Beiträge von biz

    Am besten den Wischermotor mit Gestänge ausbauen und dann kann man das selbsterklärend zerlegen, reinigen und frisch fetten.
    Die Wischerarme kann man abziehen, indem eine kleine Klammer mit einem Schraubendreher weggedrückt wird und mit wackeln den ganzen Arm abziehen, dann die ;Muttern vom Antrieb abschrauben und das gesamte dann in den Motorraum drücken.
    Den Antriebsmotor lösen und dann vorsichtig alles vom Windleitblech wegdrehen. Vorher den Luftfilter entfernen, damit es Platz gibt und den Kabelbaum sortieren.

    Der Preis ergibt sich wohl nach dem zustand.
    Ist die komplette Antriebseinheit neu, werden 2000 € günstig sein. Ist alles verbraucht und bedarf einer Überholung, ist geschenkt günstig.

    Komplette gebrauchte Einheiten in funktionsfähigem (lt. Verkäufer) Zustand bekommt man gerne für ca. 300 €. Ob diese Einheit dann wirklich funktionsfähig ist, stellt sich meist erst nach den ersten Kilometern raus. Da läuft dann das Öl auf die Straße wegen defekter Simmerringe, der 2. Gang kratzt, das Kühlwasser verabschiedet sich, weil die Wasserpumpe leckt usw.

    Denke da ist nicht der Stehbolzen im Zylinderkopf gemeint Michael. Es ist die Verbindung Hosenrohr - Auslasskrümmer.

    Denke Krümmer raus, Restbolzen ausbohren und Neuen einschrauben.

    Das ist ja dann auch nicht so wild. Das Teil kann man ja komplett demontieren und dann auch Bearbeiten. Ein Krümmerbolzen (wegen der richtigen Zugfestigkeit) beschaffen und den dort verbauen sollte nicht das Riesenproblem darstellen.
    Zur Not würde ich das Planschleifen, dann den Durchmesser für das Bolzengewinde bohren, Gewinde reinschneiden Bozen reinschrauben ggf. hinten verschweißen und Fertig.
    Oder sind die Bolzen dort auch eingeschraubt? Ich hatte solch einen Krümmer noch nicht in den Fingern...:redface:

    Meine neu gekauften gingen ohne Tür auch fast garnicht.
    Schraub die Scharniere an und du wirst dich wundern was der große Hebel der Tür ausmacht. ;)

    Dennoch ist das schwerlaufende Scharnier eine zusätzliche Belastung für die Tür und die A-Säule. Das kann man umgehen, indem man die Scharniere vorher etwas gängiger macht. Die Tipps in Diesel einlegen usw. bringen da schon Besserung. Dann im Schraubstock noch einige Zeit bewegen und man spürt recht schnell eine Besserung.

    Alles halb so wild, lt. Bild ist der ja an der Krümmerkannte gebrochen, so daß noch genügend Rest aus dem Zylinderkopf ragt.
    Das sind nur eingeschraubte Bolzen. Mach den Rest auch lose, so daß Du Abgas- und Ansaugkrümmer wegnehmen kannst. Das Gibt Platz. Dann kommst Du mit einer Krimpzange da recht gut dran. Vorher den Bolzen gut mit Rostlöser (kein WD 40 sondern was gutes) mehrfach einsprühen und dann den Bolzen mit einer Lötlampe erhitzen, dann sollte der sich recht einfach ausdrehen lassen. Alternativ kannst Du auch eine Mutter auf den Bolzenrest schweißen, gerade, wenn der Rest zu kurz ist. Das bringt genügend Hitze, daß sich der Rost löst und der Bolzen kann mit einem Schraubenslüssel gut gedreht werden.

    Wenn Du auf dem Kabeln keine Spannung hast, dann ist der Schalter da nicht schuld dran. Das liegt nach momentanem Stand immer noch an der Abzweigung.
    Du kannst zur Sicherheit ja mal vom Amaturenbrettbeleuchtungsschalter (vom Spannungsführenden Anschluß) ein Kabel zum gelben Anschluß am Rückwärtsgangschalter legen, dann sollte es klappen. WEnn ich das recht in Erinnerung habe läuft das orginale Kabel sowieso im Innenraum zum Ganghebel und geht dort erst zum Rückwärtsgangschalter. Somit ist das neu verlegen sicherlich der bessere und schnellere Weg. Wichtig, das alte Kabel unbedingt gut isolieren, nicht, daß das dann irgendwann doch Kontakt bekommt und es dann zu Kurzschlüssen kommt.

