Also mit Verdünnung die Bremse reinigen halte ich für etwas gefährlich. Und da hilft auch nicht die Aussage, ich fahre schon zwei Jahre problemlos.
Bremsflüssigkeit und Mineralische Öle wie WD 40 usw. vertragen sich nicht wirklich. Ebenso entfettet eine Verdünnung nun mal nicht wirklich. Das reinigt bestensfalls. Somit muß man davon ausgehen, daß vielleicht irgendweilche Rückstände daort waren, mit denen sich die normale Bremsflüssigkeit nicht verträgt.
Guido hat ja nun mal keine normale Bremsflüssigkeit benutzt, sondern auf Silikonbasis. Die reagiert nicht so allergisch darauf. Dafür hat die Silikonbremsflüssigkeit einen entscheidenen Nachteil (manche nennen es Vorteil
) Sie nimmt keine Feuchtigkeit auf. Das bedeutet zwar, daß sie nicht nicht so altert, wie die herkömmliche. Dafür ist das Problem, wenn Feuchtigkeit reinkommt, dann sammelt sich diese an der tiefsten Stelle und wenn man die momentanen Temperaturen betrachtet... da friert einem schon mal die Bremsleitung zu und das von einmal bremsen zum nächsten. Ganz zu schweigen von den plötzlich auftretenden Dampfblasen oder punktueller Rost. In der Oldtimer Praxis (01/09) steht da übrignds ein sehr ausführlicher Bericht drin. Da schreiben die auch, daß die meisten wieder zurückwechseln, weil die Gefahr des plötzlichen ausfalles viel zu groß ist.
Die herkömliche Flüssigkeit bestehen aus Glykolester und sind damit hygroskopisch, dafür lösen sich auch das Wasser und vermischen sich damit. Da kann nichts einfrieren.
Ich würde das mit Bremsenreiniger reinigen und mit frischer Bremsflüssigkeit durchspülen und gut ist es. Das Problem ist, die meisten wechseln vielleicht noch die Bremsflüssigkeit, aber das Kupplungssystem vergißt man meist. Gehört aber ebenso mind. alle 2 Jahr gewechselt.