Nun, auch wenn das mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun hat, möchte ich Dir ein paar Überlegungsansätze liefern.
Ein Tauschmotor ist sicherlich günstiger aber Du weißt dann wieder nicht, wie es um den Motor und das Getriebe bestellt ist. Und mit etwas Pech hat die Antriebseinheit schon einen Schaden am Zwischenrad, den man dann nach 2-3 000 km richtig bemerkt. Also wieder ausbauen und reparieren und mit etwas Pech brauchst Du dann schon ein Kupplungsgehäuse. Das aber nur als Beispiel.
Da Du ja einen Mini-Spezi an der Hand hast, dann frage doch mal, ob er mit Dir eine Motorrevision durchführt. Du lernst sehr viel dabei und vor allem weißt Du danach, was Du hast. Wenn vom Mini-Spezi keine Kosten zu erwarten sind, dann sollte die Revision mit etwa 1000€ zu Buche schlagen. Da sind dann die Ersatzteile sowie die Arbeiten vom Motorenbauer dabei.
Und da ja noch die Kompression gemessen werden konnte, gehe ich davon aus, daß der Motor noch dreht. Somit gehen ich davon aus, daß die Zyinder gebohrt und gehohnt werden, neue Kolben (es müssen nicht immer gleich Omega Kolben sein) verbaut werden, Block und Zylinderkopf geplant Kurbelwellenzapfen gerichtet und gehärtet sowie die Lagergasse vermessen wird. Ventilsitze gerichtet und Ventile frisch eingeschliffen (kann man auch selber machen). Dann alle Lagerschalen erneuern. Mehr sollte da nicht zusammenkommen. Sollte mehr kaputt sein, sieht man das sehr schnell, wenn der Zylinderkopf demontiert ist.
Wenn ein Mini lange Freude machen soll und man ihn nicht in ein zwei Jahren wieder hergeben will, lohnt sich so eine Revision eher, als eine gebrauchte Antriebseinheit. In der Regel haben die nämlich auch schon über 100 000 km runter und somit mehr als die Hälfte ihrer Lebenserwartung hinter sich.