Beiträge von biz

    ich wollte jetzt noch prüfen, ob die Lichtmaschine überhaupt funktioniert.
    Dazu habe ich die Spannung an der Starterbatterie bei laufendem Motor mit einem Multimeter gemessen. Ca. 13,0V
    Wenn ich jetzt die Drehzahl auf über 2000U/min erhöhe, sollte doch die Spannung steigen, oder?
    Bei mir bleibt die Spannung nämlich gleich. Ist jetzt die LiMa hin?

    13 V sind definitiv zu wenig, um die Batterie richtig zu laden. 13,8 V sollten es schon mind. sein. Bei solch einem Spannungsverlust sind die Verbindungen der Massebänder die Hauptverdächtigen. Diese mal abschrauben und reinigen, dann nochmal versuchen.
    Falls Du überall gut rankommst, kannst Du auch die Spannungen die hier abfallen messen. Wenn es allerdings mehrere Punkte sind, dann ist die zu messende Spannung so klein, daß das fast nicht auffällt.
    Kurze Erklärung, Dir fehlen rund 1V, Klemmverbindungen gibt es: Massepunkt Batterie; evtl. Verbindung Klemme zum Kabel; Kabel Karosse; Karosse Kabel ; Kabel Motorblock usw. das sind dann nur noch 0,2 V pro Verbindung, falls jede den gleichen Übergangswiderstand hätte. Ich würde reinigen, dann weiß man daß die in Ordnung sind. Anschließend mit Polfett gegen Feuchtigkeit schützen.

    Hast du ein Link zu solch Folie? Ich hätte jetzt kein Suchbegriff dafür.
    ....

    Google hilft: unter "Lackschutzfolie" findest Du eine riesen Auswahl von Tesa bis sonst was. Eine Empfehlung hat ja "Ducky7" bereits abgegeben. Ich habe bisher meine Folie im beim örtlichen Folienkünstler bezogen, der hatte immer genügend Reste für so Kleinigkeiten rumliegen. Von daher habe ich keine Herstellerempfehlung.

    Um den Lack zu schützen, gibt es stabile klare Folie. Diese ist bei "modernen" Autos bei vielen lackierten Stoßstangen oder hinteren Radläufen als Schutz vor Steinschlag aufgeklebt. Diese würde ich Dir empfehlen, denn selbst bei weicheren Gummis kannst Du nicht vermeiden, das da etwas Sand dazwischen kommt und das schmirgelt dann ganz nett.

    Eigentlich wollte ich nur darauf hinweisen, daß es eben nicht ganz egal ist. Dann will ich mal eine detailliertere Erklärung geben.

    Was heißt AH, das sind die Ampere pro Stunde, bis die Batterie theoretisch voll geladen ist. Angenommen eine Batterie ist total leer, dann benötigt eine 45 AH Batterie 45 A über eine Stunde oder eben 45 Stunden ein Ampere bis voll. Eine 54 AH Batterie dann eben 54 Stunden 1 Ampere usw.
    Daraus erkennst Du, daß es Stromstärken und zeitabhängig ist, bis die Batterie voll ist.
    Wenn ich einen festen max. Strom liefere z.B mit einer 45 A Lichtmaschine, dann bringt die einfach nicht mehr, als 45 A und genau genommen würde diese sogar bei einer Last von 54 A irgendwann Schaden nehmen und durchbrennen. Das aber nur theoretisch, da die Praxis bekanntlich doch etwas anders ist, dazu aber später mehr.
    somit brauch die Lima also länger für die Vollladung. Da sich bei Kurzstrecken betrieb aber die Fahrzeit nicht verlängert, bekommt logischerweise die Batterie immer weniger Ladung und wird nicht richtig geladen. Das ist der Grund, warum Lichtmaschine und Batterieladungen einigermaßen gleich sein sollten.
    Jetzt zur Praxis:
    Da eine Batterie selten ganz leer ist, kann sie aufgrund Ihres Innenwiderstand und der daraus abfallenden Spannung nicht über die gesamte Ladezeit ihren maximalen Strom ziehen. Das heißt also in einem Beispiel, wenn nach längeren Startversuch der Motor anspringt und die Lima Strom produziert, kann man bei einem Amperemeter gut erkennen, wie der Strom gerne mal auf über 30 Ampere ansteigt, dann aber auch schnell (1-2 Minuten) wieder auf einen normalwert von 1-2 Ampere sinkt.
    Sobald also der Strom rückläufig ist, spielt es keine Rolle mehr, wieviel die die Lima liefert, solange das Bordnetz nicht mit diversen Verbrauchern wie Licht, Gebläse, Heckscheibenheizung usw. belastet ist, was gerade im Winter der Fall ist. Dann muß man noch wissen, daß die Lima die max. Leistung nur bei einer definierten Drehzahl abgibt. Für viele Limas kann man annehmen, das eine Motordrehzahl von mind. 2000 U/min notwenig ist um den max. Limastrom zu erzeugen. Somit ist es durchaus sinnvoller eine stärkere Lima zu verbauen, als eine stärkere Batterie. Bei meinem Inno ist eine 36 A Lima verbaut und wenn ich mit Licht an der Ampel stehe, dabei noch Bremse und den Blinker setze, bekommt die Batterie absolut keinen Strom mehr ab lt. Amperemeter, im Gegenteil, die Batterie schieb kräftig ins Bordnetz.
    Und das sind dann die gewissen Umstände, die eine Batterie nicht mehr voll werden lassen. Gerade in der Kalten Jahreszeit benötigt die Batterie aber alle Reserven, um den Motor starten zu können, weil hier viel mehr Strom benötigt wird, das Öl ist kalt und alles läuft schwerer. Und wenn die Batterie immer nur in halbvollem Zustand den Kurzschluß des Anlassers ertragen muß, dann sinkt die Batteriespannung kurzzeitig gefährlich ab, so das die mind. Spannung unterschritten wird und das mögen Bleiakkus gar nicht und altern dann deutlich schneller.
    Aber wie schon oben beschrieben, das kann, muß aber nicht passieren, liegt halt im Nutzungsverhalten des Fahrers und soll nur darauf hinweisen, daß man nicht der Batterie die Schuld geben muß, wenn sie nach 3 Jahren schon hinüber ist, wenn sie nicht korrekt genutzt wird.

