Beiträge von biz

    Ich habe ein Biligladegerät mit Erhaltungsladung.
    Der Spitfire hängt das ganze Jahr dran, wenn er in der Garage steht.
    Die Batterie von ATU ist von 2002 und funktioniert noch immer.


    Grüße

    Jörg

    Kann man so machen, muß man aber nicht.
    Die Gefahr ist, daß die Batterie unbemerkt leergekocht wird. Deshalb empfehle ich, die Spannung an der Batterie zu messen, wenn das Gerät ein paar Tage in Betrieb ist, bzw. die Batterie voll geladen ist. Wenn Du hier eine Spannung von > 13,8 V mißt, dann das Gerät abklemmen. Denn bei dieser Spannung fängt die Batterie stark an zu gasen und über den Winter kann dann schon mal der Wasseranteil deutlich verschwinden, was letztendlich durch das ansteigen der Säuredichte und trockenlegen der Bleiplatten die Batterie dann schädigt. Das ist übrigens unabhängig vom Preis der Geräte, es gibt günstige und teure Geräte, die die Batterie mit 14,4V und mehr vollknallen.

    10 Zoll kann man ja auch auf einen MPI bauen, wenn man die vordere Bremse umbaut.:thumbs_up:
    Somit grenzt das das Baujahr gar nicht ein.:redface:
    Aber was Du aus Deinem Mini machst, mußt Du ganz alleine entscheiden. Und wenn Du einem 850er Innocenti die Hydrolastik entfernst, auf Bremsscheibe umrüstest und dann z.B. sogar einen Hondamotor einpflanzen willst, dann mach es. Aber überlege Dir vorher genau, was Du auch bewältigen kannst. Das schlimmste was passieren kann, ist das das Auto nachher nicht mehr auf die Straße kommt, weil man an seine Grenzen stößt und plötzlich kein Bock mehr hat.
    Deswegen immer schön kleine überschaubare Schritte machen.

    PS: zum Thema Werterhalt, desto Originaler, desto besser und Wertvoller

    Das Tunen ist halt immer so eine Sache. Sobald man z.B. mit Nockenwelle usw. in den Motor eingreift, wird es halt recht aufwendig und man sollte entweder fundiertes Wissen haben oder jemanden an der Seite, der Ahnung hat. Dann stellt sich die Fragen, ist der Weg das Ziel (Lernen durch Fehler) oder willst Du gleich funktionierende Komponenten verbauen.
    Ich fahre beide Motoren (1000er und 1300er Vergaser). Beide haben ihren Reiz und ich habe beide lediglich einen offenen K&N Filter sowie einen anderen Fächerkrümmer mit den dazugehörigen Vergasernadeln gegönnt. Dann das Fahrwerk in Ordnung gebracht und mir reicht das schon hier im Schwarzwald.
    Gut erhaltene Minis kosten jeweils, egal ob 1000er oder 13000er somit entscheidet hier alleine Dein Geldbeutel. Willst Du aber 70-80 PS herausholen empfiehlt es sich gleich einen 1300er zu suchen. Wenn es ein H-Kennzeichen werden soll, dann sind wir ja auch beim Vergaser. Wenn Du einen zwischen 84 und 87 suchst, dann hat der 1000er schon Scheibenbremsen, wenn auch nur für 12 Zoll geeignet.
    Na und ob man solche Autos, wie Innocenti original oder getunt fahren soll? Ich fahre ihn recht original und er macht mir mächtig Freude. Und gerade die Dinge, wie fehlender Elektrolüfter geben der Sache ja Ihren Reiz. Natürlich kann man alles besser machen und modernisieren. Aber muß man das auch?
    Ich finde es immer bedrückend, wenn ich hier lese, daß ein 850er Mini einen 1300er Motor bekommen soll, dann eine Scheibenbremsanlage usw. Damit stirbt der Charakter des 850er Mini total, auch wenn das was da dann rauskommt einem wirklich Spaß machen kann.
    Deswegen, nimm Dir Zeit und kaufe für Deine Ansprüche gleich die richtige Voraussetzung, somit muß nicht wieder ein kleiner originaler Mini dafür herhalten. Preislich kommst Du immer auf das gleiche.

