Beiträge von biz

    Zitat von adi82

    Das Öl ist erst 4monate drin, aber ich hab immer gelesen das mann 15w50 benutzen soll :confused:


    Dazu will ich nur noch bemerken, die einen fahren in 4 Monaten 2000 km, die anderen 10 000 km. Somit ist die Zeitangabe nicht viel wert. Aber Du hast Dich ja zum Wechsel entschieden. Prima!
    Aufgrund der Motor und Getriebschmierung mit dem gleichen Öl, solltest Du Wechseklintervalle von 5000 kM einhalten, auch wenn Rover das in der Betriebsanleitung anders schreibt, weil sie dachten, eine Änderung in der Betriebsanleitung und keine Änderung in der Technik, bringt einen auf den neusten Stand der Technik. Verwirrend? Ist aber so.

    Michael

    Leitungsqueschnitt grundsetzlich mind. den gleichen oder besser den nächst größeren Querschnitt nehmen.
    Leitungsfarben habe ich leider nicht im Kopf, aber schaue mal hiuer im Forum, da hatte gestern auch jemand Probleme mit dem Blinker. (War auch die fliegende Sicherung). Blinkrelais ist hinterm Armaturenbrett dieser Alubecher und Warnblinklicht im Motorraum Beifahrerseite (glaube das ist so beim SPI, bin mir da aber nicht so sicher).
    Zum Schaltplan: Den solltest Du aber schon verstehen, weil nicht sehr kompliziert und hilft halt ungemein.
    Ich würde ohne Schaltplan und ohne Elektrokenntnisse nicht an der Elektrik rummachen, sondern lieber einen fragen, der sich damit auskennt. Du kannst Dich da wirklich dumm und dämlich suchen und zum Schluß brauchst Du noch nen neuen Kabelbaum. Aber das nur am Rande.
    Dennoch viel Erfolg

    Michael

    Zitat von benni494

    ....
    - Habe dann festgestellt, dass auf der Braunen Zuleitung zuerst nur noch 1,5V waren, dann 0V. Habe daraufhin eine Testleitung vom Anlasser her gelegt => Strom war da bis zum Verteiler der Lila-Farbigen Leitung im Innenraum. Darauf hin ging dann das Stand-, Abblend-, Fernlicht, Lichthupe und Hupe wieder. Blinker und Warnblinker waren aber immer noch ohne Funktion.

    Ich würde mal sagen, daß hier der eigentliche Fehler gefunden ist. Der zweite Fehler wird wohl das Blinklicht sein.
    Zum Blinklicht:
    Fehlerquellen:
    1. Warnblinklichtschalter (unterbricht eingeschaltet das Blinklicht) somit bei defekt auch kein Blinklicht im ausgeschalteten Zustand.
    2. Fliegende Sicherung hinterm Luftfilter (Wenn auch die Innenbeleuchtung nicht geht)
    3. Die Relais

    Warum geht nur plötzlich gar nichts mehr. Da würde ich auf das Provisorium tippen. Da ist bestimmt was verrutscht.

    Mein persönlicher Tipp:

    Wechsle nicht einfach auf Verdacht irgendwelche Teile oder Kabel. Du baust Dir da was zusammen, was irgendwann keiner mehr blickt.
    Lade Dir nen Schaltplan runter (z.B. http://www.minimotorsport.de) und gehe die Sache mit Logik an und Fange beim Pluskabel nicht am Verbraucher an zu suchen, sondern wo hast Du Spannung und ab wo nicht mehr. Das hast Du ja gemacht , dann ersetze das Pluskabel richtig im Querschnitt und mit gescheiten Kabelschuhen und das erste Problem ist erledigt.

    Michael

    Irgendwie ist bei mir die Verwirrung mal wieder komplett. :eek:
    Ich habe einen 1000er BJ. 1988 und habe hier auf Nachfrage folgende Daten zur Zündeinstellung bekommen.
    Bei 1500 U/min; abgezogenen Unterdruckschlauch auf 8° - 10° vor OT.

