Beiträge von biz

    8,xx V bedeutete, die Batterie ist Tiefentladen und hat somit deutlich an Ihrer Kapazität verloren. Auch die glimmenden Lämpchen sind ein indiez, daß die Batterie entladen ist.

    Warum hält sie mal Spannung und dann mal wieder nicht? Dafür gibt es eine mögliche Erklärung. Wenn eine Batterie älter ist und zudem gerne mal zu viel Spannung von der Lima bekommt, dann bildet sich von den Bleiplatten ein Schlamm in den Zellen, welcher sich unten ablagert. Je nach Bauform kann es durch die Bewegungen der Autofahrt kommen, daß dieser Schlamm einen Kurzschluß einer Zelle hervorruft und dann auch mal nicht.

    Wenn also die Batterie schon an die 5 Jahre alt ist, würde ich bei den von Dir beschriebenen Symptomen, über einen neue nachdenken.

    Hey Michael, danke für den Hinweis :)

    gibt es irgendwo sowas wie ein Wiki, wo alle Varianten gelistet sind, was Lack und Innenraum angeht? Gab es unterschiedliche Spiegel? Ich habe hier nur ein Mini Buch liegen, was sich grundsätzlich mit allen Baureihen beschäftigt

    Meines Wissens wurden die Innos ohne Spiegel zum Händler geliefert und dort erst mit den Spiegeln, welche auf Lager waren bestückt. Somit gibt es keine serienmäßigen Innospiegel. Ob das allerdings auch auf die frühen Modelle zutrifft, da bin ich mir nicht ganz so sicher.

    Der "Nicht-Innoschalter" Bremse nicht in Ordnung ist die rote Lampe unten links an der Heizung....

    wusste ich auch erst nach einem Blick in die Betriebsanleitung...deswegen leuchtet meine auch ständig...

    Inno-Uwe

    Und dieses Lämpchen ist auch gleichzeitig die Anzeige für die betätigte Feststellbremse. Vielleicht bekommst du das Lämpchen ja am Schalter der Handbremse aus. :thumpsup:

    @ sailorbrand

    Den Schalter am Bremsverteiler kannst Du ja auch am Schalterlämpchen anschließen. Ich meine mich zu erinnern, daß die Karosse kein MPI war, aber warten wir auf die Bilderfreischaltung;)

    Du mußt die Aufnahme abschrauben, dann wird das ein richtig "schönes" Loch, welches Du mit zwei Blechen übereinander nacheinander verschweißen solltest.

    Hier siehst Du schön die beiden Bleche, weil unterschiedlich weggerostet.
    Auf der anderen Seite war es nur ein durchgerostetes Blech

    Alles andere wird nicht halten.:rolleyes:

    Das mit der Dichtmasse zwischen Karosserie und Dichtung, ist wie die Frage des richtigen Öles....
    Ich persönlich habe mich nach Begutachten des Scheibenrahmens dazu entschlossen etwas Dichtmasse zu nehmen. Wenn ich bedenke wie tief die Punktschweißungen waren und wie wellig dadurch der Scheibenrahmen war, da hat es die Dichtung schon mords schwer das dauerhaft dicht zu halten, da kann etwas spezielle Scheibendichtmasse nicht schaden.

    Und drauf warten, bis der Wassereinbruch erst mal da ist, das ist für mich absolut keine Alternative.
    Ach ja, und wenn man gute Dichtmasse genommen hat, bekommt man die auch wieder weg ohne große Probleme

    Es gibt zwei unterschiedliche Gummis, auch für die Windschutzscheibe. Einen Schmalen und einen breiten, der normalerweise bei den späteren Minis verbaut ist. Der Breite hat den Nachteil, daß durch die Kapilarwirkung sich dort sehr viel Wasser halten kann und somit der Scheibenrahmen schneller rostet und man das aber später erkennt ducht die breite Auflage. Durch den relativ unebenen Scheibenrahmen empfiehlt es sich auch ein Dichtmittel zwischen Scheibenrahmen und Gummidichtung zu verwenden. Und richtig ist, der Keder erst preßt die Dichtung auf Scheibenrahmen und Scheibe.

    Das auf dem Foto ist die schmale Dichtung leider erkennt man das nicht so gut:

    Ach und eine Frage hab ich, bei der Rückfahrt ist mir aufgefallen das die Öltemperatur die 50 Grad Marke nur knapp überschritten hat. Ist das normal bei den Autos? Die Oldies die ich bisher bewegt hab, waren relativ schnell auf einer Betriebstemperatur von 80-90 Grad.

