Die eigentliche Frage ist ja denke ich schon beantwortet. Aber hierzu muß ich noch was sagen.
glaube, da ist ein kleiner logikfehler.
die einstellung der hinterradbeläge sollte schon korrekt sein- über die einstell exzenter, klar. wenn da zu viel weg ist, hast du mit deiner erklärung recht.
aber das hat eigentlich nichts mit der einstellung des handbremsseilzuges zu tun um die es denke ich hier ging.
wenn die exzenter korrekt eingestellt sind , aber der seilzug der handbremse zu locker wäre, ändert das nichts am gesamt bremsverhalten der betriebsbremse.
wenn natürlich die handbremse zu spät "zieht", weil die exzenter zu weit eingestellt wären, dann stimmt deine ausführung willi.
das handbremsseil darf aber bei zu locker eingestellten exzentern nicht den rückstellweg der federn begrenzen, wäre glaube ich nicht so gut.
korrigiert mich, wenn ich falsch liege;)
Eigenes Erlebnis dieser Woche beim TÜV. Mein Inno (orginales Bremsdruckregelventil für die Hinteraches) sollte nach der Restauration abgenommen werden. Auf dem Bremsenprüfstand kamen folgende Werte zustande
Fußbremse vorne 160
Fußbremse hinten 20 
Handbremse hinten 60
Fußbremse hinten Bremskraft zu gering. Eingestellt war der Exzenter so, daß die Backen leicht geschliffen haben und bei der nächsten Exzenterstellung gebremst haben. Handbremse auf dem 5. Zacken.
Auf Nachfrage habe ich die Handbremse auf den 3. Zacken eingestellt und konnte dann auch den Exzenter nochmal zwei Zacken weiter drehen um die obrige Einstellung zu bekommen.
Ergebnis auf dem Prüfstand > 40 und somit TÜV bestanden.
Zur Erklärung. Der Exzenter spreizt die Bremsbacken nur oben und somit kann es zu dem zu langen Weg für die Bremszylinder kommen. Somit leigen die Backen nicht richtig an und man hat zuwenig Bremskraft auf der Hinterachse.
Fazit: Die Handbremseinstellung hat wohl Einfluß auf die Bremsleistung aber eher weniger Einfluß auf den Pedalweg.