Du mußt das schon einmessen, wie beschrieben und nicht einfach das dazwischen machen, was war. Schließlich baust Du ja neue Bolzen ein und die sind sicherlich nicht so in dem Kugelgelenkgehäuse eingelaufen sind, wie im alten Bolzen. Zudem haben die Gehäuse auch Fertigungstoleranzen eben so die Achskörper.
Beiträge von biz
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Dann muß halt noch ne dünne Scheibe dazwischen. Da muß man einfach etwas probieren.
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Einstellung der Achsschenkelbolzen:
Alles trocken zusammenbauen aber ohne Sicherungsblech und Unterlagscheiben gut handfest anziehen. Dann mittels Fühlerlehre den Spalt ausmessen, dann den Achsschenkel wieder zerlegen. Dann mit dem Sicherungsblech und den Unterlagscheiben die Richtige Stärke zusammenstellen und zusammenbauen. Das Kugelgelenkgehäuse wird übrigens mit 103 NM angezogen und dazu bedarf es einer langen Nuß wegen dem Gewindebolzen. Bei den Reparatursätzen sind Unterlagscheiben in den unterschiedlichsten stärken dabei, allerdings kann das mal knapp werden, deshalb empfiehlt es sich die Scheiben bei den defekten Achsschenkelbolzen aufzuheben.
Der Bolzen sollte sich danach schwer von Hand bewegen lassen. jetzt mit einer Fettpresse den Achsschenkel füllen.
Sollte der Achsschenkelbolzen nicht eingeschliffen worden sein, dann empfiehlt es sich die Einstellung nach rund 1000 km noch einmal durchzuführen, weil dann die Erhebungen abgenutzt sind und der Achsschenkel wieder Spiel hat. -
Auf dem ersten Foto sieht man deutlich, daß sich hier einige der Schweißpunkte verabschiedet haben. Somit sollte man diese durch neue Schweißpunte wieder herstellen. Vorher die Bleche etwas zusammenklopfen damit der Spalt kleiner wird. Nach dem Schweißen den Spalt z.B. mit Owatrolöl fluten, anschließend Branto Korrux drauf und dann die Naht mit Dichtmittel versiegelen und dann nochmals ein bis zwei Lagen Branto Korrux. Manch einer empfiehlt auch das Dichtmittel direkt auf das Metall zu geben, ich bin mir aber nicht sicher, ob Owatrolöl und das Dichtmittel sich vertragen.
Aber das http://www.korrosionsschutz-depot.de/ hilft da sicherlich weiter.Merke für die Zukunft, den Mini nicht am Bodenblech anheben

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Mal etwas prinzipielles.
Selbst ein serienmäßiger 1300 er Vergaser wird bei korrekter Einstellung und intaktem Kühlsystem nicht zu heiß. Außer man war auf der Autobahn recht zügig mit über 4500 U/min unterwegs und muß dann runter in den Stand. Wenn es dann sommerlich warm ist, dann hat der Kühler seine Probleme, die man mit zuschalten des Heizungskühlers und erhöhter Standgasdrehzahl mit viel Mühe so gerade in den Griff bekommt. Da hilft dann ein Elektrolüfter sehr.
Als weitere Maßnahme kann man durch ein anderes Thermostat die Kühlwassertemperatur etwas Richtung kalt ändern, so daß man einfach mehr Reserve hat.
Ein Ölkühler zu verbauen, weil das Wasser zu warm wird, wird da auch nicht viel weiter helfen. Klar ist, daß kühleres Öl auch den Motor etwas länger Kühl hält. Aber dazu muß erst einmal festgestellt werden, wie hoch Deine Öltemperatur ist, wenn die Wassertemperatur die 103° C beträgt. Es kann nämlich durchaus sein, daß das Öl dann immer noch keine 90° C hat. Und wenn Du das Öl dann noch weiter runterkühlst, wird sich die Wassertemperatur nicht Richtung 90°C bewegen.
Da Du schon bei 12°C Außentemperatur an der Ampel in den roten Bereich kommst, dann ist einfach was ganz anderes im Argen und wenn Du das nicht systematisch herausfindest, wirst Du nie Freude haben. Auch nicht mit einem Ölkühler.
Dann noch was zum Thermostat. Beim Inno Cooper ist der Ölkühler serienmäßig ohne Thermostat verbaut. Mit einer Öltemperaturanzeige kann man schön beurteilen wann das Öl so warm ist, daß man Gas geben kann. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir versichern, daß die Öltemperatur beim Inno Cooper schneller bei 70°C mit Ölkühler aber ohne Thermostat liegt, als beim 1000er ohne Ölkühler.
Was ich damit sagen will, ein Thermostat beim 1300er Motor ist zwar toll zu haben, aber wenn er nicht da ist, macht das noch lange keinen Motorschaden, solange man das Hirn beim Warmfahren einschaltet und nicht gleich Vollgas gibt. Ich persönlich habe meinen Inno lediglich mit einem Hochleistungskühler ausgestattet, der Rest ist Serie (noch nicht einmal ein Elektrolüfter) und ich habe auch bei 35 °C in Südtirol bei mehreren Alpenpässen keine wirklichen Temperaturprobleme gehabt. -
Manchmal hilft es auch, die Knochengummis zu wechseln. Allerdings will ich Dir da keine falsche Hoffnung machen, denn bei verschlissenen Knochengummis springt der Gang nur bei Bergabfahrten und den dazukommenden Lastwechsel raus und das scheint bei Dir anders zu sein.