    Gruß

    Zu den Ausführungen von "stefank" gehören noch folgende Punkte.
    Wieviel Kilometer bist Du wie schnell gefahren?
    Der Mini hat knapp 5 L Öl im Kreislauf und ein Getriebegehäuse aus Alu mit Kühlrippen in denen sich die 5 L Öl sammeln und auch durch Fahrtwind recht schnell abkühlen, wenn es draußen kalt ist. Somit kommt das Öl auch im Sommer erst nach ca. 15 km auf die von Dir angesprochenen 80 - 90°C. :thumpsup:

    Auch das Ausrücklager der Kupplung kann solche Geräusche und Symptome hevorrufen. Ich würde mir jemanden suchen, der sich damit auskennt und sich das vor Ort anhören kann.
    Wenn der Antriebsstrang ansonsten ohne Geräusche funktioniert, keine Aluspäne im Öl zu finden sind, sieht das schon mal nicht so schlimm aus, muß aber unbedingt weiter beobachetet werden.
    Das Ausrücklager der Kupplung kann man übrigends wechseln ohne den Motor rauszuheben. Ist aber eine mords Fummelei, bis der Kupplungsdeckel weg ist. Zudem muß der Motor abgestützt werden, da ja ein Motorlager demontiert wird.

    Bevor Du also den Mini auseinander nimmst, laß mal einen mit Erfahrung das hören. :thumpsup:

    ...

    er meinte nur noch zu mir, das die platte in der unterdruckdose wohl fest sei und deshalb leistung fehlt... Die könne man aber wieder gängig machen?

    ...

    Na das liest sich doch ganz prima.

    Zur Platte im Verteiler, da wird vermutlich der Kondensator bzw. der Unterbrecher ohne unterlegscheibe montiert worden sein, dann drückt die Schraube auf die untere Platte und verhindert die Zündverstellung durch die Unterdruckdose. Das kann einen so stark ärgern, daß morgen Deine Abgaswerte wieder so daneben liegen, daß es keine Abnahme gibt... Kann, nicht muß.
    Dennoch viel Erfolg.

    Der Mini steigt zwar im Kurs und wird auch ganz nett bewertet, dennoch ist er als "Wertanlage" nicht zu gebrauchen. Weil das Wort Anlage ja schon aussagt, daß man damit sein Vermögen vermehren möchte. Dazu steigt der Wert eines Minis zu langsam und es wird vermutlich noch nicht einmal die Inflation dabei rauskommen.
    Betrachtet man das etwas anders, dann bekommt man mit dem Mini ein wertstabiles Fahrzeug welches einem mords Spaß beim Gebrauch beschert. Und dieses Glücksgefühl kann man ja für sich auch in monetären Einheiten festlegen, was dann wieder einer Wertanlage gleichkommt. Glückliche Menschen leben länger :thumpsup:
    Für diese Vorhaben würde ich dann zu besonderen Fahrzeugen, die jetzt schon kräftig alt sind tendieren. Pick Ups; Kombis sind da sicher ein guter Tipp, aber auch Cooper Modelle wie der späte Innocenti Cooper könnte da ins Bild passen. Wobei der Kaufpreis mit 8000 € da eher die untere Grenze ist, um etwas gut erhaltenes und mit wenig Arbeit verbundenes zu bekommen.
    Willst Du Dir was aufbauen, dann richt das Budget aber auch nicht aus.

    Sodele.

    Bin nun fündig geworden.

    Das heisst dass ich euch bald mit vielen Fragen auf den Geist gehen werde.

    Habe nun eine Inno B39-Baustelle (zumindest den Papieren nach).
    10er ATS, 1300 A+, Scheibenbremsen (v), Mitteltacho, wenig Rost, festgegammelte Bremsen und Kupplung....


    Du hast ihn also gekauft?!:D Ist er Dir preislich noch etwas entgegengekommen? Zum Thema festgegammelter Kupplung kannst Du Dir mal das hier durchlesen:
    http://mini-biz.de/techniktipps/k…gung/index.html

    Ich dachte du hättest jemanden gefunden? Läuft er immer noch nicht?

    Bei Deinen Symptomen würde ich mal die Zündung (Schließwinkel; Zündzeitpunkt; Zustand Unterbrecher, Kerzen, Verteilerkappe und Verteilerfinger) kontrollieren bzw. einstell.
    Anschließend Düsenstockunterstand am Vergaser messen und kontrollieren, ob die Bowdenzüge freigängig laufen. Ziemlich sicher findet man hier einiges, was nicht stimmt. Das korrigieren und dann den Vergaser so einstellen, daß das Standgas und die Anhebung beim Choke wieder funktionieren.
    Aber bitte erst die Zündung, dann der Vergaser. :thumpsup: