Ich sag ja immer, 90% der Vergaserprobleme stellen sich als Zündungsprobleme raus![]()
Aber das hätte ich jetzt dann doch nicht erwartet![]()
Ich sag ja immer, 90% der Vergaserprobleme stellen sich als Zündungsprobleme raus![]()
Aber das hätte ich jetzt dann doch nicht erwartet![]()
Da fällt mir nichts auf, was falsch wäre. Dennoch hat es offensichtlich etwas mit dem Benzinschlauchwechsel zu tun.
Mach doch mal die drei Schrauben von der Schwimmmerkkammer auf und schaue, ob diese zu 2/3 gefüllt ist. Aber vorsichtig den Deckel abnehmen, damit sie Pappdichtung darunter nicht kaputt geht.
Zu Deinem Problem.
In der Regel denkt man an Vergaserprobleme, dabei sind es dann zu 90 % Zündungsprobleme. Das bitte immer vor Augen halten, wenn der Mini mal nicht will. Nicht mit Übermut am Vergaser rumdrehen. Aber in Deinem Fall könnte es tatsächlich auch ein Vergaserproblem sein und zwar eine zu volle Schwimmerkammer. In diesem Fall würde aber Benzin bei längerem "Orgeln" mit dem Anlasser in Höhe des Kupplungsdecke auf die Straße tropfen. Da führt nämlich der Überlauf vom Vergaser hin. Die Ursache ist ein verschmutztes/verschlissenes Schwimmernadelventil.
Also erst mal die Zündung (Unterbrecher und Verteilerfinger) in Augenschein nehmen und dann die Schwimmerkammer öffnen, diese sollte zu 2/3 gefüllt sein. Zu wenig ist doof, zu viel ist nicht besser.
Der kleine Schlauch beim Tankstutzen sollte dann aber durch den Kofferraumboden nach draußen führen.
Zylinder 1 ist in der Regel gegenüber Getriebeeingang und das beim Mini die Kupplungsseite.
Somit ist das nach Deiner Frage in Fahrtrichtung links beim Kühler
Ich habe mal gelesen, dass das Problem jemand mit Zwei Kopfdichtungen gelöst hat. Erfahrung habe ich keine damit.
Alternativ den Brennraum vergrößern. Die Herausforderung liegt darin, das 4x gleich zu machen, ohne irgendwelche Kanäle zu öffnen. Auch da spreche ich nicht aus Erfahrung.
Für mich ist da ein neuer Kopf angesagt, damit das was haltbares wird.
Madblack:
kompletten Zylinder am besten oder RepKit?
Grüße
Das kann man erst beurteilen, wenn man den Zylinder zerlegt hat. Ist die Laufbahn/ Dichtfläche Rost arsenfreies, geht der Rep. Satz. Wenn nicht, braucht es einen neuen Zylinder oder eben das passende Hohnwerkzeug, um das zu glätten.
Freu mich. Schade für euch, dass die Ori noch nicht ausgebucht ist.
Ich persönlich hätte nicht zu diesem Übereifer geraten. Wenn der Motor so lange stand, dann kann er nicht wie immer laufen und raucht erst einmal.
Es wäre ein Kompressionstest vor der Demontage des Zylinderkopfes angeraten gewesen. Vermutlich sind die Kolbenringe verklebt, was den Öldampf im Auspuff erklären würde. Aber das ist ja nun vorbei...
Wenn ich das richtig gelesen hast, hast du leider nur den Zylinderkopf überholt. Gut wäre es gewesen, die Kolben mal zu ziehen, da der Kopf ja unten war. Dann wäre man Sicher, daß kein Kolbenring gebrochen ist. Aber auch das ist vorbei...
Fakt ist, das Steuergerät muß erst einmal wieder lernen. Dazu bedarf es einer Fahrstrecke von mind. 50 km, erst dann siehst Du, wie der Motor läuft. Alle Druckschläuche und elektrischen Leitungen/Sensoren müssen dafür aber ordentlich arbeiten. Deswegen hätte ich Dir geraten, zur Inbetriebnahme die Flüssigkeiten zu tauschen, dann den Wagen behutsam (mit max. halb geöffneter Drosselklappe und max. 3,500 U/min) mal gut 50 km zu fahren. Dann weiß man mehr.
Dieses Warmfahren empfehle ich Dir auch jetzt bevor Du weiter daran rumschraubst, denn erst dann weißt Du, wo es wirklich fehlt.
Das das Öl so langsam abläuft, ist nicht ungewöhnlich, vor allem, wenn das Öl gemäß der Jahreszeit recht kühl ist. Da kann das schon mal überlaufen, wenn man nicht langsam genug nachschüttet.
Nach dem Winter brauchen meine zwei aber schon eher 60 Sekunden, bis das erste Mal Öldruck da ist. Aber wenn dann die Leitungen wieder gefüllt sind, geht die Öllampe recht kurz nach dem starten aus. Läuft denn der Motor überhaupt oder bringst Du ihn immer mit dem Anlasser nur auf Öldruck? 20 - 30 Sekunden sind schon recht lange
Mit diesem Wissen, daß Öldruck Probleme macht, hätte man bei der Zylinderkopfdemontage auch gleich mal die Ölpumpe anschauen können. Leider wieder vorbei.
Das weitere Vorgehen würde ich entscheiden, ob der Motor verbaut ist, oder auf der Werkbank liegt. Ist er verbaut, würde ich ihn vorsichtig warm fahren, liegt er auf der Werkbank, würde ich Ölpumpe und Kolben noch überprüfen.
Trete bei laufenden Motor zwei bis dreimal schnell hintereinander die Kupplung. Lässt er sich dann besser schalten deutet das auf Luft im System. Das wiederum kommt wenn entweder der Geber oder Nehmerzylindrr undicht ist
Hmmm stimmt. Aber der schlaue Kunde bestellt beim Händler ja auch mal Bremsbeläge oder Ölfilter und dann rechnet sich das.
Und welcher Privatverkäufer verschenkt den Deckel und will noch nicht einmal die Portokosten?
Ich wollte Benedict nur signalisieren, dass der Händler das auch hat für wenig Geld![]()
Ich habe Zündungsplus v o r dem Sicherungskasten abgenommen, dann eine fliegende Sicherung vorm Crashschalter eingesetzt. Alles auch ohne Relais.
So arbeitet die Benzinpumpe unabhängiger im Zündungsplus Kreis.
Auch das ist OK, benötigt halt eine zusätzliche Sicherung. Wichtig ist, daß die Benzinpumpe abgesicherten Strom bekommt, falls die Pumpe mal blockiert, würde sonst das Kabel abbrennen und das bei einer Benzinpumpe.... das Zeug brennt ja sehr gut, was da gepumpt wird...![]()
Ich würde es folgendermaßen machen.
Ich würde mir nach dem Sicherungskasten einen Zündungsplus heraussuchen, diesen dann über den Crashschalter zur Benzinpumpe führen und fertig.
Alternativ kann man den Zündungsplus auch auf die Spule eines Relais führen und bei Zündung ein zieht das Relais dann an. Dann kann man einen weiteren Plus nach einer Sicherung über den Kontakt des Relais dann über den Crashschalter zur Benzinpumpe führen. Die Benzinpumpe benötigt aber relativ wenig Strom, so daß das Zündschloß das normalerweise auch verträgt. Zumindest war das beim Inno Cooper serienmäßig ohne Relais.
Normalerweise sollte alle 5000 km das Öl raus, auch wenn in den Anleitungen ab ca. 1990 von 10000 km die Rede ist. Aber jetzt driften wir ja schon in Richtung Ölthreat ab, da gibt es halt viele Meinungen zu.
Welche Riemenscheibe suchst Du genau, es gibt nämlich 3 verschieden Durchmesser.
Lüfterrad original Plastik oder Tropenlüfter oder....?
Hallo Guten Morgen,
jetzt nach 500Km habe ich heite das Öl gewechselt, es ist wirklich krass der unterschied der Farbe, es ist dunkelbraun, fast schon schwarz, und auch an der Mutter am Magneten waren Eisen Späne, meint ihr dass es dann wirklich die syncronringe sind oder? auch durch die krasse verfärbung? oder ist das immer so nach einer motorüberholung?
Die gänge gehen eig jetzt unterm fahren immer problemlos rein, ohne knirschen, nur beim Stand gehts noch schwer.
Lg und danke für alles
Patrick
Ja das ist so. Du schleifst ja die Synchronkörper ab und dabei entstehen ganz natürlich Metallspäne. Genau deswegen habe ich darauf hingewiesen, schließlich saugt die Ölpumpe das an und dann kommt erst der Filter und den Dreck fest zu halten. Da der Abrieb sehr fein ist hält sich der Verschleiß der Ölpumpe aber dann doch einigermaßen in Grenzen. Und das wird auch im Stand nochmal deutlich besser. Solange der Verschleiß so groß ist, würde ich das Öl samt Filter in sehr kurzen Abständen erneuern um den Dreck raus zu bekommen. Du wirst vermutlich beim 3. Wechsel merken, daß das Öl sauberer bleibt und Du auch im Stand besser schalten kannst, dann kannst Du den Wechselintervall dann langsam vergrößern.
Ja schade
...
Mehr als schade....
Wir nächtigen zu Hause und wie ich über WhatsApp erfahren habe machen die anderen vom Miniteam das auch. Sind nämlich nicht viele Teilnehmer vom Miniteam.
Lediglich Kerstin, Ina, Daniel, Anja und ich fahren mit jeweils einem Auto mit.
Gruß Michael
12H719... sollte als Motornummer auf dem Schild stehen
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Gehört nicht auch die Nummer 12H619... zum Inno? Die eine Nummer sagt doch Duplexkette und die andere Nummer sagt Simplex Steuerkette. Oder irre ich da?