    Mal in Worten,

    der nicht belegte Anschluß auf der Schwimmerkammer ist die Benzinzufuhr von der Benzinpumpe kommend. Der etwas darunter liegende Anschluß ist der Überlauf, da führt der Benzinschlauch zu einem Röhrchen, auf der Kupplungsglocke montiert, damit das Benzin nicht auf heiße Teile suppt, falls das Schwimmernadelventil mal nicht richtig schließt. Der dritte Anschluß direkt unterhalb der Vergaserglocke ist für die Motorgehäuseentlüftung und führt zu dieser Dose auf der Fahrerseite.
    Dann gibt es noch ein kleines Röhrchen leicht verdeckt von der vorderen Luftfilterhalterung, da kommt der dünne Unterdruckschlauch zur Verteilerunterdruckdose.

    Wie Turi schon sagte, bei Dir sieht es wild auch und da paßt nichts wirklich richtig zusammen.

    Noch zwei Anmerkungen

    Anheben an der Zugstrebenaufnahme immer darauf achten, daß der Wagenheberteller nicht mit der Zugstrebe beim Ausfedern in Berührung kommt, sonst verbiegt es die Zugstrebe gerne mal.

    Anheben am Getriebe ist, solange die Silentblöcke ok sind, kein Problem. Man muß aber einfach wissen, daß das ganze Gewicht der Karosse die beiden Gummiteile zwischen Hilfsrahmen und Motor auseinander zieht (dafür sind die Teile nicht gebaut). Sollte da der Gummi rissig sein, kann es also durchaus passieren, daß nach 1 oder 2 Stunden die ganze Antriebseinheit die geschlossene Motoraube von Innen verbeult.
    Da ist die punktuelle Belastung des Getriebegehäuses sicherlich wenig kritisch

    Sagen wir mal, es tritt frisches Fett aus und die Schwingen sind - je nachdem wie es drin aussieht - ausreichend geschmiert. Wie viele Jahre dauert es im Schnitt, bis so eine gefüllte Schwinge ausschlägt? Im Jahr liegen bei mir so je nach Zeit 3000-5000km an, wobei wenig Autobahnfahrt dabei ist. Habe keine Lust die Dinger machen zu müssen, da momentan kein Spiel drin ist und alles gut aussieht würde mich das mal interessieren.


    Also ich fahre schon rund 30 000 km mit geplatzten Fettrohren. Wichtig ist die Schwinge immer wieder so zu füllen, daß auch innen am Lager Fett raus kommt. Der Nachteil ist, daß die Schwinge immer Ölig ist, da bei der Umlenkung auch immer Fett austritt. Dafür gammelt die aber nicht fest.
    Ich warte mit dem Tausch auch, bis die Schwingen auffällig werden und mache das dann mit Metallrohren.

    Nee der Schalter ist seitlich Außen eingeschraubt, die Kabel laufen aber im Inneren. Wenn Du den Rückwärtsgangschalter meinst und nicht den Bremslichtschalter....:redface:

    Du mußt einfach die Stelle finden, wo das gelbe mit dem weißen verbunden ist. Könnte vorne im Motorraum bei dem Elektroverteiler sein, wo die Kabelbäume zusammengesteckt sind.

    Das ist komisch.
    Von der 9. Sicherung geht ein weißes Kabel direkt zum Armaturenbrettbeleuchtungsschalter. Von diesem weißen Kabel zweigt dann direkt am Schalter dann ein gelbes Kabel zum Rückwärtsgangschalter ab. So ist es im Schaltplan eingezeichnet, allerdings habe ich nachgeschaut, bei mir kommen nur zwei weiße Kabel am Schalter an. Somit muß das gelbe Kabel irgendwo früher abzweigen.
    Da Du aber am weißen Kabel Spannung messen kannst, kann da was nicht stimmen. Du bist Dir absolut sicher, daß Du Spannung hast, Meßfehler über Rückspannung kann ausgeschlossen werden? Das restliche Rücklicht funktioniert, so daß da Masse vorhanden ist?

    Bj. 91 hat normalerweise einen Zylinderkopf mit Ventlisitzringen, welcher für Bleifrei geeignet ist.
    Ob der Zylinderkopf noch montiert ist, kann Dir nur der Vorbesitzer sagen, oder Du demontierst ihn, um das zu sehen. Lt Info von "Madblack" sollte die Gußnummer in Zylinderkopf CAM4810 sein. Wenn Du also den Ventildeckel mal runternimmst und die Nummer findest, dann ist er wohl bleifreitauglich.

    Bleizusatz ist fast wie das Öl, eine Glaubensfrage.
    Aber bei einem 1001er original sind die Ventilsitze nicht gehärtet und da nehme ich Bleizusatz. Und vom Motor, da bin ich mir mit der Verdichtung nicht ganz sicher, aber ich meine mich zu erinnern, daß hier 98 Oktan angesagt ist, das wäre Super Plus.

    Da war
    Madblack schneller....:redface: