck weitergibt, dann bremst das auch nicht richtig.

    Hallo,

    hier gibt es doch einige L&H Vollcabrios.
    Könnte mir bitte jemand mal ein paar Fotos vom Gestänge, welches von der C - Säule nach vorne geklappt wird und das Dach zwischen B- und C -Säule zusätzlich stützt?
    Bei meinem Cabrio fehlt dies Stange und ich habe das Problem, daß ich ab ca. 70 km/h nicht mit geöffnetem Fenster bei geschlossenem Verdeck fahren kann, sonst flattert das sich kaputt. Ich fahre so zwar schon ewig rum, aber das muß ja nicht so bleiben. :redface:
    Wichtig wäre für mich auch das Detailfoto vom Scharnier am Gestänge der C-Säule und die Schenkellänge dieser Stütze, damit ich das nachbauen kann.
    Danke
    Mail: anjabimbam[ät]gmx.de

    Um dem Drama ein Ende zu bereiten, kaufe ein neues Timken Lager, verbaue es und sei Glücklich.
    Wenn Du weiter experimentierst (1-3 mm abdrehen), wird es passieren, daß das Lager nach 100 km sich auflöst und Du dann alles (Achsschenkel; Antriebswellenstumpf und das Lager selber) neu machen kannst. Wie Guido schon schrieb, muß der Ring genau passen damit das Lager die Kräfte richtig verteilt und keine Stelle des Lagers überlastet wird.
    Das günstige Lager (egal ob von Ebay oder sonst einem günstigen Verkäufer), verbuche es als Lehrgeld und hoffe, daß die andere Seite wirklich länger als 1000 km hält.
    Timken Lager sind etwas teurer und die Wahrscheinlichkeit, daß so etwas passiert ist deutlich geringer.

    Vermutlich sind die Federgummis so platt, daß er auf den Anschlaggummis aufliegt. Das kann schon mal quietschen.
    Wurde denn das Fahrwerk in letzter Zeit mal wieder mit frischem Fett versorgt, sprich abgeschmiert? Auch das ´fehlende Fett in den Lagern des oberen Querlenker kann zu quietschen führen.
    Ebenso ein durchgescheuertes Teflonpfännchen im oberen Querlenker.
    Das gibt es noch deutlich mehr Möglichkeiten, die oben erwähnten sind aber die häufigsten

    Das Ventil, über das die Unterdruckleitung läuft, kannst Du getrost außer Betrieb nehmen. Am Besten einen 3 mm Unterdruckschlauch aus Silikon (gibt es als Meterware bei Ebay) vom Vergaser zum Verteiler legen. Das Ventil ist dazu da, die Unterdruckverstellung entweder nur im 4. Gang zu aktivieren oder da abzuschalten. Ich weiß es gar nicht mehr, auf jeden Fall ist es blödsinnig und war damals der Umwelt geschuldet. Da der Mini aber heute sowieso als ein Umweltsünder (weil kein Kat) gilt und somit voll besteuert wird, spielt das Ding keine Rolle mehr. Also raus mit dem unnötigen :redface: .
    Die unterdruckleitung muß aber unbedingt erst OK /Dicht sein, bevor Du am Vergaser rumspielst.

    Wenn das mit der AU zu tun hatte, dann ist das sicherlich nur eine Einstellungssache.
    Hier mal ein Foto mit Erklärungen, damit man auch vom gleichen spricht:

    Du kannst Ja mal hier http://mini-biz.de/techniktipps/grundeinstellung/index.html etwas nachlesen, vielleicht kommst Du damit weiter

    Hmmmm.... alle Tipps gehen Richtung Falschluft. Sollten dann die Kerzen nicht eher weiß, anstatt, wie beschrieben rehbraun sein?
    Es stellt sich mir die Frage, trat das erhöhte Standgas plötzlich auf oder kam es von heute auf morgen?
    Wenn es plötzlich kam, könnte es ja auch sein, daß die Drosselklappe nicht mehr ganz zu gehen kann, weil da etwas Dreck dazwischen ist.

    Zur Info
    Wenn eine Batterie geladen wird, hat sie eine Spannung von etwa 14 V. Nimmt man die Batterie nun von der Ladespannung, dann sinkt die Batteriespannung auf etwa 12,6V. Diese Spannung ist die Leerlaufspannung der Batterie. Das ist ein ganz normales Verhalten. Auch die 20 mA sind noch recht normal und z. B. mit der Senderspeicherung vom Radio zu erklären
    Sollte bei Deiner Batterie ohne dass diese überhaupt angeschlossen ist die Spannung unter diese 12,6 V sinken, dann ist diese wohl defekt.

    Danke für die Tips und ist ja auch gut zu wissen wenn es einfach keine allgemeingültigen Rituale gibt (außer halt der Mittelfinger bei den NewMinis :D ... den probier ich mal falls mich einer von denen Grüßen will :D) .

    Grüße Alex

    Wieso willst Du einem Menschen den Mittelfinger zeigen, nur weil er ein Auto fährt, daß Dir nicht gefällt? Man kann auch einfach freundlich zurückwinken, oder grüßt Du Deinen Nachbarn nun auch nicht mehr, nur weil er keinen Mini fährt. :confused:

    Ja kein Silikonspray oder ähnliches nehmen. In das Bremssysrem darf nur Bremsdlüssigkeit!
    Du kannst den Kolben auch mit sanften Schlägen nach unten vielleicht lösen. Dabei den Konus aber nicht beschädigen. Bei mir war nur der Korrosionsschutz verhärtet

    Wie nennen sich Minifans..... die Frage habe ich mir noch nie gestellt.:confused:
    Mit dem Grüßen ist das so, die einen heben locker die Hand zum Gruße, die anderen hupen, geben Lichhupe und springen schier vom Fahrersitz, wenn sie einem begegnen. Das darf jeder tun, wie er will.
    Tja und die 100 000 km.... da hilft nur verschrotten.... :cool: :tongue:
    Nein, natürlich nicht. Einfach weiterfahren. Die Huldigung war sicherlich kein Fehler. Technisch gibt das keine Probleme. Bei Deinem Modell solltest Du etwas auf Geräusche vom Zwischenrad hören, da könnte sich das Lager irgendwann verabschieden und wenn man das dann zu lange ignoriert, dann schaben die Zahnräder am Alugehäuse vom Getriebe. Was die Späne dann für den Motor bedeuten, kannst Du Dir selber ausmalen.
    Ansonsten immer alle 5000 km (auch wenn in der späten Bedienungsanleitung alle 10 000 km steht) einen Ölwechsel und Du wirst noch lange Freude haben.

    Einen klemmenden Steuerkolben hatte mein neuer BKV damals auch. Ob die Bremse deshalb blockierte weiß ich allerdings nicht mehr.
    Aber den Kolben habe ich gangbar machen können, indem ich diesen Luftfilter runtergeschraubt habe. Dan alles gut abgedeckt und auf die Bremse gedrückt und "plob" kam er hoch. Sollte man unbedingt zu zweit machen, nicht, daß der Kolben verloren geht.
    So sieht der Kolben übrigens aus. Den vom Schmodder befreien und wieder montieren, fertig.

    Also wenn der Ruhestrohm nur 2,7 mA sind, brauchst Du hier nicht weitersuchen. Ich glaube aber nicht, daß diese Messung stimmt, denn eine 40 Ah Batterie würde rechnerisch diesen Strom ca. 10 000 h liefern können, bis die Batterie total leer wäre. Das wäre über ein Jahr....:confused:
    Waren es vielleicht 2,7 A, das wäre dann logischer.
    Ich vermute bei Dir mehrere Dinge. Die erste Batterie war vielleicht schon recht schwach. Die zweite Batterie wird wegen Übergangswiderständen beim Masseband, oder den Kontakten nicht korrekt geladen. Und Dein Erhaltungsladegerät ist nicht in Ordnung oder wird falsch angeschlossen. Denn diese Geräte schaffen normalerweise einen Ladestrom von 500 mA und würden die gemessenen 2,7 mA locker überbrücken.
    Unterm Strich, sind Deine Angaben nicht ganz schlüssig, da muß noch was anderes sein.

    Wenn Du den Stromkreis schon rausgefunden hast, Dankschreiben doch weiter. Klemme jeden Verbraucher im Stromkreis einzeln ab und sobald der Strom wieder bei 0 A ist, hast Du die Ursache.
    Wie hoch ist denn der Entladestrom? Denn so ein erhaltungsladegerät bringt doch schon einiges an Strom. Und wenn das nicht reicht, muss das schon was großes sein