Beiträge von biz

    ...Kann schon sein das Bremse nach standzeit nicht mehr so tut wie sie soll, Rost an Bremsscheiben, feste Bremszylinder oder Handbremsumlenker festgerostet usw.

    Es geht doch um die Feststellbremse. Das ist beim Mini dann eine Trommelbremse. Da die Betriebsbremse funktioniert und es nur um die Feststellbremse geht, ist die vermutlich schlecht eingestellt oder die Mechanik ist in der Standzeit festgerostet, so daß die Umlenkhebel, durch die die Seile laufen fest sind. Hierzu einfach die Beweglichkeit der Seilführungen prüfen vom Handbremshebel bis zur Trommel. Ist hier alles drehbar, dann mal die Trommel herunter nehmen und die mechanischen Bauteile auf Beweglichkeit kontrollieren und dann die Bremse über den Exzenter so einstellen, dass die Beläge so gerade nicht schleifen, dann das Seil am Handbremshebel so einstellen, daß die Handbremse beim 5. Zacken richtig fest ist, dann sollte das auch mit dem TÜV klappen.

    Wieso geänderten Ölmeßstab? Was soll da beim Inno speziell sein?

    Fakt ist, der 1300er A Serienmotor hat ein Röhrchen für den Ölmeßstab und dadurch muss es länger sein, als bei den A+ Motoren, die kein Röhrchen haben.

    Michael,

    sobald der Motor nur ein klein wenig Temperatur hat, läuft er einwandfrei!

    Es ist wirklich nur die Kaltstart-Phase... Nach 1-2 Minuten ist der "Spuk" vorbei und er läuft wie ein Uhrwerk...

    Wär's die Zündung, würde er auch warm Probleme machen, oder? :wink:

    Gruß, Diddi

    Das sehe ich anders. In der Elektrik/Elektronik gibt es sehr viele Bauteile, die mit der Temperaturzunahme anders reagieren. Warum spinnen Zündspulen oft nur im warmen Zustand, im kalten funktionieren sie aber einwandfrei?
    Vielleicht gibt es irgendwo einen Abbrand in den sich Feuchtigkeit festhält und sobald die Temperatur etwas steigt verdunstet das und der Kriechstrom versiegt.
    Das sind nur ein paar Beispiele. Die Zündungskomponenten richtig zu überprüfen dauert gerade mal 15 Minuten, aber die meisten zerlegen halt viel lieber einen Vergaser, um dann nachher zu merken, dass in der Verteilerkappe der Kohlestift fehlt.
    Die Zündung bei der Fehlersuche außer Acht zu lassen rächt sich sehr oft, auch wenn man es vorher nicht glauben wollte.
    Ihr werdet das Problem aber schon lösen.:thumbs_up:

    Warum schaust Du nur den Vergaser an?
    Die Zündung ist doch meist die Ursache solcher Probleme. Und nur, weil der Unterbrecher elektronisch und nicht mechanisch funktioniert, gibt es genügend Dinge zum Überprüfen. Angefangen vom Zündzeitpunkt bis zu den Kontakten der Verteilerkappe und vielleicht sogar ein Problem an der Zündspule.

    Der Balmoral ist mein Mini. Interessant wie hier über den Zustand eines Daches gesprochen wird, von Personen die den Mini noch nie besichtigt haben... da muss ich dann doch schmunzeln... vielleicht sind Bilder mit offenem Dach auch einfach nur schön anzuschauen? Dieser Argumentation nach müsste ein Mini mit geschlossenem Fenster ja einen defekten Fensterheber haben, oder?
    Im übrigen kann die Kilometerleistung belegt werden.


    Hört sich doch alles TOP an. :thumbs_up:
    Wenn ich nicht schon zwei Minis hätte, würde das meiner werden:starry_eyed:

    Ob man den Leistungsunterschied merkt? Ich finde nicht, aber das sieht jeder etwas anders.
    Du musst dass Fahrzeug vor Ort sehen und Probefahren. Gefällt er Dir und stimmt der Preis für Dich, dann kaufen.
    Geschrumpfte Faltdächer sind natürlich ein Thema. Aber da kannst Du ja ein Foto vom geschlossenen Dach fordern.
    Mir reicht sogar der 1000er im Cabrio gut. Man muss einfach etwas vorausschauender fahren und den Schwung mitnehmen, dann kommt man gut vorwärts.