    Nun ist mir gestern eine Beschreibung in die Hände gekommen, darin ist zu lesen, daß der "low Kompression Motor" auf 8° vor OT bei abgezogenem Unterdruckschlauch eingestellt wird. Da steht nichts von einer Drehzahl. Einen Absatz weiter unten steht dann , daß der "high Kompression Motor" auf 10 ° vor OT bei abgezogenem Unterdruckschlauch und 1500 U/min einzustellen ist. :confused:
    Was ist denn der Unterschied zwischen High und Low Kompression und wie kann ich meinen Motor richtig identifizieren?? :confused:
    Und wie stell ich ihn nun wirklich richtig ein?? :confused:

    Würde mich stark freuen, wenn meine Verwirrung hier mal wieder in Wissen umgewandelt würde. Danke im Vorraus.

    Michael

    Rein logisch an die Sache gegangen, hört sich das nach einem hohen Übergangswiderstand an.
    Was kann es nun sein.

    Oft ist bei solchen Problemen die Masse schuld. Da ist irgendein zentraler Massepunkt, der stark oxidiert ist und wenn der Strom zu groß wird (= viele Verbraucher eingeschaltet), fällt die gesamte Spannung (12V) eben an diesem Übergangswidersstand ab und die Lichter gehen aus.
    Folglich mal alle Massepunkte absuchen, die was mit Licht und Blinker usw. zu tun haben.

    Weiter kann gleiches Problem (Übregangswiderstand) auch bei Plusleitungen sein (Allerdings etwas seltener). Somit mal alle Steckkontakte/Verbindungen prüfen ausgehend vom Anschluß beim Anlasser Richtung Sicherung weiter Richtung Verbraucher. Bis zum Verbraucher muß nicht gegangen werden, da ja sehr viel ausfällt und somit Die Fehlerstelle serh nah an der Einspeisung (Sicherung) liegen muß.

    Von einem Kurzschluß würde ich hier nicht ausgehen, da fließt soviel Strom, daß entweder der Kleine abfackelt (Kabelbrand) oder sehr schnell gar nichts mehr geht, bzw. die Sicherung auslöst, fals die Schadensstelle nach der Sicherung liegt.

    Michael

    Zitat von tobjoern

    danke da werde ich mal nachsehen, ich hatte vergessen zu erwähnen das
    in diesem zuge die innenraumleuchte auch nicht mehr geht, hängt dann wahrscheinlich da irgendwo mit dran ????

    Dann ist es definitiv ne fliegende Sicherung hinterm Luftfilter. Bitte nicht nur die Sicherung, sondern auch die Fassung überprüfen. Da haben sich schon Leute dumm und dämlich gesucht.

    Michael

    @ Schrott-Peter

    Du hast recht, so ganz richtig ist das nicht. So weit wollte ich aber auch nicht eintauchen, weil die Zusammenhänge für den Laien immer undurchsichtiger werden. Die 13 V oder sogar noch weniger können in Ordnung sein wenn starke Verbraucher in Betrieb sind (wurde von mir als Erklärung aber erwähnt). Eine leere Batterie ist so ein Verbraucher, ebenso wie Licht ein, Heckscheibe ein, Gebläse ein usw.
    Und in dem hier vorliegenden Fall gehe ich nicht von einer leeren Batterie aus, weil er den Motor für die Messung ja starten konnte. Das geht mit einer leeren Baterie halt nicht.

    Der Regler sorgt aber schon für die konstante Ladespannung (weil eine Drehstrommaschien erst bei 3000 U/min Nennspannung hat begrenzt der Regler schon diese Spannung), erst wenn der Strom zu groß wird bricht die Spannung ein, weil der Regler nicht genug nachregeln kann. Das klappt dann erst wieder bei höherer Drehzahl eben bis wieder der Strom so groß wird, bis die Spannung wieder einbricht. An eine Batterie kann ich auch 20 V anlegen, dann geht sie halt kaputt, sie kann die Spannung aber nicht reduzieren. Deshalb gibt es bei defekten Reglern ja auch mal leergekochte Batterien , weil dann die Spannung zu hoch war.

    Vergleichbar mit dem Wasserhahn: Voll aufdrehen, mehr Wasser kommt nich, der Wasserdruckt sinkt. Erhöhe ich den Wasserdruck muß ich nun einen größeren Wasserhahn nehmen um den Druck zusammenbrechen zu lassen. Aber das führt nun wirklich viel zu weit und hilft hier niemenden weiter. Somit will ich die Elektrostunde beenden.

    Michael

    War das am Unterbrecher?? Wenn ja, sollterst Du den Kondensator tauschen, weil wenn der nicht sauber arbeitet wird der Unterbrecher zu heiß und verabschiedet sich irgendwo im Kunststoffbereich.

    Michael

    Da muß ich mich nun auch mal einschalten.
    Grundkenntnisse über Bleiakkus:
    Nennspannung: 12,6 V
    max. Ladespannung: 13,8 V darüber entsteht das Gasen, was Knallgas verursacht und zu vermeiden gilt. Bei dieser Spannung wird der Akku ganz voll.

    Da Du nur 13 V messen kannst wird die Batterie nie ganz voll. Folglich ist das schon mal ein Problem.
    Eine Lichtmaschinen liefert bei ca. 3000 U/min den meisten Strom (welcher die Batterie volläd), allerdings wird die Spannung die durch den Regler schon ab 800 - 1000 U/min auf ca. 14,2 V (+/- 0,3 V) geregelt. Wenn nun ein paar Verbraucher eingeschaltet sind, bekommt der Akku keinen Strom ab, welcher ihn laden kann. Jetzt kann es sein, daß sogar die Spannung einbricht und nur noch 13 V geliefert werden im Standgas. Die Spannung klettert aber bei steigender Motordrehzahl.
    Wer sich den Unterschied zwischen Strom und Spannung nicht merken kann, vieleicht hilft das: Spannung ist gleich Wasserdruck und Strom ist gleich Wassermenge (wie weit ich den Wasserhahn aufgedreht habe).
    Ich hoffe ich habe mich für nicht Elektriker verständlich ausgedrückt.

    Zusammendfassend ist hier zu sagen:
    Die Ladespannung von 13 V ist zu niedrig.
    Mögliche Ursachen (wurden schon genannt):

    schlechte Masseverbindungen, schlechte Kontakte an der Batterie
    rutschender Keilriemen (sollte man aber hören)
    defekte Batterie (kurzschluß einer Zelle)
    defekte Lichtmaschine
    defektes Hauptkabel (+ von der Lima zur Batterie)


    Wobei mein Favorit klar die Masseverbindung entweder am Motor oder an der Batterie ist. Es kann hier auch sein, das das Band im Kabelschuh schon stark oxidiert ist und man es von außen kaum erkennt.

    Michael

    Zitat von Newbeee

    Hi, da ich meinen Mini in den nächsten Tagen auseinander nehmen werde, muss ich mir langsam Gedanken über die Entsorgung von den ganzen Flüssigkeiten im Auto machen...
    Öl ist klar, aber wie siehts aus mit:
    -Bremsflüssigkeit
    -Kühlflüssigkeit
    -Kupplungsöl
    -(sicher was vergessen...)

    Möchte ja nicht unsere schöne Umwelt noch weiter zerstören :rolleyes: !

    Gruß Patrick

    Ich hoffe, Du baust ihn auch wieder zusammen. :D

    Entsorgung der Flüssigkeiten wurde ja schon gesagt.

    Michael

    Zitat von Schrott-Peter

    Achtung
    wie sicht das Kerzenbild in den einzelnen Bereichen aus? Erst das gibt Aufschluß über die Nadel (die normalerweise drei Buchstaben haben und bei dir mit A anfangen müßte)


    Die Nadel ist von Herrn Hohls und ist auch für meine Zusammenstellung die richtige (wurde mir versichert und haben andere Kollegen auch schon so verbaut). Ob das nun ne AAA oder was weiß ich was ist, das kann Herr Hohls besser beantworten, als ich. Bei Herrn Hohls heißt sie halt blau.

    Zitat von Schrott-Peter


    Die Feder zu Verstärken ist Blödsinn, da dadurch der Kolben nicht mehr die Endstellung erreichen kann und die Nadel im falschen Bereich arbeitet, könntest dann gleich nen kleineren Vergaser verbauen

    Ich dachte eher daran ne weichere Feder mal zu testen. Allerdings bin ich nun froh, daß der Kleine richtig läuft und habe eigentlich keine Lust mehr an einem Experiment, außer es verspricht Erfolg, weil andere es schon erfolgreich probiert haben.

    Michael

    Habe heute bei dem schönen Wetter das Cabrio nochmal ausgeführt und nun nicht mehr so schüchtern(sodern gleich mal vier Schlüsselweiten) Richtung "fett" gedreht und siehe da, ich merkte, es wird besser :eek:

    Dann beim Fahren nochmal stehen geblieben und noch ne Schlüsselweite fetter. Das ganze noch zweimal wiederholt und jetzt klappt das richtig schön mit dem Gasgeben und Gasannehmen. So soll es sein. :D

    Bis jetzt hatte ich irgendwie Angst, weil laut Kerzenbild Rehbraun ist doch eigentlich perfekt. Deshalb immer nur ein bis zwei Schlüsselweiten fetter bzw. magerer.

    Somit vielen Dank für die Infos und das "kurze" Referat. Hat meinen Horizont in Sachen SU Vergaser erheblich erweitert.

    @ A. Hohls

    Zitat

    Dabei ist ein Grundproblem der SU Vergaser zu beachten.
    Man kann zwar durch straffere Federn das Hochsausen des Kolbens verhindern, nimmt dem Motor damit aber gleichzeitig die Reaktivität, den Biß, und alles wird recht kommod.

    Ich habe ja schon mit falscher Einstellung mal ne kürzere und somit auch weichere Feder experimentiert. Verstehe ich das nun richtig, daß das Ansprechverhalten mit dieser Feder eventuell bissiger wird (vorausgesetzt die Faktoren passen noch aufeinender)? Wäre das ein Versuch wert, oder ist davon abzuraten?
    Zu meinen Fahrzeugdaten: Freeflow, RC 40, K&N, Ansaugbrücke unbekannt, vermutlich aber von nem De Tomaso, Nadel ist die blaue.

    Michael

    Zitat von Schrott-Peter

    als erstes würde ich mal wieder auf 8 grad zurückgehen, und wenn er gut läuft könntest du dich dann weiter nach vorne wagen, aber mit vorsicht


    @ Schrott-Peter

    Gedenksekunde = zu mager; Gedenksekunde mit lauter = zu fett, das ist doch mal ne Aussage, da kann ich doch was beurteilen und weiß wenn ich ne Schlüsselweite verdrehe und es ändert sich noch nicht merklich, daß die Richtung dennoch stimmt.


    :confused:
    In meinem Reperaturhandbuch stehen 10° drin. Hier im Forum nachgefragt, wurden mir 10° statt 8° empfohlen und Du empfiehlst mir nun wieder 8°. :confused:
    Was ist nun richtig??

    @ Holger1

    Gerhard hat glaube ich sogar so eine Kerze, werde die mal ausleihen.


    So wie ich die Sache sehe, bin ich auf dem richtigen Weg. Auch die Tatsache, daß bei warmen Wetter das Verhalten unauffälliger ist, als bei kaltem Wetter, bin ich wohl noch etwas zu mager.
    Die Feder ist die orginale und das Dämpferöl ist 20W50. Zwischendurch habe ich mal mit ner kürzeren Feder und dünnerem Öl experimentiert, hatte aber keine Besserung bzw. Verschlechterung, deshalb wollte ich das nun etwas genauer wissen.
    Werde wohl einfach Schlüsselweite für Schlüsselweite fetter drehen und dabei die Kerzen im Auge behalten und dann mal schauen, was passiert.

    Michael

    Zitat von minibob

    .....

    Ich habe Radioeinbau einen kurzschluss verursacht, und ich denke seit dem geht das Fernlicht nicht mehr. Bin mir aber nicht sicher...

    Dann hast Du wohl nicht richtig überprüft. Sicherungen immer mit Fassung prüfen, weil oft die Sicherungen ganz sind, die Fassungen aber keinen Kontakt haben.

    Michael

    Danke, aber die Literatur kenne ich. Gut eigentlich weiß ich ja auch wie ich den Vergaser einstellen muß, dennoch habe ich immer wieder Angst, er läuft zu fett (ohne wirklich Beweise hierfür zu haben).

    Deshalb wüßte ich auch gerne, woran ich eine zu fette Einstellung, eine zu magerer Einstellung beim fahren erkennen kann. Das sehe ich z.B. auch am Kerzenbild, aber beim Beschleunigen, ein abmagern oder überfetten wie erkenne ich das??

    Michael