    Vergaserglocke abschrauben und vorsichtig mit dem Kolben nach oben abziehen (nicht, daß die Nadel verbogen wird) Dann sieht man den Düsenstock und kann den Absatz mittels Meßschieber gut prüfen.

    Weitere Tipps auch hier : http://mini-biz.de/techniktipps/grundeinstellung/index.html

    Ob AAC die richtige Nadel ist, weiß ich gerade nicht auswendig, muß ich nachlesen. Wurden denn noch irgendwelche Veränderungen wie anderer Luftfilter oder Auspuff vorgenommen? Warum wurde der Unterbrecher und Kondensator nicht gewechselt? Wenn doch gewechselt, funktioniert die Zündverstellung noch klemmfrei oder wurde eine Unterlegscheibe vegessen?

    Wie wurde die Zündung eingestellt? Sag mal bitte die Werte.
    Warum wurde der Unterbrecher denn nicht gewechselt, wenn das andere alles gewechselt wurde?
    Wie groß ist der Düsenstockunterstand? Bitte mal nachmessen, damit man die Einstellung des Vergasers beurteilen kann.
    Kannst Du sagen, mit welcher Nadel der "neue" Vergaser bestückt ist?

    Ja, auch die falschen Kerzen können zu den Symptomen führen.

    Hi, wenn du grad am Benzinpumpe verkabeln bist: lass die über den Öldruckschalter laufen. Mit entsprechender Relais Schaltung gehtt die dann aus, wenn Öldruck fehlt. war meinem Tüv wichtig damals, falls mal nen Batscher passiert.

    Und wie startest Du dann den Motor? Reicht das, was in der Schwimmerkammer ist denn, auch wenn der Wagen über den Winter stand, sprich etwas Benzin aus der Schwimmerkammer versdunstet ist immer aus?

    Mein Beispiel möge daher als Warnung für alle anderen elektrisch unqualifizierten Bastler dienen, dass die Ursache in so winzigen, nicht beachteten Deteils steckt.

    Gruss
    Peter

    Da möchte ich mich nun einklinken und den Rat geben, einfach mal das machen, was einem geraten wird, auch wenn es im ersten Moment wie Mehrarbeit aussieht. Wenn die Benzinpumpe zu wenig fördert, was bei zu geringer Spannung logisch ist, hätte man das mit dem Tipp, in die Schwimmerkammer schauen recht schnell herausgefunden und viel Zeit gespart.
    Aber schön, daß der Kleine nun läuft und vielen Dank für die Rückmeldung :thumbs_up:

    Die verrußten Kerzen sehen etwas rostig aus, im Vergleich zu den anderen beiden. Kann es sein, daß das unterschiedliche Kerzen sind (unterschiedliche Hersteller oder unterschiedliches Alter)?

    Das Prinzip einer Kontermutter ist, daß eine zweite Mutter gegen die erste Mutter geschraubt wird und somit das Gewinde etwas auseinander ziehen. Du hat eine Mutter und die zweite Mutter ist am Querlenker. Das wäre schon das Prinzip der Kontermutter. Ob hier eine weitere Mutter zum Erfolg führt ist eher fraglich.
    Ich sehe das eher so, daß bei der Einstellung die vorhandene Kontermutter nicht richtig angezogen wurde.

    1. Der Anlasser ist kurzfristig wie ein Kurzschluß und somit mit einer Sicherung nicht beherrschbar. Da können bei den momentanen Temperaturen und zähflüssigem Öl locker mal kurz 200 A und mehr fließen.

    2. Ein paar Zusatzscheinwerfer sollten noch gehen. Der Lichtschalter sollte dann aber durch ein Relais verstärkt werden. Die Limaleistung ist da eher weniger das Problem, sondern der Kabelquerschnitt ist hier das begrenzende Element.