    Mal was zum überdenken.

    Ein Mini Bj. 95 ist heute somit 24 Jahre alt. Wenn dieser tatsächlich nur 60 000 km gelaufen ist, dann sind das im Jahresschnitt gerade mal 2500 km. Das kann man glauben, sollte man aber eher nicht. Das muß einem der Verkäufer eindeutige belegen können, ansonsten würde ich eher mit 160 000km rechnen.
    Nimmst Du den 96er mit 88 000 km kommt man schon auf eine Jahresleistung von 3800 km und dann ist es fast ein Cabrio. Diese Fahrzeuge werden in der Regel im Winter nicht gefahren, somit sind die 3800 km wahrscheinlicher, aber auch das muß belegt werden. Die Minitachos gehen halt nach 99 999 km auf 0.
    Alle 3 Fahrzeuge sehen aber recht gut aus, mir persönlich würde der Balmoral, wegen der feinen Innenausstattung gefallen. Die sieht auf den Fotos noch super aus, was die 88 000 auch glaubwürdig erscheinen lässt. Der Preis ist natürlich schon heftig, aber wenn der Mini das hält, was er verspricht....:biggrin:

    Das kann ich verstehen, mir persönlich sind Fahrzeuge im recht originalen Zustand auch lieber. Hatte halt vom Preis recht gut gepasst.

    Zu dem verlinkten Fahrzeug:
    Die Innenausstattung ist nicht original. Evtl. könnte das noch ein Fahrzeug mit Trommelbremsen vorne sein. Und es ist „nur“ ein 1000 er. Das ist beides nicht schlimm.
    Mehr gibt die Anzeige leider nicht her. Auch bei den Kilometern muss vermutlich eine 1 vor dem angegebenen Stand hinzugerechnet werden.

    Das alles zusammen betrachtet wäre mir der aufgerufene Preis deutlich zu teuer.

    Kein SPI und auch kein 10 Zöller. Aber ein recht gutes Auto. Ich war damals bei der Besichtigung dabei, als das Fahrzeug gekauft wurde. Jetzt hat sich die prßivate Situation so geändert, dass der Mini kaum noch bewegt wird. Und das ist für Fahrzeuge nicht so prickelnd, somit will der Eigentümer das Fahrzeug in gute Hände abgeben.
    Der Feldberg im Schwarzwald ist von Ingolfstadt sicher eine Wochenreise wert und dabei dann einen schönen Mini betrachten hat doch was:thumbs_up:

    Hallo allerseits,
    Konnte das Problem Localisieren, der Verteilerläufer und die Zündverteilerkappe ist soweit abgenutzt das nur noch jeder 5 Funke ankommt. Werde diese nun ersetzten.
    Besten dank für eure Hilfe.


    Ich sag ja immer, 90% der Vergaserprobleme stellen sich als Zündungsprobleme raus:biggrin:

    Aber das hätte ich jetzt dann doch nicht erwartet:rolleyes:


    schwarzer Schlauch an Schwimmerkammer: Benzinleitung von Pumpe
    Durchsichter Schlauch: Entlüftung Schwimmerkammer ???
    Schwarzer Schlauch am Vergaser: geht zum Motorblock
    Kleiner schwarzer Schlauch: geht zum Zündverteiler

    Da fällt mir nichts auf, was falsch wäre. Dennoch hat es offensichtlich etwas mit dem Benzinschlauchwechsel zu tun.
    Mach doch mal die drei Schrauben von der Schwimmmerkkammer auf und schaue, ob diese zu 2/3 gefüllt ist. Aber vorsichtig den Deckel abnehmen, damit sie Pappdichtung darunter nicht kaputt geht.

    Zu Deinem Problem.
    In der Regel denkt man an Vergaserprobleme, dabei sind es dann zu 90 % Zündungsprobleme. Das bitte immer vor Augen halten, wenn der Mini mal nicht will. Nicht mit Übermut am Vergaser rumdrehen. Aber in Deinem Fall könnte es tatsächlich auch ein Vergaserproblem sein und zwar eine zu volle Schwimmerkammer. In diesem Fall würde aber Benzin bei längerem "Orgeln" mit dem Anlasser in Höhe des Kupplungsdecke auf die Straße tropfen. Da führt nämlich der Überlauf vom Vergaser hin. Die Ursache ist ein verschmutztes/verschlissenes Schwimmernadelventil.
    Also erst mal die Zündung (Unterbrecher und Verteilerfinger) in Augenschein nehmen und dann die Schwimmerkammer öffnen, diese sollte zu 2/3 gefüllt sein. Zu wenig ist doof, zu viel ist nicht besser.

    Ich habe mal gelesen, dass das Problem jemand mit Zwei Kopfdichtungen gelöst hat. Erfahrung habe ich keine damit.
    Alternativ den Brennraum vergrößern. Die Herausforderung liegt darin, das 4x gleich zu machen, ohne irgendwelche Kanäle zu öffnen. Auch da spreche ich nicht aus Erfahrung.
    Für mich ist da ein neuer Kopf angesagt, damit das was haltbares wird.

    Madblack:
    kompletten Zylinder am besten oder RepKit?
    Grüße


    Das kann man erst beurteilen, wenn man den Zylinder zerlegt hat. Ist die Laufbahn/ Dichtfläche Rost arsenfreies, geht der Rep. Satz. Wenn nicht, braucht es einen neuen Zylinder oder eben das passende Hohnwerkzeug, um das zu glätten.

    Ich persönlich hätte nicht zu diesem Übereifer geraten. Wenn der Motor so lange stand, dann kann er nicht wie immer laufen und raucht erst einmal.
    Es wäre ein Kompressionstest vor der Demontage des Zylinderkopfes angeraten gewesen. Vermutlich sind die Kolbenringe verklebt, was den Öldampf im Auspuff erklären würde. Aber das ist ja nun vorbei...
    Wenn ich das richtig gelesen hast, hast du leider nur den Zylinderkopf überholt. Gut wäre es gewesen, die Kolben mal zu ziehen, da der Kopf ja unten war. Dann wäre man Sicher, daß kein Kolbenring gebrochen ist. Aber auch das ist vorbei...

    Fakt ist, das Steuergerät muß erst einmal wieder lernen. Dazu bedarf es einer Fahrstrecke von mind. 50 km, erst dann siehst Du, wie der Motor läuft. Alle Druckschläuche und elektrischen Leitungen/Sensoren müssen dafür aber ordentlich arbeiten. Deswegen hätte ich Dir geraten, zur Inbetriebnahme die Flüssigkeiten zu tauschen, dann den Wagen behutsam (mit max. halb geöffneter Drosselklappe und max. 3,500 U/min) mal gut 50 km zu fahren. Dann weiß man mehr.
    Dieses Warmfahren empfehle ich Dir auch jetzt bevor Du weiter daran rumschraubst, denn erst dann weißt Du, wo es wirklich fehlt.

    Das das Öl so langsam abläuft, ist nicht ungewöhnlich, vor allem, wenn das Öl gemäß der Jahreszeit recht kühl ist. Da kann das schon mal überlaufen, wenn man nicht langsam genug nachschüttet.

    Nach dem Winter brauchen meine zwei aber schon eher 60 Sekunden, bis das erste Mal Öldruck da ist. Aber wenn dann die Leitungen wieder gefüllt sind, geht die Öllampe recht kurz nach dem starten aus. Läuft denn der Motor überhaupt oder bringst Du ihn immer mit dem Anlasser nur auf Öldruck? 20 - 30 Sekunden sind schon recht lange
    Mit diesem Wissen, daß Öldruck Probleme macht, hätte man bei der Zylinderkopfdemontage auch gleich mal die Ölpumpe anschauen können. Leider wieder vorbei.

    Das weitere Vorgehen würde ich entscheiden, ob der Motor verbaut ist, oder auf der Werkbank liegt. Ist er verbaut, würde ich ihn vorsichtig warm fahren, liegt er auf der Werkbank, würde ich Ölpumpe und Kolben noch überprüfen.