    Paßt!(Wenn Abmessung und Polung stimmt) Die Lima hat glaub ich 45 A/h. Was aber relativ egal ist, denn auch sie kann die größere Batterie laden, sie braucht dafür nur länger.

    Martin

    Kleine Anmerkung der Vollständigkeit halber.
    Man muß sich im Klaren sein, daß die Lima die Batterie bei Kurzstreckenbetrieb, gerade auch im Winter, nicht vollständig geladen bekommt, was wiederum zu einem schnelleren altern der Batterie führen kann.
    Somit ist relativ egal bei manch einem eben nicht egal :redface:

    Ideen habe ich viele....:redface:

    Ein vorhandener Zündfunke ist zwar gut, aber weißt Du auch ob er genau zum richtigen Zeitpunkt kommt?
    Wichtig wäre auch zu wissen, ob der Vergaser Benzin bekommt oder gar zu viel Benzin (Schwimmerkammer läuft über).
    Wurde beim reinigen des Vergasers denn der Düsenstock zerlegt? Wenn ja dann mußt Du ganz von vorne anfangen, was heißt Ventile einstellen dann Schließwinkel vom Unerbrechen, dann Zündzeitpunkt und dann den Vergaser wieder richtig einstellen. Alles andere führt nicht zum Ziel.

    Guggst Du auch mal hier: http://mini-biz.de/techniktipps/grundeinstellung/index.html

    PS: zu langsam getippt...:rolleyes:

    Guten Abend

    Natürlich würde es helfen ein tanken und der Mini würde laufen.
    Aber trotzden sind 5 oder mehr Liter Benzin im Tank die nicht genutzt werden was wiederum eine
    geringere Reichweite bedeutet.


    Minibean

    Ich glaube, Du hast da was falsch verstanden, die 5 l werden, wenn alles OK ist schon genutzt, nur wenn die Benzinpumpe sich entleert hat, weil Luft ins System gekommen ist, muß sie erst über die Benzinleitung gefüllt werden, damit sie wieder pumpen kann, da sie Füssigkeiten pumpen kann, Luft aber nicht. Und wir reden nicht von einer kleinen Luftplase, die z.B. durch bremsen ins System kommt, das wird in der Regel schon überbrückt.

    biz ,das stimmt leider nicht , die benzienpumpe fördert auch bei leergefahrenem tank wieder problemlos sobald auch nur 1 Liter nachgefüllt wurde , wenn alles "gesund" ist

    @TE benzienpumpen können plötzlich kaputt gehen , zB wenn sie lange gestanden haben , und dann die membrahne brüchig wurde

    Ich würde aber auch Dreck oder Verstopfung nicht ausschließen , also Leitungen und evtl verbaute filter über prüfen

    Wir reden über die mechanische, nicht über eine elektrische Benzinpumpe.
    Und so wie Du das sagst, dann wären alle meine mechanischen Pumpen kaputt, obwohl sie nach auffüllen von gut 10 l Benzin in den Tank seither wieder einwandfrei funktionieren. :rolleyes::redface:

    Ach und noch was, nehme eine lange Wasserwage und hebe diese mal auf höhe des Benzineinlasses von der mechanischen Benzinpumpe, da wirst Du sehr schnell merken, daß da 1 l Benzin nicht reichen wird, um nur in die Nähe der Benzinpumpe Benzin zu bringen.
    Wie gesagt, bei der elektrischen sieht das ganz anders aus, die ist ja beim Tank, da gebe ich Dir vollkommen recht:smile:

    Warum die Schwimmerkammer leer ist, ist schwierig zu sagen. Eventuell ist eine Schlauchverbindung undicht, so daß die Benzinpumpe Luft angesaugt hat, dann schafft sie es bei 5 l im Tank nicht mehr Benzin anzusaugen. Die Pumpe ist nicht fürs ansaugen gebaut. Somit müssen etwa 7-10 l Benzin im Tank sein, damit durch die Füllhöhe die Benzinleitung bis zur Benzinpumpe gefüllt ist und die Pumpe dann das Benzin fördern kann. Sollte jetzt Luft in die Benzinleitung geraten, dann kann die Benzinpumpe den Tank nicht gänzlich leeren.
    Also mal etwas Benzin nachfüllen, sollte dann wieder Benzin gefördert werden, schauen, ob irgendwas undicht ist.

    Hi,
    im August möchte ich kurz zu zweit nach Pfullendorf mit Übernachtung.
    Habt Ihr Tips für Übernachtung etc.
    Ich hab' bisher das Adler Flair Hotel ins Auge gefasst.

    Hi Andreas,

    leider habe ich keinerlei Ortskenntnisse von Pfullendorf. Aber vielleicht weiß ja ein anderer noch was.

    Ich möchte da noch eines ergänzen.
    Gerne gehen aufgrund fehlender Wechsel der Flüssigkeit der Nehmerzylinder kaputt. Einfach mal die Staubmanchette am Nehmerzylinder zur Seite hebeln, wenn dort Bremsflüssigkeit zu sehen ist, dann ist das Leck schon gefunden. Im Anhang ein Foto vom Nehmerzylinder. Die Manchette ist das Gummiteil, in den die Kolbenstange geht.

    Ich glaube einfach daß hier zwei Dinge aus Unwissenheit vermischt werden.
    In der Überschrift steht, daß der Motor zu heiß wird, im Text aber, das die Anzeige normal anzeigt.
    Später erfährt man dann von deutlichem Überdruck und blubbern im Kühlwasser. Blubberndes Kühlwasser muß aber nicht zwingen kochend heiß sein.

    Das kann total unterschiedliche Ursachen haben.

    Deshalb ist der empfohlene Kompressionstest eine wichtige Messung. Gleichzeitig wäre es sehr wichtig zu wissen, welche Temperatur im Ausgleichbehälter herrscht, wenn es blubbert. Ich denke, erst wenn man diese beide Ergebnisse vor sich liegen hat, kann man wirklich sich ein Bild machen und beurteilen, was denn tatsächlich los ist.

    Da die Temperaturanzeige im normalen Bereich steht, wird es sich hier eher um das übliche Problem mit überkochendem Ausgleichbehälter sein. Gerne ist hier der Deckel bzw. der Behälter undicht, so daß der nötige Überdruck nicht gehalten wird und deshalb das Kühlwasser dann brodelt/kocht.
    Ich bin jetzt nicht der MPI Spezialist, aber dieses Problem habe ich hier schon sehr oft mitgelesen. Einfach mal die Suche bemühen, da findest Du sicherlich noch mehr Infos.

    Super, vielen Dank. Ich habe mir das schon gedacht das es das verbrannte Öl aus der vergasglocke ist. Hab sie gestern mal abgeschraubt aber keine Beschädigung gefunden. In dem kolben sind 3 Nuten, kommen dort irgendwo dichtungen oder ringe drauf? Der kolben hat etwas spiel. Die undichtigkeit habe ich gefunden, der dichtungsring von der Schwimmerkammer war hart, porös und an mehreren Stellen eingerissen. Den mach ich neu und dann ist er wohl wieder dicht. Aber was kann ich noch wegen dem Öl prufen?
    Gruß Michi

    Da hast Du mich falsch verstanden. Das Dämpferöl wird zwar mit der Zeit über den Ansaugtrakt an die Zylinder verteilt und dort verbrannt aber das geht deutlich länger als 300 km. Zudem ist die Ölmenge so gering, daß das nicht auffallen sollte.
    Bei den von dir festgestellten Spritzern handelt es sich sicherlich um ein Öl/Ruß Gemisch, welches sich bei Vergasermotoren im Auspuff bildet und beim Kaltstart mit dem sich bildenden Kondenzwasser dann aus dem Auspuff geschleudert wird. Also ein ganz normaler Vorgang.

    Auch das von Turi angesprochene ist sicherlich richtig, dennoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß aus dem Auspuff tatsächlich Öl austritt eher bei 0. Das Öl wird verbrannt und zeigt sich dann als blauer Rauch. Wenn Dein Motor auf 1000 km weniger als einen halben Liter Öl braucht, dann bist Du ja schon fast in der zulässigen Toleranz. Dennoch bleibt die Frage, warum das Öl so schnell aus dem Vergaser gesaugt wird. Wie oben schon gesagt, bei meinen Vergasern fahre ich gut 1500 km und dann fehlt da nicht viel, dennoch fülle ich nach. Vielleicht war das auch nur eine einmalige Sache und der Zylinder war gar nicht korrekt befüllt? Einfach mal weiter beobachten. Wenn das Öl fehlt, dann merkt man das deutlich beim beschleunigen, da magert der Motor dann deutlich ab.
    Zu den drei Nuten, hat das Turi ja schon beschrieben.

    Zum starten eines Motors macht macht das Garagentor auf, dann gibt es auch keine Flecken...:redface:

    Spaß beiseite. Beim starten werden Ruß aus dem Auspuff rausgeschleudert, daß ist bei so alten Motoren nichts ungewöhnliches, solange es nur ein paar wenige Spritzer sind. Dieser Ruß ist gerne auch etwas ölig.

    Austretendes Benzin an der Schwimmerkammer wird vermutlich durch Dreck im Schwimmerventil hervorgerufen. Dadurch wird die Schwimmerkammer zu voll und läuft über. in diesem Fall müßte der Motor aber auch zu fett laufen, wodurch sich mehr Ruß im Auspuff absetzt, welcher beim Starten dann rausgeschleudert wird.

    Das Öl aus dem Dampferkolben sollte länger dort verbleiben. Ich fülle so ca. all 1500 km etwas nach. Die Wahrscheinlichkeit, daß das Öl angesaugt und verbrannt wurde ist da schon gegeben, die Frage ist aber warum. Ich würde mal die Vergaserglocke runterschrauben und dann den Zylinder und den Kolben genau inspizieren, ob hier eine Beschädigung zu finden ist. Aber Vorsicht beim Rausziehen, damit die Vergasernadel im Düsenstock nicht versehentlich verbogen wird.
    Der Vergaser verstellt sich bei dieser Aktion nicht, solange der Düsenstock nicht angetastet wird.

    Hallo Thom,

    willkommen.
    Wenn Du willst, dann schick mir mal Deine Adresse per PN. Ich bin ab und zu mal in Hattingen unterwegs und wohne auch nicht weit weg. Man kann sich dann ja mal treffen. Du hast aber nichts mit den Mercedes Strich acht zu tun, welche da an der Hauptstraße stehen?
    Das mit dem TÜV wird schon. So was habe ich schon öfters von Tuttlingen gehört, deshalb ist Singen da sicherlich die bessere Adresse. Ich persönlich mache das immer in einer kleinen Werkstatt in Kirchen-Hausen. Zudem bin ich da gerne dann dabei, allerdings braucht man dann etwas Zeit, da nie genau klar ist, wann der TÜV-Mensch genau kommt. ASU ist dann vorher schon erledigt. Der Prüfingenieur ist ganz in Ordnung und ich glaube der ist auch in Singen stationiert.

    Dann gleich eine Terminvormerkung, auch wenn es bis dahin noch sehr lange ist. Am 07.05.2016 haben wir unsere Orientierungsfahrt, welche ich dieses Mal organisieren darf. Wäre toll, wenn Du daran teilnehmen kannst.

    Da muß definitiv etwas anderes im Argen liegen. Das bißchen Gummi darf die Tür nicht so weit nach hinten schieben. Außer das Scharnier oder die Befestigung ist nicht in Ordnung. Selbst wenn die Einbaulage falsch herum wäre, dann geht halt die Tür nicht mehr so leicht zu.
    Die Einbaulage bei Dir ist aber OK.