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Ich wiederhole mich zwar, dennoch wäre es interessant zu wissen, wie der Düsenstock steht. Auch wenn ich mittlerweile auch denke, daß da jemand mit Fachkenntnissen drüberschauen sollt. Die Comics können da sicherlich weiterhelfen, oder eben gleich in eine Werkstatt, welche Ahnung von SU Vergasern hat.
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Kleine Anmerkung: Ich würde die Türe gleich mit dem Rahmen montieren, denn da streift es hier und da schon und man muß mit dem Ausrichten dann nochmal beginnen. Vorne könnte das schon ganz schön knapp werden.
Kann es sein, das das Exportemblem etwas tief sitzt?
Ansonsten weiter so, die Saison beginnt bald
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Gut, dann scheint die Zündung ja zu passen. Und schon mal Vergaseröl kontrolliert?
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Bockt er grundsätzlich, wenn Du Vollgas gibst? Schon mal das Vergaseröl aufgefüllt? Liest sich für mich, als wenn er etwas abmagert. Miß doch mal den Düsenunterstand des Vergasers, damit man die Einstellung etwas beurteilen kann. Infos dazu findest Du auch hier: http://mini-biz.de/techniktipps/grundeinstellung/index.html
Dann noch ne Frage, hat Deine Zündung eine Unterdruckverstellung? Wenn ja war die bei den 8° v. OT und 1500 U/min abgeklemmt? Wenn nein dann stimmt der Zündzeitpunkt nicht. -
Hallo.
Eine weitere Möglichkeit ist dass die Lenksäule nicht korrekt mit dem Lenkgetriebe verbunden ist. Verzahnung schlecht, lose oder falsche Befestigungsschraube, ...
Ich würde bei diesem Phänomen keinen Meter mehr fahren, bis die Sache geklärt und behoben ist.
Just my 2 Cents.
Das ist allerdings auch eine Möglichkeit und wie Du schon sagst, eine sehr gefährliche. Also schleunigst nachschauen.
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Ich tippe auch auf loses Lenkgetriebe. Hierzu einfach mal den Teppich im Fußraum anheben. Zwischen Lenkstange und dem sogenannten Kardantunnel findest Du 2 Muttern mit der Schlüsselweite 1/2 " bzw. 13 mm. Diese mal etwas nachziehen, danach sollte das Problem nicht mehr bestehen.
Damit das Lenkrad wieder gerade steht, ist es natürlich sinnvoll an der Lenkstange zu schauen, daß diese mittig im Loch sitzt, ansonsten die Schrauben etwas lösen und am Lenkrad etwas drehen, bis es paßt und dann wieder anziehen.
Aber immer daran denken, nach fest kommt ab. -
Mit dem Baumarktzeug kommst Du nicht weiter.
Hier ein Link, wo Du alles bekommst. Da kann man sogar anrufen und wird kompetent beraten
http://www.korrosionsschutz-depot.de/ -
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Hättest vllt ein paar von den düsen mit dem luftkanal her zu geben?...
Nööö, hab ich nicht.
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Deine Fragen kann nur der beantworten, der den Schaden begutachtet hat.
Es kann alles mögliche sein. Von einer verbogene Spurstande oder auch Zugstrebe bis zum verzogenen Hilfsrahmen ist alles möglich. Da hilft nur nachschauen, wo etwas verbogen ist. Auch die Aufnahmepunkte des Hilfsrahmen auf kaltverformtes Blech begutachten. -
Es gibt Unterschiede. Die vom Inno werden nicht mittels zentraler Schraube verschlossen, sondern die werden komplett weggedreht und sind damit dann verschlossen.
Guggst Du: -
Guggst Du hier:http://mini-biz.de/techniktipps/grundeinstellung/index.html
da hab ich mal alles zusammengeschrieben. Zudem sollten es 1500 U/min sein.
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Der Mini hat auf der Hinterachse eine deutliche Vorspur und einen sehr positiven Sturz. Das kann je nach Toleranz bei der Herstellung schon mal zu einem deutlichen Verschleiß auf der Außenkante führen.
Als erstes gilt zu prüfen, ob die Hinterachse noch technisch OK ist, also hinten anheben und die einzelnen Schwingen auf Spiel prüfen. Dann Radlager und Stoßdämpfer, was bei Dir ja schon als OK befunden wurde. Auch deutlich gesetzte Gummifedern bzw. durchgescheuerte Teflonpfännchen verändern das Fahrwerk.
Wenn das alles OK, dann kann man die Spur mit einem Spurkit und den Sturz mit einem Sturzkit soweit korrigieren, daß der Reifenverschleiß sich minimiert. Hier gibt es verschieden Versionen welche auch unterschiedlich leicht/schwer zum einstellen sind. Am Besten da mal mit dem Händler des Vertrauens drüber reden, mir persönlich gefallen die Einstellplättchen für die Spur und das Sturzkit alleine am besten. Aber wie schon gesagt, da gehen die Geschmäcker auseinander.
Was aber ebenfalls wichtig ist, daß bei der Aktion die Vorderachse nicht vergessen wird. Denn ein Mini (und auch andere Autos) fährt nur gut, wenn alles zusammen paßt und somit ist es nicht damit getan, die Hinterachse zu verbessern und die Vorderachse so zu lassen. Auch hier sollte zumindest der Sturz angepaßt werden. Besser noch wäre auch eine Anpassung des Nachlaufes über einstellbare Zugstreben.
Auch wenn ich mich wiederhole, bespreche die gesamte Maßnahme mit der Werkstatt/bzw. dem Teilehändler Deines Vertrauens und laß Dir dann auch gleich passende Einstelldaten für Deinen Geschmack mitliefern. -
Und wenn Du rechts setzt, wo blinkt er dann?
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Da schließe ich mich an. Alles Gute