Beiträge von biz

    Nun, auch wenn das mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun hat, möchte ich Dir ein paar Überlegungsansätze liefern.

    Ein Tauschmotor ist sicherlich günstiger aber Du weißt dann wieder nicht, wie es um den Motor und das Getriebe bestellt ist. Und mit etwas Pech hat die Antriebseinheit schon einen Schaden am Zwischenrad, den man dann nach 2-3 000 km richtig bemerkt. Also wieder ausbauen und reparieren und mit etwas Pech brauchst Du dann schon ein Kupplungsgehäuse. Das aber nur als Beispiel.

    Da Du ja einen Mini-Spezi an der Hand hast, dann frage doch mal, ob er mit Dir eine Motorrevision durchführt. Du lernst sehr viel dabei und vor allem weißt Du danach, was Du hast. Wenn vom Mini-Spezi keine Kosten zu erwarten sind, dann sollte die Revision mit etwa 1000€ zu Buche schlagen. Da sind dann die Ersatzteile sowie die Arbeiten vom Motorenbauer dabei.
    Und da ja noch die Kompression gemessen werden konnte, gehe ich davon aus, daß der Motor noch dreht. Somit gehen ich davon aus, daß die Zyinder gebohrt und gehohnt werden, neue Kolben (es müssen nicht immer gleich Omega Kolben sein) verbaut werden, Block und Zylinderkopf geplant Kurbelwellenzapfen gerichtet und gehärtet sowie die Lagergasse vermessen wird. Ventilsitze gerichtet und Ventile frisch eingeschliffen (kann man auch selber machen). Dann alle Lagerschalen erneuern. Mehr sollte da nicht zusammenkommen. Sollte mehr kaputt sein, sieht man das sehr schnell, wenn der Zylinderkopf demontiert ist.

    Wenn ein Mini lange Freude machen soll und man ihn nicht in ein zwei Jahren wieder hergeben will, lohnt sich so eine Revision eher, als eine gebrauchte Antriebseinheit. In der Regel haben die nämlich auch schon über 100 000 km runter und somit mehr als die Hälfte ihrer Lebenserwartung hinter sich.

    Inwiefern sagt meine Rechtschreibung etwas über mein handwerkliches Geschick aus?
    ...


    Gar nichts. Aber die Sache unten beunruhigt mich schon ein wenig.

    Der Golf ist eine vorrübergehende lösung gewesen ,total durhgerostet da hat es sich nicht gelont Breskraftregler zu kaufen um ihn bis zu Schrotpresse zu fahren
    ...


    Ich kenne mich nicht wirklich aus beim Golf 3 aus und kann auch nicht wirklich beurteilen, wie es sich auswirkt, wenn man den Bremskraftregler stilllegt. Aber mir gibt diese Aussage einfach schwer zu denken. Eine Bremse hat so zu funktionieren, wie sie konstruiert wurde. In ein solches System so belanglos einzugreifen, wie das hier so geschrieben wurde finde ich mehr als "mutig" und vor allem die Aussage, es lohnt sich nicht ist mehr als Verantwortungslos. Und ich denke Bobo`s Aussage tendiert mehr in diese Richtung. Ich mache mir da auch so meine Gedanken und will mir gar nicht ausmalen, was so alles auf unseren Straßen rumfährt. Und ich bete zu Gott, sollte mal ein Kind plötzlich auf die Straße rennen, dann bitte nicht vor ein solches Auto.:eek:
    Bremsen reparieren lohnt sich immer und will man das nicht machen, dann sollte das Auto stehen bleiben und per LKW zur SChrottpresse gebracht werden..
    Ich denke, das sagt zwar auch nichts über das handwerkliche Geschick aus, aber über die persönliche Einstellung.

    Und das soll jetzt kein persönlicher Angriff sondern einfach eine Darstellung der Aussagen.;)

    Nähe Stuttgart, ca 100km südlich. Der Motor hat durch zu viel Ölverlusst einen Kolbenfresser und hat keine Kompression auf dem ersten und vierten Zylinder.

    Schon mal den Zylinderkopf demontiert, um das Schadensmaß zu begutachten?
    Keine Kompression => er drehrt ja noch. Woher kommt der Schluß vom Kolbenfresser?
    Ich glaube ich fragte schon mal, wo ist 100km südlich von Stuttgart?

    Richtig ist der leicht zu tauschen wenn kupplung und Schwungscheibe draussen sind?
    Das ist übermorgen der Fall!!!

    Mit dem richtigen Werkzeug schon. Hat man es nicht, muß man kreativ werden, damit der neue Simmerring nicht gleich wieder kaput ist.

    Mein Verdächtiger wäre Deine eigene Erkenntnis.


    ... an der Lima ne Masse drauf, leuchtet die.
    ...

    Keine gescheite Masseverbindung Lima Motor oder Motor Karosse oder beides.

    Wobei auch der Regler nicht auszuschließen ist, aber erst mal die Masse prüfen.:thumpsup:

    Das ist alles ja nicht verkehrt.

    Aber warum gleich draufhauen. Ich würde da morgen früh anrufen oder wenn möglich vorbeigehen, denen sagen was passiert ist und mal schauen, wie sie reagieren. Wenn sie dich wegjagen und sie sagen, sie hätten nichts damit zu tun, kann man doch immer noch den Anwalt einschalten.

    Nicht immer gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen.

    Falls es zur Einigung kommt, diese dann aber schriftlich festhalten. ;)

    Die Kontakte in der Verteilerkappe und den Finger habe ich gereinigt und es ging immernoch nicht... aber sie waren halt irgendwie so komisch abgenutzt.. werde die anderen tipps dann morgen oder im laufe der woche noch VERSUCHEN umzusetzen und sonnst werde ich einfach mal wie piet sagte die Teile erneuern, denn das schadet ja bestimmt nicht und bei 60€ ist das ja mehr als i.O.

    Danke an alle!
    Gruß
    Jannis

    Aber den Unterbrecher nicht....:thumpsup: => also den auch noch reinigen.

    Ein nicht seltener Fehler bei längere Standzeit, ist ein oxidierter Unterbrecher. Dort mal mit ner Nagelfeile zwischen den beiden Kontakten durchfahren (also reinigen) und dann schauen ob er läuft.
    Wenn es der war, gehört er auf jeden Fall getauscht.
    Ebenso mal den Verteilerfinger und die Verteilerkappe auf Korrosion an den Kontaktflächen prüfen und gegebenfalls reinigen.
    Wenn dann der Zündfunken immer noch so schwach ist, bleiben noch die Stecker an der Zündspule. Die Kabelschuhe klemmen ab und an nicht mehr gut => Kontaktschwierigkeiten.
    Damit würde ich anfangen.

    Hört auf aufeinander einzukoppen.
    Die ganze Diskusionen kann man ganz einfach beenden, wenn der Verkäufer ein Detailfoto vom Honbild macht und alle sind glücklich.
    So einfach kann ein miteinander sein ;) Da braucht sich keine auf den Schlips getreten fühlen.


    PS: Und ganz nebenbei, mir glänzt das auch etwas zu viel und wenn ich Kaufinteresse hätte würde ich als erstes ein besseres Foto einfordern, somit ist der obrige Vorschlag sowieso angeraten.:thumpsup:

    PPS: Zur Kompletierung, eine Nockenwelle von einem 12H hätte ich im Keller liegen.

    Ohne es zu wissen, aber beim B39/7 ist es am rechten Innenkotflügel (Beifsahrerseite). Das Aluschild relativ weit vorne über dem Luftdurchlaß und die Fahrgestellnummer ca. 4 cm unter der Kotflügelkannte im vorderen Drittel.
    Mir fällt kein Grund ein, warum es bei B38 nicht auch so sein solte.

    Da das nach nem Werkstattaufenthalt begann, wäre ich so lange bei denen Vorgefahren, bis das wieder in Ordnung ist. So darf eigentlich kein Auto aus der Werkstatt kommen.
    Mögliche Fehlerursachen wären falsche Bremszylinder (wurde aber schon gesagt, die seien richtig?!)
    Backen falsch herum montiert (wurde auch schon entkräftet)
    Backen, die nicht angeschrägt sind, die könnten auch so schlagartig eingreifen. Meist jedoch machen die sich durch Bremsenquitschen auf sich aufmerksam.
    Schwergänge Mechanik. Das sollte vielleich mal richtig von vorne bis hinten geprüft werden.
    Zugequollene Bremsschläuche wären vielleicht auch noch ne Möglichkeit.

    Mehr fällt mir nicht ein außer eine Handhabungssache. Bei feuchtem Wetter kann es gerne mal sein, daß bei angezogener Handbremse die Backen etwas festrosten. Löst man die Handbremse, bleibt ein Rostgrad stehen, da wo die Backen zu Ende waren. Bei den ersten Bremsungen könnte das schon etwas schlagartig einsetzten, aber ob das dann zum blockieren reicht, wage ich zu bezweifeln.

    Nun, auch wenn es nicht gefällt, es wurde schon alles gesagt.
    Zusammengefaßt:
    -Entweder richtig zerlegen und kontrollieren incl. Getriebe
    -oder einbauen, fahren und sich überraschen lassen, was so kommt. Und dafür ist die ADAC Mitgliedschaft dann schon beruhigend.;) Sollte das in Frage kommen, würde ich zumindest Die Wasserpumpe neu machen, in aller Regel lag die ja die 8 Jahre im trockenen und wird ziemlich sicher nach den ersten Umdrehungen undicht werden. Alles weiter wird sich zeigen.

    Zur Inbetriebnahme Flüssigkeiten auffüllen, Zündung überprüfen, ohne Kerzen einmal durchdrehen, ob alles läuft, dann mittels Anlasser drehen bis Öldruck vorhanden (Vorher vielleicht die Ölpumpe etwas mit Öl befüllen), Kerzen rein und starten.
    Viel Glück.